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reitsport MAGAZIN Ausgabe September 2010



Sport

Voltigierer erneut Medaillengarant
Auf dem traditionsreichen Gelände der Aachener Soers traf sich Deutschlands Reiterjugend, um ihre Meister im Springen, in der Dressur und im Voltigieren zu küren.
488 Nachwuchsreiter und -voltigierer bewarben sich um Meisterschärpen, Edelmetall und Titel. Nach drei Wertungen in den jeweiligen Altersklassen Pony, Junioren und Junge Reiter standen die Titelträger fest. Im Springen dürfen sich für ein Jahr Laura Klaphake (Steinfeld/Pony), Maximilian Lill (Antdorf/Junioren) und Jan Wernke (Holdorf/Junge Reiter) Deutsche Meister nennen. In der Dressur heißen die Titelträger Jessica Krieg (Heinsberg/Pony), Charlott-Maria Schürmann (Gehrde/Junioren) und Sanneke Rothenberger (Bad Homburg/Junge Reiter). ...weiter im Heft

Weltmeister, Champions und mehr
Von Reitpferdeprüfungen bis zum Grand Prix, von Springpferdeprüfungen für Vierjährige bis zum Großen Preis – die Prüfungspalette in Verden ist weit gefächert. Auch in diesem Jahr strömten wieder mehrere Zehntausend Besucher auf das Reitbahngelände, um ihre Besten zu feiern.
Im Mittelpunkt des internationalen Interesses standen natürlich die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Goldmedaillen waren den Pferden aus deutschen Zuchtgebieten aber auch in diesem Jahr verwehrt. Sie gingen an den fünfjährigen niederländischen Hengst Astrix von Oblisk-Olivi mit seiner Reiterin Emmelie Scholtens und an die Vize-Championess des vergangenen Jahres, die in Dänemark gezogene Don Schufro-Falkland-Tochter Uno Donna Unique mit Andreas Helgstrand im Sattel. Silber und Bronze blieben jedoch in beiden Wettbewerben „im Lande“. ...weiter im Heft

Thomas Brüsewitz wird Europameister
Die deutschen Voltigierer haben bei den Junioren-Europameisterschaften im österreichischen Stadl Paura fünf Medaillen gewonnen. Eine Klasse für sich waren dabei die deutschen U18-Herren (alle aus dem PSV Hannover), die sich gleich einen vollständigen Medaillensatz sicherten.
Dabei war die Vorbereitung bei den deutschen Herren alles andere als optimal verlaufen: Zwei Pferde konnten aufgrund von gesundheitlichen Problemen die Reise zu den Europameisterschaften nicht antreten. Folglich mussten Thomas Brüsewitz (PSG Rittergut Habighorst), Jannik Heiland (PSV Grevelau) und Torben Jacobs (V.f. Viels. Langenhagen) kurzfristig auf das Pferd Bobby (Longenführer Lars Hansen) umsteigen. ...weiter im Heft

"Tebbel-Clan" sahnte kräftig ab
Den Namen Tebbel kannte man ja. Nach den Elmloher Reitertagen 2010 weiß man nun auch, dass es nicht nur den dreifachen deutschen Meister René gibt, sondern auch noch Maurice und Justine. Der „Tebbel-Clan“ aus Emsbüren veranstaltete auf dem Gelände in Elmlohe ein „Tebbel-Festival“.
Für René Tebbel war das große nationale Reitturnier mit starker internationaler Besetzung auch ein lohnendes Event. 4.000 Euro strich der „Familienvorstand“ am Sonntag allein für den Sieg im Großen Preis, dotiert mit 15.000 Euro, ein. Nicht einmal 24 Stunden vorher in der zweiten Qualifikation hatte er schon 2.000 Euro als Siegprämie verbucht. Dieses S***-Springen sicherte er sich mit dem Hannoveraner Lento und ließ 73 Mitbewerber hinter sich. ...weiter im Heft

