
Wen würden Sie zum gleichen Preis lieber kaufen: Den blitzblank polierten, innen aufbereiteten Mercedes oder das gleiche Modell verstaubt, mit dreckigen Felgen und einem Innenleben, das die Essgewohnheiten des Fahrers offenbart? Keine große Frage, Nummer eins. Und beim Pferd? Das unfrisierte, kaum geputzte Pferd mit altem Sattelzeug, dreckigen Hufen und ohne weiße Bandagen? Oder das ansprechende, sich im Lack präsentierende Pferd? Es bedarf keiner großen Psychologie- oder Marketingkenntnisse, um diese Frage zu beantworten.
„Dennoch ist es oft erschreckend, in welchem Zustand Verkaufspferde dem Kunden vor allem in Züchterställen gezeigt werden. Da werden wertvolle Positivpunkte verschenkt“, berichtet Diethelm Löckenhoff, Inhaber eines Pensions- und Verkaufspferdestalls in Mettmann. ...weiter im Heft








