Nachrichten von Juni-November 2011

November-Auktion des Hannoveraner Verbandes endet mit solidem Ergebnis




Foto: Tammo Ernst

14.11.2011 Verden. 110 Dressur- und Springspezialisten umfasste das Angebot der Hannoveraner November-Auktion. Die Kollektion erregte großes Interesse: Zur Preisspitze avancierte Aladin v. Adlantico As, der für 35.000 Euro nach Frankreich wechselte.

Der Durchschnittspreis für die 110 Hannoveraner Youngster im Alter von drei bis sechs Jahren betrug 12.863 Euro.

Kunden aus den Frankreich hatten bei dem vierjährigen Aladin v. Adlantico As/Landetto (Z. u. Ausst.: Peter, Broka, Worpswede) den längsten Atem im Bieterduell: 35.000 legten sie für den Dressurathleten mit Springabstammung an. Bestbezahlte Offerte bei den Springpferden war Saint Lady v. Stalypso/Landor S (Z.: Günther Heilshorn, Wulsbüttel, Ausst.: Ingo Könemann, Warmsen). Die vierjährige Stute, die sich bereits im Sport bewährt hat, kostete 31.000 Euro und wird eine Box in Spanien beziehen. *Der Herbst in Verden hat vor wenigen Wochen stark begonnen, und dieser Trend hat auch bei der November-Auktion angehalten", bilanzierte Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade. *Starke und bewährte Käuferländer wie Frankreich, Finnland und Spanien kamen zum Zuge. Außerdem freuen wir uns, dass die USA wieder sehr stark aufgetreten sind." 48 Hannoveraner werden Deutschlands Grenzen verlassen, die Exportrate betrug 43 Prozent: Frankreich kaufte zwölf Mal ein, die USA erhielten neun Mal den Zu-schlag, und Spanien freute sich sieben Mal über ein Hannoveraner Reitpferd.

Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener zog ein positives Fazit: *Diese sehr große Kollektion hat bei der momentanen Marktsituation einen sehr guten Beitrag geleistet, die Züchter zu unterstützen und zufrieden
zustellen."

Neu bei den Verdener Auktionen war die Einführung einer Abwechslung am Auktionatorpult. Jens Wehrmann gab sein Debüt und unterstützte Friedrich-Wilhelm Isernhagen beim Versteigern der Reitpferde.


Noch größere Hannoveraner-Kollektion in Alsfeld


3. Alsfelder Advent im Hessischen Pferdezentrum
14.11.2011 Alsfeld. Am 2./3. Dezember veranstaltet der Hannoveraner Verband zum dritten Mal im Hessischen Pferdezentrum Alsfeld den *3. Alsfelder Advent". Nach der guten Resonanz und der großen Nachfrage 2009 und 2010 ist die Kollektion in diesem Jahr auf 48 Pferde erweitert worden. Die Veranstaltung wird am 2. Dezember mit einem bunten Schauabend eröffnet, die Auktion beginnt am Samstag, 3. Dezember, um 15 Uhr.

Die Kollektion des *3. Alsfelder Advents" präsentiert sich ansprechend und erstklassig. Bei der sorgfältigen Auswahl der Auktionskandidaten im Alter von drei bis sieben Jahren wurde auf vielseitige Qualitäten Wert gelegt. Zu den auffälligsten Kandidaten des Dressurkaders zählt Son of Hope. Der vierjährige Fuchswallach v. Sorento/Warkant (Z.: Pascalle Wagemans, Einighausen/Niederlande) ist mit seinen elastischen Bewegungen ein Hingucker und darf als große Dressurhoffnung bezeichnet werden. Ein paar sportliche Schritte weiter ist Crazy Chicken. Die siebenjährige Parcoursspezialistin v. Chico's Boy/Crazy Classic (Z.: Wilhelm Bollhorst, Wetschen) hat mit Guido Sperveslage bereits goldene Schleifen bis zur Klasse M* gesammelt.

Ab Dienstag, 22. November, stehen die Auktionspferde im Pferdezentrum Alsfeld zum Ausprobieren bereit. Die Auftaktpräsentation findet am Samstag, 26. November, ab 9 Uhr statt. Die Ansprechpartner Bernd Osterloh (Tel.: 01 71/7 11 84 88), Jeanine Pagel (Tel.: 01 70/1 65 16 48) und Steffen Werner (Tel.: 01 71/4 48 96 92) können stets kontaktiert werden.

Beim Gala-Abend am Freitag, 2. Dezember, werden ab 20 Uhr ausgewählte Auktionspferde sowie Zucht- und Sport-Schaubilder aus Hessen gezeigt. Der Reit- und Fahrverein Wackernheim präsentiert sein preisgekröntes Schaubild *Schneewittchens Verwandlung" aus dem Show-Wettkampf der Vereine beim Internationalen Frankfurter Festhallenturnier 2010. Das Gestüt Tannenhof zeigt den vierjährigen Hengst Fahrenheit, und Ingo Jungblut sorgt in einem Mächtigkeitsspringen für Spannung. Unerschütterliche Kaltblüter in außergewöhnlichen Situationen und in einem Wettrennen gegen Shetland-Ponys sorgen für den nötigen Spaßfaktor. Eine Quadrillenvorführung mit zwölf Conne-mara-Ponys ist außerdem aufregender Bestandteil des Show-Abends.


DKThR-Charity-Kalender 2012


mit Bildern des Fotografen Thomas Hellmann

11.11.2011 Ein neuer Kalender, der Therapeutisches Reiten in Bildern zeigt, ist ab sofort beim Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) erhältlich. Er steht im A3 Format und kostet 10 Euro (zuzüglich Portokosten in Höhe von 3,60 Euro). Die Einnahmen kommen unmittelbar den Projekten des DKThR zu Gute.

Bestellungen nimmt das DKThR unter Telefon 02581-927919-0 oder über die Homepage http://www.dkthr.de entgegen – hier ist der Kalender auch einzusehen.



Veränderungen bei den Abzeichenprüfungen


11.11.2011 (fn-press). Ab 1. Januar gelten in Deutschland neue Aufgaben in der Dressur, im Springen, Fahren und Voltigieren. Das hat auch Konsequenzen für die Abzeichenprüfungen. So wird in der Prüfung zum Deutschen Voltigierabzeichen Klasse IV künftig statt der Wende nach innen das Stütz-Abhocken nach innen als siebtes und die Landung als achtes Element verlangt. Für das Voltigierabzeichen Klasse III muss künftig die Wende nach innen anstelle der Wende nach außen gezeigt werden. Für die Erlangung der Voltigierabzeichen Klasse II und I wird ab 2012 die Einzelvoltigierpflicht verlangt, die zusätzlich zu den bisherigen Elementen auch eine Note für den Freien Grundsitz vorsieht. Vorhandene Abzeichenurkunden, auf denen noch die „alten“ Elemente eingetragen sind, können aber noch weiter verwendet werden. Dazu sind lediglich kleine handschriftliche Änderungen erforderlich. <//span>


Nachnenngebühren werden vereinheitlicht


10.11.2011 (fn-press). Die Gebühren fürs Nachnennen werden vereinheitlicht. Ab kommendem Jahr kostet die Nachnennung vor dem Turnier grundsätzlich 8 Euro – egal ob für einen Reiter, einen Startplatz (bisher 10 Euro) oder ein Pferd (bisher 20 Euro). Eine „komplette“ Nachnennung mit einem Startplatz wird damit billiger und kostet 24 statt bisher 30 Euro. Teurer wird es allerdings, wenn Reiter, Startplatz oder Pferd auf dem Turnier nachgenannt werden. Kurzentschlossene zahlen dann jeweils 25 statt bisher 20 Euro pro Reiter, Startplatz oder Pferd.

 

Eine Vereinfachung der Nachnennung steht auf der Wunschliste von Turnierteilnehmern weit oben und auch die Veranstalter erhoffen sich dadurch weniger Aufwand und Entlastung in den Meldestellen. Grundsätzlich ist das Nachnennen vor dem Turnier daher künftig auch nur noch per Internet über NennungOnline (www.fn-neon.de) möglich. Die Frist für die Nachnennungen vor dem Turnier endet in der Regel am Tag vor dem Turnierbeginn. Der genaue Termin ist der Ausschreibung zu entnehmen. 
Die neue Gebührenordnung tritt ab Januar 2012 in Kraft und gilt für Nachnennungen für Veranstaltungen, deren Nennungsschluss nach dem 1. Januar 2012 liegt.                                                       


Performance Sales International – Auktion mit exquisitem Charakter


10.11.2011 Ankum)  P.S.I. – Performance Sales International ist das Kürzel für die exquisiteste Reitpferdeauktion weltweit. Die 32. Performance Sales International öffnet am 10. und 11. Dezember im Auktionszentrum Ankum ihre Pforten und dafür haben die Macher Ullrich Kasselmann und Paul Schockemöhle nach der Devise „Das Beste ist gerade gut genug“ außergewöhnliche Dressur- und Springpferde ausgewählt.

 

Pferde, die bei der P.S.I. zur Auktion kommen sind buchstäblich auf „Herz & Nieren“ geprüft. Das gilt in doppelter Hinsicht: Sowohl hinsichtlich ihrer sportlichen Qualität sind sie herausragend, aber auch der Gesundheitscheck ist ohne Fehl und Tadel. Die jungen Kandidaten stammen aus eigener Zucht und Aufzucht, werden sorgfältig ausgewählt und dann ebenso umsichtig ausgebildet. Das ist einer der ganz großen Vorteile des P.S.I-Systems: Alle Pferde haben ihren persönlichen Ausbilder, der sie exzellent kennt und daher kompetente Beratung bieten kann.

 

Die Pferde – 25 Dressur- und 26 Springpferde – befinden sich derzeit in den Vorbereitungen auf die Auktion. Wer sich bereits einen Überblick verschaffen möchte: Die Auktionskandidaten sind online unter www.psi-auktion.de zu sehen. Die Dressurkollektion wird übrigens am Samstag, dem 3. Dezember live bei der ersten Präsentation in Ankum sowohl vor Ort als auch im Internet-Stream zu sehen sein….

 

Die erlesen guten Kollektionen und die knisternde Atmosphäre der Auktion locken in jedem Jahr Sportpromis, Unternehmergrößen und auch Mediengesichter nach Ankum. Man trifft sich gern bei Schockemöhle & Kasselmann.

 

Alles über die Kollektion, die Auktion, Ansprechpartner und Service gibt es auch online unter www.psi-auktion.de.


Pferd & Jagd in Hannover



Berufsinfo-Tag der „Grünen Berufe“ am 1. Dezember

08.11.2011 Keine Lust auf Schreibtischjobs? Dann nichts wie raus! Hochkarätige Experten informieren beim Berufsinfo-Tag der „Grünen Berufe“ im Rahmen der Messe „Pferd & Jagd“ über attraktive Arbeitsplätze in der Natur. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr, geht der Berufsinfo-Tag am Donnerstag, 1. Dezember 2011, in die zweite Runde.

 

Die perfekte Gelegenheit für Schüler, Eltern und Lehrer, sich mit ausgewiesenen Fachleuten von Hochschulen, Verbänden und Unternehmen auszutauschen, wie der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Bundesverband Deutscher Berufsjäger, der Hochschule Osnabrück, dem IST Studieninstitut, dem Verband medizinischer Fachberufe, der Niedersächsischen Landjugend, dem Paragon Verlag u.a..

 

Der Berufsinformations-Tag der „Grünen Berufe“

 

·        bietet einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder wie Pferde-, Forst- oder Fischwirt, Tiermedizinischer Angestellter, Landwirt oder Revierjäger.

·        informiert über Ausbildungswege (Berufsschule, Fachhochschule, Universität) einschließlich der vorausgesetzten Qualifikationen.

·        gibt Hinweise zu Verdienstmöglichkeiten.

·        informiert über Karrierechancen.

·        berät zu Fort- und Weiterbildungsprogrammen.

·        hilft mit einen Pool an wichtigen Adressen und Ansprechpartnern.

 

In einer Zeit, in der nicht zuletzt auch wegen des Klimawandels der Tier- und Umweltschutz einen immer höheren Stellenwert in Politik und Gesellschaft einnimmt, sind die „Grünen Berufe“ stark im Kommen. So eröffnet der Berufsinfo-Tag mit seiner Mischung aus individueller Beratung und vielschichtiger Information auf einzigartige Weise Perspektiven in einer zukunftsträchtigen Branche.

TOP: Freier Eintritt für Schulklassen bei Voranmeldung!
Für Abschlussklassen (Hauptschule, Realschule, Gymnasien) gilt ein exklusives Angebot: Bei vorheriger Anmeldung bis Freitag, 25. November können Schüler mit einem Lehrer den Berufsinfo-Tag kostenlos besuchen. Anmeldung + Info: Ulrike Heidorn, Tel. 0511/ 89-30 433, eMail: ulrike.heidorn@fh.messe.de.

 

Pferd & Jagd 2011 * 1. bis 4. Dezember * Hannover Messegelände * Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet*

Eintrittspreise: Erwachsene: 11 Euro; Ermäßigt:  10 Euro; Schüler/ Jugendliche 7 – 18 Jahre: 6 Euro; Kinder bis 6 Jahre: frei.

Top: Das Nachmittagsticket ab 15 Uhr für 6 Euro (gilt nur am 1.12.)!

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.pferd-und-jagd-messe.de

 

 


Fünfter Titel – Ludger Beerbaum gewinnt die DKB-Riders Tour




Foto: Frieler

07.11.2011 Er hat zermürbendes Warten ertragen, zugesehen was die Mitbewerber machen und konnte gegen 16.30 Uhr erleichtert durchatmen. Ludger Beerbaum hat zum fünften Mal die DKB-Riders Tour gewonnen, sauste mit einem nagelneuen VW Tiguan durch die Halle und gab der Zweitplatzierten Katrin Eckermann aus Münster herzhaft Küsschen rechts und links. Die junge Amazone hat dem 48-jährigen Meisterreiter den fünften Erfolg keineswegs leicht gemacht, denn in München blieb sie sowohl in der Qualifikation, als auch im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG ohne Fehler, jumpte in den zweiten Umlauf mit ihrem Carlson und wurde nach einem Fehler am ersten Hindernis Vierte.


Das reichte nicht, um den Punkterückstand von 14 Zählern auf Ludger Beerbaum aufzuholen – Platz drei hätte es sein müssen. Und der Rider of the Year schaute zu, gab mal den einen, mal den anderen Tipp und versicherte am Ende dem britischen Altmeister John Whitaker, er habe wirklich eine respektable Leistung erbracht. Kein Wunder, denn der 55-jährige Whitaker gewann mit Pepermill den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG und trug somit auch dazu bei, dass Katrin Eckermann nicht ganz so dicht an Beerbaum heranrückte. John`s Sohn Robert Whitaker verschenkte in München Platz drei im Gesamtranking der DKB-Riders Tour mit zwei Fehlern im ersten Umlauf und musste Jörg Oppermann aus Gückingen, den Sieger der Wertungsprüfung in Hannover, vorbeiziehen lassen. Auch Beerbaum kam auf Gotha mit zwei Abwürfen aus dem Parcours und verpasste den zweiten Umlauf. Er, der erfolgreichste deutsche Reiter der vergangenen 20 Jahre, räumte ein, das „die Warterei“ ein wenig unangenehm gewesen sei „aber auch wenn ich etwas von Katrins Pech hier profitiert habe, denke ich, das ich nicht unverdient gewonnen habe, sondern die Erfolge in der grünen Saison haben es geholt“. Beerbaum war Zweiter bei der ersten Etappe, gewann die dritte Station und wurde Dritter in Paderborn. Erfolge werden in der DKB-Riders Tour zusammengerechnet und schaffen so ein respektables Punktepolster.


Für die 21-jährige Katrin Eckermann und den 26-jährigen Jörg Oppermann wurde ein Traum wahr. Eckermann war zwar enttäuscht, nachdem sie den Sieg schon zum Greifen nah hatte, freute sich dann aber doch über Platz zwei und den neuen VW Passat. Die in München angereisten Eltern bestanden aufregende Minuten und Vater Ottmar Eckermann stellte fest, dass „es leichter ist zu reiten, als zu zuschauen“ während Trainer Kurt Gravemeier, der trotz Knöchelbruch nach München gekommen war, „einfach stolz“ auf die junge Reiterin ist: „Vor allem darauf, dass sie die Nerven hat, dem Druck stand zu halten“. Oppermann konnte sein Glück kaum fassen: „Das hätte ich mir nie träumen lassen“. Für den Drittplatzierten der DKB-Riders Tour gab es einen VW Golf. Und für beide Nachwuchsstars ein Lob von John Whitaker: „Ich bin beeindruckt, wie diese beiden jungen Leute geritten sind“.


Rundum zufrieden mit einer spannenden Saison über insgesamt sieben Etappen zeigten sich Stefan Unterlandstättner, Mitglied des Vorstands der DKB, und Riders Tour GmbH-Geschäftsführer Paul Schockemöhle. Das Tour-Projekt ist für die kommenden zwei Jahre gesichert, denn die DKB verlängerte die Verträge bis Ende 2013. Zudem hat die DKB-Riders Tour im Jahr 2012 mit dem Unternehmen Solartechnik Stiens GmbH & Co. KG einen neuen Hauptsponsor. Das hessische Unternehmen ist bereits seit zwei Jahren Sponsor der Tour-Etappe GERMAN CLASSICS in Hannover. Unmittelbar nach dem Hannoveraner Turnier vereinbarten die Riders Tour GmbH und Solartechnik Stiens das Serien-Sponsoring zunächst für ein Jahr.


Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG – 7. Etappe der DKB-Riders Tour, Springprüfung mit 2 Umläufen, international, (dotiert mit 80.000€)
1. John Whitaker (Großbritannien), Peppermill, 0 SP/38.71 sec;
2. Johannes Ehning (Borken), Salvador V, 0/39.81;
3. Thomas Voß (Schülp), Carinjo, 0/41.25;
4. Dominique Hendrickx (Belgien), Cor van de Wateringhoeve, 0/43.13;
5. Vladimir Tuganov (Russische Föderation), Amarok, 0/45.02;
6. Marcus Ehning (Borken), Sabrina, 4/38.58;


Endstand DKB-Riders Tour 2011 nach sieben Etappen:

1. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) 52 Punkte

2. Katrin Eckermann (Münster) 47

3. Jörg Oppermann (Gückingen) 35

4. Robert Whitaker (Grossbritannien) 32

5. Torben Köhlbrandt (Ibbenbüren) 28

6. Nisse Lüneburg (Hetlingen), Angelica Augustsson (Schweden), 26

8. Florian Meyer zu Hartum (Mühlen) 22

9. Marcus Ehning (Borken), John Whitaker (Großbritannien), 20


DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de


Pferd & Jagd in Hannover



Blick hinter die Kulissen der neuen Pferde-Kinder-Pony-Show „MiMaMo“: Jetzt anmelden!

05.011.2011 Hannover – MiMaMo – diese neue Pferde-Show macht Kinder froh! Sie ist das jüngste Mitglied der großen Pferd & Jagd-Familie und feiert am

Sonntag, 4. Dezember (15.30 Uhr), auf dem Messegelände in der Show-Arena (Halle 25) Premiere. Das bunte Familienprogramm von MiMaMo richtet sich ganz speziell an Kids und garantiert 90 Minuten lang Spaß und Unterhaltung mit 100 Pferden und Ponys und 200 Darstellern.
Mit dabei sind unter anderem: Mélie Philippot mit ihrem Löwenpony „Luma“, die Jung-Voltigierer des RVC Wedemark, die Bremer Rasselbande, die Nachwuchsfahrer vom Pferdesportverband Hannover, die jungen Stars des Islandpferde Zuchtverbandes, kleine Westernreiter, Mounted Games u.a. mit der Championatssiegerin der Jugendklasse 2011, Barock-Show-Reiterin Andrea Schmitz mit einem jungen Talent. Außerdem erwartet die Besucher ein einmaliges Schaubild von Lars Hansen mit Top-Voltigiererer aus aller Welt.


Lust auf einen Blick hinter die Kulissen von MiMaMo? Fred Pferd, das bekannte Maskottchen der Pferd & Jagd, führt am Sonntag (4.12.) um 11 Uhr durch den großen Pferdestall. Teilnehmen dürfen Kids ab 6 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen, je Anmeldung 2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern. Treffpunkt ist der Infostand in der Showhalle 25.
Gleich anmelden – begrenzte Teilnehmerzahl! Mail bis zum 25. November an: Ulrike.heidorn@fh.messe.de

Hinweis: Jede Person muss jeweils ein MiMaMo-Ticket (20 Euro p.P.) oder eine Pferd & Jagd-Tageskarte haben.

MiMaMo *  4. Dezember  * Hannover Messegelände * 15.30 Uhr
Eintritt: 20 EUR p.P. (Kinder ab 6 Jahre) inkl. Messebesuch der Pferd & Jagd

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.mimamo-pferdeshow.dehttps://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=

 

 


DKB-Riders Tour – Spekulationen zurück gewiesen


03.11.2011 Die Veranstalter und Initiatoren der internationalen Springsportserie DKB-Riders Tour haben irritiert auf Spekulationen reagiert, denen zufolge die Zukunft der Springsportserie ungewiss sein soll. „Das entbehrt jeder Grundlage und ist definitiv falsch“, stellt der Geschäftsführer der Riders Tour GmbH, Paul Schockemöhle aus Mühlen, klar.  „Weder bei mir noch bei meinen Mitgesellschaftern ist im Vorfeld der Munich Indoors nachgefragt worden. In dem Fall hätte man die Vermutungen gleich ins Reich der Phantasie verweisen können, aber das hätte dann ja vielleicht eine spektakuläre Geschichte zunichte gemacht“.

Die Munich Indoors sind die letzte Saison-Etappe der DKB-Riders Tour, die 2011 über insgesamt sieben Stationen lief. Bei jeder einzelnen Etappe wird in der Wertungsprüfung ein Preisgeld von mindestens 80.000 Euro ausgeschüttet. Die drei besten Reiter erhalten zum Abschluss jeweils einen neuen PKW. Dies entspricht exakt dem Modus der Springsportserie seit 2008 und gilt unverändert.  

DKB-Riders Tour im Internet – www..DKB-riderstour.de


Oldenburger Pferdetage


Springtalente aus dem Oldenburger Land im Reigen der internationalen Stars

02.11.2011 Weltmeister, Europameister, Olympiasieger des Reitsports bevölkern vom 10.-13. November 2011 das Gelände der Oldenburger Weser-Ems-Hallen. Ebenso mischen sich Talente aus der Region unter die bekannten Sportgrößen und treffen sich zum gegenseitigen Kräftemessen bei den Internationalen Oldenburger Pferdetagen.

Der MASTERS LEAGUE-Finalsieger des Jahres 2009 Mario Stevens (Molbergen), der in 2009 den Großen Preis von Oldenburg für sich entschied und sich damit zum Finale der MASTERS LEAGUE in die Frankfurter Festhalle qualifizierte, wird wieder an den Start gehen. Joachim Heyer aus Bethen, Zweitplatzierter im Großen Preis von Oldenburg im Jahr 2010, sattelt Aquino, einen Oldenburger Hengst von Argentinus / Zeus, um erneut im Parcours zwischen den internationalen Größen mitzumischen. Guido Klatte (Lastrup), erst 15 Jahre alt, ist der jüngste Teilnehmer der so genannten „Großen Tour“. Nachwuchsbundestrainer Lars Meyer zu Bexten sieht enormes Potential in Guido und erteilte die Erlaubnis, im Kreis der internationalen Spezialisten des Springsports während Oldenburger Pferdetage mitzumischen. Klatte ist amtierender Deutscher Meister der Junioren.Der 22-jährige gelernte Kaufmann Jan Wernke (Holdorf), Deutscher Meister der Jungen Reiter im Jahre 2010 und Zweitplatzierter im Großen Preis des Salutfestivals in Aachen 2010, ist auch dabei. Auch Jan Sprehe hat sich angekündigt. Der in Benstrup beheimatete Südoldenburger war in diesem Jahr u. a. siegreich im Nationenpreis von Linz und war ebenso bestplatzierter Deutscher Teilnehmer im Großen Preis der Bundesrepublik im Frühjahr diesen Jahres in der Dortmunder Westfalenhalle. Der Südoldenburger Rolf Moormann (Großenkneten) hat auch für die Int. Oldenburger Pferdetage genannt. Andreas Ripke (Steinfeld in Holstein), gebürtig aus Lohne i. Oldb. stammend, nimmt ebenfalls teil.Die Garde der internationalen Asse im Springparcours wird angeführt von Einzel-Europameister Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) und dem deutschen Vizeeuropameister der Jahre 2009 und 2011 Carsten-Otto Nagel (Wedel). Auch Janne-Friederike Meyer, Mannschaftsweltmeisterin und MASTERS LEAGUE Siegerin wird wieder für rasante Runden sorgen.Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die Internationalen Oldenburger Pferdetage unter: 0421 36 36 36 oder auf www.escon-marketing.deErleben Sie die Internationalen Oldenburger Pferdetage auch im TV: Der NDR überträgt den Preis der Oldenburger Wirtschaft als Highlight der Tagesveranstaltung am Samstag, den 12. November 2011 von 15.30 Uhr - 17.00 Uhr und den Großen Preis von Oldenburg am Sonntag von 13.45 Uhr - 15.15 Uhr live, ebenfalls im NDR Fernsehen.


Jugendturnier Verden: Saisonabschluss für Deutschlands Top-Nachwuchsreiter


01.11.2011 Verden (psvhannover-aktuell). Nach dem bewährten Motto „Die Jugend trifft sich in Verden!“ erwartet der Pferdesportverband Hannover vom 18. bis 20. November 2011 in der Niedersachsenhalle zum 16. Mal die bundesweit besten Talente im Spring- und Dressursattel bis 21 Jahre. Viele Startmöglichkeiten in Prüfungen von Klasse A bis S** bieten sich auch den regionalen Ponyreitern, Junioren und Jungen Reiter. Dieses Ausflugsziel für Pferdesportfans aus ganz Niedersachsen lohnt besonders, denn der Eintritt ist frei.

"Willkommen in der Reiterstadt Verden!" heißt es wieder am dritten November-Wochenende 2011 für den Nachwuchs im Sattel aus 14 Bundesländern. Die helle und modernisierte Niedersachsenhalle präsentiert sich den Gästen zur 16. Auflage des nationalen Hannoverschen Jugendturniers mit dem nun fertigen Foyer und Gastronomiebereich in edlem Gewand. Drei Tage gibt es Top-Pferdesport für die ganze Familie zu sehen. Die Springreiter starten in der Verdener Niedersachsenhalle, und die Dressurreiter nur einen „Katzensprung“ entfernt auf der anderen Straßenseite in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule. So kann man bequem zwischen Viereck und Parcours hin- und her pendeln, um seinen Favoriten die Daumen zu drücken.

Am Start sind zahlreiche Bundeskader-Reiter sowie Teilnehmer an Deutschen- und Europameisterschaften. Bereits genannt haben die Bundeskader-Springreiter Andreas Theurer, Janine Rijkens, Victoria Klatte, Philipp Koch (DM-Bronze, Children), der Vorjahres-Sieger im Großen Preis, Guido Klatte jun. (Deutscher Meister, Junioren), Laura Klaphake (DM-Silber, Junioren), Maurice Tebbel (DM-Bronze und Preis-der-Besten-Gewinner, Junioren) und Kendra Claricia Brinkop (Preis-der-Besten Bronze, Junioren) sowie Kathrin Eckermann, die 2011 Bronze bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter holte.

Aber auch aus dem PSV Hannover wollen die Lokal-Matadoren möglichst weit nach vorne reiten und sich u.a. bei den Sichtungsprüfungen für das Finale Bundesnachwuchschampionat der Pony-Springreiter (Höveler-Trophy) und das der Junioren (HGW-Nachwuchschampionat) qualifizieren. Am Start ist in Verden auch der Deutsche Meister der Ponyspringreiter, Tim-Uwe Hoffmann, allerdings jetzt in der nächst höheren Altersklasse Junioren. Genannt haben der amtierende Landesmeister Springen Junioren, Mathis Schwentker und der zweifache Deutsche Meister der Junioren, Josch Löhden. Ausgeschrieben sind die Kleine und Große Tour mit jeweiligen Finals (S*/ S**). 106 Reiter-Pferd-Paare starten in der Kleinen Tour, 62 in der Großen Tour, 18 in der Höveler Trophy und 45 im HGW-Nachwuchschampionat. Bei einem der Höhepunkte, dem Mannschaftsspringen der Landesverbände, starten die Reiter als Vierer-Teams. Ein großer Zuschauer-Magnet wird wieder die Hippo-Mini-Masters-Prüfung (A**-Springen mit Stechen) sein. Klar, dass sich die reitenden Kids aus dem PSV Hannover, die jeweils 20 Fans mitbringen müssen, keinen der 50 Startplätze, für die es wieder eine rege Nachfrage gab, entgehen lassen wollen.

Und natürlich kommen auch die Dressurfans in Verden voll auf ihre Kosten: Für die Ponyreiter sowie für die Junioren und Jungen Reiter aus fünf norddeutschen Verbänden sind dieses Jahr erstmals die internationalen Dressuraufgaben der FEI ausgeschrieben. Die jeweiligen Finals der Prüfungen werden auf Niveau der Klasse S* (Junge Reiter), M** (Junioren) und L (Ponyreiter) ausgeritten. Erwartet werden 13 Paare im Finale Dressur des Vogeley-Preises, 20 im Haller-Cup 20, 32 in den Prüfungen für Junioren und Junge Reiter sowie 20 in den Pony-Prüfungen. Gekürt werden in Verden der neue Bundesnachwuchschampion bei den Pony-Dressurreitern (Klasse A), für den dann auch feierlich die Nationalhymne erklingen wird, sowie die Sieger im Finale des regionalen Vogeley Preises Dressur (Klasse L) und im Super-Finale des Haller-Cups (M**-Dressurkür). Am Start ist in der Junioren-Klasse auch Grete Linnemann aus Sittensen, amtierende Mannschafts-Europameisterin und Landesmeisterin in der Ponydressur. Den Foto- und Video-Service für die Teilnehmer übernimmt wieder die Firma Tierfotografie Huber. Der PSV Hannover schaltet einen Live-Ergebnisticker im Internet.


DOSB und VW kooperieren: Spezielles Nutzfahrzeuge-Angebot für Sportverbände und -vereine


31.10.2011 (psvhannover-aktuell). Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat ein Abkommen über Verkäufe von Nutzfahrzeugen mit der Volkswagen AG abgeschlossen. Der Konzern, zu dem auch der Olympia Partner Audi gehört, bietet Sportverbänden und Sportvereinen fabrikneue Fahrzeuge wie den VW Caddy, den Transporter/Caravelle, den Multivan oder den Crafter zu Sonderkonditionen mit bis zu 24 Prozent Nachlass an.

„Wir präsentieren dieses Angebot sehr gerne unseren Mitgliedsorganisationen, deren Unterorganisationen sowie nicht zuletzt allen Sportvereinen und hoffen, dass sie es gut nutzen können“, sagt Hans-Peter Krämer, DOSB-Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen. „Zusätzlich zu der hervorragenden Zusammenarbeit mit unserem Olympia Partner Audi freuen wir uns, mit einer weiteren Marke des Volkswagen Konzerns kooperieren zu dürfen.“

Die angebotenen Fahrzeuge müssen auf den Sportverband bzw. Sportverein zugelassen werden. Sie sind für verbands- bzw. vereinsinterne Zwecke zu nutzen, insbesondere für Aktivitäten im Breitensport. Profitieren werden unter anderem Vereine mit Mannschaftssportarten, die oftmals Schwierigkeiten haben, für ihre Teams und entsprechendes Material die Fahrten zu Wettkämpfen zu organisieren. Interessierte Sportverbände und Sportvereine können sich für ein konkretes Angebot an alle VW-Nutzfahrzeughändler wenden.


Deutsche Dressurreiterinnen dominieren zweite Wertungsprüfung des Weltcups Dressur


31.10.2011 (fn-press). Die deutschen Dressurreiterinnen dominierten die zweite Etappe des Weltcups Dressur der Westeuropaliga im französischen Lyon. Den Sieg sicherte sich die zweifache Mannschafts-Olympiasiegerin Ulla Salzgeber (Kaufbeuren) mit dem zwölfjährigen Rheinländer Herzruf’s Erbe (v. Herzruf).

In der Grand Prix-Kür kam das Paar auf 81,625 Prozent und holte sich damit überlegen den Sieg. Lohn der Leistung: eine Siegprämie von 11.000 Euro. Platz zwei ging an ihre Kollegin Isabell Werth (Rheinberg), die mit dem Hannoveraner Warum nicht FRH (v. Weltmeyer) 80,075 Prozent erzielte. Mit Platz drei komplettierte Monica Theodorescu (Sassenberg), die den Baden-Württemberger Whisper (v. Welt Hit I) auf 77,375 Prozent brachte, den Dreifacherfolg der deutschen Reiterinnen und der deutschen Pferdezucht.

Bereits im Qualifikations-Grand Prix am Donnerstag ließen die deutschen Dressurreiterinnen nichts anbrennen. Hinter dem Siegerpaar Ulla Salzgeber und Herzruf’s Erbe (79,021 Prozent) belegten Isabell Werth und Warum nicht FRH Platz zwei (73,553 Prozent). Vierte wurde Monica Theodorescu mit Whisper (71,383 Prozent).  


DAP-Lehrgang


FN bietet 2012 wieder Ergänzungsqualifikation Sattelbeurteilung an

28.10.2011 Warendorf (fn-press). Achtung Sattler, Fachverkäufer, Tierärzte und Ausbilder: Nach der erfolgreichen Premiere und dem großem Interesse in diesem Jahr bietet die Deutsche Akademie des Pferdes zum zweiten Mal als Fortbildung die Ergänzungsqualifikation Sattelbeurteilung an. Der kommende Lehrgang in Warendorf geht wieder über zweimal eine Woche vom 23. bis 27. Januar und vom 21. bis 25. Mai 2012.

 

„Mit dieser fundierten Fortbildung haben wir eine Ausbildungslücke geschlossen, die die wesentlichen Kompetenzen zum Sattel und zur Sattelkonstruktion sowie die Erfordernisse für das jeweilige Pferd und die Erfordernisse für den einzelnen Reiter vermittelt. Das ist sehr komplex, weshalb es auch nur sehr wenige wirklich gute Fachleute gibt“, sagt Thies Kaspareit (Warendorf), Leiter der Deutschen Akademie des Pferdes. Dank dieses Ausbildungsangebotes steigt das Know-how zum Sattel: Den ersten Lehrgang schlossen zwölf Teilnehmer erfolgreich ab. Alle am Lehrgang Beteiligten waren sich darüber einig, dass diese Ergänzungsqualifikation eine wertvolle Bereicherung für ihre tägliche Praxis darstellt.

