Die Teilnahme am Schulpferde-Cup stellt Reitschüler vor eine neue Herausforderung. Sie müssen nicht nur ihr Können in Dressur und Springen unter Beweis stellen, auch ihr theoretisches Wissen ist gefragt. Der RC Bremerhaven startete jetzt zum dritten Mal bei dem von den Persönlichen Mitgliedern der FN geförderten Wettbewerb und schaffte den Sprung ins Finale. Gemeinsam mit zahlreichen Fans ging’s für die Nachwuchsreiter zu den „Horses & Dreams“ in den Teutoburger Wald.
Kannst du die Startnummern aufnähen?“, fragt Tina Neumann eine der Helferinnen. „Wir müssen in 20 Minuten los!“ Die Trainerin des RC Bremerhaven läuft mit hochrotem Gesicht von Pony zu Pony und verleiht den Stirn- und Nasenriemen mit einem kleinen Schwämmchen den letzten Glanz. Ihre Schülerinnen sind eifrig dabei, ihre Pferde für den bevorstehenden Auftritt vorzubereiten: Hier wird bandagiert, dort wird ein widerspenstiger Zopf neu geflochten. Schließlich sollen sich die Schulpferde des Vereins aus dem hohen Norden von ihrer besten Seite zeigen, wenn sie gegen die besten Vereine Deutschlands antreten. ...weiter im Heft
Sport
Starke Niedersachsen
Einmal jährlich treffen sich die besten Nachwuchsreiter in Warendorf, um ihre Besten in den einzelnen Disziplinen zu küren. Stark vertreten waren einmal mehr die Reiterinnen und Reiter aus Niedersachsen und Bremen.
Einen Favoritensieg gab es bei den Ponyreitern. In beiden Wertungsprüfungen hatte die vierfache EM-Teilnehmerin Laura Klaphake (Weser-Ems) mit Pepper Ann die Nase vorn und wurde mit Jerome noch Sechste. Auf Platz vier reihten sich Armin Wegener (Hannover) und Daisy ein. Pech hatte die 16-jährige Klaphake allerdings im Juniorenfeld. Mit Qualdandro als „Titelverteidigerin“ am Start, musste sie im ersten Wertungsspringen ausscheiden....weiter im Heft
Bienvenido!
Es ist die Mischung aus Sport, Unterhaltung und Bildung, die die „Horses & Dreams“ auf dem Hof Kasselmann in Hagen a.T.W. so einzigartig macht. In diesem Jahr brach die Veranstaltung wieder einen Rekord: Zur Mexiko-Auflage kamen mehr als 61.000 Besucher.
Wer nicht nur den Sport sondern auch das „Umzu“ erleben wollte, war fast rund um die Uhr beschäftigt. Die große Eröffnungsfeier „La Primera Noche“, der Filmabend mit den „Ritten des Jahrhunderts“, das Bildungsforum Pferd, die Vorführungen im Therapeutischen Reiten, die große Livestyle-Ausstellung, das Kinderdorf und die Polosport-Vorführungen – irgendwo war immer etwas los....weiter im Heft
Nennungsrekord beim Jubiläumsturnier
Die Stimmung beim Jubiläumsturnier „90 Jahre RV Sittensen“ konnten weder die kräftigen Regengüsse noch der böige Wind am dritten Tag trüben, der Akzeptanz des Turniers in der regionalen Reiterszene tat das keinen Abbruch.
Wir hatten für das Jubiläum unsere Turnierausschreibung geändert und wurden von Nennungen geradezu überrollt“, sahen sich Vorsitzender Johann Burfeind, sein Stellvertreter Hans-Wilhelm Klindworth und Geschäftsführerin Birgit Rathjen-Stemman dann allerdings trotz der weiträumigen Reitanlage am Ende der Fahnenstange angekommen. Das Turnier musste einmalig von drei auf vier Tage ausgedehnt werden. ...weiter im Heft
Persönliches
Ein Mann für alle Fälle
Familie, Beruf und Ehrenamt nehmen den Pferdefachtierarzt aus Wingst bei Cuxhaven ganz schön in Beschlag. Dr. Martin Lübbeke (47), seit kurzem im Vorstand des Pferdesportverbandes Hannover, managt das alles mit einer Mischung aus norddeutscher Bodenständigkeit und französischem „Savoir vivre“. Das RM hat den Reiter und Züchter auf seinem Resthof besucht.
In Sachen Jungs aufs Pferd und Nachwuchs in die Vereine hat der Dobrock-Turnierchef innerhalb seiner Familie schon mal eine gute Quote vorzuweisen. Seine drei Kinder sitzen alle im Sattel. Ferdinand (5) noch ganz spielerisch, Fritz Ludwig (11) und Libussa (9) auch schon auf Turnieren. Da muss auch der von Papa so geliebte Garten („hier kann ich mich nach einem anstrengenden Tag am besten entspannen“) mal für Cowboy- und Indianerspiele auf blankem Ponyrücken herhalten....weiter im Heft
Alle Weichen auf Erfolg gestellt
Ganz gleich, ob Emily Katenkamp aus Bremen im Dressur- oder Springsattel unterwegs ist – mit ihrer Stute Rhytmoline ist sie immer ganz vorn mit dabei.
