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FN bezieht Stellung gegen "Hyperflexion"


09.02.10 (fn-press). In einer Stellungnahme an den Weltreiterverband (FEI) hat sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) heute gegen die „Hyperflexion“ ausgesprochen. Diese Reittechnik kennzeichnet sich durch eine extrem tiefe Kopf-Hals-Einstellung und eine Zügeleinwirkung des Reiters, die das Pferd mit dem Maul deutlich in Richtung Brust/Buggelenk zwingt. Die FEI hat für morgen zu einer internationalen Expertenrunde eingeladen, in der darüber beraten werden soll, wie künftig mit dem Thema „Hyperflexion“ umzugehen ist.

 

In der Stellungnahme der FN heißt es unter anderem, dass jede Trainingsmethode, die beim Training zuhause oder auf dem Vorbereitungsplatz bei Turnieren angewendet wird, den Grundsätzen der nationalen und internationalen Regelwerke entsprechen muss. Zitiert wird unter anderem aus dem Dressage Handbook der FEI, das die Dressur "als Entwicklung des Pferdes zu einem glücklichen Athleten durch harmonische Ausbildung" bezeichnet. Eine für alle Disziplinen zentrale Rolle in der Ausbildung eines Pferdes spiele das Erreichen der "Losgelassenheit". In der Stellungnahme heißt es einerseits, dass diese Losgelassenheit nicht zu jedem Zeitpunkt vollkommen zu erreichen sei. Andererseits sei aber jedes Training mit Pferden abzulehnen, das nicht folgenden Kriterien entspricht: Zufriedener Ausdruck des Pferdes; Elastizität der Gänge; die Fähigkeit, Muskeln geschmeidig an- und abzuspannen zu können; eine gute Maultätigkeit und eine geregelte Atmung, die anzeigt, dass das Pferd körperlich und mental entspannt ist. Insofern sei die "Hyperflexion" eindeutig inakzeptabel.

 

Die FN weist allerdings auch daraufhin, dass vorübergehende Trainingsmomente mit tieferer Kopf-Hals-Einstellung bei gleichzeitig erkennbarem Vertrauen des Pferdes zur Reiterhand nicht den reiterlichen Grundsätzen widerspricht. Zur angemessenen Beurteilung einer Trainingssituation auf dem Vorbereitungsplatz sei die Kompetenz von Stewards und Richtern daher besonders wichtig.


Olympiapferd The Ghost of Hamish lebt nicht mehr


09.02.10 (fn-press). The Ghost of Hamish lebt nicht mehr. Das Olympiapferd von Vielseitigkeitsreiter Peter Thomsen (Lindewitt) erlag am Wochenende einer Darmverschlingung. Noch kurz zuvor hatte sich der 15-jährige neuseeländische Vollblüter beim Kaderlehrgang in Warendorf in hervorragender Form gezeigt. The Ghost of Hamish ("Mickey") kam dreijährig - direkt aus seiner Heimat Neuseeland - in den Stall Thomsen in Lindewitt. Vier Mal nahm das Paar an Deutschen Meisterschaften teil, gehörte zwei Mal zum siegreichen deutschen Nationenpreisteam in Aachen, war 2007 Zehnter beim CCI**** Badminton und Mitglied der deutschen EM-Mannschaft in Pratoni del Vivaro/Italien und feierte mit dem Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille in Hongkong 2008 den größten Erfolg seiner Karriere.

 


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MEDIENPARTNER
euroclassics Pferde-Festival

26.02.-07.03.2010, Bremen

Große Namen, spannender Sport und natürlich jede Menge schöne Pferde – das ist der Mix mit dem die internationalen euroclassics in Bremen das Publikum begeistern.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


MEDIENPARTNER
Löwen Classics

11.-14. März 2010, Braunschweig

Die Löwen Classics zählen durch die Symbiose von Weltklassesport, ausgesuchtem Rahmen- u. Showprogramm und außergewöhnlicher familiärer Atmosphäre zu einem der bekanntesten Reitturnieren Europas.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.


ADAC-Training
Pferdeanhänger-Fahrtraining

Samstag, 10. April 2010

Das ADAC-Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe veranstaltet exklusiv für RM-Leser ein Pferdeanhänger-Training. 196 € pro Person/186 € f. ADAC-Mitglieder (inkl. Mittagessen). Aufgrund der großen Nachfrage sind nur noch wenige Plätze frei. Melden Sie sich an unter Tel. 0511/560 599-41.







Das nächste Heft erscheint am 24.02.2010




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