 

Die Ausbildung besteht aus drei Säulen: Reiter, Pferd, Sattel. Inhaltlich geht es um die anatomischen Grundlagen des Reiters und des Pferdes, die Grundlagen von Sitz und Einwirkung, die Beurteilung des Reiters, des Pferdes, der Sattellage und die Konsequenzen für den Sattelbau, die Beurteilungskriterien der Passform des Sattels für den Reiter, die Beurteilung des Reiters im Sattel und im Bewegungsablauf sowie die Möglichkeiten und Grenzen technischer, elektronischer Verfahren zur Sattelanpassung für den Reiter und aus tiermedizinischer Sicht, die Entwicklung des Pferdes sowie besondere, individuelle Abweichungen beim Pferd. Bei den Anforderungen des Sattels geht es um Sattelbau und Sattelherstellung, Sattelformen, Materialeigenschaften, Zulässigkeit im Sinne der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO), allgemeine Sicherheitsaspekte, praxisbezogenes Satteln, Sattelunterlagen, Sattelgurte, Identifizierung von Problembereichen, Haftungs- und Rechtsfragen, Erkennen von Reklamationsgrundlagen, Möglichkeiten und Grenzen der Maßanfertigung sowie Unterschiede zwischen Maßkonfektion und Maßarbeit.

 

In dem mit hochkarätigen Referenten besetzten Lehrgang sind maximal 12 Plätze frei. Teilnehmen können Fachberater (FN) für Reitsportausrüstung, Sattler mit abgeschlossener Berufsausbildung, Veterinärmediziner mit abgeschlossenem Studium, FN-Pferdephysiotherapeuten, Pferdewirte Reiten mit abgeschlossener Berufsausbildung sowie Trainer A Reiten. Die FN-Ergänzungsqualifikation Sattelbeurteilung dient als Nachweis für die Fachkompetenz in der Sattelanpassung und ist Teil der Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung (APO). Die Teilnehmer erhalten nach bestandener schriftlicher und mündlicher Prüfung ein Zertifikat und Zeugnis. Die Kursgebühr beträgt 2.200 Euro pro Person zuzüglich Kosten für Unterkunft und Verpflegung.

 

Entstanden ist die Ergänzungsqualifikation auf Initiative des FN-Arbeitskreises Ausrüstung, in dem Reitsportgeschäfte und Sattelhersteller vertreten sind. „Ihnen ist bewusst, dass die meisten Sattelverkäufer und -berater oft nur die Informationen des Herstellers an den Kunden weitergeben. Wer viel Erfahrung hat, bildet sich natürlich eine eigene Meinung. Wer das Sattlerhandwerk gelernt hat, kann noch mal ganz anders beraten. Sattler müssen aber wiederum nicht unbedingt etwas vom Reiten verstehen. Auch Fachberater haben nur ein Grundwissen zum Sattel. Deshalb haben wir diese Qualifikation als ergänzende Ausbildung zusammen mit dem Arbeitskreis, verschiedenen Sattlern, allen namhaften Hersteller und Ausbildungsvertretern entwickelt“, erklärt Thies Kaspareit.

 

Information und Anmeldung: Deutsche Akademie des Pferdes, Claudia Gehlich, Freiherr-von-Langen-Straße 13, 48231 Warendorf, Telefon 02581/6362-179 oder unter E-Mail cgehlich@fn-dokr.de.


FN-Schulsporttagung in Langenfeld


„Bildung durch Bewegung“

 28.10.2011 Langenfeld (fn-press). „Bildung durch Bewegung“ lautete das Thema der vierten Schulsporttagung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), die jetzt erstmals in der rheinischen Landes-Reit- und Fahrschule in Langenfeld zu Gast war. In mehreren Vorträgen und einer Unterrichtsdemonstration wurde den rund 80 Teilnehmern – vorwiegend Lehrer und Erzieher, Reitausbilder und Vereinsvertreter – der pädagogische Wert des Pferdes in der Bildung und Erziehung von Kindern noch einmal deutlich vor Augen geführt.

 

Eines wurde aus allen Berichten deutlich und wurde von FN-Bundesjugendwartin Heidi van Thiel (Essen) bereits in der Begrüßung thematisiert: Pferdesportvereine und -betriebe werden sich in Zukunft auf das Thema Reiten und Voltigieren als Schulsport einstellen müssen, denn an der Ganztagsschule führt kein Weg mehr vorbei. „Dennoch, für Vereine und Betriebe liegen in diesen Veränderungen auch große Chancen“, sagte van Thiel. Schon jetzt werden in NRW sportbezogene Angebote der Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich, die über den eigentlichen Sportunterricht hinausgehen, zu 75 Prozent von Sportvereinen oder in Kooperation mit Sportvereinen durchgeführt, wie Ulrich Beckmann erklärte. Der Referent Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen erläuterte, in welchen Ausbildungen und Fortbildungen des Landessportbundes das Thema Pferdesport bereits zu finden ist. Er machte aber auch klar, dass für Sportarten wie beispielsweise Tennis, Sportschießen, Wasser- und Pferdesport, deren Angebot im Schulraum kaum realisiert werden können, spezielle Kooperationsgebote geschaffen werden müssen.

 

Dazu gilt es einerseits, geeignete Vereine zu finden, und andererseits, Kultusministerien, Schulbehörden und Schulleitungen vom pädagogischen Wert des Pferdes zu überzeugen. Dass der Umgang mit dem Pferd Kindern gut tut, ist in Reiterkreisen sicher unbestritten. Er fördert Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl, Respekt, Mut und Rücksichtnahme. „Der Umgang mit dem Pferd mobilisiert Teamspirit und Fairplay quasi als kostenlose Effekte“, betonte auch Sylvia Schenk, Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie, Olympiateilnehmerin und Deutsche Meisterin in der Leichtathletik. Doch um die zuständigen Stellen für Pferd und Pferdesport zu gewinnen, bedarf es mehr als des „gefühlten“ Wissens in Fachkreisen. Mit Unterstützung der FN und der Persönlichen FN-Mitglieder wird das Thema jetzt wissenschaftlich untersucht. Professor Harald Lange vom Institut für Sportwissenschaft der Julius-Maximilians-Universität Würzburg stellte in Langenfeld sein Forschungsprojekt vor, das der Frage nachgeht, auf welche Art und Weise der Umgang mit dem Pferd und das Reiten Erziehungsmöglichkeiten, Lerngelegenheiten und Bildungschancen für Schüler und Schülerinnen zu bieten vermag.

 

Bei allen noch offenen Fragen und Wünschen hat sich in Sachen „Reiten und Voltigieren Schulsport“ schon viel getan. „Der Arbeitskreis Schulsport der FN besteht nun schon seit 20 Jahren und in dieser Zeit haben sich gewaltige Veränderungen ergeben. Anfangs noch vielfach belächelt, haben sich inzwischen in nahezu allen Bundesländern Kooperationen zwischen Schule und Verein beziehungsweise Betrieb etabliert. Es wurden verschiedene Lehrmaterialien erarbeitet und in den Landespferdesportverbänden Netzwerke geschaffen und Schulsportbeauftragte berufen“, sagte Heidi van Thiel. Einen Einblick, wie sich der Pferdesport aus schulpolitischer Sicht derzeit darstellt und in die Bildungs- und Schullandschaft eingebunden ist, gab Thomas Michel. Unter dem Titel „Der schulische Auftrag zur Entwicklungsförderung der Kinder unter Einbindung des ‚Bildungspartners’ Pferd“ konnte der Dezernent der Bezirksregierung Münster bereits auf etliche Erfolge aus der Schulpraxis verweisen.

 

Als fortschrittlich stellte sich in diesem Zusammenhang der Gastgeber der Schulsporttagung dar. An der Landes-Reit- und Fahrschule Langenfeld finden derzeit fünf Projekte statt, von der Schulsport-AG über kooperativen Ganztag bis hin zum benoteten Sportunterricht in der sechsten Klasse einer Realschule. Und gerade erst wurde vom Pferdesportverband Rheinland ein Projekt gestartet, das die Kooperation mit Kindergärten, Kindertagesstätten, Familienzentren fördern und nach vorne bringen soll. Zwei erste Projekte konnte mit Unterstützung der Kreis- und Stadtsportbünde bereits angeschoben werden. Wie die Arbeit mit den Kleinsten in der Praxis aussehen kann, das demonstrierte Monika Dowe mit ihren Kindergartenkindern. Die Ausbilderin zeigte, dass man mit wenigen Mitteln Kindern begeistern kann. Hören, schmecken, riechen, sehen und fühlen – das sind Sinne, die es bei den Kleinsten anzusprechen gilt. Darauf aufbauend stellte Anne Sümnik ein Konzept mit Realschülern der Ruhrlandschule, einer Schule für Kranke in Essen, vor. Sie zeigten unter anderem in gekürzter Fassung eine Unterrichtsstunde mit mehreren Stationen: „Holzpferd“ (Erarbeitung von Grundübungen), „Pferdekunde“ (Rund um den Huf) und „Voltigierpferd“ (Voltigieren auf dem Pferd).                                                                    Hb

 



Pferd & Jagd 1. bis 4. Dezember



Pferdeland Niedersachsen präsentiert sich in der „Country“
27.10.2011 Hannover – Pferde sind Niedersachsens Stärke. Um noch gezielter darauf aufmerksam zu machen, stellt sich die Pferdeland Niedersachsen GmbH erstmals bei der diesjährigen Pferd & Jagd vom 1. bis 4. Dezember vor. Im Rahmen der exklusiven Ausstellung „Country“ in Halle 24 werden Vertreter des Zusammenschlusses aus Zuchtverbänden für Hannoveraner und Oldenburger, den Pferdesportverbänden Hannover und Weser-Ems sowie den Ponyzuchtverbänden über ihre Ziele und Aufgaben rund um Imagepflege und Wirtschaftsförderung informieren.

 

 

Des Weiteren finden die Besucher der „Country“ bei über 40 Ausstellern ein exklusives Angebot, das von stilvollen Accessoires für Haus, Hof und Garten bis hin zu Mode und Schmuck, sowie Reitkultur und Jagdambiente reicht.

 

 

Antiqua Gartenambiente setzt auf nostalgische Laternen, Briefkästen und Kandelaber für ein stimmungsvolles Entree. Wer es auch kleidungstechnisch historisch mag, hat bei Classica-Reitmoden von Schneidermeisterin Kerstin Radke eine exquisite Auswahl an Kostümen aus unterschiedlichen Epochen.

 

 

Exklusives für Jagdreiter gibt es am Stand von Sigrid Axthelm. Die in deutschen und englischen Traditionswerkstätten fein gearbeiteten Hosen, Jacketts und Röcke machen sich auch gut auf einer Landpartie ohne Pferd. Hochwertige Accessoires wie Gürtel und Schmuck sind unter anderem an den Ständen von belts&more und Bonaroca erhältlich.

 

 

Geschmackvolles für den Gaumen hält Ekkehard Reimann vom hannoverschen Restaurant Clichy mit Spezialitäten auf Basis der französischen Küche bereit. Dazu passend gibt es Weine des Schauspielers Gérard Depardieu am Stand von Jules Muller Fils.

 

 

Wer beim Bummeln Lust bekommt, sich in den Sattel zu schwingen, kann auf „Mister Ed“, dem mechanischen Rennpferd des Hannoverschen Rennvereins, den Rennpferdsimulator für Jockeys testen. Was es sonst noch an interessanten Tipps, Trends und Hintergründen in Sachen Reitsport gibt, findet sich im Reitsport Magazin, das die Paragon Verlagsgesellschaft vorstellt.

 

  

Pferd & Jagd 2011 * 1. bis 4. Dezember * Hannover Messegelände * Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet*

Eintrittspreise: Erwachsene: 11 Euro; Ermäßigt:  10 Euro; Schüler/ Jugendliche 7 – 18 Jahre: 6 Euro; Kinder bis 6 Jahre: frei.

Top: Das Nachmittagsticket ab 15 Uhr für 6 Euro (gilt nur am 1.12.)!

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter:  

www.pferd-und-jagd-messe.de

Gala-Show „Nacht der Pferde“ * 2. + 3. Dezember * 19 Uhr.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter:

 

 

www.nachtderpferde.de

 

MiMaMo *  4. Dezember * 15.30 Uhr * Eintritt: 20 EUR inkl. Messebesuch der Pferd & Jagd

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter:

www.mimamo-pferdeshow.de

 


Top Horse of the Year 2011- Finale in Hannover


Schulpferd Balu und Privatpferd Tamiro gewinnen die Titel

27.10.2011 Hannover (fn-press). Monatelang suchte Deutschland sein „Top Horse of the Year 2011“, kurz THOTY. Mehr als 1.900 Pferde beziehungsweise deren Besitzer bewarben sich um den Titel. Mitte Oktober fiel die Entscheidung bei den German Classics in Hannover: Das schönste Schulpferd ist Balu aus Warendorf-Milte, das schönste Privatpferd Tamiro aus Loxstedt. Der Wettbewerb ist eine Aktion der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Rahmen der Verbandsinitiative „Vorreiter Deutschland“.

 

„Weil er einfach der Beste ist“, war schließlich das ausschlaggebende Argument, mit dem der zehnjährige Jerik Lehmann die prominente Jury überzeugte: Mannschaftswelt- und Europameisterin im Springen Janne Friederike Meyer (Hamburg), Mannschafts-Vizeeuropameister Dressur Matthias Alexander Rath (Kronberg), Fotograf Holger Schupp (Aachen) und Jennifer Hof (Sinn), Germany’s next Topmodel 2008 und selbst begeisterte Reiterin. Zuvor hatte Jerik Lehmann zusammen mit seiner Schwester Janne den 13-jährigen Rappscheckwallach auf dem „Catwalk“ von seiner besten Seite präsentiert. Balu arbeitet zusammen mit Britta Lehmann in der Hippotherapie, er hilft also kranken Kindern. In Fotoszene gesetzt hat ihn Ehemann Thoms Lehmann, der auch den Werbefeldzug für Balu organisierte.

 

Völlig aus dem Häuschen über den Sieg von Tamiro waren auch Besitzerin Yvonne Niederkrome und Reiterin Julia Niederkrome, beide aus Loxstedt. Sie hatten den 16-jährigen Norweger aufs Feinste herausgebracht. Sehr beeindruckt zeigte sich die Jury von dem THOTY-Logo, dass als Muster das Fell auf der Hinterhand schmückte. „Beim ersten Platz waren wir uns allerdings auf Anhieb in beiden Kategorien einig. Es war schon schwierig für uns, eine Entscheidung zu treffen, da die Pferde alle sehr unterschiedlich waren“, sagte Janne Friederike Meyer, die von dem Wettbewerb begeistert war: „Das Schöne ist ja nicht, dass wir über Sprünge reiten, sondern die Partnerschaft mit dem Pferd. Und darum ging es hier: die Optik und die Freude am Pferd.“

 

Während in den beiden Vorrunden zuvor die Entscheidung per Internet gefallen war – insgesamt wurden 90.000 Stimmen abgeben – stellten sich die Top Five in den jeweiligen Kategorien in Hannover einer Jury. Bei den Privatpferden ging die Entscheidung nach Tamiro wie folgt aus: Platz zwei für Red Rose von Julia Hartwig (Emmerthal), Dritter wurde Valido’s princess of butterflies von Daniela Holzmann (Viersen), Julischka von Jaclyn Lavorato (Langgöns) und Nilis von Jessica Plätz (Castrop) teilen sich den vierten Platz. In der Kategorie Schulpferde rangierten sich Balus Mitbewerber wie folgt: Auf den zweiten Platz kam Lana vom RFV PferdeSportFreunde Gillbach, deren zweibeinige Freunde weniger als 48 Stunden zuvor erfuhren, dass Lana aufgrund des Ausfalls eines Wettbewerbers in die Top Five nachrückte. Die PferdeSportFreunde waren daher über den zweiten Platz völlig aus dem Häuschen. „Sie ist einfach das beste Schulpferd. Sie kann alles: Dressur, Springen, Voltigieren, Ausreiten.“ Und zuverlässig ist sie auch. Noch nach dem Finale ging es die fünf Stunden zurück in den heimischen Stall. Schließlich hatte sie am nächsten Tag wieder einen Einsatz in der Reitschule. Auf den dritten Platz kam Chester vom RVV Braunschweig Leiferde (Braunschweig). Den vierten Platz teilen sich Lissy vom RV Tarmstedt (Tarmstedt) und Fiona vom LRFV Bodenheim (Bodenheim).

 

Auf die beiden Sieger wartet nun als Preis ein Fotoshooting mit Holger Schupp, der schon viele prominente Pferde und Reiter in Szene gesetzt hat – unter anderem auch Jurymitglied Matthias Rath und Totilas. Es wurden im Rahmen von THOTY aber noch weitere Sieger gekürt: Als lilaste Fangruppe wurde der Fanclub von Chester mit THOTY-Fleecejacken belohnt. Der Preis für die beste Pressearbeit ging an Corinna Kesslinger (Vaterstetten). Ihr Pferd Sting Ray und sie waren nicht nur Thema in diversen Zeitungsartikeln; es gab auch einen Radiospot und einen Fernsehbeitrag über die THOTY-Teilnahme. Corinna Kesslinger erhält als Preis eine professionelle Webseite. Dass alle Teilnehmer vom Wettbewerb profitieren, dafür sorgten die vor Ort mitfiebernden Vertreter der Firmen Schweizer-Effax, uvex, HKM Sports Equipment, Klingenberg und Local Webbers.

 

„Dieser Wettbewerb war ein voller Erfolg. Er hat gezeigt, wie emotional die Beziehung Mensch-Pferd ist. Wer sich die Internetportraits der Pferde anschaute, las wahre Liebeserklärungen“, sagte Gisela Hinnemann (Voerde), FN-Präsidiumsmitglied. „Und er hat gezeigt, dass nicht nur Privat-, sondern auch Schulpferde sehr geliebt werden. Deshalb wünschen wir uns im nächsten Jahr auch noch mehr Schulpferde in dem Wettbewerb“, verriet sie damit auch, dass es ein THOTY 2012 geben wird.

 

Weitere Informationen: www.tophorseoftheyear.de und www.vorreiter-deutschland.de. 


Jörg Oppermann gewinnt den Großen Preis in Hannover




Foto: Frieler

 

24.10.2011 Ein 26-Jähriger hat bei den German Classics in Hannover die Weltelite abgehängt: Jörg Oppermann hat den Solartechnik Stiens Grand Prix, die vorletzte Etappe der DKB-Riders Tour, gewonnen. „Das ist unglaublich, ich muss das erst mal verarbeiten“, war er selbst überrascht. Mit seinem Sieg in Hannover katapultierte sich Oppermann auf Platz sechs in der Zwischenwertung der DKB-Riders-Tour. Grund genug für den Sieger seinen Turnierplan zu überdenken. „Eigentlich standen die Munich Indoors nicht auf meinem Plan, aber das muss ich jetzt mal neu besprechen – auch mit dem Bundestrainer und Besitzer.“


Zweite in Hannover wurde die 35-jährige Katharina Offel. Im Sattel von der erst neunjährigen Stute Cathleen blieb sie, wie Oppermann, fehlerfrei im zweiten Umlauf, war aber mit 36,52 Sekunden einen Wimpernschlag langsamer. Oppermann hatte für den Parcours 36,28 Sekunden gebraucht. Offel und Oppermann waren auch die einzigen beiden Reiter, die den schwierigen Parcours von Parcourschef Frank Rothenberger in beiden Umläufen ohne Fehler absolvierten.


Florian Meyer zu Hartum hatte die Wertung lange angeführt. Mit der zehnjährigen Stute Heidegirl Wichenstein blieb auch er im zweiten Umlauf ohne Fehler. Seine Zeit: 37,89 Sekunden, am Ende Platz drei. Ab 1. November arbeitet Meyer zu Hartum für einen neuen Chef und zwar für Tourchef Paul Schockemöhle.


Ludger Beerbaum konnte bei der vorletzten Touretappe keine Punkte sammeln. Auf Gotha schied er mit zwei Abwürfen nach dem ersten Umlauf aus. Verfolgerin Katrin Eckermann verkürzte aber mit Platz elf in Hannover ihren Abstand von 19 auf 14 Punkte. Auch der Dritte des Zwischenrankings, der schnelle Brite Robert Whitaker, könnte sich mit einem Sieg in München noch punktgleich neben Ludger Beerbaum stellen. Bei der letzten Station der DKB-Riders Tour, bei den Munich Indoors vom 4. bis 6. November, ist also noch alles möglich.


Mit 82 Prozent Richtung Abschied: Satchmo

Mit 76,028 Prozent hat Satchmo unter Isabell Werth den Grand Prix in Hannover gewonnen, mit 82,333 Prozent die Kür. Der 17-jährige Doppel-Weltmeister von 2006 präsentierte sich in seiner Heimat, immerhin ist der Sao Paulo-Sohn ein Hannoveraner, in Super-Form. Isabell Werth liefen vor Freude die Tränen. Die Frage, ob sie sich angesichts dieser Spitzenleistungen den geplanten Abschied in Stuttgart noch einmal überlegen wolle, verneint sie lachend und mit einer Mischung aus Stolz und Wehmut: „Nein, nein, man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist.“

Ergebnisüberblick:

Pferdesportverband Hannover präsentiert: Wettkampf der Bezirksverbände, Mannschaftsdressurprüfung Kl. M* Kür

1. Hannover Nord

1. Hannover Süd

3. Braunschweig Nord

4. Lüneburg

5. Braunschweig Süd


 

Grand Prix Kür

1. Isabell Werth (Rheinberg), Satchmo

2. Nina Hofmann (SWE), Leo af Magnushöj

3. Marion Engelen (Kerken- Aldekerk), Diego OLD

4. Bo Hostrup (DEN), Cajo

5. Johannes Augustin (Menslage), Norblin

6. Martin Christensen (DEN), Weissager


 

Grand Prix, DKB-Riders Tour -Wertungsprüfung 2011

1. Jörg Oppermann (Gückingen), Che Guevara, 0.00/36.28

2. Katharina Offel (UKR), Cathleen, 0.00/36.52

3. Florian Meyer zu Hartum (Herford), Heidegirl Wichenstein, 0.00/37.89

4. Björn Nagel (UKR), Quickdiamond, 0.00/38.52

5. Janne Friederike Meyer (Schenefeld), Holiday by Solitour, 0.00/38.53

6. Marcus Ehning (Borken), Sabrina, 4.00/36.11


 

Stand nach der sechsten DKB-Riders Tour Etappe in Hannover:

1. Ludger Beerbaum 52 Punkte;

2. Katrin Eckermann 38;

3. Robert Whitaker 32;

4. Torben Köhlbrandt 28;

5. Meredith Michaels-Beerbaum 28;

6. Jörg Oppermann 27;

 

 

 

 

Mehr Infos zu den GERMAN CLASSICS 2011 gibt es im Internet auf der Homepage www.german-classics.com !


German Classics


Hannover Nord Sieger im Springen der Bezirksverbände

 

24.10.2011 „Das ist der Höhepunkt, wenn man als normal Sterblicher bei den German Classics reiten darf.“ Und wenn man dann auch noch gewinnt… Manuela Lachnit vom RSV Alpheide-Nienburg kam aus dem Strahlen nicht mehr heraus. Mit ihrer Mannschaft Hannover Nord hat sie bereits zum zweiten Mal den Wettkampf der Bezirksverbände, den Pavo Preis, in Hannovers Messehalle 2 gewonnen.. „Wir reiten schon seit zwei Jahren als Team zusammen und schöner als in Hannover, vor so einer Kulisse, kann man nicht gewinnen.“ Sprach sie und fiel jubelnd ihrem Hannoveraner Hengst Cashmir um den Hals. Lachnits siegreiche Kollegen waren Rainer Steege auf Lozaar, Peter Baust auf Geometer (beide RZF-Verein Stadthagen) und Dieter Smitz (TG Schaumburg) auf Florida Lady Ixes. Alle vier im Team von Mannschaftsführer Rolf-Dieter Wiebe haben schon S-Springen gewonnen, aber der Sieg in dieser Mannschafts-Springprüfung Klasse M** ist noch aufregender. „Man geht zusammen den Parcours ab, man hilft sich beim Abreiten und wenn man einen Fehler macht, ist das gleich ein Fehler fürs ganze Team. Das ist schon etwas ganz anderes“, betont Lachnit und organisiert sofort einen Treffpunkt für die Mannschaftsfeier.

 

 

Vier Reiter, ein Streichergebnis und am Ende ein Ergebnis von nur vier Strafpunkten – das war das Siegresultat der Hannoveraner. Platz zwei ging an das Team aus Oldenburg mit acht Strafpunkten. Auch die Mannschaft Stade schloss mit acht Strafpunkten ab, war aber zwei Sekunden langsamer als die Oldenburger. Insgesamt haben in diesem Jahr sieben Mannschaften um den begehrten Titel im Wettkampf der Bezirksverbände gekämpft.

Ergebnisüberblick:
Pavo Preis: Wettkampf der Bezirksverbände; Mannschaftsspringprüfung Kl. M**

1. Hannover Nord

2. Oldenburg

3. Stade

4. Hannover Süd

5. Braunschweig Nord

6. Braunschweig Süd


German Classics / Bonapartes Abschied




Foto: Frieler

 

24.10.2011 Er hat für Deutschland zweimal olympisches Mannschafts-Gold gewonnen. Er gehörte zum Goldteam bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen. Und war Mitglied des siegreichen deutschen Teams bei den Europameisterschaften 2003 und 2005. Bonaparte, der Hannoveraner Bon Bonaparte-Sohn von Heike Kemmer, hat sich im Rahmen der German Classics mit seiner Olympia-Kür von Hongkong verabschiedet.

„Das Tollste war heute das Gefühl auf Boni“, erklärte Kemmer strahlend nach ihrem Abschiedsritt. „Ich weiß jetzt wieder ganz genau, nach welcher Sorte Pferd ich suchen muss, nämlich nach einem Boni 2.“

Schon als Absetzer war Bonaparte in den Stall von Heike Kemmer gekommen. Sie hat ihn von der Pike auf ausgebildet, sich mit ihm ganz nach oben an die internationale Weltspitze geritten und ihn nun 18-jährig, aber noch voll Energie verabschiedet. Jetzt wird Bonaparte seinen Lebensabend bei Heike Kemmer auf dem Amselhof in Walle genießen, zusammen mit Kemmers anderem ehemaligen Erfolgspferd, mit dem inzwischen 25-jährigen Albano.

 


German Classics in Hannover


Auf den Spuren von Hermann Schridde…

 

24.10.2011 Josch Löhden vom RV Zeven hat das Finale des Hermann Schridde Gedächtnis-Preises bei den German Classics gewonnen. Mit einer Wertnote von 8,6 dominierte der zweimalige Deutsche Meister der Jungen Springreiter auf dem siebenjährigen Luigi das 15-köpfige Finalfeld. „Josch hat heute von der ersten bis zur letzten Sekunde tolle Kontrolle gehabt“, lobte Richter Joachim Geilfuß. „Das Pferd war nie in Gefahr, einen Fehler zu machen und er hat sich dabei auch selbst gut unter Kontrolle gehabt. Ich finde, das war heute eine tolle Runde.“ Auf Platz zwei folgte das Geburtstagskind des Tages: Tobias Bremermann (Bremen) auf Quintino mit 8,5, vor Alexandra Eckhoff (Stadthagen) auf For Candy mit 8,4.

 

 

Seit zehn Jahren gibt es nun die Turnierserie für die Nachwuchs-Springreiter, ausgetragen über Stilspringprüfungen der Klasse M. Eine Turnierserie im Gedenken an Hermann Schridde – er war Stilist, Idol und hoch erfolgreich: In Tokio gewann er olympisches Mannschaftsgold und Einzel-Silber, später wurde er Bundestrainer der deutschen Springreiter. Seit zehn Jahren erinnert der „Hermann Schridde Gedächtnis-Preis“ nicht nur an einen herausragenden Reiter und Pferdemann, sondern auch an seine reiterlichen Grundsätze: das korrekte, kontrollierte und stilistisch gute Reiten.


Trakehner Siegerhengst 2011 - Häwelmann




Foto: Lafrentz

24.10.2011 Neumünster – Züchterin Ilsemarie Peters aus dem niedersächsischen Mölme benötigte am Samstagabend eine Schlaftablette. „Sonst nehme ich mal eine Viertel Tablette, gestern hätte das nicht gereicht“, räumte die sichtlich gerührte und stolze Züchterin und Besitzerin des Siegerhengstes beim 49. Trakehner Hengstmarkt in Neumünsters Holstenhallen ein. Häwelmann von Hofrat aus der Heavenly von Artistic Rock ist der smarte und elegante Primus Inter Pares im Körjahrgang 2011.

Der Hengst heißt fast genauso wie das weltberühmte Kinderbuch des schleswig-holsteinischen Autors Theodor Storm „Der kleine Häwelmann“ und übersetzt bedeutet das niederdeutsche Wort so viel wie „Nervensäge“. Eine Eigenschaft, die dem dunkelbraunen Häwelmann völlig abgeht. „Ein Hengst, der im Rasse- und Geschlechtstyp das Ideal verkörpert, sich stets schwungvoll durch den ganzen Körper bewegt und beim Freispringen einer der Besten war“, so der Zuchtleiter des Trakehner Verbandes, Lars Gehrmann als Sprecher der Körkommission. „Stets taktsicher, mit einem unerschütterlichen Schritt – ein wirklich vorbildlicher Siegerhengst“. Häwelmann entspringt einer leistungsgeprüften Stutenfamilie, einer Bundessiegerfamilie. Vater Hofrat stammt von Gribaldi ab. Dem schönen und sportlichen Häwelmann galt die Begeisterung auch des Publikums in der ausverkauften Holstenhalle 1, das den Siegerhengst mit dem stabilen Nervenkostüm mit Standing Ovations feierte.


Riesenbegeisterung galt auch den Reservesiegern und prämierten Hengsten. Erster Reservesieger wurde Herakles von Gribaldi aus der Helenah de L von Michelangelo. Ein Hengst, der in Dänemark bei Züchterin Mette Hansen zur Welt kam und von Norbert Timm auf das schleswig-holsteinische Gestüt Hohenschmark (Grebin) geholt wurde. Dort wird Herakles auch künftig bleiben. Lars Gehrmann: „Ein Edelpferd – lautlos, leichtfüssig, locker. Ein Dressurspezialist mit Ausstrahlung und Ausdruck, ein wirklich vornehmes Pferd“.


Zum zweiten Reservesieger kürte die Kommission den besten Springhengst des Trakehner Hengstmarktes, den schwarzbraunen Dürrenmatt von Hirtentanz aus der Dolce Vita III von Exorbitant xx. Dürrenmatt erhielt als bester schleswig-holsteinischer Trakehner Hengst auch die Plakette des Landwirtschaftsministeriums. „Wir haben ihn zu keinem Zeitpunkt außer Form gesehen, er ist ein vielseitigst veranlagter Hengst mit drei überdurchschnittlich guten Grundgangarten“, hob Gehrmann hervor. Dürrematt stammt aus der Zucht von Veronika von Schöning (Panker), stolzer Besitzer ist das Gestüt Meyenburg im Landkreis Prignitz in Brandenburg.


Häwelmann und Dürrenmatt sind die beiden einzigen von sieben Prämienhengsten, die bei der anschließenden Auktion auch zum Verkauf stehen. Den Siegerhengst Häwelmann sicherten sich Käufer aus Luxemburg für 140.000 Euro. Die Vorsitzende des Trakehner Verbandes, Petra Wilm, erteilte in diesem Zusammenhang einer Beeinflussung der Trakehner Körkommission zugunsten ökonomischer Ergebnisse für die Auktion eine Absage. Die Entscheidung, ob ein Hengst prämiert werde, könne nicht davon abhängen, dass er auch zur Auktion komme. „Wir wollen und müssen an die Zucht denken, daran die Genetik zu sichern und den Zuchtfortschritt voran zu treiben“, so Wilm, „das kann nur gelingen, wenn die Körkommission unabhängig ist“.


Mehr Informationen im Internet: http://www.trakehner-verband.de



GERMAN CLASSICS ready to go


20.10.2011 (Hannover)  “Es ist angerichtet....” für die GERMAN CLASSICS in der Messehalle 2 in Hannover vom 20. bis 23. Oktober 2011. Organisationschefin Bettina Schockemöhle  und ihr Team blicken stolz auf das Ergebnis tagelanger Arbeit in der Messehalle 2: Rund 30 LKW-Ladungen Sand sind für die Arena und den Abreiteplatz aufgetragen, begradigt und gelasert worden nach einem sorgsamen Verfahren der Bodenspezialisten von der Firma fair ground aus Rehburg-Loccum.

 

Ringsum stehen die Tribünen mit 5000 Sitzplätzen. Licht und Ton wurden installiert, ausgerichtet und getestet. Heute reisen Aussteller aus ganz Deutschland an und bauen ihre Stände auf. Darunter alle erdenklichen Branchen vom Pferdebedarf bis zu Kunst, Mode und Schmuck.. Erwartet werden auch die ersten vierbeinigen Gäste aus dem Ausland für die das Team 340 Boxen aufgebaut hat. Sowohl im Stalltrakt, als auch in der Halle herrscht Hochbetrieb, denn wenn alle Aufbauten abgeschlossen sind, wird die Dekoration vollendet. „Schließlich sollen es Zuschauer und Teilnehmer bei uns angenehm finden und sich wohlfühlen“, sagt Bettina Schockemöhle. Bis zum Start der ersten Prüfung der GERMAN CLASSICS 2011 muss alles bis auf das i-Tüpfelchen perfekt sein. Der Warm-Up-Day beginnt um 14.00 Uhr am Donnerstag. Ab Freitag ist dann Promis gucken beim internationalen Hallen-Reitturnier GERMAN CLASSICS angesagt….

 

 

Mehr Infos zu den GERMAN CLASSICS 2011 gibt es im Internet auf der Homepage www.german-classics.com !


Pferd & Jagd 2011 mit Programmneuheiten



20.10.2011 Hannover –Die Pferd & Jagd ist seit über 30-Jahren eine Klasse für sich und beliebter Branchentreffpunkt für Pferdeliebhaber, Jäger, Angler und Hundefreunde. Der gute Mix aus Shopping, Show und Infotainment zieht jährlich rund 80.000 Besucher auf das Messegelände in Hannover. Für eine erfolgreiche Messe 2011 sorgen vom 1. bis 4. Dezember wieder über 700 ausgewählte Aussteller aus 20 Nationen, davon 400 Fachaussteller, die ein umfangreiches Angebot an Top-Produkten, Neuheiten, Trends und Zubehör für Pferd und Reiter bieten. Hinzu kommt ein facettenreiches Rahmenprogramm voller Abwechslung, das in diesem Jahr mit neuen Höhepunkten begeistert.