Die heute 16-jährige sammelte ihre ersten Erfahrungen im Alter von sieben Jahren ganz klassisch zunächst beim Voltigieren. Ein Jahr später begann sie auf Schulpferden des RC St. Georg zu Bremen, in dem sie bis heute Mitglied ist, mit dem Reiten. Bereits nach sechs Monaten stieg sie auf das eigene Pony um, das sie von ihrer Schwester Benita übernahm. Noch heute steht „Miss Mapel“, die mittlerweile an eine Freundin verkauft wurde, in der Box schräg gegenüber von Rhytmoline. Bevor Emily die Stute bekam, war Don Perignon ihr Partner, doch er wuchs nicht so, wie man es sich erhofft hatte und hatte offensichtlich keine große Freude am Springen. Das war aber genau das, was Emily wollte. ...weiter im Heft
Praxis
Nützliche Stallhelfer
Langsam aber sicher wächst das Gras und das Getreide gedeiht – bald heißt es auf zur Ernte, um auch im kommenden Winter mit Heu und Stroh versorgt zu sein. Kein Stall kommt ohne die beiden Komponenten aus und alle haben das gleiche Problem: Wie wird es optimal gelagert und wie ist schnell greibar, wenn es gebraucht wird?
Die Getreideernte beginnt traditionell im Juli. Dann trifft Reiter im Gelände immer wieder auf Mähdrescher und Quader- und Rundballenpressen, die dafür sorgen, dass das Stroh in Form gebracht wird und bis zum Gebrauch gelagert werden kann. Viele Ställe haben spezielle Scheunen, in denen es aufbewahrt wird, bis es zum Einsatz kommt. Andere nutzen die Dachböden ihrer Gebäude, um runde und eckige Ballen vor Wind und Wetter und damit vor dem vorzeitigen Verderben zu schützen. Gleiches gilt für Heu, das entweder ebenfalls in Ballen gelagert, oder in Folie verschweißt als Grassilage oder Silage auf seinen Verbrauch wartet. ...weiter im Heft
Luft heißt Leben
Atemwegserkrankungen bei Pferden sind auf dem Vormarsch – die Entstehung chronischer Erkrankungen ist jedoch oftmals vermeidbar.
Krankheiten der Atemwege gehören neben Kolikerkrankungen zu den häufigsten internistischen Erkrankungen. Für Pferdetierärzte wie Dr. Norbert Böhmer aus Verden ist deren Behandlung „tägliches Brot“. In Deutschland wird jährlich etwa jedes vierte Pferd wegen Atemwegserkrankungen behandelt. Infektionen der Atemwege sollten umgehend therapiert werden, da sie bei Pferden in kurzer Zeit chronisch werden können. Experten beziffern den Anteil der Pferde, die unter chronischen Atemwegsproblemen leiden, auf zehn Prozent der Pferdepopulation. ...weiter im Heft
Auf den Magen geschlagen
Viele Pferde leiden unter Magengeschwüren. Und zwar nicht nur hoch trainierte Sportpferde: Immer mehr Pferde zeigen Symptome dieser Zivilisationserkrankung.
Dr. Helmut Ende, Veterinär aus Isernhagen, weiß über das im Verborgenen liegende, aber extrem häufig auftretende Stresssymptom zu berichten: „Rund jedes dritte Sportpferd hat Magengeschwüre.“ Aber auch Pferde von Hobbyreitern sind gegen dieses gesundheitliche Übel nicht gefeit. Denn die Ursachen für das unter dem Fachbetriff „Equines Gastric Ulcer Syndrom“ bekannte Magengeschwür sind neben diversen Stressfaktoren auch und vor allem Haltungs- und Fütterungsfehler. Darüber hinaus können Medikamente, die das Pferd wegen anderer gesundheitlicher Probleme verabreicht bekommt, Magengeschwüre begünstigen. ...weiter im Heft
Ferien mit Pferd
Man nehme: ein großes Auto, einen Pferdeanhänger, ein oder zwei Pferde, die dazugehörigen Menschen und jede Menge nützliche Dinge. Und los geht’s in den Urlaub!
Wenn das wirklich so einfach wäre“, seufzt Anett Bruhr und rauft sich die roten Haare, so dass sie noch wilder vom Kopf abstehen als zuvor. Die 25-jährige plant gerade zusammen mit einer Freundin einen Urlaub in der Lüneburger Heide. Mit von der Partie sind die beiden Welsh-Ponys Krümel und Ronja und Golden Retriever Moritz. ...weiter im Heft