Persönliches

Im Langestüt Celle "müllert" es
Die deutschen Fußballer hatten nur einen Müller (Thomas) im Team – im Niedersächsischen Landgestüt trifft man sechs Mal auf einen Mitarbeiter mit Namen Müller.
Müller I ist 52 Jahre alt und heißt mit Vornamen Ullrich. Über das Voltigieren und die Ponyreiterei in Lilienthal hat er die Liebe zum Pferd entdeckt und begann 1973 beim Landgestüt zunächst als Arbeiter und lernte dann den Beruf des Gestüters von der „Pieke auf“. Schon nach fünf Jahren wurde er verbeamtet, bestand 1984 seine Gehilfen- und 1986 seine Meisterprüfung. ...weiter im Heft

Sein Herz schlägt fürs Springreiten
Die reiterliche Karriere von Maximilian Rolf aus Bremen begann vor acht Jahren. Damals war Maxi, wie er von Familie und Freunden genannt wird, zarte vier Jahre alt.
Im Sattel von Roxette erlernte er bei Bettina Rück die Grundzüge der Reiterei. Seine ersten Turniererfahrungen sammelte er in der Führzügelklasse, wo er sich mit Roxette immer ganz vorn platzieren konnte. Schon früh erkannte Max, dass sein Herz fürs Springen schlägt, auch wenn er weiß, dass dressurmäßige Arbeit als Basis von entscheidender Bedeutung ist. Mit Roxette startete er in Springreiterwettbewerben, doch irgendwann war klar, dass für höhere Aufgaben ein anderes Pony angeschafft werden musste. Roxette gehört jedoch weiterhin der Familie Rolf und wird von der fünfjährigen Rosalie auch schon auf Turnieren vorgestellt. ...weiter im Heft

Reportage

Körper und Seele baumeln lassen
Aktivfasten nach Dr. Otto Buchinger – das ist nicht neu. Schon seit Jahren gehört die Kombination mit Wandern oder Radfahren in vielen Hotels zum Standardangebot. Aber was machen Pferdefreunde, die die Vorzüge des Fastens nutzen und dabei am liebsten mit ihrem geliebten Vierbeiner entspannen möchten?
Die Eingabe „Fasten und Reiten“ bei Google spuckt weniger als 200 Treffer aus. Die ersten und auch meisten Einträge führen nach Niedersachsen, in die Lüneburger Heide, genauer gesagt: in die Elbtalaue des Landkreises Lüchow-Dannenberg. In der „Pferdefreundlichen Region 2006“ bieten zwei Reitbetriebe ihren Gästen Seminare zum Aktivfasten an. ...weiter im Heft

Praxis

Pferdehaltung in Eigenregie
Weg vom Großstall, ab hinters Haus: Für viele Besitzer ist die Haltung der Pferde in Eigenregie die Traumvorstellung schlechthin. So schön es auch ist, den Vierbeiner vom Sofa aus beobachten zu können – der eigene Stall bedeutet gleichzeitig jede Menge Arbeit und Organisation.
Selbst wenn ein Stall, Boxen und Weideflächen vorhanden sind, gibt es einiges, was der Pferdehalter bedenken muss. Während sich die Pferde im Sommer vorzugsweise draußen aufhalten, muss alles für den bevorstehenden Winter vorbereitet werden. Das Gras wird knapper, der Bedarf an Heu, Stroh und Kraftfutter steigt. Doch wie viel wird eingekauft und wie lange kann es gelagert werden? ...weiter im Heft

Gewappnet für den Ernstfall
„Im ersten Moment war nur der Schock über den plötzlichen Tod von Blümchens Besitzerin. Als nächstes kam der Gedanke, was mit dem Pferd und der Katze passieren soll“, erinnert sich Martina Grefe aus Bremen an ihren bisher düstersten ersten Weihnachtstag.
Es folgten sechs Wochen, in denen niemand wusste wie es weiter geht. Haflingerstute Blümchen und Katze Miezi hatten Glück. Sie durften bei Blümchens Reitbeteiligung bleiben. Die damals 75-jährige Besitzerin hatte vorgesorgt und vermachte die beiden Tiere laut Testament ihrer Reitbeteiligung Martina Grefe. „Wir hatten zwar vor längerer Zeit über die Möglichkeit gesprochen, doch nichts festgelegt. So wusste ich nicht, ob Blümchens Besitzerin wirklich ein Testament geschrieben hatte und ob nicht ihre Tochter das Pferd bekommen würde“, erzählt Martina Grefe. ...weiter im Heft

Inhalt








Das nächste Heft erscheint am 29.09.2010


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