 

 

Die Show-Arena mit 5000 Tribünenplätzen (Halle 25) ist eines der besucherstärksten Attraktionen auf der Pferd & Jagd. Große Namen, faszinierende Showdarbietungen, aufregende Wettkämpfe und über 1000 Pferde aus aller Welt bestimmen das mitreißende Programm. Neu: Die Show-Arena lockt erstmals mit speziellen Thementagen. Donnerstag ist Niedersachsen-Tag und das Pferdeland Niedersachsen, präsentiert u.a. durch den Pferdesportverband Hannover, kommt mit jeder Menge Pferdestärke, Zucht, Ausbildung und spannenden Turniersportprüfungen.

Top: Besucher, die am Niedersachsen-Tag erst ab 15 Uhr auf die Messe gehen, erhalten mit dem Nachmittagsticket für 6 Euro einen vergünstigten Eintritt!

Der Freitag steht unter dem Motto „Tölt, Pass & Action – die Spezialpferde-Rassen“ und lädt zu spannenden Cups ein. Am Samstag heißt es dann „It´s Showtime“. Tagestipp: Die Verleihung des „Pferd & Jagd Show-Grand Prix“! Zum ersten Mal vergibt Pferd & Jagd-Veranstalter Fachausstellungen Heckmann gemeinsam mit der Paragon Verlagsgesellschaft mbH diese besondere Auszeichnung. Gesucht wird nach dem Reiter-Show-Star von morgen. Ob Freiheitsdressur, Zirkuslektionen, Dressurkür oder Quadrille, gefragt sind Kreativität, Emotion und Perfektion. Der Sieger gewinnt nicht nur den Titel, sondern auch eine Geldprämie in Höhe von 500 Euro und einen großen Auftritt bei der neuen Kindergala „MiMaMo“.

MiMaMo – die Pferde-Kinder-Pony-Show – feiert auf der Pferd & Jagd Premiere und ist das Highlight am Messesonntag, dem Kindertag in der Show-Arena. Eventmanagerin Sandra Busse: „Was unsere Gala-Show „Nacht der Pferde“ am Freitag- und Samstagabend (2. + 3. Dezember) für die Erwachsenen, ist MiMaMo für die jüngeren Besucher – eine einmalige, abwechslungs- und unterhaltungsreiche Pferde-Show für Kids.“ Internationale Reitgrößen, junge Nachwuchstalente und regionale Reitvereine kommen mit traumhaften Pferden und Ponys. 90 Minuten lang begeistern sie die ganze Familie mit feinster Reitkunst, atemberaubender Akrobatik und mitreißenden Show-Einlagen. Hinweis: Für diese Show gelten separate Tickets für 20 EUR pro Person!

 

 

Und das ist längst nicht alles: Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr, geht der Berufsinfo-Tag der „Grünen Berufe“ in die zweite Runde. Wer Pferde liebt und sein Hobby zum Beruf machen möchte, der kommt am Donnerstag (1.12.) zur Messe. Experten von Unternehmen, Universitäten, Verbänden und Verlagen informieren über Ausbildung, Studium und Karrierechancen.

 

 

In den Hallen 21, 22 und 23 warten auf große und kleine Pferdefreunde noch weitere Sonderthemen, Foren und Lehrstunden! Pferde in Aktion plus Fachwissen von Experten gibt es im Aktionszirkel, in diesem Jahr u.a. mit Stefan Baumgartner und Reitern des deutschen Nationalteams, Richard Hinrichs, Saskia Gunzer und dem Parelli Instruktoren Team.

Im Pferdegesundheitsforum „Equo Vadis“ mit  großem Vorführzirkel berät und demonstriert Karin Kattwinkel gemeinsam mit ihrem Expertenteam zu  ganzheitlicher Pferdegesundheit. In diesem Jahr stehen die Themen „Vorbeugen ist besser als Heilen“ sowie „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Fokus.

Bei den Hufschmieden im Hufdorf können die Besucher den Meistern des Feuers und Eisens beim Live-Hufbeschlag über die Schulter schauen. Hier erfahren Sie auch alles Wissenswerte über traditionelle und alternative Hufbeschlagmethoden.

Beim Reiternachwuchs steht vor allem der große Kinderbereich mit Manege in Halle 23 ganz hoch im Kurs. Hier sind Ponys, Action, Spiel & Spaß angesagt. Im kleinen Indianerdorf von Pullman City/Harz warten viele Mitmachaktionen wie Kinderschminken, Hufeisenweitwurf, Goldwaschen, Lasso Training u.v.m.. Außerdem sorgen Streichelzoo, Mitmachzirkus, Steckenpferd-Springwettbewerb, Kids-Ralley (nur am 4.12.) und ein Eltern-Café für gute Laune. Dazu gibt es Tipps und Infos vom Pferdesportverband Hannover.

 

 

Das absolute Highlight ist am Freitag- und Samstagabend (2. + 3.12.) die „Nacht der Pferde“ mit internationalen Top-Stars, heißen Newcomern und den schönsten Pferderassen der Welt. In diesem Jahr sind drei große Stars aus Frankreich exklusiv und zum ersten Mal zu Gast in Hannover: Frédéric Pignon, der Meister der Freiheitsdressur, Mélie Philippot, die große Show-Reiterin und das Pferdestuntteam CAVALCADE um Mario Luraschi, bekannt aus Hollywood Kinofilmen wie Pakt der Wölfe.  Außerdem mit dabei: die große Hengst-Quadrille des Niedersächsischen Landgestüt Celle, die temperamentvollen Isländer, die rasanten Westernreiter u.v.m.. Faszination, Nervenkitzel und Temperament sind garantiert. Im letzten Jahr begeisterte Europas schönste Pferde-Gala 10.000 Zuschauer. Tipp: Ab September Tickets sichern!

 

 

 

Pferd & Jagd 2011 * 1. bis 4. Dezember * Hannover Messegelände * Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet*

Eintrittspreise: Erwachsene: 11 Euro; Ermäßigt:  10 Euro; Schüler/ Jugendliche 7 – 18 Jahre: 6 Euro; Kinder bis 6 Jahre: frei.

Top: Das Nachmittagsticket ab 15 Uhr 6 Euro (gilt nur am 1.12.)!

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.pferd-und-jagd-messe.de

 

 

Gala-Show „Nacht der Pferde“ * 2. + 3. Dezember * 19 Uhr.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.nachtderpferde.de

 

 

MiMaMo *  4. Dezember * 15.30 Uhr * Eintritt: 20 EUR inkl. Messebesuch der Pferd & Jagd

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.mimamo-pferdeshow.de


Treffpunkt GERMAN CLASSICS – Teilnehmer aus 20 Nationen


19.10.2011 (Hannover) Mit Reitern und Fahrern aus rund 20 Nationen, einem Gesamtetat von 1,3 Millionen Euro und rund 260.000 Euro Preisgeld ist das internationale Reitturnier GERMAN CLASSICS vom 20. bis 23. Oktober eines der ersten großen internationalen Events der gerade beginnenden Hallensaison des Pferdesports. Hannovers schickes Turnier besticht mit Vielfalt und guter Besetzung. Das fängt mit den Pferdesportdisziplinen an und hört bei der großen Ausstellung noch nicht auf. Groß, bunt, fröhlich – so werden die GERMAN CLASSICS auch bei der elften Auflage seit dem Umzug 2001 in Hannovers Messehalle 2 sein.


Sportlich geben die sechste Etappe der DKB-Riders Tour und der Auftakt der FEI Weltcup-Saison der Vierspänner den „Ton an“. Beide Serien sind international und bringen Spitzenreiter und –fahrer in die niedersächsische Landeshauptstadt. So greift der Weltcupsieger und Weltmeister Boyd Exell aus Australien in Hannover zu den Leinen und die Mannschafts-Weltmeister Ijsbrand Chardon und Koos de Ronde (Niederlande) machen das

auch – hohes Niveau ist vorprogrammiert. Über und zwischen den Hindernissen tritt bei den GERMAN CLASSICS fast die gesamte Gold-Equipe der Europameisterschaften in Madrid an: Janne Friederike Meyer (Schenefeld), Ludger Beerbaum und Marco Kutscher (Riesenbeck). Ebenfalls dabei: Marcus Ehning (Borken), der wie Meyer 2010 zur Weltmeistermannschaft 2010 gehörte. Und – der Shootingstar der Saison, Hans-Dieter Dreher aus Baden-Württemberg, der sowohl bei der Deutschen Meisterschaft, als auch beim CHIO Aachen für reichlich Gesprächsstoff sorgte, wird erstmals in Hannover angreifen.


Zu den immer wieder gern gesehenen Besuchern aus dem Nachbarland Niederlande zählen Jeroen Dubbeldam und Gerco Schröder. Die Europameisterschaften, die mit dem unglücklichen vierten Rang endeten und vor allem Gerco Schröder als den Pechvogel des Championats mit einem Abwurf am allerletzten Hindernis der EM aus den Medaillenrängen warfen, haben die zwei „Oranjes“ wohl abgehakt. Die GERMAN CLASSICS bieten ja eine gute Möglichkeit zur Revanche. Eine kräftige Brise angelsächsisches Temperament weht dank Robert Whitaker aus Großbritannien und Jessica Kürten aus Irland durch die Messehalle 2. Er ist auf Punktejagd in der DKB-Riders Tour – belegt derzeit Platz drei des Rankings – sie knüpft mit neuen Pferden langsam wieder im Großen Sport an.


THOTY sorgt für Aufregung

Der Adrenalinspiegel steigt unaufhörlich – zumindest bei den Menschen rund um die zehn Finalisten. Letztere bewegen sich auf jeweils vier Beinen durchs Leben und wissen nichts von dem Trubel rund um sie herum. Zum ersten Mal überhaupt wird THOTY gekürt. Das Top Horse oft he Year – Ergebnis einer tollen Idee der FN-Initiative Vorreiter Deutschland. Etliche Lieblingspferde wurden in den vergangenen Monaten von ihren Besitzern, Fans oder Freunden als Kandidaten gepostet. Jeweils fünf Finalisten in den Kategorien Schulpferde und Privatpferde kristallisierten sich heraus und diese werden nun einer prominenten Jury bei den GERMAN CLASSICS in Hannover vorgestellt. Ganz so wie bei einer Castingshow gibt es nun in jeder Kategorie einen Gewinner. Eine gar nicht so leichte Aufgabe für die Jury, die aus Germany`s Next Top Model-Siegerin 2008, Jennifer Hof, Mannschafts-Europameisterin Janne Friederike Meyer (Schenefeld), Fotograf Holger Schupp und dem Mannschafts-Silbermedaillengewinner der Europameisterschaft Dressur, Matthias Alexander Rath (Kronberg) besteht.


Niedersachsen legt los….

GERMAN CLASSICS ohne Niedersachsens Spring- und Dressurreiter – das wäre nur der halbe Spaß. Die Mannschaftswettbewerbe der Bezirksverbände im Springen und in der Dressur sind echte Klassiker des internationalen Hallen-Reitturniers. Und so werden die Springreiter mit sieben Teams den Pavo Preis, das Mannschaftsspringen nach Art des Nationenpreises am Freitag bestreiten, die fünf Dressurteams treten am Sonntag in der Kür Kl. M** an und präsentiert wird dieser Augenschmaus vom Pferdesportverband Hannover. Der kann auch voller Stolz auf seinen Reitsportnachwuchs schauen, denn die GERMAN CLASSICS sind auch Standort des Hermann-Schridde-Gedächtnispreis-Finales: 16 Junioren und Junge Reiter, die die Hürden der Qualifikationen in der Sommersaison souverän gemeistert haben, treten in der internationalen Arena im Stilspringen Kl. M an. Früh und ausgiebig übt sich, wer vielleicht mal den Solartechnik Stiens Grand Prix gewinnen will oder das Championat der Kröpcke Passage Hannover….


Mehr Infos zu den GERMAN CLASSICS 2011 gibt es im Internet auf der Homepage https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fwww.german-classics.com%2F<//a> ! www.german-classics.com


Auktion in Verden: Vielfalt im November


19.10.2011 Verden. Die Hannoveraner November-Auktion findet am 11./12. November in Verden statt. Vom bewegungsstarken Dressur-, über das talentierte Spring- bis zum Reitpferd für den ambitionierten Freizeitreiter ist alles dabei. 123 Reitpferde kommen in der Niedersachsenhalle zur Versteigerung.

Die Auktionspferde werden am Montag, 31. Oktober, in Verden angeliefert. Am 1. November startet das offizielle Auktionstraining ab 9 Uhr. Die Präsentation der Auktionspferde am Sonntag, 6. November, wird von der Videofirma Kunstwerk aufgezeichnet und ist am Folgetag als Videoclip im Internet abrufbar. Die Auktionspferde werden täglich von ihren Auktionsreiter unter Trainingsanleitung von Hans-Heinrich Meyer zu Strohen und Hartmut Kettelhodt öffentlich geritten und trainiert und können von Interessenten begutachtet und geritten werden. Die Abstammungen der Auktionspferde sind geprägt von erfolgreichen Leistungsvererbern wie Belissimo M, Contendro I, Fidertanz, Londontime, Royaldik, Uccello und Stalypso.

Die Versteigerung beginnt am Samstag, 12. November, um 15 Uhr. Die Auktionsbroschüre ist ab dem 17. Oktober beim Hannoveraner Verband erhältlich. Zeitgleich ist die gesamte November-Kollektion mit Beschreibungen, Fotos und Videos im Internet zu sehen. Weitere Informationen zum Auktionslot: Tel.: 042 31/67 37 30 oder auf www.hannoveraner.com


CSI-W Oslo/NOR: Weishaupt Zweiter / MMB Neunte im ersten Weltcupspringen


18.10.2011  (fn-press). Bei der ersten Etappe der Westeuropaliga des Weltcups Springen in der norwegischen Hauptstadt Oslo verpasste Philipp Weishaupt (Riesenbeck) nur knapp den Sieg. Im Stechen musste der Deutsche Meister des Jahres 2009 mit seinem Hannoveraner Souvenir (v. Stakkato) lediglich Pius Schwizer (Schweiz) den Vortritt lassen, der mit der Holsteiner Stute Carlina (v. Carvallo) das Ziel fehlerfrei in 34,63 Sekunden passierte.

Weishaupt benötigte für seine Nullrunde 35,87 Sekunden. Als Trostpflaster konnte sich der 26-Jährige über ein Preisgeld von 28.000 Euro freuen. Am Vorabend hatte Weishaupt mit Leoville in einem Mächtigkeitsspringen zusätzlich Platz drei belegt. Dritte im Weltcupspringen wurde Luciana Diniz (Portugal). Die in Deutschland lebende gebürtige Brasilianer erreichte mit Winningmood das Ziel fehlerfrei in 36,64 Sekunden.

Zweitbestes deutsches Par waren Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und ihre erst achtjährige Stute Bella Donna. Mit einer Nullrunde in 39,51 Sekunden belegte das Paar Platz neun unter den insgesamt 14 Teilnehmern des Stechens.

Ein Abwurf im Normalumlauf verhinderte für Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash den Einzug ins Stechen und bescherte dem Paar Rang 16. 26. wurde Christian Ahlmann (Marl) mit Lorenzo (ebenfalls vier Strafpunkte im Normalumlauf). Lediglich Rang 29 sprang für Marcus Ehning (Borken) heraus, der mit Sabrina im Normalumlauf acht Strafpunkte kassierte.


Weltcup Voltigieren: Thomas Brüsewitz und Sarah Kay dominieren in der Kieler


18.10.2011  (fn-press). Deutscher Doppelsieg in Kiel: Sarah Kay (Sörup) und Thomas Brüsewitz (Garbsen) haben den Auftakt der FEI Weltcup-Serie bei den Voltigierern gewonnen. Im Rahmen der Baltic Horse Show wiederholte die 18-Jährige Lokalmatadorin in der Ostseehalle ihren Vorjahreserfolg. Der Junioren-Europameister sicherte sich seinen ersten Triumph bei den Senioren.

 

Thomas Brüsewitz ist derzeit nicht aufzuhalten. Bereits in der Sommersaison dominierte der 17-Jährige die Junioren-Konkurrenz bei allen nationalen und internationalen Wettbewerben nach Belieben. Zum Auftakt des Weltcup-Winters bewies der Ausnahmeturner vom Landesverband Hannover, dass er bereits ein gewichtiges Wort bei den Senioren mitreden kann. Nach dem ersten Durchgang rangierte Brüsewitz auf seinem Erfolgspferd Gustafsson und Lars Hansen an der Longe auf Rang zwei. Lediglich der Tscheche Lukas Klouda, Gewinner des diesjährigen CVIs in Wiesbaden, hatte sich auf Rossini RS von der Wintermühle (Longenführerin Ines Nawroth) sieben Tausendstel mehr erturnt. Beim Finale zu später Stunde setzte sich Brüsewitz dann am Samstag mit der Tageshöchstnote 8,667 und einem Totalergebnis von 8,524 Punkten an die Spitze des Feldes. Rang zwei des Umlaufs (8,540) eroberte EM-Bronzemedaillengewinner Viktor Brüsewitz (Garbsen). Der ältere Bruder von Thomas war mit Rockard (ebenfalls Lars Hansen an der Longe) im Zirkel unterwegs. Dem Sportsoldaten reichten 8,384 Zähler in der Gesamtwertung allerdings nicht aus, um an Klouda (8,404) vorbeizuziehen. Auch Rang vier ging nach Deutschland: Torben Jacobs (Ganderkesee) lag auf Airbus (Irina Lenkeit) mit 7,92 Punkten jedoch deutlich außer Reichweite des Podests.

 

Bei den Damen wurde der Start der Weltcup-Serie von zwei U-18-Teilnehmerinnen dominiert. Vize-Europameisterin Sarah Kay gewann auf ihrem Pferd What’s That (Longenführerin Andrea Kay) den ersten Durchgang und verteidigte ihren Vorsprung mit einer Gesamtnote von 8,65 Zählern. Lisa Wild aus Österreich lag zunächst auf Rang drei, schob sich aber mit der besten Kür im Finale auf den zweiten Platz vor. Sie erturnte sich auf Rossini RS von der Wintermühle (Ines Nawroth) 8,503 Punkte. Komplettiert wurde das Podest von Rikke Laumann aus Dänemark, die mit Ghost Alfarvad und Longenführer Lasse Kristensen antrat und am Ende 8,28 Punkte verbuchte. Platz vier ging mit 8,12 Zählern an Pia Engelberty aus Köln, die ebenfalls auf Rossini RS von der Wintermühle voltigierte. Insgesamt waren in Kiel 14 Einzelvoltigierer aus acht Nationen am Start.

 


Veranstalter für den NÜRNBERGER BURG-POKAL 2012 gesucht


18.10.2011  Die erfolgreichste nationale Prüfung für junge Dressurpferde startet ins Jubiläumsjahr 2012. Die NÜRNBERGER Versicherung, Namensgeber der seit 1992 ausgetragenen Serie, vergibt zum Jahresende die Qualifikationen für die kommende Saison.

 

Anerkannt als Deutsche Meisterschaft der 7-9jährigen Dressurpferde ist diese Prüfung bei Aktiven, Ausbildern und Veranstaltern etabliert und beim Publikum außerordentlich populär. Das große Interesse, das der Burg-Pokal auf sich zieht, belegen den hohen Stellenwert, den diese Prüfung inne hat. Zahlreiche Olympiasieger, Welt- und Europameister gingen aus dieser Serie hervor.

 

Die NÜRNBERGER ist seit vielen Jahren im Sport engagiert. Dabei wird insbesondere das Dressurreiten gefördert, eine Disziplin, die völlige Harmonie zwischen Pferd und Reiter bedeutet und für den Unternehmensgrundsatz steht: "Reiten heißt Partner sein"

 

 

Bewerbungs- und Auswahlmodus für die Veranstalter:

 

Bundesweit werden 15 Qualifikationen mit der Sonderprüfung "St-Georg Special" ausgetragen. Um die Ausrichtung dieser attraktive Prüfung können sich alle Veranstalter bewerben, die Dressurprüfungen auf S-Niveau ausschreiben und entsprechende Nachweise erbringen: Beschreiben Sie Ihr Turnier, zusätzliche Informationen wie Programmheft, Pressespiegel und Zuschauerresonanz sind für die Entscheidung hilfreich.

 

Einsendeschluß 18. November 2011

 

Eine unabhängige Jury wird unter allen eingegangenen Bewerbungen die Veranstalter für das Jubiläumsjahr auswählen.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an:

NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE, Öffentlichkeitsarbeit, Thorsten Magin, Ostendstr. 100, 90334 Nürnberg, Telefon 09 11 - 5 31 39 76, Fax 09 11 - 5 31 813976, thorsten.magin@nuernberger.de

www.nuernberger.de und www.nuernbergerburgpokal.de

 


125. Hannoveraner Elite-Auktion




Foto Tammo Ernst

Ein Stern am Auktionshimmel: Lemony's Nicket

18.10.2011 Bundeschampion -  Prämienhengst - Spitzenpferd der 125. Hannoveraner Elite- Auktion. Das sind die Stationen der außergewöhnlichen Laufbahn des Londonderry/Weltmeyer-Sohnes Lemony's Nicket. Der Dunkelbraune aus der Zucht von Dietmar Eckardt, Burgwedel, erzielte mit 900.000 Euro den Spitzenpreis in Verden und ist damit das teuerste, jemals über eine Verdener Auktion verkaufte Reitpferd. Insgesamt erzielten die 85 angebotenen Pferde eine Durchschnittspreis von 43.282 Euro.

Die 125. Hannoveraner Elite-Auktion schloss mit einem herausragenden Gesamtergebnis. 14 Pferde erzielten Preise von über 50.000 Euro. Dabei war die Exportrage mit 29 Pferden vergleichsweise niedrig (34 Prozent). Die größte Käufergruppe kam aus den USA (vier Pferde), gefolgt von Belgien, Großbritannien und Russland (jeweils drei Pferde). Zu den deutschen Käufern gehörten etliche Spitzenreiter aus dem Dressur- und Springsport. *Die Pferde waren von außergewöhnlicher Qualität. Daraus ergab sich das herausragende Gesamtergebnis", kommentierte der neue Leiter der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes, Jörg-Wilhelm Wegener. Zu Beginn der Auktion hatte ihm der Verbandsvorsitzende Manfred Schäfer traditionell die Melone des Auktionsleiters überreicht. *Ich hoffe, dass ich das Amt mit Ehren erfüllen werde und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Züchtern und Käufern", sagte Wegener.

Schon im Vorfeld der Elite-Auktion wurde Lemony's Nicket als Topfavorit gehandelt. Nur sechs Wochen zuvor war der Hengst in Warendorf mit Höchstnoten umjubelter Bundeschampion der dreijährigen Hengste geworden. Wenige Tage vor der Elite-Auktion wurde er in Adelheidsdorf für Hannover gekört und mit einer Prämie ausgezeichnet. *Wir sind froh, dass dieses Pferd in Deutschland bleibt", sagte Zuchtleiter Dr. Werner Schade. Der US-amerikanische Hengststation Harmony Sporthorses, hat sich das Ausnahmepferd nach einem packenden Bieterduell gesichert. Zur weiteren Ausbildung und zum Zuchteinsatz wird Lemony's Nicket eine Box auf der Hengststation Pape in Hemmoor beziehen.

Teuerstes Springpferd war Scully v. Stakkato/Wilawander xx (Z.: Peter von der Fecht- Ehlers, Belum, Ausst.: Peter Broka, Worpswede). Ein treuer Verdener Auktionskunde aus Großbritannien erwarb die Staatsprämienanwäterin für 50.000 Euro.

Das Lot der 41 Fohlen der Elite-Auktion erzielte einen Durchschnittspreis von 8.490 Euro. Spitzenreiter war Quuno v. Quaterback/De Niro (Z.: Ulrike Buurman, Greifenstein). Für 60.000 Euro wurde der Bewegungskünstler nach Russland verkauft. Mit tadellosem Springpferdepedigree ist Quinten H ausgestattet. Der Quaid/Escudo-Sohn (Z.: Hans-Heinrich Hagemann, Pattensen-Hüpede) erzielte einen Preis von 9.000 Euro und war bestbezahltes Fohlen mit Springabstammung. Die letzte Fohlenauktion des Jahres ist somit positiv verlaufen.


Surftipp: Live dabei mit clipmyhorse.de


18.10.2011 Folgende Übertragungen sind unter www.clipmyhorse.de in den nächsten Wochen geplant:


German Classics Hannover 2011
Hannover, 20.10.2011 - 23.10.2011

Trakehner Hengstmarkt 2011- neuer Termin - neue Top-Kollektion
Neumünster, 22.10.2011 - 23.10.2011

MUNICH INDOORS 2011
München, 03.11.2011 - 06.11.2011

Internationale Oldenburger Pferdetage
Oldenburg, 10.11.2011 - 13.11.2011

Schaufenster der Besten 2011- zweite Süddeutsche Körung und mehr in Neustadt
Neustadt (Dosse), 11.11.2011 - 12.11.2011

Wiener Pferdefest
Wien, 11.11.2011 - 14.11.2011

21. NRW Hauptkörung für Reitpferdehengste
Münster-Handorf, 22.11.2011 - 23.11.2011

Westf. Hauptkörung für Kleinpferde- und Haflingerhengste
Münster-Handorf, 26.11.2011 - 27.11.2011

Holger Hetzel-7. Springpferde-Auktion- Sport Horse Sales 2011
Goch, 30.11.2011 - 30.11.2011

Pappas Amadeus Horse Indoors
Salzburg, 01.12.2011 - 04.12.2011


Pferd & Jagd 2011: IPZV und IGV mit vielen Aktionen



Gangpferde geben den Takt an

17.10.2011 Hannover – Im Viertakt voran – das ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch überaus bequem für den Reiter. Gangpferde erfreuen sich daher als Familien-, Freizeit- und Therapiepferd sowie als Turnierpartner wachsender Beliebtheit: Die Internationale Gangpferdevereinigung (IGV) verzeichnet insbesondere in Deutschland seit Jahren einen regen Import unterschiedlicher Gangpferderassen. Auch der Islandpferde-Reiter- und Züchterverband (IPZV) berichtet von steigender Nachfrage gerade in Bezug auf Isländer.  

 

2011 stehen IGV und IPZV wieder als Ansprechpartner in Sachen Gangpferde auf der Pferd & Jagd zur Verfügung. Neben umfassender Information und aktuellen Reitsportartikeln, gibt es auch viele Aktionen, bei denen sich die Besucher ein genaues Bild von der Vielfalt und den Vorzügen der Gangpferde machen können.

 

Die IGV demonstriert im Aktionszirkel in Halle 22 die „Dressurmäßige Gymnastizierung von Gangpferden“. Dazu reisen drei FN Trainer A der IGV an. Marie Wendel zeigt mit dem Aegidienberger Hengst „Somero“, dem Gangpferd des Jahres 2011, fortgeschrittene Lektionen, Kaja Stührenberg präsentiert mit den Paso Iberoamericanos „Nuno“ und „Batisma“ die Kombination von Tölt und Dressur. Stephan Vierhaus führt durch das Programm. Gezeigt wird, wie eine sinnvolle und harmonische Ausbildung eines Gangpferdes aussehen kann. Dabei werden auch besonders spannende Themen behandelt wie Seitengänge im Tölt, Galopparbeit mit einem Tölter‚ Tölt und Piaffe. Darüber hinaus stellt die IGV eine Vielzahl unterschiedlicher Gangpferderassen vor. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Mangalarga Marchadores Pferde aus Brasilien.

 

Das Islandpferdedorf der IPZV ist ein beliebter Treffpunkt auf der Pferd & Jagd. In diesem Jahr präsentiert sich der Gemeinschaftsstand mit 20 Partnern. Mit dabei sind unter anderem das Isernhagener Gestüt Basselthof, der Kronshof aus Dahlenburg, der Buchholzer Islandpferdehof Hestabakki sowie Händler wie der Icehorseshop von Helga Kopiczinski oder Carsten Eckert Reitsportzubehör.  Ob Kauf, Zucht, Beritt, Equipment, Training oder Freizeitreiterei – die Partner des Gemeinschaftsstandes lassen keine Fragen offen. Besuchermagnet ist vor allem der Fino-Strip, eine Art hölzernes Laufband. Hier können die Besucher die Tölttechnik der Isländer genau studieren.

Im Aktionszirkel steht beim IPZV neben dem Tölt auch der Rennpass auf dem Programm. Die Vorführungen werden vom Nachwuchs bestimmt: Kinder und Jugendliche mit Turniererfahrung oder aus der Freizeitreiterei bringen dem Publikum mit viel Verve den Umgang mit Isländern nahe.

 

Auch in der Show-Arena engagieren sich der IPZV als auch die IGV. Das Show-Arena-Programm ist 2011 erstmals in Thementage unterteilt und begeistert an allen vier Tagen mit über 1000 Pferden aus aller Welt, faszinierenden Schaubildern und aufregenden Wettkämpfen. Am Freitag, 2. Dezember, heißt es „Tölt, Pass & Action“. Dann gehört die 5000 Zuschauer fassende Arena den Spezialpferde-Rassen, die spannende Turniere bestreiten. Vier Wettbewerbe stehen an, darunter auch der Cup der Internationalen Gangpferdevereinigung um 11.30 Uhr und der IPZV-Cup 14.45 Uhr.  

 


Teilnehmer für Bundesnachwuchschampionat Pony Dressur nominiert


14.10.2011 (fn-press). Im Anschluss an einen Sichtungslehrgang unter der Leitung von Bundestrainerin Cornelia Endres (Dülmen-Buldern) und Oliver Oelrich (Lengerich) sind die Kandidaten für das Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter vom 18. bis 20. November in Verden nominiert wurden. Dies sind (alphabetisch): Elisa Becker (Quakenbrück/WES) mit Caribic, Nina Braun (Telgte/WEF) mit Petit Noir; Hannah Erbe (Krefeld/RHL) mit Dylight; Linda Erbe (Krefeld/RHL) mit Dujardin B; Nadine Falke (Stuhr/HAN) mit Carlchen; Maike Fleddermann (Lienen/WEF) mit Vivaldi; Marlina Garrn (Guderhandviertel/HAN) mit Arts Dartagnon; Paulina Holzknecht (Solingen/RHL) mit Lanier; Kim-Lea Küsters (Grefrath/RHL) mit La Fee; Nazila Natascha Lotz (Rodenäs/SHO) mit Shaina; Maike Mende (Nordwalde/WEF) mit Dear Little Fellow; Lea Nehls (Berlin/BBG) mit De Long; Isabeau Schartmann (Beesten/WES) mit Director; Celina Schlüter (Rastede/WES) mit Bocelli; Anna Schnurbusch (Hünxe/RHL) mit Tesio; Anna Schölermann (Tornesch/SHO) mit Cocktail; Inga-Katharina Schuster (Frankfurt/HES) mit Veneziano Bruno; Louisa Simon (Krefeld/RHL) mit Don Miguel; Selina Söder (Nürnberg/BAY) mit Amalia sowie Lisa-Marie Winkenbach (Viernheim/BAW) mit Steendiek´s Dollarprinz. Als Reservisten wurden Kathleen Gyll (Teltow/BBG) mit Dirty Harry und Josephine Seutter (Zeven/HAN) mit Bellevue nominiert.


Symposium „Pferdesportvereine 2020“


„Vereine und Betriebe vernetzen“

 

14.10.2011 (fn-press). Rund 250 Teilnehmer nahmen am Symposium „Pferdesportverein 2020“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf teil. Im Rahmen der Initiative „Vorreiter Deutschland“ setzten sich die Vertreter der Vereine und Pferdesportbetriebe mit aktuellen Fragen rund um Mitglieder- und Kundengewinnung sowie attraktiven Angeboten für die Zukunft auseinander.

 

„Bei uns weht kein frischer Wind, sondern bereits eine steife Brise.“ Michaela Banik, zweite Vorsitzende des Reitervereins Bodenwerder (Hannover), und ihre Vorstandskollegen nehmen die Herausforderungen der Zukunft sehr ernst. Gerade erst initiierte der Verein einen Sponsorenlauf, bei dem Kinder und Jugendliche 6.000 Euro sammelten. „Damit ist der Kauf eines neuen Schulpferdes gesichert“, freute sich Michaela Banik.

 

Der Reiterverein Bodenwerder war mit gleich vier Vorstandsmitgliedern beim Symposium „Pferdesportvereine 2020“ in Warendorf vertreten. Gemeinsam mit rund 250 Teilnehmern erlebten sie eine Fülle von Vorträgen und Diskussionen. Auch wenn der Titel der Veranstaltung es vermuten ließ – um Reitervereine allein ging es nicht, ebenso angesprochen waren die Pferdebetriebe. Denn unstrittig haben beide mit denselben Problemen zu kämpfen: Mitglieder beziehungsweise Kunden gewinnen und halten, die Folgen des Ganztagsunterrichts sowie die Konkurrenz zu anderen Sportarten. Anton Hildmann, Managementberater und Marketing-Profi aus Meerbusch, mahnte: „Der Markt schrumpft stärker, als Sie glauben. In 50 Jahren leben zwölf Millionen Menschen weniger in Deutschland. Die Folge ist ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb.“ An die Adresse der Vereine gerichtet meinte er: „Die Unterscheidung zwischen Verein und Pferdebetrieb ist eine künstliche Diskussion. Hier sind Kooperationen gefragt. Die Feindbilder der Vereine sind nicht die Pferdebetriebe, sondern Tennis, Golf und andere Sportarten.“

 

Hildmanns Appell zog sich wie der sprichwörtliche rote Faden durch die Tagung. Auch Dieter Medow, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, erklärte in seinem Vortrag: „Vereine und Betriebe müssen sich künftig stärker vernetzen. Der Turniersport wird nicht weiter wachsen, aber die Freizeitreiterei ist ein starker Wachstumsmarkt.“ Wie Vereine (und Betriebe) sich aufstellen und für die Zukunft rüsten, machte eine Fülle von Praxisbeispielen aus vielen Teilen Deutschlands deutlich. Bei allen kristallisierte sich das zentrale Thema Ehrenamt heraus. Das Ehrenamt ist nach wie vor unverzichtbarer Motor für alle Aktivitäten. Eine aktuelle Analyse des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zeigt sowohl negative als auch positive Tendenzen, wie Dr. Daniel Illmer, Referent an der Führungsakademie des DOSB, ausführte: „Die Krise im Ehrenamt gibt es, solange es Sportvereine gibt, aber jetzt haben wir erstmals einen messbaren Rückgang des ehrenamtlichen Engagements in Vorstands- und Leitungsfunktionen.“ Positive Ergebnisse seien jedoch bei der ehrenamtlichen Tätigkeit auf unteren Ebenen zu verzeichnen. Vereine können daraus den Schluss ziehen: Die Bereitschaft zur Mitarbeit ist größer, wenn eine klare Aufgabenstellung in Projekten formuliert, das Ehrenamt „auf Probe“ angeboten wird oder beispielsweise für Ämter oder Aufgaben eine Doppelbesetzung („Jobsharing“) realisiert werden kann. Aber das alles funktioniert nur, wenn potenzielle Ehrenamtler ganz gezielt und sehr persönlich angesprochen werden. „Ansonsten heißt es: Man hat mich ja nicht gefragt“, so Illmer.

 

Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe bei der FN, zog ein rundum positives Fazit und dankte der Vielzahl der Referenten und Mitarbeitern, die zum Gelingen des zweitägigen Symposiums beigetragen hatten: „Die Initiative ,Vorreiter Deutschland’ soll Vereine und Betrieb fit machen und ihre Existenz langfristig sichern. Ich bin sicher, dass die 250 Teilnehmer viele interessante Anregungen und Gedanken mit nach Hause nehmen konnten.“

 

Zur Information: Die Vorträge werden in Kürze auf den Vorreiter-Seiten im Internet zum Download bereitstehen: www.vorreiter-deutschland.de.


Top Horse of the Year 2011-Finale in Hannover


Die Teilnehmer stehen fest

 

14.10.2011 Hannover (fn-press). Die Pferde für das Finale von „Top Horse of the Year 2011“ (THOTY), das am Freitag, 21. Oktober, bei den German Classics in Hannover ausgetragen wird, stehen fest. In zwei Kategorien werden aus je fünf Pferden die Sieger gekürt.

 

Um den Titel in der Kategorie Privatpferd kämpfen Tamiro von Yvonne Niederkrome (Loxstedt), Nilis von Jessica Plätz (Holzwickede), Julischka von Jaclyn Lavorato (Langgöns), Valido von Daniela Holzmann (Viersen) und Red Rose von Julia Hartwig (Emmerthal), die sich in dieser Reihenfolge auch in der zweiten und letzten Online-Votingphase für das Finale durchgesetzt haben. In der Kategorie Schulpferd hat sich Lissy vom RV Tarmstedt (Tarmstedt) vor Fiona vom LRFV Bodenheim (Bodenheim), Billy vom RFV Sterkrade1924 (Oberhausen), Balu von der Hippotherapie Lehmann (Warendorf) und Chester vom RVV Braunschweig Leiferde (Braunschweig) für das Finale durchgesetzt.

 

Während in den beiden Vorrunden die Entscheidung per Internet fiel – insgesamt wurden 90.000 Stimmen abgeben –, fällt in Hannover eine prominent besetzte Jury das Urteil: Janne Friederike Meyer (Hamburg), Mannschaftswelt- und Europameisterin Springen, Matthias Alexander Rath (Kronberg), Mannschafts-Silbermedaillengewinner Dressur, Holger Schupp (Aachen), Fotograf, und Jennifer Hof (Sinn), Siegerin von Germanys Topmodel 2008 und selbst begeisterte Reiterin. Letztere hat den Wettbewerb von Beginn an begleitet.

 

Als erstes wählt die Jury am 21. Oktober ab etwa 16.30 Uhr das THOTY-Schulpferd. Alle fünf Finalisten werden dazu an der Hand und zu Musik über einen „Laufsteg“ geführt. Ab 19 Uhr schreiten dann die fünf Privatpferde zur Entscheidung. Der jeweilige Sieger gewinnt ein professionelles Fotoshooting mit Holger Schupp, der schon viele prominente Pferde und Reiter in Szene gesetzt hat – unter anderem auch Matthias Rath und Totilas. Desweiteren wird in Hannover die beste THOTY-Pressearbeit gekürt und der lilaste Fan-Club prämiert.

 

Insgesamt haben 1.900 Pferde an dem Wettbewerb teilgenommen, darunter 130 Schulpferde. Ihre Besitzer legten Setcards an: Sie stellten Fotos ein, die ihren Vierbeiner von seiner besten Seite zeigen, und die Textbeschreibungen nicht weniger Pferdebesitzer gerieten zu wahren Liebeserklärungen. Der Wettbewerb wurde von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Frühjahr gestartet, um die Bekanntheit der Verbandsinitiative Vorreiter Deutschland und vor allem des gleichnamigen Internetportals zur Unterstützung von Vereinen, Betrieben sowie Ausbildern zu steigern. Ziel erreicht: Dank THOTY stieg die Zahl der Seitenaufrufe auf zwei Millionen.

 

Weitere Informationen: www.tophorseoftheyear.de und www.vorreiter-deutschland.de. Bo

 


GERMAN CLASSICS mit Piaffen, Passagen und Pirouetten


14.10.2011 (Hannover) – Wenn es sich dreht in der Messehalle 2, wenn Mensch und Pferd über den Boden schweben und zu tanzen scheinen, dann ist Dressur pur angesagt bei den GERMAN CLASSICS vom 20. bis 23. Oktober. Das passiert gleich vier Mal bei Hannovers schickem Hallen-Reitturnier und zwar am Samstag und Sonntag mit dem Grand Prix de Dressage, der Grand Prix Kür, beim Mannschafts-Wettbewerb Kl. M-Kür und beim Potentialtest für sechs Jahre alte Pferde.


Und wie im Vorjahr dürfen sich die Dressurfans auf ein feines Teilnehmerfeld freuen. Ein Wiedersehen gibt es mit der erfolgreichsten deutschen Dressurreiterin Isabell Werth (Rheinberg). Im August gewann die fünfmalige Olympiasiegerin EM-Silber mit der deutschen Equipe in Rotterdam und in Hannover trifft sie ihren Mannschafts-Kollegen Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) wieder. Der Derbysieger von 2009 wird mit dem Nachwuchstalent Don Bettino von Don Primero durch die Arena schweben. Der Sechsjährige ist eines von vier Jungtalenten, die ihr Potential in Hannover in dem eigens entwickelten Jungpferdetest mal so ganz frei entfalten sollen. Werth hat auch ihren Mitarbeiter Matthias Bouten dabei. Der Pferdewirt stellt den jungen Lezard von Lord Loxley im Potentialtest vor.

Eigens aus dem Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse reist Christian Flamm mit Soliman de Hus von Sandro Hit an und den schaut sich Paul Schockemöhle garantiert ganz genau an, denn Sandro Hit ist einer der am meisten frequentierten Hengste auf der Deckstation Schockemöhle in Mühlen. Annemarie Finger ist im Potentialtest-Aufgebot mit Hightime von Hochadel die Vierte im Bunde.


Die hohe Kunst der Dressur mit  Pirouetten, Passage und Piaffe ist am Samstagabend in der Winner`s Night der Kröpcke-Passage ab 17.30 Uhr das elegante Opening des langen Abends. Dann wird im Preis von Madeleine Winter-Schulze der Grand Prix entschieden. Und der macht garantiert Appetit auf mehr davon am Sonntagmorgen im Dressur Spezial der GERMAN CLASSICS. Der Sonntagvormittag ist traditionell den Reiterinnen und Reitern im Dressursattel vorbehalten und beginnt mit dem Mannschafts-Wettkampf Dressur der Bezirksverbände, präsentiert vom Pferdesportverband Hannover. Achtung: Den gewann in Serie bereits Hannover Süd mit brillianten Choreographien und anspruchsvollen technischen Elementen zu erstklassiger Musik. Aber – die Konkurrenz schläft nicht….


Die Grand Prix Kür, Dentallabor Kröly Preis, setzt den Tanz im Viereck auf hohem Niveau fort. Neben Isabell Werth wollen u.a. Johannes Augustin (Menslage) und Sonja Bolz (Kerpen), Silbermedaillengewinner und Bronzemedaillengewinnerin im Deutschen Berufsreiterchampionat in Hannover antreten und auch die EM-Dritte Team 2009, Carola Koppelmann aus Warendorf. Mit Nina Hofmann kommt eine schwedische Weltcup-Finalistin und Julia-Katharina von Platen-Elmerhaus aus dem niedersächsischen Wietze hat sicherlich „Heimvorteil“. Die Dressurreiterin startet neu durch, denn ihren langjährigen Weggefährten Cappucino verabschiedete die Reiterin unter Tränen im vergangenen Jahr in Hannover aus dem Sport.


Jörg-Wilhelm Wegener neuer Auktionsleiter



Vakante Stelle nach wenigen Wochen wieder besetzt

13.10.2011 Verden. Neuer Leiter der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes in Verden wird Jörg-Wilhelm Wegener. Diese Entscheidung traf der Gesamtvorstand am Mittwoch. Der 31-jährige bisherige stellvertretende Leiter wird vierter Auktionsleiter in der Geschichte der weltberühmten Verdener Auktionen.

Jörg-Wilhelm Wegener ist bereits seit April 2006 in der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes beschäftigt. Er war bis dato für die Betreuung der internationalen Kundschaft zuständig und kümmerte sich im Wesentlichen um die Vermarktung der Auktions-Springpferde. Erst im vergangenen Jahr war er zum stellvertretenden Auktionsleiter ernannt worden.

Der Züchter-Sohn hat sich bei seiner Berufswahl von Beginn an der Landwirtschaft und den Pferde verschrieben: Er absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre bei Hans-Heinrich Phillipps auf dem Klostergut Mönchhof in Wunstorf. Nach seiner Bundeswehrzeit und dem Fachabitur studierte er an der Fachhochschule in Osnabrück Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Ökonomie. 2005 wechselte er zum Oldenburger Verband nach Vechta und bekleidetes dort den Posten des Auktionsassistenten. Ein Jahr später nahm er seine Tätigkeit beim Hannoveraner Verband in Verden auf.

Jörg-Wilhelm Wegener entstammt einer passionierten Züchterfamilie. Auf selbstgezogenen Hannoveranern sammelte der Reiter Siege und Platzierungen in Parcouren bis zur schweren Klasse. Der Auktionsleiter freut sich auf die neue berufliche Herausforderung: „In wenigen Wochen werden die Umbaumaßnahmen der Niedersachsenhalle komplett abgeschlossen sein. Dann verfügen wir in Verden über ein hochmodernes Vermarktungszentrum, das in Deutschland seinesgleichen sucht und mit dem wir Kunden und Aussteller optimal betreuen können.“

Zuchtleiter und Geschäftsführer, Dr. Werner Schade, erklärte: „Der Vorstand des Hannoveraner Verbandes hat einen neuen Auktionsleiter berufen, der in seiner Kompetenz Sport, Zucht und Vermarktung optimal vereinbaren kann.“


Rasanter Weltcup-Auftakt bei den GERMAN CLASSICS in Sicht


11.10.2011  (Hannover)  Sie kurven wieder unter dem Hallendach in atemberaubendem Tempo: Die besten Vierspänner-Fahrer der Welt sind bei den GERMAN CLASSICS vom 20. bis 23. Oktober zu Gast und zelebrieren in Hannover den Auftakt der Weltcup-Saison. Mit dabei: Der Weltcup-Titelverteidiger und Weltmeister Boyd Exell aus Australien mit Wildcard.

Hannovers schickes Hallenturnier in der Messehalle 2 bietet den eleganten Rahmen für spektakuläre Runden im Vierspänner Weltcup. Nach Abschluss der Qualifikationen in der Outdoor-Saison war der Andrang auf die erste Weltcup-Station bei Hannovers GERMAN CLASSICS gewohnt groß. Aus dem „Gedrängel“ ging ein überaus prominentes Teilnehmerfeld hervor, dass am Samstag und Sonntag Hannovers Publikum in Aufregung versetzen wird.

Mit Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden kommt der Rekord-Weltmeister des Fahrsports und Dauergast der GERMAN CLASSICS nach Hannover. Vier Mal gewann der „Oranje“ WM-Gold. Sein Team-Kollege und Mannschafts-Weltmeister Koos de Ronde wird in Hannover einer seiner Konkurrenten. Zu den Dauergästen bei den GERMAN CLASSICS zählen auch der Doppel-Weltmeister des Jahres 2000 – Tomas Eriksson aus Schweden -  und der im Weltcup hocherfolgreiche Ungar Jozsef Dobrovitz, der 2008 mit dem Team WM-Bronze gewann.

Daumen drücken, das gilt in Hannover besonders für den einzigen deutschen Teilnehmer im FEI Weltcup der Vierspänner und der kommt aus Niedersachsen. Rainer Duen aus Friesoythe-Thüle ist 40 Jahre jung und zählte zum deutschen Gold-Quartett der Weltmeisterschaften 2006. Der Ausbilder wird alles daran setzen, seine „Heim-Etappe“ im Weltcup zu gewinnen. Angesichts der Konkurrenz kein ganz leichtes Unterfangen. Und zu dieser Konkurrenz zählt Boyd Exell. Der Australier mit Wohnsitz in Leicester/ England gewann 2010 und 2011 die Weltcup-Finals und holte sich im Oktober 2010 auch seinen ersten Weltmeistertitel. Exell erhielt von Bettina und Paul Schockemöhle eine Wildcard für den Weltcup-Auftakt in Hannover, denn der „Aussie“ findet die GERMAN CLASSICS einfach klasse!

Die erste Weltcup-Etappe beginnt mit der Auftaktprüfung am Samstagabend im von Paul Schockemöhle Logistics präsentierten Zeit-Hindernisfahren ab 23.15 Uhr. Aus dieser Prüfung ergibt sich die Startreihenfolge des Weltcups. Um Prestige und Punkte geht es dann am Sonntag ab 16.10 Uhr im Klingenberg Designklassiker Preis – FEI World Cup der Vierspänner. Zwei Umläufe werden gegen die Uhr gefahren. Den zweiten Durchgang erreichen die besten drei Fahrer. Und geschenkt wird sich da gar nichts…..

Tickets für die GERMAN CLASSICS

Eintrittskarten für die GERMAN CLASSICS gibt es im Vorverkauf bei der Ticket-Hotline unter der Rufnummer  (0700) 44 77 63 28 (0,12 Euro/min). Per Fax sind Karten unter (07162) 94 89 894 zu bestellen und per e-mail unter germanclassics@hippoticket.de

Mehr Infos zu den GERMAN CLASSICS 2011 gibt es im Internet auf der Homepage www.german-classics.com !


CCI*** Boekelo: Andreas Dibowski gewinnt mit Butts Avedon die Einzelwertung


10.10.2011  Boekelo/NED (fn-press). Das Märchen vom „Hans im Glück“ geht weiter. Nach dem Triumph seiner Mannschaft bei den Europameisterschaften Ende August in Luhmühlen setzte Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) jetzt auch in Boekelo auf die richtigen Pferde. Mit drei Paaren unter den ersten sechs sicherte sich das deutsche Team mit über 35 Punkten Abstand den Sieg vor Australien und Irland. Platz eins in der Einzelwertung der niederländischen Drei-Sterne-Traditionsprüfung ging dabei an Andreas Dibowski (Döhle) mit dem ehemaligen Bundeschampion FRH Butts Avedon.

„Das ist ein Pferd für die Zukunft und dass ich hier gewinnen würde, daran habe ich im Traum nicht gedacht“, sagte Andreas Dibowski, der die Prüfung mit seinem Dressurergebnis von 46,6 Minuspunkten beendete. Nach Dressur und Gelände noch auf Platz zwei, besiegelte eine Nullrunde im Springen seinen Sieg. Der bis dahin führende Neuseeländer Mark Todd verspielte seinen Vorsprung bereits am ersten Hindernis. Mit einem weiteren Abwurf und einem Zeitstrafpunkt (50,8) fiel er mit NZB Campino hinter Andreas Dibowski und die Irin Camilla Speirs mit Just a Jiff (48,8) zurück. Auf dem vierten Platz landete „Dibo“s Teamkollegin Beeke Kaack (Schmalensee) mit Judy (51,0). Nur zwei Plätze dahinter ordnete sich mit Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Parko (55,2) der dritte deutsche Mannschaftsreiter ein. Beinahe wäre auch der Nummer vier im deutschen Team der Einzug in die Top Ten geglückt, doch mit zwei Abwürfen im Parcours wurde Julia Krajewski (Warendorf) mit Lost Prophecy auf Platz 22 „durchgereicht“. Als beste deutsche Einzelreiterin belegte Ina Tapken (Ganderkesee) mit London Return OLD den zwölften Platz (57,8).

Insgesamt gingen 110 Paare in Boekelo an den Start. 77 beendeten die Gelände-, 72 die Gesamtprüfung. „Viele Reiter haben nach einer oder zwei Verweigerungen aufgegeben“, berichtete Hans Melzer. Zu denen, die im Gelände ausschieden, zählte auch die Weltmeisterin von 2006, Zara Phillips (Großbritannien) mit Lord Lauries. Sie lag nach der Dressur noch auf Platz drei. Alle neun deutschen Paare konnten die Prüfung dagegen beenden. So auch Frank Ostholt (Warendorf), obwohl sich nach einem Stolperer von Sir Medicott am Wassereinsprung seine Airbagschutzweste aufgeblasen hatte. „Das hat ein Zeit gekostet, aber Frank ist die Prüfung noch zu Ende geritten“, schilderte Hans Melzer. Ostholt wurde 34ster.

Alle Ergebnisse unter www.rechenstelle.de


Pferd & Jagd: Den Cowboys auf der Spur



Ob Anfänger, Umsteiger oder Profi – wer sich fürs Westernreiten interessiert, kann sich auf der Pferd & Jagd 2011 mit allen Facetten dieser wachsenden Trendsportart vertraut machen: Typische Westernpferde, wie etwa die American Quarter Horses, stellen sich dem Publikum in furiosen Showacts vor. Jede Menge praxisrelevante Infos und eine große Auswahl an Equipment bietet darüber hinaus der Verkaufs- und Ausstellungsbereich.

Für Actionspaß in der Showarena in Halle 25 sorgt unter anderem der traditionelle Western-Reining-Cup der Deutschen Quarter Horse Association (DQHA). Bei dem Einladungsturnier am Freitag, 2. Dezember, treten 24 Reiter in der Königsdisziplin des Westernreitens, dem Reining, an. In rasantem Galopp müssen die Teilnehmer Manöver mit Spins, Stopps, Zirkeln und Roll Backs absolvieren. Für alle, die dem nacheifern wollen, bietet die DQHA während der gesamten Messe zweimal täglich Lehrstunden im Aktionszirkel in Halle 22 an. Stefan Baumgartner stellt dort mit der so genannten Working Equitation außerdem noch eine weitere spannende Disziplin der Westernreiterei vor.
Wie leichtrittig, umgänglich und gleichzeitig nervenstark Westernpferde sind, will die Erste Westernreiter Union Deutschland (EWU) mit ihren Quarter Horses, Norwegern, Haflingern und Paint Ponys unter Beweis stellen: Hauptbestandteil ihrer spektakulären Choreografie im Rahmen des Showarenaprogramms ist ein Fallschirm.
Bei der Gala Nacht der Pferde am 2. und 3. Dezember gehört die Westernreiterei (die DQHA tritt mit ihrem Programm „American Spirit“ auf) ebenso zum Programm wie bei der erstmals in diesem Jahr stattfindenden großen Kindershow MiMaMo am Messesonntag, 4. Dezember. Im Kidsbereich der Messe in Halle 23 können sich junge Besucher unter anderem mit Lasso-Übungen und einem Line-Dance-Kurs auf die Spur der Cowboys begeben.
Für die perfekte Ausrüstung von Pferd und Reiter bieten Aussteller wie Saddle Shop Trading, Way Out West, California-Brand Saddlery, Netto-Tack und einige andere Fachhändler und -hersteller eine große Auswahl an Westernreitsportartikeln von Chaps und Boots über Halfter und Hüte bis hin zum Wanderreit- und Westernsattel. Klassiker und Neuheiten, wie etwa der baumlose Westernsattel, den Silverado vorstellt, erwarten die Besucher. Erstmals dabei sind Accessoires & More mit einem großen Sortiment Westernschmuck und Bikers & Goods Trading Post mit stilechten Gürteln und Gürtelschnallen. Der Circle L Trainingsstall aus Heidberg bei Nienburg präsentiert nicht nur Kleidung, Sättel und Zubehör, sondern informiert darüber hinaus über seine Kurse und den Quarter-Horse-Zuchtbetrieb.

Pferd & Jagd 2011: 1. bis 4. Dezember, Hannover Messegelände, Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Eintrittspreise: Erwachsene: 11 Euro; Ermäßigt:  10 Euro; Schüler/ Jugendliche 7 – 18 Jahre: 6 Euro; Kinder bis 6 Jahre: frei.
Mehr Informationen: www.pferd-und-jagd-messe.de

 


Achtung: Geänderte Sendezeit – GERMAN CLASSICS im TV


06.10.2011 (Hannover)   Die GERMAN CLASSICS in Hannover vom 20. bis 23. Oktober 2011 mit der sechsten und vorletzten Etappe der DKB-Riders Tour, mit dem Auftakt des Fahrsport-Weltcups und mit dem Finale von THOTY – Top Horse of the Year – ist ein Thema auch für das Norddeutsche Fernsehen.

 

Der Sportclub live des NDR zeigt Sport pur mit Top-Pferden und Spitzenreitern am Samstag und Sonntag und macht die GERMAN CLASSICS damit auch für jene Fans, für die das internationale Reitturnier in der Messehalle 2 nicht erreichbar ist,, zu einem Erlebnis. Die Sendezeiten des NDR:

Sa. 22. Oktober                     15.00 bis 16.15 Uhr                NDR, Sportclub live

So. 23. Oktober                     13.45 bis 15.15 Uhr                NDR, Sportclub live


Ein Gala-Abend der faszinierenden Beziehungen


Auftakt zur 125. Elite-Auktion Hannoveraner Reitpferde und Fohlen

25.10.2011 Verden. Die feierliche Ouvertüre zur 125. Hannoveraner Elite-Auktion bildet traditionell der Verdener Gala-Abend. Die beliebte Veranstaltung findet am Freitag, 14. Oktober, um 20 Uhr in der Niedersachsenhalle statt. Die Versteigerung der Aspiranten beginnt am Samstag, den 15. Oktober, ab 15 Uhr. Der Show-Abend, moderiert von Stefan Krawczyk, hält zahlreiche Highlights bereit: Höhepunkt ist der Auftritt von Top-Star Frédéric Pignon.

Der Franzose Frédéric Pignon zählt mit seinen Freiheitsdressuren zu den anerkanntesten Pferdeflüsterern der Welt. Vorstellungen in Deutschland sind jedoch selten. Dem deutschen Publikum gönnte er bis jetzt lediglich Auftritte bei der HopTop-Show auf der Equitana in Essen. Umso mehr freut es den Hannoveraner Verband e.V., diesen außergewöhnlichen Meister seines Fachs und seine faszinierende Show mit seinen Lusitano- und Friesenhengsten präsentieren zu dürfen. Gemeinsam mit Ehefrau Magali Delgado verbindet der Ausnahme-Künstler Elemente aus Tanz, Malerei und Musik mit Pferdesport und -show.
Die vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier demonstriert die Falken-Flugschau aus dem Tierpark Niendorf. Erfahrene Falkner zeigen die Schnelligkeit und Gewandtheit von ihren Greifvögeln im freien Flug.
Das Kaninchen nicht nur schnell laufen und rasante Haken schlagen können, sondern auch hervorragende Springer sind, stellen die kleinen Nager von der Kaninhop-Show aus dem Emsland eindrucksvoll unter Beweis. Aus dem Stand meistern sie in der schweren Klasse einen Parcours von zwölf Hindernissen, mit einer Höhe von bis zu 50 Zentimetern. Spaß und Spannung sind garantiert!
Perfekte Harmonie und Eleganz bewiesen Anna-Sophie Fiebelkorn und Callaho's Benicio bei den diesjährigen Bundeschampionaten in Warendorf. Der frisch gekürte Bundeschampion der sechsjährigen Dressurpferde wird ebenfalls zu Gast in der Niedersachsenhalle sein. Den krönenden Abschluss bildet die Hengstquadrille des Landgestüts Celle.
Info und Kartenbestellung: Hannoveraner Verband e. V., 27283 Verden, Lindhooper Straße 92, Tel. 0 42 31/67 37 30 Internet: www.hannoveraner.com




Sport- und Reitanlagen


Tagung über Holz als Baustoff

04.10.2011Kassel (fn-press). Um den Baustoff Holz für Sportanlagen geht es beim „2. Kasseler Sportsymposium – Holzbauten im Sport“, das am 16. November in Kassel stattfindet. Auch Reitsportanlagen sind Thema der Tagung. Die Veranstaltung ist daher auch für Pferdesportvereine und Pferdebetriebe interessant.

 

 

„In Pferdeställen und bei Reithallen ist Holz als alleiniger Baustoff oder in Kombination mit anderen Materialien weit verbreitet. Das liegt daran, dass er vielfältige Vorteile bietet. Auf der Tagung werden die Vorteile anhand gelungener Beispiele behandelt und auch dargestellt, was man sonst noch beachten muss. Die Tagung ist also für all jene interessant, die in der nächsten Zeit Um- oder Neubauten planen“, empfiehlt Gerlinde Hoffmann, Leiterin der Abteilung Pferdehaltung und Umwelt bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

 

 

In Zukunft müssen Baustoffe, Bauteile und Konstruktionssysteme von Sportstätten neben den technischen und nutzungsspezifischen Anforderungen wie Brand- und Schallschutz, mechanische Festigkeit und Standsicherheit oder Nutzungssicherheit und Dauerhaftigkeit in verstärktem Maße gesamtökologischen Kriterien gerecht werden. In dieser Hinsicht bietet der Baustoff Holz – insbesondere aus heimischen Waldbeständen – vorbildhafte Voraussetzungen für die Erfüllung der ganzheitlichen Planungsziele wie Rohstoffgewinnung ohne zerstörerische Eingriffe in den Naturhaushalt oder umweltverträgliche und wirtschaftliche Produktherstellung. Im Sportsymposium sollen daher anhand von Best-Practice-Beispielen Anwendungsmöglichkeiten des Bau- und Werkstoffs Holz für die Nutzung von Holzbauten im Sport aufgezeigt werden.

 

 

Die ganztägige Veranstaltung wird ausgerichtet vom Landessportbund Hessen unter anderem in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung und dem Deutschen Olympischen Sportbund. Detaillierte Informationen über das Programm, den Zeitplan sowie zur Anmeldung gibt es beim Landessportbund Hessen e.V., Geschäftsbereich Sportinfrastruktur, Frank Grübl, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt, Telefon 069/6789-266, Fax 069/6789-428, E-Mail umwelt@lsbh.de oder unter www.sportstaetten.info


Kartenvorverkaufsbeginn Braunschweiger Löwen Classics am 01. Oktober 2011




Foto: Karl-Heinz Frieler

Braunschweig, 30. September  2011 - Zum elften Mal erstrahlen vom 15. bis 18. März 2012 die Löwen Classics in der Volkswagen Halle in Braunschweig. Vier Tage Spitzensport pur erlebten in diesem Jahr rund 32.000 Besucher bei der Jubiläumsausgabe „10 Jahre Löwen Classics“ und auch im kommenden Jahr werden wieder amtierende Gold- und Silbermedaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften in der Volkswagen Halle erwartet.
Löwen Classics, dieser Begriff steht seit über zehn Jahren für hochkarätigen Reitsport in der Volkswagen Halle in Braunschweig, aber tatsächlich verbirgt sich dahinter viel mehr. Löwen Classics ist eine Marke geworden, ein Begriff, der vielfältig und ganzjährig in Braunschweig lebt. Das es immer wieder etwas neues gibt, zeigt sich in diesem Jahr insbesondere darin, dass auch das Voltigieren auf Weltklasseniveau ein Bestandteil des umfangreichen und abwechslungsreichen Programms ist.
 
Ein Fest für die ganze Familie rund um den Pferdesport und ein gesellschaftliches Highlight, dieses will der Veranstalter auch in 2012 bieten. Wer sich frühzeitig eines der begehrten Tickets sichern will, erhält dazu ab dem 01. Oktober 2011 Gelegenheit. Bis zum 30. November 2011 sind alle Karten mit einem Frühbucherrabatt versehen. Eintrittspreise und Sitzplan sowie weitere Informationen, zum Beispiel zu VIP-Tickets und VIP-Logentischen, sind unter www.loewenclassics.de zu finden.
Karten aller Kategorien für die Löwen Classics 2012 sind ab 01. Oktober 2011 erhältlich:

  • Ticket-Hotline: 01805 - 33 11 11 (14ct/min, Mobilfunkpreise können abweichen)
  • Deutschlandweit an allen bekannten Vorverkaufsstellen
  • Ganz bequem und platzgenau kann auch online unter www.loewenclassics.de gebucht werden. Dort kann man sich seinen Lieblingsplatz gleich selber sichern und die Karten ausdrucken.


Jetzt vormerken: Berufsinfo-Tag der „Grünen Berufe“ am 1. Dezember



Nichts wie raus! Experten informieren über attraktive Jobs in der Natur

30.09.2011 Hannover – Keine Lust auf Schreibtischjobs? Dann nichts wie raus! Hochkarätige Experten informieren beim Berufsinfo-Tag der „Grünen Berufe“ im Rahmen der Messe „Pferd & Jagd“ über attraktive Arbeitsplätze in der Natur. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr, geht der Berufsinfo-Tag am Donnerstag, 1. Dezember 2011, in die zweite Runde. Die perfekte Gelegenheit für Schüler, Eltern und Lehrer, sich mit ausgewiesenen Fachleuten von Hochschulen, Verbänden und Unternehmen auszutauschen, wie der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dem Bundesverband Deutscher Berufsjäger, der Hochschule Osnabrück, dem IST Studieninstitut, dem Verband medizinischer Fachberufe, der Niedersächsischen Landjugend, dem Paragon Verlag u.a..

Der Berufsinformations-Tag der „Grünen Berufe“:

  •  bietet einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder wie Pferde-, Forst- oder Fischwirt, Tiermedizinischer Angestellter, Landwirt oder Revierjäger.
  • informiert über Ausbildungswege (Berufsschule, Fachhochschule, Universität) einschließlich der vorausgesetzten Qualifikationen.
  • gibt Hinweise zu Verdienstmöglichkeiten.
  • informiert über Karrierechancen.
  • berät zu Fort- und Weiterbildungsprogrammen.
  • hilft mit einen Pool an wichtigen Adressen und Ansprechpartnern.

 

In einer Zeit, in der nicht zuletzt auch wegen des Klimawandels der Tier- und Umweltschutz einen immer höheren Stellenwert in Politik und Gesellschaft einnimmt, sind die „Grünen Berufe“ stark im Kommen. So eröffnet der Berufsinfo-Tag mit seiner Mischung aus individueller Beratung und vielschichtiger Information auf einzigartige Weise Perspektiven in einer zukunftsträchtigen Branche.

TOP: Freier Eintritt für Schulklassen bei Voranmeldung!
Für Abschlussklassen (Hauptschule, Realschule, Gymnasien) gilt ein exklusives Angebot: Bei vorheriger Anmeldung bis Freitag, 25. November können Schüler mit einem Lehrer den Berufsinfo-Tag kostenlos besuchen. Anmeldung + Info: Ulrike Heidorn, Tel. 0511/ 89-30 433, eMail: ulrike.heidorn@fh.messe.de.


Pferd & Jagd: Praktische Tipps und lehrreiche Vorführungen im großen Aktionszirkel



Von Barock bis Western – Experten informieren anschaulich über Reitweisen und die Arbeit mit Pferden

30.09.2011 Hannover – Welcher Reitstil passt zu mir? Welches Equipment ist notwendig? Wie lässt sich die Kommunikation mit dem Pferd optimieren? Wie erreicht man die perfekte Harmonie zwischen Pferd und Reiter? All diese für Pferdefans wichtigen Fragen lassen sich theoretisch nicht umfassend beantworten. Deshalb gibt es bei der Pferd & Jagd, Europas größter Ausstellung für Reiter, Jäger und Angler, auch 2011 wieder den Aktionszirkel in Halle 22. Dort geben namhafte Experten, Verbände und Vereine mit kommentierten Vorführungen praxisrelevante Tipps sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Reiter. Die Zuschauer sind nicht nur eingeladen, an allen vier Messetagen ein breitgefächertes Programm im Halbstundentakt zu erleben, sondern auch konkrete Fragen an die Profis zu stellen.

 

In diesem Jahr erstmals im Aktionszirkel vertreten ist Saskia Gunzer. Die Expertin und Ausbilderin für die Arbeit am langen Zügel wird mit ihrem 21-jährigen Vollblutaraber Dimitri und einem weniger erfahrenen Reitponyhengst demonstrieren, wie sich ein Pferd mit minimalistischen Hilfen eindrucksvoll präsentieren kann. Insbesondere wird sie auf Probleme beim Manövrieren eingehen und zeigen, wie sich das Pferd schnell daran gewöhnt, dass sein Halter hinter ihm geht. „Ich hoffe auf viele Nachahmer, denn ich möchte gern, dass die Arbeit am langen Zügel nicht mehr nur in Hofreitschulen stattfindet, sondern sich in der konventionellen Reiterei verbreitet“, sagt Saskia Gunzer. 

 

Eine weitere spektakuläre Premiere im Aktionszirkel verspricht der Auftritt von Stefan Baumgartner und dem deutschen Nationalteam in der Disziplin Working Equitation. Die Disziplin vereint alte europäische Arbeitsreitweisen und gilt als Ursprung der Westernreiterei. Baumgartner zählt zu den Organisatoren der ersten Working-Equitation- Turniere in Deutschland. Das Team präsentiert einhändig gerittene Traversalen und fliegende Wechsel oder den Spurt über trail-typische Hindernisse!

 

Ebenfalls zum ersten Mal dabei ist Uwe Weinzierl. Der Trainer für Natural Horsemanship wird dem Publikum seine Philosophie einer harmonischen Partnerschaft  zwischen Mensch und Pferd näher bringen.

 

Was den Aktionszirkel so einmalig macht, ist, dass er möglichst viele Reitstile detailliert und in äußerst attraktiver Weise vorstellt. So werden die Ausbilder Stephan Vierhaus, Katja Stührenberg und Marie Wendel Lehrreiches über Gangpferde präsentieren, während die Parelli-Instruktoren die Technik des behutsamen und einfühlsamen Trainings von „Pferdeflüsterer“ Pat Parelli vorstellen.

Außerdem mit dabei ist der Verein deutscher Distanzreiter, dessen Team eine Ahnung davon gibt, was ein Marathon zu Pferd bedeutet, und die Deutsche Quarter Horse Association (DQHA) informiert am Beispiel rasanter Liveacts über die Ausbildung von Pferd und Reiter im Bereich Westernreiten. Kernfragen der klassisch-barocken Reiterei beantwortet Richard Hinrichs, Präsident des Bundesverbandes für klassisch-barocke Reiterei Hannover und einer der Pioniere auf dem Gebiet dieser Trendsportart.

 

„Kinder auf’s Pferd“, so lautet das Motto des Pferdesportverbandes Hannover. Besucher erhalten Einblicke, auf welch vielfältige Weise Kinder zum Reitsport finden können: Ob Dressur, Voltigieren oder Fahren – Youngsters präsentieren ihren Altersgenossen mit viel Spaß und Action ihr liebstes Hobby.

 

Dass Pferde verlässliche und einfühlsame Partner sind, macht sich das Deutsche Taubblindenwerk schon seit langem zunutze, indem es für taubblinde und seh- und hörbehinderte Erwachsene therapeutisches Reiten anbietet. Zwei Therapiepferde und sechs Bewohner des Taubblindenwerks Fischbeck zeigen im Aktionszirkel eine ganz besondere Verbindung zwischen Pferd und Reiter.

 


FN-Lehrmittelkoffer - Positives Feedback


29.09.2011 Warendorf - „Eine tolle Sache“, „Der ist echt klasse geworden“, „Der Ausbilder kann mit dem Inhalt 14 Tage Theorie füllen“, „Der Koffer ist ein Treffer“ – die Reaktionen auf den im Mai erschienenen FN-Lehrmittelkoffer „Fairness und Ethik rund ums Pferd“ mit umfangreichen Informations- und Arbeitsmaterial wie der Broschüre „Ethik im Jugendunterricht“, Spielebeispielen, Poster, DVD, Filmen, Buttons und Aufklebern sind durchweg positiv.
 
Die ersten Nutzer bekundeten bereits in zahlreichen E-Mails ihren guten Eindruck vom neuen Lehrmittelkoffer. „Seit einiger Zeit habe ich den Lehrmittelkoffer der FN und arbeite sehr gerne damit. Er ist immer wieder hilfreich, wenn es aktuell um ethische Fragen im Pferdesport geht – schön, dass es ihn gibt“, so lautet zusammenfassend das Fazit von Claudia Dornhoff (Herford). Und Claudia Müller (Helmstedt) schreibt: „Den Lehrmittelkoffer habe ich besonders bei der Arbeit mit Kindergruppen gut einsetzen können. Durch die Ideen, Spiele und weitere Anregungen konnte spielerisch das Thema Pferd auch bei den „Kleinen“ auf unterschiedliche Weise vermittelt werden und jede Unterrichtseinheit war anders und somit interessant.“ Im Rahmen von Projekttagen gab es im Friedrich-Bährens-Gymnasium in Schwerte einen „Grundkurs Reiten und Theorie und Praxis.“ Der Lehrmittelkoffer sei dabei bei der Durchführung des theoretischen Unterrichts eine große Hilfe gewesen, teilt Sabine Wittenbrink mit. Das auch für die Kinder ohne Vorbildung leicht verständliche Poster „1 x 9 für Pferdefreunde“ habe einen guten Einstieg in die Bearbeitung von Themen wie Fütterung, Haltung, Sitz des Reiters, Doping, verbotene Medikation usw. ermöglicht. „Die Spiele und Quizfragen lockerten den Unterricht auf, so dass die Zeit wie im Flug verging.“ Lob kam auch von höchster Stelle. So schrieb FN-Präsidiumsmitglied Ann-Kathrin Linsenhoff (Kronberg) über den Lehrmittelkoffer und seine Inhalte: „Ich finde den Koffer sehr gelungen: inhaltlich sehr informativ, optisch ansprechend und letztlich auch praktisch. Damit sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts gegeben.“
 
Der FN-Lehrmittelkoffer kann für 10 Euro zzgl. Versandkosten unter www.fnverlag.de (Merkblätter und Broschüren / Jugend, Schule, Lernmaterial) oder bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Abteilung FN-Service, 48229 Warendorf, E-Mail fn@dokr.de bestellt werden.||FNpress


„Ladies Game“ – Frauen bei den GERMAN CLASSICS


29.09.2011 (Hannover) Eine Amazone gewann den Stiens Solartechnik Grand Prix bei den GERMAN CLASSICS 2010 – Eva Bitter aus Bad Essen. Und die smarte Eva will es auch 2011 wieder wissen. Frauen im Springsattel sind erfolgreich und das zeigen sie auch bei den GERMAN CLASSICS vom 20. bis 23. Oktober in Hannover.

 

Die viermalige Deutsche Meisterin ist keineswegs die einzige Frau, die das internationale Hallenreitturnier in der Messehalle 2 erobert, bei dem es immerhin um ein Gesamtpreisgeld von 260.000 Euro geht. Katrin Eckermann, 21 Jahre junger Shooting-Star aus Münster und Zweite im DKB-Riders Tour-Ranking, geht in Hannover auf weitere Punktejagd. Die  Mannschafts-Europameisterin der Jungen Reiter 2010 ist seit Februar 2011 auf dem Gut Berl zuhause, trainiert bei Kurt Gravemeier und reitet von Erfolg zu Erfolg.. „Janne, Jessica, Julia“ – das sind drei Namen, die für Rasanz und Siegeswillen stehen. Janne Friederike Meyer aus Schenefeld kommt als Mannschafts-Europameisterin nach Hannover. Die 30-jährige Schleswig-Holsteinerin gewann zuvor auch WM-Gold mit dem deutschen Team in Kentucky und im Juli den Großen Preis von Aachen.

 

Jessica Kürten aus Irland arbeitet seit Monaten mit neuen Pferden, holte am vergangenen Wochenende mit dem sieben Jahre alten Hengst Cor Dela Rossa Z von Cor d`Alme Z den Weltmeistertitel der Jungen Springpferde in Lanaken und steuert nun Hannovers GERMAN CLASSICS an. Julia Kayser ist Österreichs beste Amazone, lebt seit etlichen Jahren in den Niederlanden und sorgt immer mal wieder für faustdicke Überraschungen.. Das schafft auch Portugals Luciana Diniz: Ganz knapp musste sich die gebürtige Brasilianerin im Juli Janne Friederike Meyer geschlagen geben – ein Fehler am letzten Hindernis verhinderte ein Stechen in Aachen. Ähnlich wie Katrin Eckermann reitet sich die Schweizerin Alexandra Fricker stets in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit. Die 24-jährige Springreiterin arbeitet auf dem deutschen Hofgut Albführen nahe der Schweizer Grenze, trainierte gerade einige Wochen in Sendenhorst auf der Anlage von Otto Becker und „erschreckte“ die etablierte Konkurrenz schon häufiger in internationalen Großen Preisen. Kurz und gut: Das kann ein „Ladies Game“ werden in den Parcours der GERMAN CLASSICS….


Goldenes Reitabzeichen für Günter Rodenberg


28.09.2011 Celle (psvhannover-aktuell). Nationenpreis-Reiter Günter Rodenberg aus Edemissen feiert am 22. Oktober 2011 seinen 80. Geburtstag. Gute Freunde und seine Frau Elisabeth haben sich etwas Besonderes ausgedacht: Er sollte aufgrund seiner früheren Erfolge mit der Verleihung des Deutschen Reiterabzeichens Kl. I in Gold überrascht werden. Diese Verleihung fand nun im feierlichen Rahmen der Celler Hengstparaden statt.

Wer weiß heute noch, dass Günter Rodenberg einer der ersten Reiter nach dem Kriege war, der für Deutschland im Nationenpreis mitritt! Und mit der Mannschaft gewann. Und zwar mehrfach – in Dortmund, Luzern, Madrid, Paris und Berlin – um nur einige Orte aufzuzählen. Zu den damaligen Nationenpreis-Teams gehörten unter anderem Helga Köhler (Gohde), Hans Günter Winkler – die Reiterlegende – Magnus von Buchwaldt mit den Pferden Armalva, Halla , Jaspis und Hanna.

Bei den Berliner Deutschlandhallenturnieren sorgte Günter Rodenberg für die Überraschung – Er gewann 22jährig den Großen Preis von Deutschland. Er eritt mit seiner Hanna unglaubliche Erfolge, so dass die Sport-Bildzeitung vom 12. März 1954 titelte: "Der Reiter, der vom Himmel fiel“.

Unzählige Einzelsiege (insgesamt 21 und 50 Platzierungen ) des lupenreinen Amateurs bei den damaligen Großturnieren Berlin, Hannover (dort war er 1954 mit seiner Hanna der erfolgreichste Reiter des Turniers) gegen die gesamte internationale Konkurrenz konnte er sich behaupten! Verden, Vechta, Blumenhagen, Paris und Hamburg schlossen sich an.

Dr. Rau hatte das Talent Günter Rodenberg entdeckt und schenkte ihm eine goldene Miniatur-Maurerkelle! Die meisten Erfolge hatte das Traumpaar Günter Rodenberg und Hanna, eine ihm durch  Albert Meyer aus Blumenhagen zur Verfügung gestellte Stute. Der Züchter war Heinrich Bünger, Rodenbostel /Kreis Burgdorf. Der Stutenstamm geht auf auf Careless, geboren 1790 in Mecklenburg, zurück und ging über Grethem und Otersen – also ein Verdener Produkt. Hanna war allerdings ein Zufallsprodukt. Selbstverständlich wurde sie von Günter Rodenberg ausgebildet. Günter Rodenberg ritt auch viele Pferde von Klaus Wagner (Olympia-Teilnehmer 1960) u.a. Mücke, Ping-Pong, Mexiko, Pirat, Salut und viele weitere. Pferde züchten, ausbilden und für den Sport vorbereiten war Günter Rodenbergs Leidenschaft. Ein schwerer Unfall beendete 1983 sein reiterliche Laufbahn.

Aber: Er förderte und bildete junge Menschen aus und half ihnen mit Rat und Tat und guten Ausbildungstipps.Günter Rodenberg lebt sehr zurückgezogen und mag Wirbel um seine Person gar nicht. Jürgen Winter – Obersattelmeister a.D., seine Frau Elisabeth und viele andere meinten, es sei
höchste Zeit, diesen so überaus bescheidenen und zurückhaltenden Menschen einmal ganz besonders herauszustellen und seine Erfolge in die Erinnerung zurückzurufen. Erika Cordts


Mechtersen: Neue Nachwuchs-Landesmeister Vielseitigkeit gekürt


27.09.2011 Mechtersen (psvhannover-aktuell). Bei absolutem Bilderbuchwetter ritten die Jungen Reiter, Junioren und Ponyreiter im Rahmen der Herbst-Vielseitigkeit in Mechtersen vom 24. bis 25. September die Jugend-Landesmeisterschaften Hannover im Busch aus. Die neuen Schärpenträger sind Christoffer Forsberg (JR), Antonia von Baath (Junioren) und Jeanine Zöbelein (Pony).

Mit rund 150 ehrenamtlichen Helfer stemmte der RFV Vögelsen-Mechtersen als Gastgeber jeweils zwei Ein-Tages-Vielseitigkeitsprüfungen der Klassen A und L und sorgte für einen reibungslosen Ablauf und viel Lob von den Teilnehmern für die fair aufgebaute Geländestrecken. „Das Nennungsergebnis war immens hoch“, freuten sich sowohl der Erste Vorsitzende und Turnierleiter Christian von Ziegner als auch Sportwart Botho von Ziegner. So gingen in der Internationalen Vielseitigkeitsprüfung  Ein-Sterne-CIC und der nationalen Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L insgesamt 88 Reiter an den Start. In den Vielseitigkeitsprüfungen der Kl. A, die in fünf Abteilungen ausgeritten wurden, waren es sogar 140 Starter.  Die Landesmeisterschaften  Vielseitigkeit der Junioren und Jungen Reiter des PSV Hannover wurden im Rahmen der internationalen CIC-Ein-Sterne-Prüfung am Samstag ausgetragen.  In dieser Prüfung siegte Judith Sommer (RV Gut Waitzrodt) mit Light my Fire (44,40) vor Tabea Johanna Henze (Fehmarnscher Ringreiterverein) mit Payman (46,60) und Alexa Schulte-Westhof (PZRV Luhmühlen) mit Donja (49,20). Mit seinem sechsten Platz in der Prüfung sicherten sich Christoffer Forsberg (RV Vögelsen-Mechtersen) und Lefuria den Landesmeistertitel  des Pferdesportverbandes Hannover der Jungen Reiter vor Christin Tidow (RF Stall Tidow) und Neuburg, die Platz elf belegte. Bronze ging an Alexandra Werner (PZRV Luhmühlen) mit Kaitika M (Platz 17).

Bei den Busch-Junioren freute sich Antonia v. Baath (PZRV Luhmühlen) mit Largo über die Hannoversche Landesmeisterschärpe (Platz 21). Silber ging an Hans Marten Kruse (RFV Altendorf), der mit Leonardo auf Platz 23 ritt und Bronze an Ann-Christin Baars (VfV Langenhagen) mit Regenta R (Platz 33).

Gekürt wurden außerdem die Bezirksmeister Lüneburg in der Vielseitigkeit der Jungen Reiter, Reiter und Senioren. Gold bei den Reitern/ Senioren ging an Kurd Moritz von Ziegner (RV Vögelsen-Mechtersen) mit Coreander (Platz vier in der CIC*-Prüfung) und Silber an Maria Pinedo Sendagorta (RFV Vögelsen-Mechtersen) mit Fair Game (Platz 14). Lüneburger Bezirksmeister der Jungen Reiter wurden Christoffer Forsberg mit Lefuria vor Alexandra Werner mit Kaitika M. Die Bronzemedaillen konnten nicht vergeben werden.

Am Sonntag gingen in der ersten Abteilung der Vielseitigkeitsprüfung Klasse A die Teilnehmer für die Landesmeisterschaft der Ponyvielseitigkeitsreiter des PSV Hannover und der Bezirksmeisterschaft Lüneburg Junioren und Ponyreiter an den Start. Neue Landesmeisterin der Ponyvielseitigkeitsreiter ist Jeanine Zöbelein (PZRV Luhmühlen) mit Franka (5. Platz). Silber ging an Alina Steffens (RFV Clenze) mit Na Capitol (Platz 9) und Bronze an Katja Rehfinger (RFV Bokel) mit Enja (Platz 20). Jeanine und Alina holten auch Gold und Silber bei den Bezirksmeisterschaften Lüneburg der Ponyreiter. Die Bezirksmeisterschärpe bei den Junioren holte sich die Siegerin dieser Abteilung, Madlaine Gervers (RV Vögelsen-Mechtersen) mit Romanze) vor Valentina Grewe (RV Vögelsen-Mechtersen) mit Terranowa (Platz drei). Bronze ging an Lisa Sophie Vorreier (RFV Gartow) mit Higgins (Platz sieben).

Ergebnisse Mechtersen


Christoph Schlomm gewinnt VGH-Cup Finale 2011


27.09.2011 Harsum (psvhannover-aktuell). 25 Junioren und Junge Reiter hatten sich für das VGH-Cup-Finale 2011 qualifiziert. Die punktbesten Reiter der beliebten Nachwuchs-Springserie, die bereits im 17. Jahr ausgeschrieben wurde, gingen diesmal im Rahmen des Turniers des RFV Harsum am 25. September an den Start.
Wie immer hatte der großzügige und langjährige Sponsor, die VGH Versicherungen, alle jungen Reiter mit ihren Familien zu einem Buffet eingeladen. Die Vertreter der VGH Versicherungen freuten sich über die engagierten Familien, die ihrem sportbegeisterten Nachwuchs die Teilnahme an den Qualifikationsturnieren in ganz Niedersachsen ermöglichen und begrüßten alle Teilnehmer herzlich. Die Turnierserie für Junioren und Junge Springreiter ist über neun Qualifikationsturniere in Niedersachsen ausgeschrieben, die zehnte Station ist das Finale. In Harsum kamen insgesamt neun Reiter ins Stechen, von denen nur der Sieger eine fehlerfreie Runde absolvierte. Den wertvollen Hauptpreis, einen Marquardt-Pferdeanhänger, sicherte sich Christoph Schlomm (RFV Cremlingen) mit Lucienna vor Stefanie Bolte (RFV St. Mauritius Hagen) mit Sweet Speed. Friso Bormann (RFV Harsum) sprang mit Carnute for pleasure auf den dritten Platz und gewann eine Pferdetransportausrüstung.

Preis der VGH-Versicherungen: VGH-Cup, Nat. Springprüfung Kl. M* mit Stechen-Finale -

1. Christoph Schlomm (RFV Cremlingen)/ Lucienna 0/ 39,67
2. Stefanie Bolte (RFV St. Mauritius Hagen)/ Sweet Speed 4/ 40,72
3. Friso Bormann (RFV Harsum)/ Carnute for pleasure 4/ 40,93
4. Finja Bormann (RFV Harsum)/ For Crazy pleasure 4/ 43,97
5. Julia Eckardt (RV Meitze)/ Little foot 4/ 45,20

Alle Ergebnisse des Finales im Überblick


KLOSTERHOF MEDINGEN


Gewußt wo – 22.Herbstauktion in Medingen mit ausgezeichnetem Ergebnis

27.09.2011 (Bad Bevensen) Mit einem hervorragenden Ergebnis endete auf dem Klosterhof Medingen in Bad Bevensen die 22. Herbstauktion für Reitpferde und Fohlen. Für insgesamt 984.000 Euro erwarben Käufer aus Deutschland, Kanada und den USA 20 Reitpferde der Auktionskollektion. Insgesamt 25 Fohlen wurden für 304.000 Euro an Interessenten in Spanien, Finnland, Österreich, Frankreich, USA, in die Schweiz und in Deutschland verkauft.

Der kleine Spitzenreiter der Fohlenkollektion war gleich die Katalognummer eins, Diamond Dancer. Ein Hengstfohlen vom Derbysieger und Dressurvererber De Niro aus einer Andiamo-Stute. Der kleine Fuchs trabte unverzüglich in die Herzen der Auktionsbesucher und vor allem in das der spanischen Dressurreiterin Beatriz Ferrer-Salat, die sich im Bieterduell durchsetzte und den im April geborenen Hengst für 62.000 Euro erwarb. Damit erreichte Diamond Dancer den Spitzenpreis der Fohlenkollektion.  Der Durchschnittspreis kletterte für 25 Fohlen auf 13.800 Euro.

Spitzenreiter der Reitpferdekollektion war der noch keine fünf Jahre alte Hannoveraner Wallach Denino von Danone – Konsequent. Der Wallach vom Klosterhof Medingen kostete die neuen Besitzer 120.000 Euro. Unter den Besuchern fanden sich auch Käufer aus der Sportszene ein. So erwarb Mannschafts-Olympiasiegerin Nadine Capellmann aus Würselen ein Pferd. Martin Schaudt – 2004 und 1996 Mannschafts-Olympiasieger – aus Albstadt-Onstmettingen bekommt mit dem vier Jahre alten Diabelli von De Niro ein vielversprechendes Jungtalent für das Dressurviereck unter den Sattel. Der Durchschnittspreis für die Reitpferde der 22. Herbstauktion des Klosterhofes Medingen betrug 49.200 Euro.

 


Gala Nacht der Pferde



Jetzt Tickets sichern für Europas schönste Pferde-Show

26.09.2011 Hannover – Nervenkitzel, Temperament und Leidenschaft – Europas schönste Gala-Show, die NACHT DER PFERDE am 2. und 3. Dezember,  garantiert auch in diesem Jahr unvergessliche Momente. Ab sofort sind die Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 37 Euro (Freitag) bzw. 47 Euro (Samstag) erhältlich. Wer dieses Event auf keinen Fall verpassen möchte, hat außerdem die Möglichkeit, sich unter der Ticket-Hotline 01805-9690000 oder online unter www.nachtderpferde.de die Eintrittskarten zu sichern.

 

Die Besucher der Gala, die im Rahmen der Messe Pferd & Jagd auf dem hannoverschen Messegelände stattfindet, erwartet erneut eine atemberaubende Inszenierung in wunderschöner Gala-Atmosphäre mit internationalen Stars der Pferde-Show-Szene. Unter anderem dabei: Frédéric Pignon mit einer atemberaubenden Freiheitsdressur. Mélie Philippot und ihre Gladiatoren-Show. Spanische Impressionen mit Roland Heiss. Die Spitzenhengste vom Nds. Landesgestüt Celle, rassige Isländer und viele mehr. Top: die waghalsige Stuntshow mit dem Team Cavalcade.

 

NEU: Wer es exklusiv mag, kann in diesem Jahr erstmalig die Show bequem vom VIP-Tisch in der ersten Reihe erleben. Im Preis von 400 Euro ist der Tisch für vier Personen inklusive Snacks, Drinks, Backstage-Führung, Meet & Greet sowie Parkplatz enthalten. Buchung und weitere Infos unter margot.fabry@fh.messe.de.

 

Gala-Show „Nacht der Pferde“ * 2. + 3. Dezember, 19 Uhr.

Tickets ab sofort!

Freitag, 2.12.2010 alle Plätze 37,- EUR

Samstag, 3.12.2010 alle Plätze 47,- EUR


Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.nachtderpferde.de

 

Mehr Informationen zur Pferd & Jagd 2011 unter: www.pferd-und-jagd-messe.de


Karrieren beginnen in Verden


Hannoveraner Hengstkörung live im Internet

26.09.2011  Verden. Der Höhepunkt des Hannoveraner Zuchtjahres lockt zahlreiche Experten, Käufer und Interessierte in die Verdener Niedersachsenhalle: Vom 27. bis 29. Oktober finden Hengstkörung und
Hengstmarkt statt. In den vergangenen Wochen wurden die rund 100 Besten des Jahrganges 2009
aus über 700 Kandidaten ausgewählt, die sich dem Urteil der Körkommission stellen werden, das
entscheidend für die weitere Karriere der zukünftigen Vererber ist. Die Hannoveraner Hengstkörung
wird am Freitag ab 9 Uhr live im Internet unter www.hannoveraner.com übertragen.
„Neue“ und bewährte Abstammungen zeigen die ganze züchterische Bandbreite Hannovers. Die meisten
Nachkommen stellen Desperados und Stakkato, die beide nicht nur herausragende Vererber sind, sondern auch feste Größen im internationalen Sport. Interessante Junghengste wie die Bundeschampions Benetton Dream und Quaid oder Christ und Comte stellen ihren ersten Jahrgang vor. Es ist kein Geheimnis mehr, dass in der letzten Oktoberwoche in Verden Karrieren beginnen. Eindrucksvoll stellt dies Callaho’s Benicio v. Belissimo M/Velten Third unter Beweis, der vor vier Jahren in Verden gekört und prämiert wurde. Auf dem Hengstmarkt wurde der Dunkelfuchs nach Südafrika versteigert, kehrte zur Ausbildung nach Deutschland zurück und wurde in Warendorf mit Anna-Sophie Fiebelkorn umjubelter Bundeschampion der sechsjährigen Dressurpferde.
Die Körung beginnt am Donnerstag, 27. Oktober, mit der ersten Besichtigung der Hengste auf der Dreiecksbahn. Nach dem Freilaufen und Freispringen am Freitag, 28. Oktober, werden die Körurteile verkündet.
Ein besonderer Moment ist am Freitagabend die Proklamation der Prämienhengste. Der Samstag, 29.
Oktober, beginnt mit dem Longieren der Hengste. Das Nachmittagsprogramm wird mit der Ehrung und
Kommentierung der Prämienhengste eröffnet, bevor der Hannoveraner Hengst des Jahres 2011 geehrt
wird. Die Auktion der gekörten und nicht gekörten Hengste beginnt um 15 Uhr.
Weitere Informationen: www.hannoveraner.com.


German Classics: Drei regionale Reiter erhalten internationale Startgenehmigung


23.09.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). Mit Unterstützung der PST Marketing GmbH wurden auf der Grundlage der Vorgaben „Teilnehmerkreis-Festlegung CSI***/**** (deutsche Teilnehmer)“ drei Reiter des Pferdesportverbandes Hannover für die Internationale Tour auf den German Classics (20. bis 23. Oktober 2011) zugelassen.

Interessierte Reiter hatten im Vorfeld des Nennungsschlusses für die Internationale Tour German Classics die Möglichkeit, einen Antrag auf Zulassung an das DOKR zu stellen. Grundlage waren sportfachliche Kriterien, bzw. eine Ergebnisauswertung.

Startberechtigt sind folgende Springreiter:

Dieter Smitz: Große Tour / Mittlere Tour / Youngster Tour
Hilmar Meyer: Mittlere Tour / Youngster Tour – Reserve Große Tour
Alfred Konzag: 1 Startplatz Youngster Tour


Action, Spaß und Spannung auf der Pferd & Jagd



Neu: Show-Arena lockt mit Thementagen

22.09.2011 Hannover – Spannender, übersichtlicher, unterhaltsamer, exklusiver – das Show-Arena-Programm als Herzstück der Messe Pferd & Jagd ist 2011 erstmals in Thementage unterteilt. Vier Tage lang gibt es rund um die Uhr Wettkämpfe und Attraktionen. Jede Menge Weltklassereiter, verschiedene Schaubilder und mehr als tausend Pferde aus aller Welt sorgen für ein Event der Superlative.

 

Eröffnet wird das Show-Arena-Programm am Donnerstag, 1. Dezember mit dem „Niedersachsen-Tag – Pferdeland Niedersachsen“. Die Besucher erwartet jede Menge Pferdestärke, Zucht, Sport und Ausbildung. Unter anderem stellen sich hier der Pferdesportverband Hannover und das Niedersächsische Landgestüt Celle vor. Außerdem gibt es Turniersportprüfungen in den Klassen A und L und der Reiternachwuchs präsentiert sich mit Vorführungen aus den Bereichen Voltigieren und Mounted Games.

Der Clou: Besucher, die am Niedersachsen-Tag erst ab 15 Uhr auf die Messe gehen, erhalten mit dem Nachmittagsticket für 6 Euro einen vergünstigten Eintritt!

 

Am Freitag, 2. Dezember, heißt es „Tölt, Pass & Action“. Dann gehört die 5000 Zuschauer fassende Arena den Spezialpferde-Rassen, die spannende Turniere bestreiten. Vier Wettbewerbe stehen an: Der Cup der Internationalen Gangpferdevereinigung, der DQHA-Cup im Western-Reining, der IPZV-Cup für Island-Perde sowie der Speed-Trail-Cup für Spanische Pferde.

 

Am Samstag, 3. Dezember, geht es weiter unter dem Motto: „It’s Showtime!“. Neben dem populären Barock-Show-Cup mit seinen erhabenen Pferden und prunkvoll ausgestatteten Reitern, erwartet die Zuschauer ein Novum: Der „Pferd & Jagd Show-Grand-Prix“. Erstmals vergibt Fachausstellungen Heckmann, Ausrichter der Pferd & Jagd, zusammen mit der Paragon Verlagsgesellschaft mbH diese besondere Auszeichnung. Gesucht wird nach dem Reiter-Show-Star von morgen. Ob Freiheitsdressur, Zirkuslektionen, Dressurkür oder Quadrille, gefragt sind Kreativität, Emotion und Perfektion. Der Sieger gewinnt nicht nur den Titel, sondern auch eine Geldprämie in Höhe von 500 Euro und einen großen Auftritt bei der neuen Pferde-Kinder-Pony-Show „MiMaMo“.

 

„MiMaMo“ ist das Highlight am Sonntag, 4. Dezember, dem Kindertag. Diese großartige Pferde-Show für Kids feiert in diesem Jahr Premiere und verspricht schon im Vorfeld ein weiterer Renner der Pferd & Jagd zu werden. MiMaMo ist die kleine Schwester der „Nacht der Pferde“: Eine 90-minütiges Event für die Jüngsten und ihre Familie – mit großen Reitstars und jungen Nachwuchstalenten (separate Eintrittskarten: 20 €/ p.P.).

Weitere Programmpunkte des Kindertages sind unter anderem ein Mounted-Games-Wettbewerb sowie eine rasante Hundeshow.

 

Top: Die „Nacht der Pferde“ am Freitag- und Samstagabend (2. + 3.12.) mit internationalen Top-Stars, heißen Newcomern und den schönsten Pferderassen der Welt. In diesem Jahr sind drei große Stars aus Frankreich exklusiv und zum ersten Mal zu Gast in Hannover: Frédéric Pignon, der Meister der Freiheitsdressur, Mélie Philippot, die große Show-Reiterin und das Pferdestuntteam CAVALCADE um Mario Luraschi, bekannt aus großen Hollywood Kinofilmen.

Außerdem mit dabei: die große Hengst-Quadrille des Niedersächsischen Landgestüts Celle, die temperamentvollen Isländer, die rasanten Westernreiter, die besten Top-Voltigierer u.v.m.. Faszination, Nervenkitzel und Temperament sind garantiert. Im letzten Jahr begeisterte Europas schönste Pferde-Gala 10.000 Zuschauer. (separate Eintrittskarten: Freitag für 37 €/p.P. / Samstag für 47€/p.P.)

Pferd & Jagd 2011 * 1. bis 4. Dezember * Hannover Messegelände * Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet*
Eintrittspreise: Erwachsene: 11 Euro; Ermäßigt: 10 Euro; Schüler/ Jugendliche 7 – 18 Jahre: 6 Euro; Kinder bis 6 Jahre: frei.

 

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.pferd-und-jagd-messe.de


DKB-Riders Tour in Hannover – Zielgerade in Sicht


22.09.2011 (Hannover)  Niedersachsens internationales Hallenturnier GERMAN CLASSICS ist vom 20. bis 23. Oktober Gastgeber der DKB-Riders Tour. In der Messehalle 2 in Hannover wird die  sechste von sieben Etappen in der Saison 2011 zelebriert. Die „Zielgerade“ ist also in Sicht, wenn am Samstag und Sonntag bei den GERMAN CLASSICS erst die Qualifikation und dann im Stiens Solartechnik Grand Prix die sechste und vorletzte Wertungsprüfung entschieden wird.

 

Es ist gewissermaßen das „Heimspiel“ für den Tour-Initiator Paul Schockemöhle, der die internationale Serie 2001 gemeinsam mit Partnern ins Leben rief und die GERMAN CLASSICS in Hannover veranstaltet. Und auch 2011 ist die Konstellation im Ranking ausgesprochen interessant: Gleich hinter dem viermaligen Tour-Gesamtsieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) hat sich mit der erst 21 Jahre alten Katrin Eckermann aus Münster ein absolutes Jungtalent auf Position 2 etabliert. In Münster gewann die junge Amazone den Großen Preis, wurde in Paderborn Vierte und hat damit schon 33 Punkte auf dem „Konto“. Klar, dass die junge Pferdewirtin, die auf dem Gut Berl von Hendrik Snoek zuhause ist, nun auch in Hannover alles daran setzen wird, ihre Position zu verteidigen.

 

Ludger Beerbaum hat bereits durchblicken lassen, dass er die GERMAN CLASSICS im Turnierplan hat und auch Großbritanniens Robert Whitaker kündigte bereits in Münster an, das er „in Hannover und München“ gern dabei wäre. Whitaker ist Dritter mit nur einem Punkt Abstand auf Eckermann, dahinter hat sich Torben Köhlbrandt (Ibbenbüren), der Derbyzweite 2011, eingereiht. Köhlbrandt jumpte im vergangenen Jahr in Hannover auf Platz drei im Solartechnik Stiens Grand Prix.

 

Wie bei jeder Etappe wird am Samstag im internationalen Springen Kl. S*** mit Stechen die Qualifikation zur DKB-Riders Tour Wertungsprüfung entschieden. Nur die besten 40 Paare dürfen dann am Sonntag im Solartechnik Stiens Grand Prix auf Punktejagd gehen….

All das ist auch ein Thema für das Norddeutsche Fernsehen NDR. Im Sportclub live des NDR wird die Qualifikation und die Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour übertragen.

Die Sendezeiten:

Samstag, 22.10.                   15.00 bis 16.15          NDR Sportclub live

Sonntag 23.10.                     13.45 bis 15.15          NDR Sportclub live

 

Ranking der DKB-Riders Tour vor der sechsten Etappe bei den GERMAN CLASSICS:

1. Beerbaum, Ludger (Riesenbeck) , 52 Punkte

2. Eckermann, Katrin (Münster), 33 Punkte

3. Whitaker, Robert (Großbritannien), 32 Punkte

4. Köhlbrandt, Torben (Ibbenbüren), 28  Punkte

4. Michaels-Beerbaum, Meredith (Thedinghausen), 28 Punkte

6. Augustsson, Angelica (Schweden), 26 Punkte

7. Greve, Willem (Niederlande), 23 Punkte

8. Marco Kutscher (Riesenbeck), 22 Punikte

9. Henrik von Eckermann (Schweden), 20 Punkte

9. Andre Thieme (Plau), 20 Punkte


Theresa Harke und der Wurster Reitclub gewinnen Voltigier-Nachwuchs-Trophy 2011


21.09.2011 Dorum (psvhannover-aktuell). Beim Finale der Voltigier-Nachwuchs-Trophy 2011 des PSV-Hannover in Dorum wurden die Einzel- und Teamsieger gekürt. Aus ganz Niedersachsen nahmen mehr als 30 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren (Einzelwertung) an den Qualifikationsturnieren und am Finale teil. Sie sammelten fleißig Punkte für die Gesamtwertung der Voltigier-Nachwuchs-Trophy 2011.

Die Besonderheit der Nachwuchstrophy ist die Wertung mit "Altersbonus": Je jünger die Voltigierer, desto höhere Jahrgangspunkte fließen in die Endwertung mit ein. Bei den Teams wird ein Altersdurchschnitt errechnet, der umgewandelt in Jahrgangspunkte ebenfalls in die Endwertung mit einfließt.  Trotzdem stehen die Leistungen im Vordergrund: Entscheidend war aber das Ergebnis in Dorum. Die dort beim Finale erturnte Wertnote wurde dreifach in die Endwertung gezählt. Als Preis winkt den Teilnehmern (Teams Platz 1 bis 3 sowie Einzelvoltigierer Platz 1 bis 5) ein Lehrgangswochenende beim Vizeweltmeister Viktor Brüsewitz.

Alle Ergebnisse im Überblick

Endstand Nachwuchs-Trophy Einzelvoltigieren 2011

1. Theresa Harke (32,405)
2. Ronja Heine (31,720)
3. Nina Rauls (31,185)
4. Leonie Tovote (31,076)
5. Annika Brescher (31,027)

Endstand Nachwuchs-Trophy Teams 2011
1. Wurster Reitclub (24,755)


Von TORIS bis Giftpflanzen: Neue Seminarangebote des PSV Hannover


21.09.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). Im Herbst und Winter ist Seminarzeit: Der Pferdesportverband Hannover hat bereits jetzt interessante Themen im neuen Aus- und Fortbildungsangebot, das in den nächsten Wochen und Monaten stetig ergänzt wird. Hier finden sowohl lizenzierte Ausbilder als auch alle interessierten Pferdesportler und Ehrenamtler in Vereinen eine Fülle an Angeboten.

Speziell an Ausbilder mit einer gültigen Trainer-Lizenz richten sich die Aus- und Fortbildungsangebote mit hochkarätigen Referenten, die zur Lizenzverlängerung anerkannt werden.  Das Anmeldformular sowie weitere Infos für Lizenzinhaber sind auf unserer Internetseite unter Seminare PSV Hannover zu finden.
Es stehen bereits die ersten Termine fest: Silke Gärtner bietet das Seminar „Anfängerunterricht/ Anfängerausbildung“ sowohl am 23. Oktober 2011 (Garbsen-Osterwald) als auch am 14. Januar 2012 (Bettenrode) an. Für Trainer, die mindestens auf A-Niveau parcourssicher sind, eignet sich das Seminar „Trainer Reiten Springen“ am 5. und 6. November 2011 in Schneverdingen mit Georg Bödicker<//span>, der Tipps für das eigene Springreiten der Trainer parat hat. Dirk Meier , stellvertretender Leiter des Landesreitschule Hoya, bietet am 4. Dezember 2012 das Thema „Unterrichtserteilung Springen mit/für Anfänger“ in Hoya an.
Speziell an Trainer C richtet sich das zweitägige Seminar „Unterrichtserteilung in Theorie und Praxis“ in Harsefeld am 17. und 18. März 2012 mit Silke Gärtner und dem Bewegungslehre-Experten und Buch-Autor Eckart Meyners.  Der Lüneburger Sport-Professor ist auch noch einmal Gast-Referent am 12. November 2011 in Ebsdorf und am 13. November 2011 in Bienenbüttel mit dem Thema „Der Sitz des Reiters- Praktische Erfahrungen“, bei denen denen acht der 25 Teilnehmer ein eigenes Pferd für die Praxis mitbringen können. Auch Silke Gärtner hat für das Thema „Der Sitz des Reiters – Praktische Erfahrungen“ zwei Termine angesetzt: am 19. November in Cuxhaven-Altenbruch  und am 10. März 2012 in Elze.

Um „Kommunikation zwischen Reiter und Pferd vom Boden aus und auf dem Pferd“ geht es bei Pferdewirtschaftsmeisterin Waltraud Böhmke, die auch lizensierte Gentle-Touch-Ausbilderin nach Peter Kreinberg ist. Dieses Seminar findet am 12. November 2011 in Bispingen-Behringen sowie am 26. Februar 2012 in Braunschweig und am 24. März 2012 in Alfeld statt. Acht der 25 Teilnehmer können auch ein eigenes Pferd für die Praxis-Einheiten mitbringen. Weitere Termine werden stetig im Internet ergänzt.

An alle Pferdesportinteressierten wenden sich die neuen Seminare des PSV Hannover aus der Reihe „Was Sie schon immer wissen wollten...“ in Verden. Los geht`s mit dem Thema „Fair Play und Ethik“ mit Markus Scharmann von der FN Abteilung Ausbildung am 2. November. Auf dem Programm steht auch das Thema „Sexualisierte Gewalt im (Pferde-)Sport“ mit der LSB-Referentin Sandra Klauert am 23. November, das Steuerseminar zu den Schwerpunkten Spenden/ Turnierveranstaltungen, Pensionspferdehaltung und Satzung mit Frank Ehrichs am 14. Dezember, das Seminar „Pferde und Giftpflanzen“ mit Uwe Lochstampfer am 18. Januar 2012, das Seminar „Konfliktmanagement“ mit LSB-Referent Ralf Johannsen sowie das Thema „Versicherungsfragen/ Berufsgenossenschaft“ am 8. März 2012 mit Thomas Litzinger (Sachverständiger im Reitsport, Dozent für Unfallverhütung im Reitsport bei der VBG).

Wer sich in Sachen Turnier-Software TORIS Reiten (für Anfänger) fortbilden möchte, ist richtig beim Seminar am  3. und 4. März 2012 mit Wilhelm Jabben in Laatzen.  Und am 17. März findet in Luhmühlen das Seminar für Hindernisrichter statt mit dem Themenschwerpunkt „Die Geländeprüfung – Das Herzstück der Vielseitigkeitsveranstaltung“. Referenten sind Daniela Mantel und Thorsten Wichert. Mehr Infos zu diesen Seminaren gibt es in den einzelnen PDF-Dateien zum Download unter Seminare PSV Hannover.

 


EM Springen Madrid/ESP: Silber für Carsten-Otto Nagel



Rolf-Göran Bengtsson neuer Europameister

19.09.2011 Madrid/ESP (fn-press). Carsten-Otto Nagel (Wedel) hat bei den Europameisterschaften der Springreiter in Madrid die Silbermedaille gewonnen und damit seinen Erfolg aus dem Jahre 2009 wiederholt. Bis zum Einzelfinale hatte der 48-Jährige mit seiner Schimmelstute Corradina noch mit einem hauchdünnen Vorsprung die Einzelwertung angeführt, kassierte aber in den beiden letzten Teilumläufen insgesamt zwei Abwürfe und verpasste damit den Sprung auf das oberste Siegertreppchen (8,69 Strafpunkte). Neuer Europameister ist der Schwede Rolf-Göran Bengtsson mit Ninja La Silla (6,77), Bronze gewann der Brite Nick Skelton mit Carlo (9,04).

„Am Ende überwiegt natürlich die Freude über Silber. Wir sind beide noch jung, dass schaffen wir noch“, sagte der alte und neue Vizeeuropameister. „Corradina ist super gesprungen und ich bin einfach nur dankbar.“ Nagel war bis zum Finale fehlerfrei geblieben, bis in der vierten Teilprüfung die Stange fiel. „Ich war an diesem Oxer zwar hoch, aber nicht weit genug. Nachher ist man immer schlauer, vielleicht wäre ein Galoppsprung weniger besser für uns gewesen. Danach war Corradina etwas eingeschüchtert und lief verkrampft“, zog Nagel eine kurze Zwischenbilanz. Den zweiten Fehler kassierte das Paar im zweiten Umlauf auf der Schlusslinie. „Das war ein Reiterfehler. Ich muss einfach lernen, in solchen Situationen besser zu reiten.“ Nach Gold mit der Mannschaft und Silber im Einzel war Bundestrainer Otto Becker mehr als zufrieden. „Das EM-Fazit fällt natürlich super aus. Carsten-Otto hätte den Titel verdient gehabt.“

Über fünf Umläufe wurde der Einzelsieger bei den Europameisterschaften in Madrid ermittelt. Nach dem Zeitspringen und zwei Nationenpreisrunden, ritten die besten 22 Reiter am Sonntag um die Medaillen. Alle deutschen Paare lösten das Ticket für das Einzelfinale. Wie bereits an den Vortagen musste Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky als erster deutscher Reiter in den Parcours und blieb zunächst fehlerfrei. „Cornet ist sehr gleichmäßig gesprungen. Beim letzten Sprung hatten wir etwas Glück, dass die Stange liegen blieb“, so Kutscher. „Ich bin überrascht, wie fit der Hengst nach diesen vielen Wettkampftagen noch ist.“ In der letzten Teilprüfung erlaubte sich er sich einen Abwurf, so dass Kutscher in der EM-Gesamtwertung Elfter wurde (13,73).

Ludger Beerbaum (Riesenbeck) kassierte einen Abwurf im ersten Finalumlauf und konnte trotz einer fehlerfreien letzten Runde nicht mehr in die Medaillenvergabe eingreifen. „Ich bin gar nicht mal unzufrieden. Die Stute hat meine Erwartungen erfüllt und ich bin überrascht, dass sie so gut am Wasser gesprungen ist“. Beerbaum beendete die EM als Achter (12,23). Zweitbeste Deutsche war bis zum Sonntag Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco. Allerdings konnte die 30-Jährige nicht mehr ganz an die Form der Vortage anknüpfen und leiste sich im ersten Finalumlauf zwei Abwürfe. „Mops war schon ein bisschen müde, ich überlege noch, ob ich im letzten Umlauf an den Start gehe.“ In der Tat verzichtete Meyer auf einen Start in der letzten Teilprüfung. Bis dahin hatte sie auf Platz 16 gelegen.

Mehr Informationen unter www.europeanjumping2011.com


EM Springen Madrid/ESP: Deutschland gewinnt Teamgold




Foto: FEI/Kit Houghton

19.09.2011 Madrid/ESP (fn-press). Die deutschen Springreiter sind Europameister. Das Team um Bundestrainer Otto Becker gewann in Madrid zum siebten Mal EM-Gold (10,41 Strafpunkte). Silber ging an Frankreich (15,95), Bronze an Großbritannien (22,46). Die bis dahin führenden Niederländer rutschten am Ende auf Platz vier (23,42) ab. Zuletzt feierte die deutsche Equipe 2005 den EM-Titel. Der Siegermannschaft gehörten an Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky, Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina, Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco und Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gotha FRH.

„Ich bin sehr glücklich“, so die erste Reaktion von Becker, der bereits vor einem Jahr in Kentucky als Trainer mit dem Team WM-Gold holte. „Die machen das so gut, die brauchen mich gar nicht mehr“, lobte der deutsche Cheftrainer die Mannschaftsleistung. Wie in Kentucky, stand der Sieg der deutschen Equipe bereits nach dem dritten Paar fest, so dass Schlussreiter Ludger Beerbaum ohne Druck in den Parcours einreiten konnte. Nach dem Zeitspringen am Mittwoch und der ersten Nationenpreisrunde am Donnerstag ging Deutschland mit einem Rückstand von 2.99 Strafpunkten auf Platz zwei liegend in die zweite Nationenpreisrunde.

Die Basis zum Erfolg legte Marco Kutscher. Noch am Donnerstag wurde ihm die Schlusslinie zum Verhängnis und er kassierte zwei Abwürfe. Am Freitag erlaubte sich das Paar keine Schwäche und blieb fehlerfrei. Der Lohn: Platz 14 in der Zwischenwertung und Kutscher qualifizierte sich auch für das Einzelfinale am Sonntag (9,73 Strafpunkte). „Gestern konnte das Pferd nichts für die Fehler, ich habe die Schlusslinie heute besser geritten“, erklärte Kutscher.

Die Chance auf Doppelgold haben Carsten-Otto Nagel und seine Schimmelstute Corradina. Wie an den Vortagen zeigten beide auch am Freitag ihre Klasse, ebneten mit ihrem fehlerfreien Ritt nicht nur den Weg zum Teamgold, sondern behaupteten auch die Führung (0,69 Strafpunke) in der Zwischenwertung. „Es gibt wenig, was uns noch aufhalten kann. Wir sind zu einhundert Prozent motiviert. Besser geht´s nicht“, blickte der Vizeeuropameister dem Einzelfinale optimistisch entgegen. Dicht im Nacken sitzen ihm der zweitplatzierte Nick Skelton (Großbritannien) mit Carlo (1,04) und Gerco Schröder (Niederlande) mit Eurocommerce New Orleans (1,54).

Janne-Friederike Meier sicherte bereits als dritte Teamreiterin den vorzeitigen Erfolg. „Das war schon ein großer Druck und ich bin froh, dass uns eine sichere Runde gelungen ist.“ Am vorletzten Sprung patze das Paar und musste vier Strafpunkte hinnehmen. Allerdings wirkte sich dieser Fehler nicht mehr auf das Teamranking aus. „Uns fehlte an diesem Oxer etwas die Konzentration.“ Für die 30-Jährige ist es nach WM-Gold 2010 die zweite Goldmedaille bei ihrem zweiten Championat. Mit 6,99 Strafpunkten geht sie als Siebte in das Einzelfinale.

Auch Ludger Beerbaum gab sich heute keine Blöße. Waren ihm und seiner Stute Gotha an den Vortagen das „Wasser“ zweimal zum Verhängnis geworden, überwanden sie heute alle Hindernisse mühelos. Damit sorgte der fünfmalige Olympiasieger dafür, dass Deutschland in der zweiten Nationenpreisrunde ohne Strafpunkte blieb und machte zugleich einen Sprung von Platz 17 auf 10 in der Einzelwertung (8,23). „Ich hatte natürlich bei meinem Einritt nicht mehr so viel Druck, weil wir bereits als Europameister feststanden. Ich wollte aber zeigen, dass ich nicht zu unrecht für das Team aufgestellt wurde“, sagte Beerbaum.

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DM Pony Vielseitigkeit: Verena Baumgärtner ist Deutsche Meisterin


19.09.2011 (fn-press). Verena Baumgärtner aus Garstedt und Mac Mathieu sind die neuen Meister der Ponyvielseitigkeitsreiter. Bei den Deutschen Meisterschaften im hessischen Birstein gewann die 16-Jährige Gold vor Katja Wolf (15) aus Ditzingen mit ihrem Falben Puccini. Die Bronzemedaille ging an die Vorjahres-Zweite Stefanie Bendfeldt (Stöttwang) mit Dara, die damit wie schon bei den Europameisterschaften das beste Ergebnis der deutschen EM-Teilnehmer erzielte. In Polen hatte sie Platz fünf in der Einzelwertung belegt.

Alle drei Medaillengewinnerinnen blieben sowohl im Gelände als auch im abschließenden Springen ohne Fehler und beendeten die DM mit ihren Dressurergebnissen. Ohne zusätzliche Fehler schloss auch Anna-Katharina Vogel (14) aus Biessenhofen mit Mc Ide die DM ab und wurde Vierte. Sie gehörte zusammen mit Stefanie Bendfeldt zum deutschen EM-Aufgebot, ebenso wie Rebecca-Juana Gerken (Rümpel) mit Chagall. Die 15-Jährige lag wie schon bei den EM nach Dressur und Gelände auf Medaillenkurs, verspielte ihre Chancen allerdings im Springen. Zwei Abwürfe plus zwei Zeitfehler warfen sie vom zweiten Platz nach Gelände auf den achten Platz in der Gesamtwertung zurück. Damit landete sie noch hinter einer weiteren EM-Teilnehmerin, Flora Reemtsma (14) aus Groß Walmstorf. Sie wurde mit Pamira LK Sechste hinter der erst 13-jährigen Celine Geißler aus Frankenthal mit Heiligenberg’s Normandie. „Es hat sich gezeigt, dass sich an der Spitze die Erfahrung ausgezahlt hat, sprich die älteren und routinierteren Reiterinnen vorne waren. Erfreulicherweise gab es bei dieser DM wieder eine interessante jüngere Paare, die bei sportlicher Weiterentwicklung in Fußstapfen derer treten können, die jetzt aus dem Ponyalter herausgewachsen sind“, sagte Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf).

Parallel zu den Deutschen Meisterschaften der Ponyvielseitigkeitsreiter fand in Birstein auch das erste U15-Bundesfinale statt, an dem sich 16 Nachwuchsreiter im Alter von 15 Jahren und jünger mit ihren Pferden beteiligten. Die Prüfung ist Teil des U15-Nachwuchsförderkonzeptes des Vielseitigkeitsausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), mit dem den Nachwuchsreitern der Übergang vom Ponysport aufs Pferd und zu den Anforderungen der Deutschen Juniorenmeisterschaften erleichtert werden soll. Die erste Siegerin dieses U15-Finales heißt Annika Aruba Baumgart und kommt aus dem rheinischen Eitorf. Im Sattel ihres Schimmelwallachs Kaiserstern beendete die 15-Jährige die auf Klasse L ausgeschriebene Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 47,0 Minuspunkten. Wie neun weitere Reiter gehörte auch sie zu den Teilnehmern am diesjährigen Bundesnachwuchschampionat in Warendorf. Die Siegerin dort hieß Flora Reemtsma mit ihrem Pferd Sarotti. In Birstein belegte das Paar Platz zwei (58,5) vor dem Westfalen Maximilian Fritsch (Ennepetal) mit La Fayette (59,9) und der erst 13-jährigen Johanna Fahle aus dem hessischen Twistetal mit Farina (60,4). Auf die ersten drei wartet jetzt ein Ehrenpreis der besonderen Art: ein Stipendium in Form eines längeren Trainingsaufenthalts bei einem namhaften Vielseitigkeitsreiter.

„Wir sind mit dem Nennungsergebnis der Premiere sehr zufrieden und auch die Aufgabenstellung in Birstein war genau richtig – nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer. Also ein ideales Saisonziel für Nachwuchsreiter, die den Sommer über auch A-Niveau erfolgreich unterwegs waren und jetzt den nächsten Schritt machen wollen“, sagte der zuständige Bundestrainer Fritz Lutter. „Ich bin sicher, dass wir die meisten Teilnehmer im kommenden Jahr bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften wiedersehen werden. Wichtig ist jetzt, dass sie bei der Winterarbeit am Ball bleiben und sich weiter auf Ein-Stern-Niveau vorbereiten.“ In Kürze soll auch der aktuelle D/C-Perspektivkader berufen und die Auserwählten noch Ende des Jahres zu einem Lehrgang nach Warendorf eingeladen werden.

Informationenn: www.reitturnier-birstein.de


GERMAN CLASSICS – Mit Volldampf in die DKB-Riders Tour


19.09.2011 Hannover – Die GERMAN CLASSICS vom 20. bis 23. Oktober in Hannover sind der tollste Treffpunkt für die Pferdesportfans und das liegt auch an der DKB-Riders Tour. Die internationale Springsportserie, die zum elften Mal seit 2001 ausgetragen wird, führt über sieben Etappen und die sechste und damit vorletzte Station sind die GERMAN CLASSICS in Hannover. Klarer Fall: Der Endspurt um Punkte, Prämien und Titel schafft Spannung und Druck!

 

Nichts verkehrt hat bislang Ludger Beerbaum (Riesenbeck) gemacht. Der viermalige Gesamtsieger der Tour punktete bei Horses & Dreams, gewann in Wiesbaden und wurde Dritter in Paderborn am vergangenen Wochenende. Das Resultat zeigt ihn im Ranking der DKB-Riders Tour auf Position eins mit 52 Punkten. Dahinter drängeln sich gleich mehrere Kandidaten. Zum Beispiel die erst 21 Jahre junge Katrin Eckermann aus Münster, die die „Heimetappe“ beim Turnier der Sieger gewann und in Paderborn in die Platzierung ritt. Klar, dass die Mannschafts-Europameisterin des Jahres 2010 jetzt mit ihrer flotten und unbekümmerten Reitweise richtig gut mitmischen kann. Robert Whitaker aus der weltweit bekannten britischen Reiter-Dynastie hat Ranking-Platz drei erobert und plant nun nicht nur für Hannover, sondern auch für die siebte Etappe in München. Mit Torben Köhlbrandt (Ibbenbüren) auf dem vierten Platz hat sich einer nach vorn geschoben, der 2010 Platz drei im Solartechnik Stiens Grand Prix in Hannover belegte und im Juni Zweiter des Deutschen Spring-Derbys wurde.

 

Klar ist auch, dass die Konkurrenz dahinter nicht „schläft“ und die hat klangvolle Namen: Meredith Michaels-Beerbaum aus Thedinghausen etwa, die EM-Reiterin Angelica Augustsson (Schweden), Marco Kutscher (Riesenbeck) oder Andre Thieme, der Derbysieger aus Plau, der am 11. September den mit einer Million US-Dollar dotierten Großen Preis von Saugertiers in den USA gewann…..

 

Wann-was-wo bei den GERMAN CLASSICS?

Die entscheidende Phase der DKB-Riders Tour beginnt am Samstag, dem 22. Oktober bei den GERMAN CLASSICS. Ab 13.35 wird in einem internationalen Springen Kl. S*** mit Stechen die Qualifikation ausgetragen. Nur die 40 besten Paare kommen weiter  in die Wertungsprüfung am Sonntag, dem 23. Oktober. Der Solartechnik Stiens Grand Prix ab 13.10 Uhr  ist die entscheidende Prüfung für die Frage, wer die meisten Punkte für das Ranking der DKB-Riders Tour entführen kann…

Dabei sein? Dann schnell Tickets sichern – nur bis zum 10. Oktober läuft der vergünstigte Kartenvorverkauf. Alle Infos unter www..german-classics.com in der Rubrik Tickets!

 

Mehr Infos zu den GERMAN CLASSICS 2011 gibt es im Internet auf der Homepage www.german-classics.com !



Landestalentsichtung für junge Buschreiter am 2. Oktober


16.09.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). Achtung „Buschreiter“ und alle Mädchen und Jungen, die es werden wollen: Der Jugend- und Sportausschuss des Pferdesportverbandes Hannover sucht am 2. Oktober in Luhmühlen talentierten Reiternachwuchs im Geländereiten (Sichtung für die Teilnahme an Maßnahmen für die Goldene Schärpe 2012).

Landestalentsichtung Vielseitigkeit 2011 des PSV Hannover

Du bist Jahrgang 1997 oder jünger und Dir steht ein Pony und/oder Pferd zur Verfügung? Du bist bereits erfolgreich in Dressurprüfungen der Kl. E und/oder Springprüfungen der Kl. E gewesen und hast schon einmal einen Geländeritt absolviert? Dann melde Dich doch einfach an!
Datum: Sonntag, 2. Oktober 2011 – ca. 14 bis 18 Uhr
Ort: Luhmühlen, Ausbildungszentrum
Anforderungen:
Dressur: Dressurprüfung Kl. E
Springen: Stilspringen Kl. E
Gelände: Geländehindernisse Kl. E

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Zielsetzung: Aufklärung über die Sichtungswege/Fördermaßnahmen des Pferdesportverbandes im Nachwuchsbereich, Erfassung talentierter Paare (Reiter/Pony bzw. Reiter/Pferd) und Weiterleitung an die entsprechenden Vertreter der Kreis- und Bezirksverbände.

Diejenigen Paare, bei denen sich zeigt, dass sie bereits für Förder- und Sichtungsmaßnahmen des Pferdesportverbandes Hannover in 2012 in Frage kommen, erhalten die Möglichkeit der Teilnahme an Lehrgangsmaßnahmen zur Goldenen Schärpe bei dem zuständigen Landestrainer (Auswahl erfolgt durch den Jugend- und Sportausschuss).
Anmeldeformular hier per Fax 0511-325759 bzw. Email kathrin.voelksen@psvhan.de

Anmeldeschluss ist der 20. September 2011. Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht. Für Rückfragen: Kathrin Völksen, Tel.: 0171-3451054. 


Jugendturnier Verden: Sichtung des PSV Hannover für Große und Kleine Tour am 3. Oktober


16.09.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). Der Pferdesportverband Hannover sichtet am Montag, den 3. Oktober 2011 Nachwuchsreiter für das Hannoversche Jugendturnier in Verden (18. bis 20.11.2011) in Luhmühlen (AZL) sowohl für die Große und Kleine Tour als auch für die Qualifikationsprüfungen des Bundesnachwuchschampionats Ponyreiter. 
 
1. Sichtungen für das Nachwuchschampionat der Ponyreiter

(Sichtungsprüfungen im Rahmen des Hannoverschen Jugendturniers in Verden für die
Auswahl zu den Bundeslehrgängen für das Nachwuchschampionat der Pony-Springreiter.)

Stilspringprüfung mit Standardanforderungen Kl. L –
1. Prfg. 1,15 Meter, 2. Prfg. 1,20 Meter)
Ponyreiter Jahrgang 1996 und jünger, LK 1-5
Anforderungen:
1. Umlauf (P8) qualifizieren sich ca. 50 Prozent der Teilnehmer für einen anschl. 2. Umlauf (P9) über erhöhte Anforderungen. Im Anschluss wird für die Prüfungen in Verden nominiert. Die endgültige Startgenehmigung wird im Anschluss an einen Vorbereitungslehrgang vom 11. bis 12.11.2011 erteilt (Teilnahme Pflicht).
Anmeldung formlos mit Angabe Name, Alter, LK, Email-oder Faxadresse, Name, Alter Pony bis 20.09.2011 an:
kathrin.voelksen@psvhan.de  , Fax: 0511-325759

2. Sichtungen für das Nachwuchschampionat der Junioren (HGW-Nachwuchschampionat)
Teilnehmerkreis wurde bereits am 29.06.2011 und weiteren Trainingsmaßnahmen gesichtet.
In begründeten Ausnahmefällen, mit entsprechendem Erfolgshintergrund (Stilspringen Kl.
M), und ausschließlich auf Empfehlung des zuständigen Bezirksjugendwartes ist eine
Vorstellung zur Sichtung am 3.10.2011 in Luhmühlen möglich.

Stilspringprüfung mit Standardanforderungen Kl. M*
Junioren Jahrgang 1993 und jünger, LK 1-4
Anmeldung nur über Bezirksjugendwart/in möglich!

3. Nationale Springprüfungen Kleine Tour (M**- S*)/ Große Tour (S* - S**)
Anforderungen:
Junioren / Junge Reiter LK 1-3
Parcoursspringen in Anlehnung an Kl. M**/S* (Kleine Tour) / S*/S** (Große Tour).
Im Anschluss wird für die Prüfungen in Verden nominiert. Die endgültige Startgenehmigung wird im Anschluss an eine Formüberprüfung Parcoursspringen am 13.11.2011 erteilt (Teilnahme Pflicht).

Anmeldung formlos mit Angabe Name, Alter, LK, Email-oder Faxadresse, Name, Alter Pferd bis 20.09.2011 an kathrin.voelksen@psvhan.de , Fax: 0511-325759

Ausnahmen:
Zu 1. und 2.
- Mitglieder der D/C-, C- und D-Kader sind mit ihren Kaderpferden in den Sichtungsprüfungen in Verden direkt startberechtigt. Für die Zulassung von Zweit- und Nachwuchspferden müssen diese dem Jugend- und Sportausschuss am 3.10.2011 vorgestellt werden.

Zu 3.
- Mitglieder der C- und D-Kader sind mit ihren Kaderpferden und Zweitpferden in den nationalen Springprüfungen direkt startberechtigt (vorbehaltlich der Formüberprüfung am 13.11.2011.)
- Reitern, die gemäß Präambel A der Ausschreibung drei Platzierungen in Springprüfungen Kl. S* (Kleine Tour) bzw. zwei Platzierungen in Springprüfungen Kl. S** (Gr. Tour) mit dem entsprechenden Pferd im Anrechnungszeitraum (ab 1.10.10) (bitte unbedingt mit der Nennung angeben) nachweisen können, sind direkt startberechtigt und die Teilnahme an der Sichtung sowie Formüberprüfung ist freigestellt.


Pferd & Jagd in Hannover



Pferdegesundheitsforum mit informativem Non-Stop-Programm

15.09.2011 Hannover -  Bereits zum neunten Mal präsentiert sich das Pferdegesundheitsforum Equo Vadis auf der Pferd & Jagd in Halle 21. In diesem Jahr stehen
vom 1. bis 4. Dezember die Themen „Vorbeugen ist besser als Heilen“ sowie „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Fokus.

Der Donnerstag ist vorrangig den Zähne und Hufe gewidmet. Am Freitag stehen Pferde- und Reiterrücken sowie Sattel im Mittelpunkt. Am Samstag dreht sich im Pferdegesundheitsforum alles um Ausbildung von Pferd und Reiter und am Sonntag stehen Problempferde und Lahmheiten auf dem Programm.

„Equo Vadis ist ein Besuchermagnet und der Zuspruch wächst von  Jahr zu Jahr. Wir gehen immer ganzheitlich an gesundheitliche Probleme heran und bringen dem Publikum die Themen über echte Fallbeispiele nahe“, so Organisatorin Dipl. Ing. agr. Karin Kattwinkel. Die Besucher erwarten spannende Demonstrationen, interessante Vorträge und hochkarätige Referenten. Und nicht nur Reitpferde stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen, auch Fahrsport-Experten bereichern das Programm. Außerdem gibt es jeweils am Vor- und Nachmittag eine Fragestunde, in der die Experten den Besuchern zum jeweiligen Tagesthema Rede und Antwort stehen.


Twenge: IngridKlimke gewinnt den CIC**




Foto: Bernd Hauers

14.09.2011  Sie startete als letzte Teilnehmerin, als es in Twenge kurz vor Schlussleider in Strömen regnete. Aber dann stand sie ganz oben auf dem„Treppchen“: IngridKlimke gewinnt mit ihrem Pferd Tabasco die 2-Sterne-Prüfung CIC**,Milford-Trophy, beim Internationalen Vielseitigkeitsturnier des Vereinsfür Vielseitigkeitsreiterei e. V. in Langenhagen-Twenge, RegionHannover.

 

Den zweiten Platz erritt SaraAlgotsson-Ostholt auf Mrs. Medicott, vor Solveig Hoffmann auf Casper K. AuchAndreas Dibowski, einweiterer Pechvogel der Europameisterschaft in Luhmühlen, konnte sichfreuen. Er landete mit Butts Avedon auf Rang 5. Sara Algotsson- Ostholtwurde außerdem mit einem Ehrenpreis für die beste Dressurleistungausgezeichnet.

 

„Wir hattenhier drei tolle Turniertage, fast nur schönes Wetter, und dieEM-Revanche ist wohl auch gelungen“, freute sich Veranstalter undTurnierleiter Marc DennisMünkel, 1. Vorsitzender des Vereins für Vielseitigkeit. Wieim Vorjahr war auch diesmal das Starterfeld so groß, dass der Beginn derPrüfungen kurzerhand von Samstagmorgen auf Freitagnachmittag vorverlegtwurde.

 

Und wiedereinmal zeigten die Twenger, dass hier energisch nach vorn geritten wird:Als der Regen am Sonntagnachmittag nicht mehr aufhören wollte, wurde dieSiegerehrung kurzerhand „ohne Pferde“ ins Zelt verlegt. EineEntscheidung, die allgemein Zustimmung fand. So konnten Fritz Engelke, 2. Vorsitzender desVereins, und die Offiziellen eine stilvolle Siegerehrung vollziehen,ohne dass die vielen wertvollen Ehrenpreise nass wurden.

 

Es siegten in der 1-Sterne-Prüfung CIC*, Preis des Juwelier Mauck, in der1. Abteilung die Finnin JuuliaSavonlahti auf Phyllis, vor dem Schweden Pontus Hugosson auf Carmon undAnja-Christine Bensdorf,Deutschland, auf Ayan.

 

In der 2.Abteilung belegten Platz 1: JuliaKrajewski auf First Flight´s Beauty, Platz 2: Alina Meister auf Hill Dream, undPlatz 3: Christin Tidowauf Neuburg.

 

Alle Ergebnislisten sind auf der Homepage desVeranstalters www.vfv-langenhagen.orgonline und abrufbar.

 

PeterThomsen bedankte sich im Namenaller Reiter für das gelungene Turnier in Twenge, bei dem dieVielseitigkeitselite wieder einmal breit vertreten war. Damit das auchso bleibt, nahm er ClausMünkel das Versprechen ab, noch so lange dieTurnierhindernisse aufzubauen, bis die beiden Thomsen-Kinder, sechs undacht Jahre alt, in Twenge reiten können.

 

Abschließend wurde auch ein anderes langjähriges Mitglied desTwenger Teams geehrt: BartholdPlass überreichte im Namen des Pferdsportverbands der Region Hannover die bronzeneVerbands-Ehrennadel an Richter UweBraunroth, für seine langjährigen Verdienste um denPferdesport.

 

Rund 4000 Besucher besuchten am Wochenende das Turnier in Twenge.Ein Kutschen-Shuttle erleichterte das Überwinden der großen Distanzenauf der Geländestrecke rund um Twenge. Wer sich über dieVielseitigkeitsreiterei generell informieren wollte oder sich fürProfi-Tipps aus erster Hand interessierte, konnte sich einer Führung mitEventing-Experte Prof. GerhardSybrecht aus Isernhagen anschließen. Über eine Stunde langkommentierte er fachkundig das Geschehen und beantwortete alle Fragen.

 

Die jüngsten Besucher hatten währenddessenSpaß und viel Pferdekontakt beim Kinderprogramm des Vereins für Therapeutisches Reiten.

 

Sportlich wardas Turnier mit der WM-Sichtung „Junge Pferde“ verbunden. Aber auch dieGeselligkeit kam nicht zu kurz.

Mit Unterstützung des ProjektsPferdestärken Langenhagen wurden am Samstag, im Rahmen destraditionellen „Vielseitigkeitsabends, die diesjährigen „Wild-Wochen Langenhagen“ eröffnet. Eingeleitet wurdedas  Programm mit einem Trecker-Konzert des Trecker-Clubs Engelbostel, unter der Leitung vonManfred Unger, und einemsehr schwungvollen kleinen Konzert des Jugendblasorchesters der Musikschule Langenhagen,dirigiert von StefanPolzer.

 

Fritz Engelke und Marc Dennis Münkelgratulierten den Siegern und bedankten sich bei allen Teilnehmern undBesuchern, dass sie in so großer Zahl den Weg nach Twenge gefundenhatten. Den ausdrücklichen Dank des Vereins richteten die beidenVorsitzenden an alle Sponsoren für ihre Treue und Unterstützung und analle Helfer für ihren unermüdlichen Einsatz. Besonders hervorgehobenwurde die Unterstützung durch das Projekt Pferdestärken Langenhagen, das sich in diesemJahr besonders für die Realisierung einer attraktiven Gastro- undShopping-Zeltstraße stark gemacht hat.

 

„So fließen EU-Gelder zurück in den ländlichen Raum und in einländliches Pferdesportprojekt“, begrüßte Fritz Engelke dasEngagement.

 

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier, und daher hofft MarcMünkel, dass sich alle Pferdefreunde, Vielseitigkeitsfans undUnterstützer im Jahr 2012 gesund wiedersehen, wenn es das Turnier inTwenge bereits zum 28. Mal geben wird, wie immer am zweiten Wochenendeim September.

 


Goldene Schärpe Ponys: Sieg für TeamHannover I


14.09.2011 Olfen-Vinnum (fn-press). Die Mannschaft desZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen hat bei der „Goldenen Schärpe“ derPonyvielseitigkeitsreiter in Olfen-Vinnum nur knapp einen Heimsiegverpasst. Mit 467,3 Punkten musste sich die Mannschaft von Christa Dahlkamp (Selm) Team I des Landespferdesportverbandes Hannover geschlagen geben (470,3). Auf dem dritten Platz landete das Quintett desRV Saerbeck (462,9).

 

Die fünf Siegerinnen selbst waren am meisten von ihrem Triumph überrascht und prompt flossen bei der Ehrung ein paar Freudentränen. Denn erst in der letzten von insgesamt fünf Teilprüfungen, dem Geländeritt, war die Entscheidung zugunsten der Hannoveraner gefallen. Trotz teilweise heftigen Regens zeigte das Quintett – Felicia von Baath (Salzhausen) mit Crazy Blaze, Lena Saxe (Egestorf) mit HET Golden Luck, Leyla Laura Günaldi (Salzhausen) mit Bocelli-Leon, Jeannine Elisa Marie Zöbelein (Schenefeld) mit Franka und Rhea Marie Matthies (Lüchow) mit Donald – durchgehend gute Leistungen in in dem 1.300 Meter langen Gelände mit seinen 14 Hindernissen. Die Ergebnisse fielen, da fünffach gewertet, besonders schwer ins Gewicht. Daher zahlte es sich aus, dass bis auf Lena Saxe alle eine Note von 8,0 und besser nach Hause brachten. Besonders gut gefiel den Richtern die Vorstellung von Leyla Laura Günaldi, der sie viel Übersicht und eine gute Vorbereitung beim Anreiten der Sprünge bescheinigten. Für die „tolle Runde“ gab es die 9,0, womit sich die Enkelin des früher selbst erfolgreichen Vielseitigkeitsreiters Rolf Seidel in die Medaillenränge vorarbeitete. Sie erhielt Bronze in der Einzelwertung.

 

Noch höher kletterte die 14-jährige Julia Rieth (Meyn) vom Team Schleswig-Holstein I dank ihres souveränen Geländeritts. Im Sattel des erfolgreichen achtjährigen Springponys Maddox, der in diesem Jahr seine erste „Buschsaison“, bestreitet, erzielte sie im Gelände die Höchstnote von 9,4 und rückte damit 13. Platz auf den Silberrang vor.

 

Am Sieg von Johanna Hölscher (Emsdetten), die für das Team des RV Saerbeck am Start war, war allerdings nicht zu rütteln. Von Beginn an dominierte die 14-Jährige, die Anfang August bereits das Bundesnachwuchschampionat gewinnen konnte, das Starterfeld. In Theorie und Vormustern gab es jeweils die 8,5, zusammen mit Rieth holte sie die Bestnote 8,5 in der Dressur, kam auf die Note 7,8 im Springen und verpasste im Gelände nur knapp ein „Sehr gut“ (8,7).

 

Nur drei Zehntel fehlten am Ende Liv Johanna Schmidt (Selm) mit Antonella D vom gastgebenden Verein zu einer Medaille in der Einzelwertung. Zusammen mit Lennart Haschmann (Selm) mit Abrisco D, Marie Fünftmann (Recklinghausen) mit Noblesse Stella, Lisa Rademacher (Selm) mit Comtess Chiquita, Luisa Sophie Welsch (Selm-Cappenberg) mit Arabella D durfte sie sich allerdings die Silbermedaille umhängen lassen.

 

Besonderes Pech hatten dagegen die Reiterinnen aus Baden-Württemberg. Sie nahmen bis zum Geländeritt zielstrebig Kurs auf eine Medaille, allerdings schieden drei von ihnen im Kurs aus, darunter auch Ann-Christin Leeser Urspring, mit mit Valinor bis dahin auch Platz zwei der Einzelwertung

gelegen hatte.

 

Insgesamt bewarben sich 20 Teams aus ganz Deutschland um die „Goldene Schärpe 2011“, die in diesem Jahr auf dem Turniergelände in Olfen-Vinnum ausgetragen wurde. Dazu kamen weitere neun Mannschaften, die an den Bundesponyspielen teilnahmen. Hier siegte das Team des RFV Leer-Bingum mit Jennifer Hoemske mit Jolly Kör, Jana Wissmann mit Tanja, Maxine Voss mit Melody und Emily-Lou Jessing mit Danza.

 

Ergebnisse unter www.fn-neon.de

 

 


DJM Voltigieren in Krumke: Brüsewitz dominiert bei Herren


13.09.2011 (fn-press). Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Voltigieren in Krumke (Sachsen-Anhalt) gelang dem RSV Neuss-Grimlinghausen ein Doppelsieg. Der Verein aus dem Rheinland sicherte sich souverän Gold mit der Mannschaft im Teamwettbewerb. Zudem gewann Pauline Riedl (Neuss) bei den Einzeldamen. Titelverteidiger Thomas Brüsewitz (Garbsen) vom Landesverband Hannover dominierte bei den Herren.

Die erste Entscheidung des Tages fiel bei den U-18-Herren. Einmal mehr stellte Thomas Brüsewitz aus Garbsen mit seinem Trainer und Longenführer Lars Hansen seine eindrucksvolle Dominanz im Juniorenbereich unter Beweis. Nach dem Gold bei den Europameisterschaften in Le Mans sicherte sich der 17-Jährige auf seinem Erfolgspferd Gustafsson den nächsten Titel. Seine abschließende Kürvorstellung benotete das sechsköpfige Richtergremium mit der Wertnote 8,679. Damit verwies der Titelverteidiger die Konkurrenz mit der Endnote 8,172 sowie riesigem Abstand auf die Plätze. „Bei den Junioren voltigiert Thomas derzeit auf einem eigenen Level“, kommentierte Bundestrainerin Ursula Ramge (Warendorf), die dem Ausnahmetalent sogar eine Steigerung im Vergleich zur EM vor drei Wochen attestierte. Auf Rang zwei landete der Championatsteilnehmer Alexander Schulten (Rhede). Der 18-Jährige zeigte auf Pafur (Longenführerin Birgit Zeits) die zweitbeste Kür des Tages (7,973) und kam in der Endabrechnung auf 7,725 Zähler. Benjamin Kley (Salzmünde), Bronzemedaillengewinner der EM vor drei Wochen, musste sich nach einem Sturz im Finale (Kürnote: 7,309) mit Platz drei zufrieden geben. Der 18-Jährige aus dem gastgebenden Landesverband Sachsen-Anhalt verteidigte seinen Vorsprung mit der Endnote 7,537 dennoch und sicherte sich damit den verbleibenden Podestplatz vor Florian Otten (7,267) aus Bremen. Kley war ebenfalls auf Pafur im Zirkel unterwegs, da sein Pferd Kontra die Verfassungsprüfung zum Auftakt der DJM nicht passierte.

Bei den U-18-Damen schaffte es lediglich eine Championatsteilnehmerin auf das Podest: Die EM-Fünfte Corinna Knauf (Köln) sicherte sich mit der zweitbesten Kür im Finale (7,953) noch den Bronzerang, nachdem sie zum Auftakt der DJM den Rücken ihres Pferdes Weltoni RS von der Wintermühle (Longenführerin Alexandra Knauf) unfreiwillig verlassen hatte, dafür hohe Abzüge kassierte und zwischenzeitlich nur auf Rang 25 lag. Mit ihrer Endnote von 7,478 Punkten verpasste sie am Ende sogar nur um den Wimpernschlag eines einzigen Tausendstel Pünktchens die Silbermedaille. 7,479 Zähler (Kürnote: 7,633) erhielt die Überraschungsstarterin dieser DJM, Natalie Kreuzer vom Landesverband Hessen, die sich mit ihrer Leistung auf Bill (Kyra Heinrich) für den Bundes-C-Kader empfahl. Sie war bislang auf Bundesebene noch nicht in Erscheinung getreten. „Auch ich kannte Natalie nicht“, gestand Bundestrainerin Ramge. Die Tageshöchstnote am Finaltag – 8,019 – erhielt erneut Pauline Riedl vom RSV Neuss-Grimlinghausen. Der 17-Jährigen gelang in ihrem letzten Juniorenjahr der DJM-Durchmarsch zum souveränen Gesamtsieg. Auf Lugano (Jessica Schmitz) lag die Abiturientin schließlich mit 7,812 Punkten in der Gesamtwertung über drei Zehntel vor Kreuzer. Besonders hervorstechen konnte am Finaltag auch die Gesamt-Fünfte Sophie Hofmann aus Mainz. Die für den Landesverband Rheinland-Pfalz startende 15-Jährige erhielt 7,836 Punkte auf ihre Abschlussdarbietung (gesamt 7,401), beeindruckte insbesondere mit kreativen Überraschungsmomenten in ihrer Choreografie. Die Bundestrainerin zeigte sich beeindruckt. „Das war für mich die Kür des Tages“, kommentierte Ramge nach dem Auftritt des Nachwuchstalents. Hofmann war bereits bei der EM mit ihrem Partner Moritz Wolf (Mainz) im Wettbewerb des Doppelvoltigierens angetreten. Im Krumke voltigierte sie auf Paros (Heide Pozepnia). Rang vier der Gesamtwertung ging an Vanessa Hrastnik vom VV Ingelsberg (Bayern) auf Capucciono (Alexander Hartl).

Eine kleine Revanche ist derweil den U-16-Damen des RSV Neuss-Grimlinghausen gelungen. Beim CVI* im Juni unterlagen die Rheinländer an selber Stelle dem Juniorteam aus Hamburg mit lediglich 19 Tausendstel Punkten und verpassten die EM-Nominierung. Nach einigen Umstellungen in der Kürchoreografie im Vergleich zur bisherigen Saison überzeugten die Schützlinge um Longenführerin Katharina Steinberg nun und deklassierten das gesamte Feld. Auch die Hansestädter vom RVV Bad Oldesloe unterlagen deutlich. Die Rheinländerinnen gewannen den dritten Umlauf auf ihrem Pferd Remake mit 8,666 Punkten und großem Abstand. 8,021 Zähler in der Endabrechnung bedeuteten die Titelverteidigung vor dem amtierenden Europameister aus Hamburg (7,709), der auf Ecestelli (Longenführer Kurt Isensee) 8,260 Punkte auf die abschließende Darbietung erhielt. Auf den dritten Rang schob sich überraschend der RVV Schenkenberg vor. Die Mannschaft um Trainer und Longenführer Peter Wagner erhielt auf die finale Kür 8,063 Punkte. Die Sachsen, die auf dem erst siebenjährigen Wallach Santaro in den Zirkel der Pferdesportarena des RFTV Krumke eingelaufen waren, verbuchten in der Endabrechnung 7,428 Punkte. Die folgenden Ränge: 4. TPZ Heiler Hamm aus Westfalen (Endnote: 7,395), 5. VV Ingelsberg aus Bayern (7,373), 6. Franken-Junior-Team aus Bayern (7,348).


Pferd & Jagd vom 1./4. Dezember in Hannover



Jetzt für den Barock-Show-Cup bewerben!

Hannover – Die perfekte Kombination von Neuem und Bewährtem macht die Messe Pferd & Jagd jährlich zum Publikumsmagneten. So wird der traditionsreiche Barock-Show-Cup am 3. Dezember als Teil der neu ins Show-Arena-Programm aufgenommenen Thementage noch schillernder präsentiert. Am Messe-Samstag heißt es für die Besucher und Akteure in Halle 25: „It’s Showtime!“. Diesem Motto entsprechend präsentieren sich von 14.15 Uhr an ausgewählte Kandidaten des Barock-Show-Cups im Rampenlicht vor großem Publikum. Barockreiter mit Show-Appeal können sich jetzt bis zum 31. Oktober bewerben!

Im Kampf um die beste Kür sind sowohl Solisten als auch Gruppen zugelassen. Richard Hinrichs, Präsident des Bundesverbandes für klassisch-barocke Reiterei und Schirmherr des Wettbewerbs, verspricht sich von der Mischung eine abwechslungsreiche Show für das Publikum. Insbesondere Gruppenchoreografien auf dem Gebiet der klassisch-barocken Reitkunst hätten nicht nur hohen Unterhaltungswert, sondern erfreuten sich auch bei den Reitern selbst wachsender Beliebtheit, sagt Experte Hinrichs.

Jede Kür darf nicht länger als fünf Minuten dauern. Trotz künstlerischer Freiheit, müssen Elemente der barocken Reitkunst, wie etwa Piaffe, Pesade, Passage und Pirouetten, erkennbar sein. Zugelassen sind alle Pferderassen.

Neben Richard Hinrichs bewerten zwei weitere erfahrene Richter den Schwierigkeitsgrad sowie die künstlerische Gestaltung und Ausführung der Kür. Insgesamt sind 1000 Euro als Preisgeld ausgeschrieben. Der Gewinner darf außerdem den vom Bundesverband für klassisch-barocke Reiterei gestifteten Guérinière-Pokal  mit nach Hause nehmen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Vergabe des Publikumpreises: Hier zeigt sich, wer die Gunst der Zuschauer für sich gewinnen kann.

Der Barock-Show-Cup findet am 3. Dezember um 14.15 Uhr in Halle 25 statt (Änderungen vorbehalten).

Schriftliche Bewerbungen mit einer DVD oder einen Internet-Link zum Schaubild (z.B. bei youtube) können eingereicht werden bis 31. Oktober 2011 an: Fachausstellungen Heckmann GmbH, Sandra Busse, Messegelände, Europaallee/Bürohaus 7, 30521 Hannover, eMail: sandra.busse@fh.messe.de.

Pferd & Jagd 2011 * 1. bis 4. Dezember * Hannover Messegelände * Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet* Eintrittspreise: Erwachsene: 11 Euro; Ermäßigt: 10 Euro; Schüler/ Jugendliche 7 – 18 Jahre: 6 Euro; Kinder bis 6 Jahre: frei. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den Eintrittspreisen unter: www.pferd-und-jagd-messe.de

 

 

 


125. Elite-Auktion Hannoveraner Reitpferde und Fohlen


Verden. Die 125. Elite-Auktion Hannoveraner Reitpferde und Fohlen findet am 14. und 15. Oktober in der Niedersachsenhalle in Verden statt. Die Kollektion umfasst 92 Reitpferde und 48 Fohlen. Erstmals werden die Aspiranten die neuen Stallgebäude an der Lindhooper Straße beziehen.

Die qualitativ hochwertige Kollektion der Reitpferde und Fohlen wurde von der Auswahlkommission von Juni bis August nach bewährtem Muster selektiert. Fünf Pferde aus dem Dressurkader gingen bei den Bundeschampionaten in Warendorf an den Start und waren hocherfolgreich. Die Auktion eröffnet Heartbeat v. Hotline/Wolkentanz, der mit Jan-Dirk Gießelmann die Bronzemedaille bei den vierjährigen Stuten und Wallachen gewann. Mit der Kopf-Nummer zwei folgt St.Pr.A. Lady Dance v. Londontime/Wolkentanz. Sie ist Vizechampionesse der Herwart von der Decken-Schau in Verden und wurde Bundeschampionatsdritte bei den dreijährigen Stuten und Wallachen.
Bei den Springpferden sind bewährte Abstammungen mit Nachkommen der Hengste Graf Top, Balou du Rouet, Stolzenberg, Stakkato, Argentinus, Calido oder Valentino vertreten. Im Rahmen des Hannoveraner Springpferdechampionats in Verden zeigten einige Springyoungster bereits ihr Talent und Vermögen.
Komplettiert wird das Lot der Elite-Auktion durch 48 Fohlen, die nach dem 1. Juni geboren sind. Ihre Abstammungen sind traditionell und modern und reichen von De Niro, Desperados, Belissimo M, Soliman de Hus und Totilas bis zu Perigeux, Rascalino, Edward oder Quaid. Wem das Glück hold ist, kann auch ein Fohlen gewinnen. FRH Favelona v. Florencio/Donnerhall wird zu Gunsten des Hannoveraner Fördervereins verlost.
Eröffnet wird das Elite-Auktionswochenende am Freitag, 14. Oktober, ab 20 Uhr mit dem Gala-Abend. Der von Stefan Krawczyk moderierte Schau-Abend bietet beeindruckende Einblicke in die Auktionskollektion sowie ein spannendes Showprogramm. Absolutes Highlight wird der Auftritt von Frédéric Pignon und seiner Frau Magali Delgado sein.
Der Auktionssamstag beginnt um 9 Uhr mit der Final-Präsentation, an die sich die Vorstellung der Fohlen anschließt. Die Versteigerung der Elite-Reitpferde beginnt um 15 Uhr. Ausführliche Informationen über die Kollektion, zu den Ausprobiermöglichkeiten und den Karten- und Auktionsbroschürenbestellungen finden Sie unter www.hannoveraner.com.

 


Medaillenspiegel DKB-Bundeschampionate 2011.


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German Classics: Regionale Reiter können für die internationale Tour zugelassen werden


Hannover (psvhannover-aktuell). Mit Unterstützung der PST Marketing GmbH werden auf der Grundlage der Vorgaben „Teilnehmerkreis-Festlegung CSI***/**** (deutsche Teilnehmer)“ Möglichkeiten der Zulassung von Reitern des Pferdesportverbandes Hannover für die Internationale Tour bestehen (kein festes Kontingent!).

Zulassungsmöglichkeiten für Reiter des PSV Hannover (Internationale Tour German Classics):
1. Interessierte Reiter stellen frühzeitig und eigenständig einen Antrag auf Zulassung an das DOKR.
2. Der Pferdesportverband Hannover e.V. bereitet die Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Reiter nach sportfachlichen Kriterien gemäß folgender Ergebnisauswertung vor:
Große Tour
a) Alle Erfolge in Freiland-Springprüfungen Kl. S** / Kl. S*** (bundesweit) in der
laufenden Saison werden je Paar (Reiter/Pferd) gepunktet (FN-Ranglisten-
Punktsystem).
b) Das Finalspringen der Landesmeisterschaften Hannover Reiter/Senioren bzw.
Reiterinnen/Seniorinnen sowie das bessere Ergebnis nach Wahl eines der Finalspringen Große Tour Dobrock oder Elmlohe werden ebenfalls gem. Ranglisten-System, jedoch hier mit dem Koeff. 2 gepunktet.
Für die Ergebnisauswertung herangezogen werden die drei besten Ergebnisse zu a) sowie die erreichten Punkte zu b) je Paar (Reiter/Pferd).
Youngster Tour
Alle Erfolge in Freiland-Springprüfungen Kl. S* und höher (bundesweit) in der laufenden Saison werden je Paar (Reiter/Pferd) gepunktet (FN-Ranglisten- Punktsystem). Für die Ergebnisauswertung herangezogen werden die drei besten Ergebnisse.
Alle Erfolge und erforderlichen Angaben [Reiter/Pferd/Ort und Datum der Veranstaltung/Art der Prüfung (bitte den gesamt ausgeschriebenen Geldpreis angeben!) sowie Email-Adresse des Reiters] sind schriftlich, möglichst per Fax (Geschäftsstelle: 0511-325759, Frau Völksen: 05109-513660) oder per Email (kathrin.voelksen@psvhan.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) einzureichen.
Die Ergebnisauswertung wird am Montag, 12.00 Uhr, vor Nennungsschluss German Classics Hannover, abgeschlossen und dem Veranstalter sowie dem DOKR vorgelegt. Später eingehende Ergebnisse können nicht mehr berücksichtigt werden.
Für Rückfragen: Kathrin Völksen, Tel.: 0171-3451054

 


Schulpferdeberatungsprogramm für Vereine und Betriebe wird verlängert



(fn-press). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) verlängert das Schulpferdeberatungsprogramm für Reitvereine und Pferdebetriebe, das mit Unterstützung des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI) im vergangenen Herbst aufgelegt wurde. Damit können rund 20 weitere Vereine und Betriebe in den Genuss einer individuellen Erstberatung für ihre Reitschule kommen. Schon 34 Vereine und Betriebe haben die bezuschusste Erstberatung genutzt.
Neu ist auch, dass alle erstberatenen Reitschulen ein Folgeangebot für die Beratung erhalten. Jede Reitschule kann bis zu drei weitere jeweils zweistündige Beratungen bis Ende 2012 vereinbaren. Jede dieser Beratung wird mit 50 Prozent bezuschusst. „Die Impulsberatung ist gut. Aber unsere Berater haben empfohlen, den Vereinen und Betrieben für die Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen eine Begleitung anzubieten“, begründet Thomas Ungruhe (Warendorf), Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe, die Erweiterung des Angebotes. Häufig tauchen gerade in der Umsetzungsphase neue Fragen auf.
Mit dem Schulpferdeberatungsprogramm wollen FN und Landespferdesportverbände (LV) den Schulpferdebestand in den Vereinen und Betrieben auf- und ausbauen. Das Programm ist Teil der Initiative Vorreiter Deutschland und ist Dank des BSI möglich geworden, indem dieser die Beratungskosten für die Vereine und Betriebe mit einem Zuschuss reduziert.
Ausführliche Informationen zu Teilnahmevoraussetzungen, Beratungsangebot und -kosten, zum Beratungs- und Bewerbungsverfahren gibt es bei im Internet unter www.vorreiter-deutschland.de.

 


Deutsche Springreiter für Europameisterschaften benannt


(fn-press). Der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat die deutschen Reiter für die Europameisterschaften vom 13. bis 18. September in Madrid benannt.

Die EM-Tickets wurden an folgende Paare vergeben (alphabetisch): Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gotha, Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue, Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash, Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco und Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina. Welche vier Paare für Deutschland im Nationenpreis an den Start gehen, entscheidet Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) unmittelbar vor der EM.

 


25 Paare für VGH-Cup-Finale in Harsum qualifiziert


(psvhannover-aktuell). 25 Junioren und Junge Reiter haben sich für das VGH-Cup-Finale am 25. September in Harsum qualifiziert. Die beliebte Nachwuchs-Springserie wird bereits im 17. Jahr ausgeschrieben. Zu gewinnen gibt es wieder einen Pferdeanhänger, einen Sattel, Transportausrüstung sowie Geldpreise für die Platzierten.

Die Turnierserie für Junioren und Junge Springreiter ist über neun Qualifikationsturniere in Niedersachsen ausgeschrieben, die zehnte Station ist das Finale. Hinter der Serie steht der großzügige und langjährigeSponsor, die VGH Versicherungen. 2010 sicherte sich im Finale Julius Bescht vom RFV Suhlendorf mit VDL Groep Ovatio den wertvollen Hauptpreis, einen Marquardt-Pferdeanhänger. Tobias Bremermann (RC Bremen Hanse) durfte sich mit Quintino über einen Maßsattel von Cobra freuen. Joline Braun (RFV Wunstorf) sprang mit Peggy Sue auf den dritten Platz und gewann eine Pferdetransportausrüstung.
Startberechtigt für die Serie sind Junioren und Junge Reiter Jahrgang 1990 und jünger der Leistungsklassen 2, 3 und 4, die Stamm-Mitglied in einem dem Pferdesportverband Hannover sowie Bremen, dem Verband Emsländ. Reit- und Fahrvereine, dem Bezirksverband der RFV Osnabrück und dem Bezirksverband der Reit- und Fahrvereine Ostfriesland an geschlossenen Reitverein sind. Die Wertungsprüfungen sind als Stilspringen der Klasse L ausgeschrieben. Auch dieses Jahr haben sich 25 punktbesten Paare für das Finale qualifiziert. Jedes Paar beginnt hier wieder mit null. Das Finale ist als Springprüfung Kl. M* ausgeschrieben. Die drei punktbesten Reiter der neun Qualifikationsturniere 2011 waren Joline Braun mit Peggy Sue (123 Punkte), Anna-Lena Hornschuh mit Grandy (93 Punkte) sowie Friso Bormann mit Carnute for pleasure (89 Punkte).

 


DKB-Bundeschampionate vom 31. August bis 4. September in Warendorf


Die Bundeschampionate haben sich seit 1994 fest und erfolgreich in Warendorf etabliert. Seit diesem Jahr hat das „Schaufenster der deutschen Pferdezucht” einen neuen Namen. Als DKB-Bundeschampionate führt die Veranstaltung ihren neuen Sponsor im Titel. Auch in diesem Jahr werden wieder 20 neue Bundeschampions bei den Reitpferden und Reitponys sowie in den Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit und Fahren gekürt. Die DKB-Bundeschampionate beginnen am Mittwoch gegen neun Uhr mit den Springpferden, die immer das größte Teilnehmerfeld der bis zu 1.000 Pferde und Ponys bilden. Etwa 35.000 Besucher werden auf dem Areal des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) erwartet, das zusammen mit dem örtlichen Reit- und Fahrverein Warendorf als Veranstalter einlädt.

Weitere Informationen unter www.DKB-Bundeschampionate.de

 


Warsteiner Reitsport-Förderung – Niedersachsens Finalisten stehen fest


Niedersachsens Junioren sind gerüstet – seit dem Dobrock-Turnier steht fest, wer bei der Warsteiner Champions Trophy vom 17. bis 19. November niedersächsische Farben im Finale des Jugendprojektes vertritt. Es sind zehn junge Amazonen, die sich im Halbfinale klar durchgesetzt haben.

Das ist durchaus typisch -  die jungen Damen haben im Springsport inzwischen „die Hosen an“. Auch in den vergangenen drei Jahren ging der Sieg im Finale der Warsteiner Reitsport-Förderung jeweils an eine Reiterin. Zuletzt an Ute Alpers-Janke aus Harsefeld, die 2010 im Finale eine Klasse-Leistung ablieferte und den Titel nach Niedersachsen holte. Klar, dass die zehn Finalistinnen, die jetzt schon für den Auftritt in Warstein im November planen können, dort ein möglichst perfektes Bild abgeben wollen.
Den Wert und die Bedeutung der Warsteiner Reitsport-Förderung für die Junioren in Niedersachsen unterstreicht Landestrainer Peter Teeuwen (Brackel): „Die Jugendlichen orientieren sich an der Serie. Wir Landestrainer wissen das und suchen uns gezielt Etappen  aus, um uns einen Überblick über den Leistungsstand zu verschaffen, weil wir wissen, dass sich die Junioren  auf die Qualifikationen zur Warsteiner Reitsport-Förderung konzentrieren“.  Das Projekt schaffe Saisonziele und es werde darauf hin trainiert. „Man kann von Mal zu Mal besseres Reiten sehen, und wenn der eine oder andere kleinere Probleme bekommt, dann wird daran gearbeitet.. Die wollen das Finale erreichen!“ Und auch Teeuwen weiß, dass die Aussicht auf den attraktiven Preis für die Top-Ten viel Anziehungskraft entfaltet – das Training mit internationalen Spitzenreitern ist begehrt!
Schon das Finale der Warsteiner Reitsport-Förderung wird beim nationalen Hallen-Reitturnier richtig zelebriert. Der Einlaufprüfung für die 30 jungen Kandidaten aus den Pferdesportverbänden in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Westfalen folgt das Finale als Stilspringprüfung mit Stechen, und wer zu den Top-Ten zählt, gewinnt das Training mit einem Top-Reiter. Alois Pollmann-Schweckhorst lud die glücklichen Gewinner des Jahres 2010 sogar zu einem Wochenendlehrgang nach Warstein ein und hatte seine helle Freude an den hoch motivierten Gästen.

Niedersachsens Finalisten für die Warsteiner Reitsport-Förderung:
Katharina Dreyer, RV Sachsenreiter Gr. Eilstorf
Lisa Hartje, RFV Harsum u. U. e. V.
Lara Holst, RC General Rosenberg e. V.
Maren Kasolowsky, RUFV Westerende u. U.
Emily Katenkamp, RC St. Georg zu Bremen e.V.
Saskia Sophie Kunz, RFV Thönse
Lena Mager, RV Pennigbüttel
Lisa-Sophie Meier, RFV Cremlingen u. U.
Marie Tegtmeier, RC St. Georg zu Bremen e. V.
Mareike Weise, Wardenburg / Ammerländer RC v. 06 e. V.

 

 


Auktion für Reitponyfohlen in Adelheidsdorf setzt Maßstäbe



Adelheidsdorf. Die Anspannung im Vorfeld des großen Pony-Events der Ponyforum GmbH in Adelheidsdorf war deutlich zu spüren. Kein Wunder, gab es doch noch nie eine vergleichbare Großveranstaltung im Ponysegment in Deutschland. Die Ponyforum GmbH kombinierte die 7. Sportponyverkaufstage mit der allerersten Auktion für Reitponyfohlen überhaupt und präsentierte rund 120 Ponys.

 

Die Resonanz war überwältigend und die Stimmung ausgelassen. So starteten die 7. Sportponyverkaufstage mit dem besten Ergebnis der gesamten bisherigen Verkaufsreihe. Von den 45 angetretenen Aspiranten fanden fast 2/3 der Kollektionsponys einen neuen Besitzer. Deutlich erkennbar war hier die Nachfrage nach gut gerittenen Kinderponys.

Das Sahnehäubchen der Veranstaltung bildete die 1. Auktion für Reitponyfohlen, bei der 69 Fohlen präsentiert wurden. Davon wurden 41 Fohlen zu einem Durchschnittspreis von ca. 3.100 Euro verkauft. Käufer aus Australien, den USA, Belgien und Luxemburg zeigten sich ebenso wie inländische Kunden begeistert von der überdurchschnittlich guten Qualität der Fohlen. Die Preisspitze erzielte Nemax`Best aus der Zucht der Familie Redderberg. Mit einer spektakulären Vorstellung "ertrabte" sich dieser Nemax-Sohn den Zuschlag bei 11.000 Euro. 10.000 Euro bezahlte ein Bieter für den mit außerordentlichem Gangwerk und bestem Pedigree ausgestatten Mister Motley aus der Zucht von Bernd Eisenmenger. Auch Danny´s Hit (Züchterin Eva-Maria Tüpker) von Danny Gold aus einer Vivaldi-Mutter begeisterte das Publikum - der Zuschlag wurde bei 9.000 Euro erteilt.

 

 


Deutsche Mannschaft gewinnt Silber




WM Zweispänner Conty/FRA: Carola Diener ist Weltmeisterin. Foto: FEI

Conty/FRA (fn-press). Die Sensation ist perfekt. Die 23-jährige Nachwuchsfahrerin Carola Diener (Lähden), die ihre erste Saison international fährt und im vergangenen Jahr noch Deutsche Jugendmeisterin war, ist Weltmeisterin der Zweispänner. Im französischen Conty behielt sie auch im Kegelfahren die Nerven und sicherte sich die Goldmedaille und zusätzlich noch dem deutschen Team die Silbermedaille.

Nach ihrem Sieg in der Dressur und Platz zwölf im Gelände behielt die Stallmeisterin von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann die Führung. Somit musste sie als letzte Starterin in den Kegelparcours. „Ich war total nervös, vor allen Dingen, weil ich vorher beim Abfahren so ziemlich alles umgekegelt habe“, sagte die neue Weltmeisterin überwältigt. „Aber als ich dann drin war, lief es plötzlich.“ Kein einziger Ball fiel und sie kam lediglich mit 1,94 Zeitfehlern ins Ziel. Da war der Jubel groß, denn das reichte für den Sieg mit insgesamt 125,78 Punkten. „Das ist sagenhaft, sie ist da ganz cool reingefahren“, sagte Bundestrainer Eckardt Meyer (Hermannsburg) begeistert. Die Silbermedaille ging an den Franzosen Stephane Chouzenoux, der sich mit einer fehlerfreien Runde im Kegelparcours noch auf den zweiten Rang (129,06 Punkte) geschoben hatte. Der nach Dressur und Gelände auf Rang zwei liegende Niederländer Tom Engbers hatte drei Fehler im Hindernisfahren, rutschte einen Rang zurück und gewann Bronze (130,97).

In der Mannschaftswertung hatte nach der Dressur zuerst das deutsche Team mit Carola Diener, Sebastian Warneck (Nunsdorf) und Reinhard Burggraf (Geretsried) vorne gelegen. Nach dem Gelände führten dann die Niederländer. Im Kegelfahren wurde es dann zwar noch einmal spannend, aber es reichte nicht ganz für das deutsche Team. Reinhard Burggraf hatte mit 9,69 Punkten im Kegelparcours als erster Mannschaftsfahrer das Streichergebnis geliefert. Sebastian Warneck fuhr wie Diener fehlerfrei, bekam aber 1,47 Zeitfehler. Am Ende gewann die deutsche Mannschaft mit 264,9 Punkten Silber hinter den Weltmeistern aus den Niederlanden mit 261,6 Punkten. Bronze ging an Frankreich (271,4).

Durch seinen vierten Platz im Hindernisfahren schob sich Sebastian Warneck in der Einzelwertung noch auf den sechsten Platz vor (139,16). Warneck hatte mit seinem jungen Gespann in der Dressur Platz zwölf und im Gelände Platz 15 belegt. Für ihn war es seine fünfte WM in Folge und er komplettierte seinen Medaillensatz. Nach Mannschafts-Bronze 2009 und Mannschafts-Gold und Vize-Weltmeister 2007 kam jetzt noch die Mannschafts-Silbermedaille hinzu. Reinhard Burggraf, der bereits 2003 und 2005 bei der WM dabei war, beendete die Kombinierte Wertung auf Rang 17 (151,81).

Als deutsche Einzelfahrerin startete die 15-jährige Anna Sandmann (Lähden), die wie Trainingspartnerin Carola Diener, Pferde aus dem Vierspänner ihres Vaters in Conty fuhr. Sie beendete ihr WM-Debüt in dem 69-köpfigen internationalen Starterfeld auf Platz 18 (152,35). „Anna ist stark gefahren und sie ist schließlich erst 15“, war Meyer auch von der Leistung der Nachwuchsfahrerin begeistert. Sie hatte in der Dressur Platz acht belegt, im Gelände Platz 42 und im Kegelfahren Platz 31.

 


Experten diskutierten zum Thema Erhalt des Schenkelbrandes in Verden



Verden. Das "Nordwestradio" - das Gemeinschaftsprogramm von radiobremen und dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) - lud ein zur Podiumsdiskussion im Deutschen Pferdemuseum in Verden. Das Thema der live übertragenen Radiosendung am Nachmittag: "Der Streit über den Schenkelbrand - sind Brandzeichen Tierquälerei, wichtige Kennzeichen, oder sollen Sie vor allem den Marktwert von Pferden erhöhen?" Vertreter aus Zucht und Politik formulierten deutlich: Der Schenkelbrand bleibt!

Jan Ahlers, CDU-Landtagsabgeordneter und Pferdezüchter, Dr. Willa Bohnet vom Institut für Tierschutz an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover, Thomas Schröder vom Deutschen Tierschutzbund, Gisela Fürle, Direktorin des Deutschen Pferdemuseums in Verden und Zuchtleiter und Geschäftsführer des Hannoveraner Verbandes, Dr. Werner Schade, waren die geladenen Gäste auf dem Podium der gut besuchten Veranstaltung moderiert von Hans-Heinrich Obuch. Gleich zu Beginn der sachlich geführten Debatte machte Dr. Werner Schade den Standpunkt der Pferdezucht  klar: "Der Brand ist die Basis der Zucht. Selektion hängt von einer eindeutigen Identifikation der Tiere ab. Unser System mit Farb- und Abzeichenaufnahme, DNA-Analyse und der sichtbaren Kennzeichnung mit dem Schenkelbrand hat sich dabei absolut bewährt, in Deutschland und weltweit."
Tierschützer Schröder baute seine Argumentation auf wirtschaftlichem Interesse der Züchter auf und verwies auf unnötige Schmerzen, die den Tieren mit dem Heißbrand zugefügt würden. Jan Ahlers züchtet seit über 50 Jahren Pferde und erklärte, dass die niedersächsische Landesregierung zusätzlich zu den bestehenden, ein neues Gutachten zum Thema Schmerzempfinden der beiden Kennzeichnungsmethoden in Auftrag gegeben habe. Dr. Willa Bohnet musste zugeben, dass die bereits untersuchten Tiere bei beiden Kennzeichnungsformen dieselben physiologischen Parameter zeigten. Ihr war darüber hinaus der Sicherheitsaspekt wichtig und sie verwies auf die deutsche Viehverkehrsordnung, die die Identifikation mittels Transponder seit 2009 beim Pferd vorschreibe. Dem Argument von Dr. Werner Schade, dass der Chip manipulierbar und erst vor Kurzem wieder ein Pferd mit drei Chips aufgetaucht sei, hatte sie wenig entgegenzusetzen.
Auch finanzielle Gesichtspunkte spielte in der Diskussion ein Rolle. Ein Tierarzt muss für ein Lesegerät 600 Euro anlegen, ein Züchter 180 Euro. Eine Summe, die heute nicht mehr für jeden Züchter eine Selbstverständlichkeit ist. Dr. Werner Schade fasste zusammen: "Unter dem Deckmantel des Tierschutzes versucht die Veterinärindustrie, hier eine neue Geldquelle erschließen zu können. Aber die Reihen der Brenn-Gegner in der Tierärzteschaft lichten sich. Die Frage, ob der Brand abgeschafft werden soll, stellt sich mir gar nicht!"
Gastgeberin Gisela Fürle hatte das Schlusswort: "Ich als Kunsthistorikerin verstehe diese Diskussion nicht: Beide Kennzeichnungsmethoden erzeugen Schmerzen. Die Kennzeichnung mittels Brand hat sich seit Jahrhunderten bewährt, wurde in der vergangenen Jahren weiter entwickelt und ist heute ein perfekt funktionierendes Procedere. Die Transponderkennzeichnung ist anfällig und bei weitem noch nicht ausgereift. Und nun soll das funktionierende System gegen das nicht funktionierende getauscht werden."

 

 


Pferdefotoworkshop mit Linda Peinemann


Am Samstag, den 1. Oktober veranstaltet das Deutsche Pferdemuseum einen ganztägigen Pferdefotoworkshop mit der Pferdefotografin Linda Peinemann. Das Seminar ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine komplett neue Perspektive für die Fotografie, ein Auge für Pferde und ihre individuellen Charaktere zu entwickeln.
 
Linda Peinemann, geborene Engländerin, ist seit 35 Jahren in Deutschland mit der Reiterei verbunden. Sie vermittelt in ihren Workshops die Kunst der Pferdefotografie mit Verstand, Spaß und Freude. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die Technik der Kamera und Einstellungen in dem praxisnahen Workshop zu verstehen: Wann ist der richtige Moment zum Abdrücken? Wie fange ich die Bewegung des Pferdes korrekt ein? Welches ist die richtige Perspektive für die Aufnahme?
Nach einer theoretischen Einführung in das Thema werden die Tipps der erfahrenen Fotografin direkt in die Praxis umgesetzt. Es entstehen Pferdeportraits sowie Bilder in der Bewegung. Nach der Session findet eine Besprechung mit Bildauswertung statt.
Der Kurs richtet sich an Jugendliche und Erwachsene mit oder ohne Vorkenntnisse. Kursbeginn ist um 9.00 Uhr am Deutschen Pferdemuseum. Der Workshop endet gegen 17.00 Uhr. Die Teilnahmegebühren für das ganztägige Seminar mit der Profi-Fotografin belaufen sich auf 70,00 € pro Person inklusive Verpflegung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, so dass die Kursleiterin auf den Einzelnen eingehen kann. Detaillierte Kursinfos erhalten Sie bei der verbindlichen Anmeldung. Anmeldung unter: Deutsches Pferdemuseum, Holzmarkt 9, 27283 Verden (Aller), Tel: 04231/807140 oder per Email: verwaltung(at)dpm-verden.de.

 

 


EM Vielseitigkeit Luhmühlen: Historischer Erfolg für deutsche Reiter




Photo: Kit Houghton/FEI

Luhmühlen (fn-press). Einen historischen Sieg feierten heute die deutschen Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen. Zum ersten Mal nach 1973 gewann eine Mannschaft wieder die Goldmedaille bei einer Europameisterschaft. Und damit nicht genug: Auch in der Einzelwertung standen am Ende drei Deutsche auf dem Treppchen: Zuoberst Michael Jung (Horb), der mit La Biosthetique Sam FBW nach dem Weltmeister- nun auch den Europameistertitel holte. Die Silbermedaille ging an die EM-Debütantin Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, die wie Jung mit ihrem Ergebnis auch für das Team punktete. Dritter wurde Einzelreiter Frank Ostholt (Warendorf) mit Little Paint. „Unser Motto war ‚one team – one dream’ und unser Traum ist in Erfüllung gegangen. Aber ehrlich gesagt, habe ich nicht geglaubt, dass wir so deutlich gewinnen würden. Da muss ich erst einmal eine Nacht darüber schlafen, bevor ich das wirklich glaube“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen).
Hochspannung herrschte am letzten Tag im und rund um den Parcours. Fast 10.000 Zuschauer fieberten vor Ort mit, als es um die Vergabe der Medaillen ging. Nach dem Ausscheiden des ersten Teamreiters Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Fantasia im Gelände ruhten die Hoffnungen auf den verbliebenen drei deutschen Paaren. Diese führten allerdings mit deutlichem Vorsprung. Als Erste startete Sandra Auffarth mit Opgun Louvo und blieb fehlerfrei. Michael Jung wiederholte mit La Biosthetique Sam FBW als vorletzter Reiter diese Leistung und setzte damit die bis dahin führende dritte Teamreiterin Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Abraxxas unter Druck. Um ihren ersten Einzeltitel zu holen, musste auch diese fehlerfrei bleiben. Doch es kam anders: Sage und schreibe sechs Mal fielen die Stangen und warfen die vierfache Deutsche Meisterin vom ersten auf den elften Platz zurück (Endstand 54,0). Dass FRH Abraxxas nicht der beste Springer ist, war bekannt. Aber „er sprang hier so schlecht wie selten, eigentlich wie noch nie“, sagte Klimke enttäuscht.
Am deutschen Mannschaftssieg war dennoch nicht zu rütteln, zu groß war deren Vorsprung nach Dressur und Gelände (Endstand 124,30 Minuspunkte). Den Titelverteidigern aus Großbritannien blieb noch nicht einmal die Silbermedaille. Sie unterlagen im Zweikampf um die verbliebenen Medaillen den Franzosen, die alle im Springen fehlerfrei blieben (151,1). Die britischen Reiter, die ebenfalls nur noch zu dritt im Rennen waren, kassierten je einen Abwurf und fielen auf den Bronzerang zurück (154,6). „Angesichts der Umstände sind wir froh, überhaupt noch Bronze zu gewinnen“, sagte Vize-Weltmeister William Fox-Pitt, der mit Cool Mountain als bester Brite Platz sieben belegte. Als gute „Verlierer“ lobten sie die Leistungen der Deutschen, die in Luhmühlen „in einer anderen Liga gespielt hätten“.
Das spiegelte sich auch in der Einzelwertung wider. Hinter Michael Jung, der mit seinem Dressurergebnis von nur 33,3 Minuspunkten den EM-Titel holte, und Sandra Auffarth (37,0) landete Frank Ostholt auf Platz drei. Auch er blieb im Springen fehlerfrei (40,0) und profitierte nicht nur vom Pech Ingrid Klimkes, sondern auch von dem seiner Ehefrau Sara Algotsson-Ostholt. Die Schwedin lag mit ihrer Schimmelstute nach einer fantastischen Geländerunde auf Bronzekurs. Ein Abwurf und das Ehepaar hätte die EM punktgleich beendet. Doch es kamen noch eine Verweigerung und ein weiterer Abwurf hinzu. „Ich bin noch ganz durcheinander. Eigentlich war es immer mein Ziel, einmal eine Einzelmedaille bei einem Championat zu gewinnen. Aber natürlich nicht auf Kosten meiner Frau“, sagte Frank Ostholt. Sara Algotsson-Ostholt wurde mit ihrem Ergebnis Zwölfte (54,0). Ein kleiner Trost: Dank der Gesamtleistung des schwedischen Teams, das auf Platz vier landete, konnten sich Schweden ebenso wie Frankreich einen der beiden Startplätze für die Olympischen Spiele in London sichern, die bei der EM vergeben wurden. Großbritannien und Deutschland haben die Fahrkarten bereits seit der WM in Kentucky in der Tasche.
Das gute Abschneiden der Deutschen, die mit zwölf Paaren in Luhmühlen am Start waren, endete aber nicht mit den Medaillenrängen. Auch der vierte Platz blieb im Lande. Er ging an Dirk Schrade (Sprockhövel) mit King Artus, der seine guten Leistungen in der Dressur und im Gelände mit einer Nullrunde im Springen abschloss (42,7). Als bester nicht-deutscher Reiter beendete der Italiener Stefano Brecciaroli die EM auf Platz fünf. Der Aachen-Zweite kam mit Apollo van de Wendi Kurt Hoeve auf ein Endergebnis von 45,0 Minuspunkten.
Ein gelungenes EM-Debüt gab in Luhmühlen Benjamin Winter (Warendorf) mit Wild Thing Z, mit 22 Jahren der Jüngste im deutschen Team. Nach der Dressur mit 50,6 Minuspunkten noch auf Rang 30, glänzte er im Gelände mit einer Nullrunde. Ein Abwurf in der zweifachen Kombination kam noch hinzu (54,6) und das Paar beendete seine erste „Senioren“-EM auf Platz 13, zwei Plätze vor dem dienstältesten deutschen EM-Teilnehmer Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Barny. Beide waren mit der gleichen Punktzahl aus der Dressur in die weitere Prüfung gegangen. Winter blieb im Gelände null, Thomsen im Springen (56,6). „Wir haben hier gezeigt, dass wir ein gutes Mannschaftsergebnis bringen können“, sagte Thomsen, der 2008 zum deutschen Goldteam bei den Olympischen Spielen in Hongkong gehörte.
Ebenfalls in den Top 20 beendeten EM-Neuling Julia Mestern (Ohlstadt) mit dem jüngst gekörten Hannoveraner Hengst FRH Schorsch und Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit Karascada M TSF die EM 2011. Die Deutsche Meisterin des Vorjahres war trotz eines Vorbeiläufers im Gelände nahezu ohne Zeitfehler ins Gelände gekommen und auch im Springen fehlerfrei. Ihr Endstand 61,40 Minuspunkte, Platz 19. „Ich rechne jetzt nicht nach, was ohne den Vorbeiläufer gewesen wäre. Es fehlte einfach das letzte Quäntchen Glück. Mit einem Stopp im Gelände 19te zu werden, ist schon toll. Ich bin einfach dankbar, dass ich hier dabei sein durfte“, sagte Mestern. Zufrieden mit seinem Ergebnis war auch Kai-Steffen Meier. Er war von Platz 52 in der Dressur gestartet und arbeitete sich dank einer Nullrunde im Gelände und einem fehlerfreien Springen auf Platz 20 nach oben. Lediglich zwei Zeitstrafpunkten kamen im Parcours dazu. „Ich kenne ja die Probleme mit der Dressur. Doch ich habe mein Ziel erreicht, unter die ersten 20 zu kommen“, sagte der 28-Jährige. „Wir haben hier gezeigt, dass wir bei einem Championat mithalten können und haben die Erinnerung an Fontainebleau ausgemerzt.“ Bei seinem EM-Debüt 2009 in Frankreich war das Paar im Gelände ausgeschieden.
Und auch in diesem Jahr gab es bei aller Freude über die Medaillen einige weniger glückliche Gesichter im deutschen Lager. So schied nicht nur Andreas Dibowski im Gelände aus, sondern auch Andreas Ostholt (Warendorf). Mit Franco Jeas stürzte er am selben Sprung, Hindernis 22, wie sein Namensvetter. Zum Glück blieben Ross und Reiter beim Sturz unverletzt. Anders Julia Krajewskis After the Battle. Der argentinische Wallach trat sich selbst auf gerader Strecke so unglücklich, dass die Reiterin ihren ersten EM-Geländeritt abbrechen musste. Die 22-Jährige, wie Benjamin Winter Mitglied der Warendorfer Perspektivgruppe Vielseitigkeit, war mit nur 44,4 Minuspunkten nach Dressur ins Gelände gestartet und hatte die ersten Klippen des Kurses bis dahin sehr gut bewältigt. „Das ist ungeheures Pech für die beiden. Es ist unglaublich, was Julia aus nicht diesem nicht ganz einfachen Pferd gemacht hat“, so die einhellige Meinung im deutschen Team.


DM Ponyfahrer Minden: Platz vier für Niels Grundmann


Minden (fn-press). Bei den Deutschen Meisterschaften der Ponyfahrer ging es heute im abschließenden Hindernisfahren um die Medaillen. Bei den Pony-Vierspännern wurde es zwischen Steffen Brauchle (Lauchheim) und Tobias Bücker (Emsdetten) noch richtig spannend und am Ende siegte Brauchle nur knapp.
Da im Hindernisfahren in umgekehrter Reihenfolge der Rangierung gestartet wird, muss der Führende als letzter Fahrer in den Kegelparcours. Tobias Bücker hatte die Dressur gewonnen, Steffen Brauchle siegte zwar im Gelände, allerdings übernahm er nicht – wie fälschlicherweise erst ausgegeben – die Führung. Bei Tobias Bücker waren in einem Geländehindernis einige Sekunden zu viel aufgeschrieben worden, so änderte sich nicht nur die Ergebnisliste, sondern auch die Starterliste – es führte Bücker. So musste doch erst Brauchle in den Kegelparcours einfahren. „Das war schon etwas plötzlich, aber seine Leistung muss man trotzdem bringen“, so Brauchle. Und die brachte er auch. Er kam auf 5,05 Punkte für einen Ball und Zeitfehler, so dass er insgesamt 146,72 Punkte hatte. Tobias Bücker hätte sich somit sogar sechs Strafpunkte erlauben dürfen. Er fuhr fehlerfrei, schaffte es aber nicht in der erlaubten Zeit: 6,46 Strafpunkte. Damit fiel er auf Platz zwei zurück (146,72) und Steffen Brauchle wurde nach 2010 zum zweiten Mal Deutscher Meister. „Der zweite Platz ist auch super“, sagte Bücker und gratulierte Brauchle. Bronze ging an Lokalmatador Daniel Schneiders, der das Kegelfahren mit 0,8 Punkten gewinnen konnte und am Ende auf 147,36 Punkte kam. Platz vier sicherte sich Daniel Coenen (Geilenkirchen), Platz fünf ging an Dieter Höfs (Weil der Stadt) und Platz sechs an den Deutschen Meister von 2009 Martin Thiemann (Saerbeck).
Bei den Pony-Zweispännern machte es Stephan Koch (Hamburg) spannend. Als Führender nach Dressur und Gelände musste er als letzter Starter in den Hindernisparcours. Zuvor hatte der auf Rang zwei liegende Dieter Baackmann die erste fehlerfreie Runde im Kegelparcours hingelegt und somit Koch zusätzlich unter Druck gesetzt. 5,15 Strafpunkte durfte Koch sich erlauben. Dann fiel in der Schlangenlinie an Hindernis 12d ein Ball – drei Strafpunkte. „Da  bin ich schon nervös geworden, jetzt musste alles klappen“, sagte Koch nachher. „Bleib ruhig, du hast Zeit. Fahr einfach nur nach Hause“, hatte ihn seine Beifahrerin Silvia Asmus beruhigt. Und sie hatte Recht. Koch kam in der erlaubten Zeit ins Ziel und wurde mit 121,26 Punkten Deutscher Meister. Nach 2007, 2008 und 2009 sein vierter nationaler Titel.
Titelverteidiger Dieter Baackmann freute sich aber auch über die Silbermedaille. Er hatte in der Dressur und im Gelände jedes Mal hinter Koch Platz zwei belegt. Im Kegelparcours gab er noch einmal alles und konnte mit der einzigen fehlerfreien Runde das Hindernisfahren gewinnen. So hatte er am Ende 123,41 Punkte auf dem Konto. Groß war die Freude auch bei Fabian Gänshirt (Meißenheim) über seine erste Medaille bei Deutschen Meisterschaften. Der 22-Jährige konnte sich von Platz 22 nach der Dressur durch Platz drei im Gelände vorarbeiten. Im Hindernisfahren kamen nur 4,21 Punkte wegen Überschreitens der erlaubten Zeit hinzu und so sicherte er sich Bronze (143,57). „Das ist super, die Dressur war zwar schlecht, aber das Gelände und Kegelfahren waren richtig gut“, freute sich Gänshirt über seine Bronzemedaille. Platz vier ging an den erst 14-jährigen Marco Freund (Dreieich/145,04), Sohn von Fahrsport-Legende Michael Freund. Platz fünf belegte Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt/146,53). Der 22-jährige Thomas Schuppert (Bösdorf), eine Woche zuvor noch Deutscher Vize-Jugendmeister geworden, kam auf Platz sechs (146,95).
Den Titel der Pony-Einspänner sicherte sich ganz souverän Lokalmatador Dennis Schneiders vor heimischem Publikum. Er gewann die Dressur, das Gelände und belegte mit lediglich 0,11 Strafpunkten wegen Zeitüberschreitung im Kegelfahren Platz drei. Mit Pony Maverick, der bei den Weltmeisterschaften 2009 mit dem Emsdettener Franz-Josef Lehmkuhl Silber gewonnen hatte, hatte er vor dem Hindernisfahren einen Vorsprung von mehr als zehn Punkten. Mit seiner einachsigen Kutsche kam er besonders gut um die Kurven und so machte ihm auch die erlaubte Zeit keine großen Probleme. Kein einziger Ball fiel und als er die Ziellinie durchfuhr, setzte die Musik ein. Schneiders jubelte mit seinem Hut in der Hand und klopfte Maverick von der Kutsche aus. „Ich bin auf Sicherheit gefahren und wollte Null bleiben und die Zeit passte auch ganz gut“, strahlte Schneiders nach seiner Runde. Er kam auf 125,80 Punkte. Es ist der erste Deutsche Meistertitel für den 25-Jährigen. Im vergangenen Jahr hatte er bei den Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille gewonnen, damals allerdings noch mit seinem Pony-Zweispänner.
Die Silbermedaille ging mit 137,92 Punkten an den Titelverteidiger Andreas Pues-Tillkamp (Glandorf) mit Kurbaums Flop. „Ich bin nicht enttäuscht, ich freue mich auch über den Vize-Titel. In diesem Jahr war das Starterfeld auch viel größer und stärker“, erklärte er. Erstmalig war in diesem Jahr die Kombinierte Wertung der Pony-Einspänner nicht nur als Bundesvergleichskampf, sondern als offizielle Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben. Patrick Hanisch (Ennigerloh) hat mit Moses vor dem Kegelfahren noch auf dem Silberrang gelegen, aber drei Bälle und somit neun Strafpunkte warfen ihn zurück auf Rang drei (139,06). „Ich wollte eigentlich alles im Trab fahren, aber Moses war so heiß, der ist nur galoppiert“, so die Erklärung von Hanisch, der sich über die Fehler ärgerte. Auf dem vierten Rang (141,33) platzierte sich Nachwuchsfahrer Niels Grundmann (Fredenbeck), der eine Woche zuvor mit seinem Pony Cincinnati noch Silber bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gewonnen hatte. Platz fünf ging an Hans Joachim Trumpf (Lübbow) mit Baccarat (145,69). Dahinter reihten sich auf den Plätzen sechs bis zehn Daniela Menke (Bad Essen) mit Viola, Birgit Damm-Haschmann (Selm) mit Moonlight, Jaqueline Walter (Lähden) mit Cathy’s Tabor, Theo Bopp (Mainz) mit Bobbo und Edwin Kiefer (Horb) mit Raro’s As. Die internationale Wertung gewann ebenfalls Dennis Schneiders vor der US-Amerikanerin Miranda Cadwell. Platz drei ging an Andreas Pues-Tillkamp.


Titel für Lancano und Astrid-Auguste Botterbrodt-Weilage




Foto: Dr. Schwarzl

Moritzburg (fn-press). Bei der zehnten Jubiläums-Auflage der Moritzburger Championatstage wurde der Altoldenburger/Ostfriesen-Hengst Lancano, gefahren von Astrid-Auguste Botterbrodt-Weilage (Osterholz-Scharmbeck), der erste Bundeschampion in diesem Jahr. Der Sieger des Championats des Fahrponys, heißt Altina, ein Deutsches Reitpony (Sachsen), gefahren von Bettina Winkler (Greiz).

 

Um den Titel des Bundeschampions 2011 bei den Schweren Warmblütern und des Fahrponychampions wetteiferten vor der kultuthistorisch einzigartigen Kulisse des sächsischen Landgestüts Moritzburg die besten deutschen Nachwuchsfahrpferde. Dazu waren vier- und fünfjährige Pferde der Rassen Schweres Warmblut, Altoldenburger/Ostfriesen, Altwürttemberger mit deutschem Abstammungsnachweis sowie vier- und fünfjährige FN-registrierte Turnierponys der Rassen Deutsches Reitpony, Welsh, Haflinger oder Fjordpferde mit Europäischem Abstammungsnachweis nach einer entsprechenden Wertnote aus bundesweiten Eignungsprüfungen zugelassen. Bis zum Jahr 2009 waren nur Deutsche Reitponys zum Championat zugelassen. Wobei insgesamt gesehen, das Fahrponychampionat das vierte Mal in Moritzburg veranstaltet wird. Neu war in diesem Jahr, dass in den Veranstaltungsrahmen bundesweit offen erstmals auch die Sächsischen Meisterschaften der Einspänner in der Kl. M eingegliedert waren.

Zur zehnten Auflage dieses Fahrsport-Highlights waren 21 Schwere Warmblüter und 13 Fahrponys zum Wettbewerb angetreten. Zur Kombinierten Prüfung der Einspänner-Prüfung gingen 16 Gespanne an den Start.

Das pferdesportbegeisterte und fachlichkundige Publikum aus ganz Deutschland erlebte ein durch-aus spannendes Finale. Bei den Schweren Warmblütern konnte sich die Rapp-Hengst Lancano v. Landor - Eichbaum dank seines Ausbildungsstandes und gezeigten Leistungsvermögens als Sieger durchsetzen. Lancano stammt aus der Zucht der Fahrerin und Besitzerin Astrid-Auguste Botterbrodt-Weilage. Während die Richter Wilfried Gehrmann (Warendorf) und Lothar Winkler (Zwickau) dem neuen Champion für Takt, Losgelassenheit und Anlehnung mit einer Note von 7,80 bewerteten, vergab Fremdfahrer Ewald Meier (Meißenheim) die Wertnote 9,60. Der deutsche Bundestrainer Fahren lobte vor allem die Selbsthaltung dieses Hengstes, und wie "traumhaft er in der Hand lag".

Der zweite Platz ging an Celsius v. Celtis - Geronimo aus der Zucht von Gerhard Böhme (Maltitz). Der vierjährige dunkelbraune Hengst aus dem Besitz der Sächsischen Gestütsverwaltung Landgestüt Moritzburg wurde durch Dirk Hofmann (Radeburg) bestens, und gut gefahren, in Szene gesetzt. Er erhielt für den Ausbildungasstand die Wertnote von 16,70 (Richter 8,30/Fremdfahrer 8,40). Dritter wurde Elitär v. Elbcapitän – Lord I. Der vierjährige Rapphengst stellte sich als ein ausdrucksstarkes, bedeutsames Fahrpferd vor, bei dem es allein noch altersbedingt etwas mangelte. Er wurde mit einer Note von 16,60 (8,00/8,60) bewertet. Elitär stammt aus der Zucht von Karl Lenk (Glossen) und befindet sich gleichfalls im Besitz der der Sächsischen Gestütsverwaltung Landgestüt Moritzburg. Auch er wurde durch Dirk Hofmann an den Leinen präsentiert. Mit Sicherheit werden sich diese beiden bedeutenden Hengste im kommenden Jahr der Jury wieder erfolgreich und gereifter stellen.

Neuer Fahrponychampion der angetretenen Pony-Rassen wurde die fünfjährige Altina v. Egner - Colombo mit einer Wertnote von 17,40 Punkten (8,10/9,30). Diese Rappstute aus sächsischer Zucht wurde von Simone Zahn (Werdau) gezogen und befindet sich auch in deren Besitz. Gefahren wurde sie von Bettina Winkler. "Ohne Frage ein gut ausgebildetes Fahrpony war das Urteil der Juroren“. Als Fremdfahrer lautete das Urteil von Ewald Meier: „Ein absolute Championesse dieses Pony“.

Vize-Fahrponychampion wurde gleichfalls mit Na Sowas v. Nabucco – Vulkan ein Deutsches Reitpony. Die braune Stute stammt aus der westfälischen Zucht von Herma und Claus Teslau (Rheine) und befindet sich in deren Besitz. Vorgestellt wurde die fünfjährige Na Sowas durch Claus Teslau. Das Pony überzeugte vor allem dadurch, dass sie sofort vom Ausbildungsstand als Fahrpony sofort einsetzbar wäre. Ewald Meier lobte vor allem „die durchdachte Zuchtarbeit“ der Stute. Als Bewertungsurteil vergaben die Juroren für Na Sowas 15,90 Punkte (7,50/8,40).

Dritter wurde mit Acantus v. Albertus - Silbermann ein Edelblut-Haflinger. Der vierjährige hellfarbene Hengst wurde von Christian Marquardt (Meura) vorgeführt. Er wurde im Haflingergestüt Meura gezüchtet, und befindet sich auch in deren Besitz. Der ansprechende Haflinger wurde mit 15,50 bewertet (7,30/8,20). "Der sichere Schritt, der Raumgriff, die gute Trabmechanik" wurde durch das Richterkollegium lobend hervorgehoben. Abstriche ergaben sich aufgrund dessen, dass die Dehnung nur im Ansatz gezeigt wurde.

Sächsischer Meister der Einspänner 2011 wurde Tino Seifert (Ullersdorf) mit Clarissa vom Wilisch und 89,36 Punkten (Dressur: 53,07/Gelände: 34,29/Kegel: 2,0). Vizemeister wurde Lukas Wenderoth (Panschwitz-Kuckau) mit Goldstern und 96,43 Punkten (55,73/37,70/3,0). Bronze ging an Robert Horn (Scharfenberg) und Zierde mit 101,36 Punkten (58,40/36,46/6,5). Dr. Jürgen Schwarzl


EM Junioren-Voltigieren in Le Mans/FRA: Gold für Brüsewitz


Ausnahmetalent aus Garbsen gelingt souveräne Titelverteidigung 

22.08.2011 (fn-press). Traumstart in die Finals: Thomas Brüsewitz hat die Goldmedaille bei den Junioren-Europameisterschaften im Einzelvoltigieren gewonnen. Der 17-Jährige aus Garbsen siegte in Le Mans in allen vier Durchgängen und sicherte sich mit 8,22 Punkten in der Gesamtwertung und fast vier Zehntel Vorsprung souverän seinen zweiten Titel bei kontinentalen Meisterschaften. Die U18-Damen gingen diesmal leer aus. ...mehr


EM Senioren-Voltigieren in Le Mans/FRA: Silber und Bronze für Deutschland


Viktor Brüsewitz verteidigt Medaille

22.08.2011 (fn-press). Sarah Kay (Sörup) hat bei den Europameisterschaften im Voltigieren in Le Mans Silber im Einzelvoltigieren gewonnen. Nach ihren Juniorentiteln 2008 und 2009 war es die erste Medaille bei den Senioren für die 18-Jährige, die sich Joanne Eccles aus Großbritannien um nur zwei Hundertstel Punkte geschlagen geben musste. In der Herrenkonkurrenz sicherte sich Viktor Brüsewitz (Garbsen) die Bronzemedaille hinter Patric Looser aus der Schweiz und dem Franzosen Nicolas Andreani. ...mehr


EM Junioren-Voltigieren in Le Mans/FRA: Zweites Gold für Deutschland


22.08.2011 (fn-press). Die deutschen Junioren haben bei der Europameisterschaft in Le Mans mit einer überragenden Leistung im zweiten Kürumlauf Gold im Teamwettbewerb geholt. Die Mannschaft erhielt im abschließenden Durchgang die Tageshöchstnote 8,773 und setzte sich mit der Gesamtpunktzahl 7,886 im Endresultat klar vor Österreich (7,624), Italien (7,376) und die Schweiz (7,346). ...mehr


Bundesnachwuchschampionat Dressur: Sieg für Saskia Christgau


22.08.2011 (fn-press). Saskia Christgau aus Vollersode hat das Bundesnachwuchschampionat Dressur gewonnen, das im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften in Freudenberg ausgetragen wurde. Im Finale mit Pferdewechsel konnte sich die 16-Jährige gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. ...mehr


DJM Fahren Bösdorf: Viele Medaillen für Hannover


22.08.2011 (fn-press). Die zweiten Deutschen Jugendmeisterschaften im Fahren sind mit dem Hindernisfahren geendet. In Bösdorf in Sachsen-Anhalt herrschte bei der Siegerehrung Gedränge auf dem Treppchen, denn es wurden vier neue Deutsche Jugendmeister im Fahren ermittelt. ...mehr


Bundesnachwuchschampionat Fahren:


Gewinner in Bösdorf heißen Marlena Brenner, Helena Scheiter und Tim Grober

22.08.2011 (fn-press). Neben den Deutschen Jugendmeisterschaften hat in Bösdorf in Sachsen-Anhalt auch das zweite Bundesnachwuchschampionat Fahren stattgefunden. Das richtete sich an Kinder und Jugendliche, die jünger als 16 Jahre sind. Nach den vier Teilprüfungen Dressur, Gelände, Vormustern und Theorie, stand heute noch das Kegelfahren der Klasse A auf dem Programm. ...mehr


EM Dressur Rotterdam: Silber für das deutsche Team


Deutschland hinter England und vor den Niederlanden

19.08.2011 Die deutsche Mannschaft hat bei der Dressur-Europameisterschaft im niederländischen Rotterdam mit 226,110 Punkten die Silbermedaille gewonnen. Der Sieg ging an das Team aus England (238,678 Punkte), die Gastgeber und Titelverteidiger aus den Niederlanden folgen auf Platz drei (222,645). ...mehr


HSBC FEI Europameisterschaft der Vielseitigkeitsreiter


71 Teilnehmer in Luhmühlen am Start

18.08.2011 Gestern war definitiver Nennungsschluss, und 14 Nationen haben ihre Aktiven für die HSBC FEI Europameisterschaft der Vielseitigkeitsreiter nominiert. Es

sind 71 Reiter-Pferd-Paare, die am 25./26. August auf dem modernisierten Turnierplatz in der EM-Dressur starten werden. Am Samstag, 27. August ist der Geländetag in Luhmühlen. Wer Einzel- und Mannschafts-Europameister wird, entscheidet sich im finalen Springen am Sonntag, 28. August. ...mehr


100 Jungzüchter konkurrierten um die Titel


Hannoveraner Jungzüchtertag in Verden

16.08.2011 Verden. Das Finale der Jungzüchter stand beim 21. Jungzüchtertag des Hannoveraner Verbandes in Verden im Mittelpunkt des Geschehens. 100 Jungzüchter wetteiferten in vier Altersgruppen von acht bis 25 Jahren um die Titel des Verbandsmeister. ...mehr


Fernsehbeitrag über Totilas


16.08.2011 Begleitet von Kamerakran oder fahrbarer Kamera - auch da ist Totilas ganz cool. Die Europameisterschaften Dressur in Rotterdam stehen bevor und der NDR begleitet den Hengst vor Ort. Zuvor wurde ein kompletter Trainingstag gefilmt und der erste Nachwuchs begutachtet. Kann Totilas die Erwartungen erfüllen, die die Fachwelt in ihn steckt? Oder ist er doch einfach nur ein ganz normales Dressurpferd? Der Film am Sonntag, 21. August, um 23.30 Uhr im NDR-Fernsehen will diese Fragen beantworten. Quelle: www.pferd-aktuell.de


Weltweiter Austausch gefördert


Bezirksverband "Hannoveraner International" gegründet

12.08.2011Verden. Im Rahmen des Internationalen Dressur- und Springfestivals fand die Gründungsversammlung des Hannoveraner Bezirksverbandes "Hannoveraner International" statt. ...mehr



37. Elite Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion in Verden


12.08.2011 In der Kollektion sind 172 Hengst- und 140 Stutfohlen von 104 verschiedenen Hengsten. Die Vererber Floriscount (21 Nachkommen) und Fürst Nymphenburg (20 Nachkommen) sind am stärksten vertreten. Erstmalig sind zwei Nachkommen des Weltmeisters Totilas in der Kollektion. ...mehr


WM fünfjähriger Dressurpferde Verden: Sieg für eine Ausnahmestute




Foto: Frieler

08.08.2011 Verden (fn-press). Sie war das Gesprächsthema bei den Weltmeisterschaften junger Dressurpferde in Verden, die fünfjährige britische Hannoveraner Stute Woodlander Farouche. Schon die Qualifikation hatte die bewegungsstarke Fuchsstute von Fürst Heinrich – Dimaggio unter Michael George Eilberg großem Vorsprung gewonnen, im Finale konnte sich das Paar nochmals steigern. ...mehr

Foto: Michael Eilberg mit Woodlander Farouche


WM sechsjähriger Dressurpferde Verden: Erneuter Sieg für Astrix




Foto: Frieler

Silber und Bronze für NRW

08.08.2011 Verden (fn-press). Erneut ist der in den Niederlanden gezogene Rapphengst Astrix von Obelisk - Olivi Weltmeister der jungen Dressurpferde. Beim Championat in Verden ritt Emmelie Scholtens (NED) den sechsjährigen gekörten Rapphengst wie im vergangenen Jahr zum Sieg. Dieser fiel allerdings denkbar knapp aus – nur 0,02 Punkte war Astrix besser als der Silbermedaillengewinner, der rheinische  Hengst Damon Jerome, der von Uta Gräf (Kirchheimbolanden) vorgestellt wurde. ...mehr

Foto: Emmelie Scholtens mit Astrix


CSI** Verden: US-Amerikanerin Lucy Davis gewinnt Großen Preis




Foto: Frieler

Franz-Josef Dahlmann als bester Deutscher auf Platz drei

08.08.2011 Verden (fn-press). Einen neuen Besucherrekord kann das Internationale Pferdefestival in Verden vermelden: Mehr als 50.000 Zuschauer besuchten die Veranstaltung und sahen nicht nur die beiden Weltmeister der Jungen Dressurpferde aus Großbritannien und den Niederlanden, sondern auch eine junge US-Amerikanerin, die der Konkurrenz im Parcours das Fürchten lehrte. ...mehr

Foto: Lucy Davis mit Hannah


CDI*** Verden: Kristina Sprehe siegt im Grand Prix Special


Isabell Werth gewinnt den Grand Prix

08.08.2011 Verden (fn-press). Während bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden die Medaillen verteilt wurden, traten auf dem zweiten Dressurviereck die älteren Pferde im Grand Prix und Grand Prix Special gegeneinander an. ...mehr


Bundesnachwuchschampionat: Teams aus Hannover auf den Plätzen zwei und drei


Warendorf (fn-press). Einen zweifachen Heimsieg feierten am Wochenende die Westfalen beim Bundesnachwuchschampionat in Warendorf. In beiden Abteilungen – Ponys und Pferde – sicherten sich die westfälischen Vielseitigkeitsreiter die Uvex-Trophy. Darüber hinaus gab es Gold für Ponyreiterin Johanna Hölscher (Emsdetten) mit Nemo. Lediglich der Sieg in der Einzelwertung der Kategorie Pferde ging an eine Reiterin von außerhalb Westfalens. Hier gewann die für den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern startende Einzelreiterin Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) mit Sarotti. ...mehr


DOSB: Jahrbuch des Sports erschienen


Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gibt auch in diesem Jahr wieder ein „Jahrbuch des Sports“ heraus. Darin enthalten sind etwa 10.000 Anschriften und Kontaktdaten von Organisationen und Institutionen des deutschen Sports. „Selbst im Zeitalter der neuen Medien ist das Jahrbuch des Sports in dieser gedruckten Form ein empfehlenswertes Nachschlagewerk und übersichtlicher Wegweiser durch die Sportszene in unserem Land“, erklärt Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, im Vorwort.

 Das „Jahrbuch des Sports 2011/2012“ (ISBN 978-3-88500-411-0) ist im Schors-Verlag erschienen, hat 610 Seiten und kostet 19 Euro zuzüglich Porto und Nachnahmegebühr oder ist gegen Vorkasse zuzüglich Porto (derzeit 2,20 Euro) auf das Postgirokonto der Schors-Verlags-Gesellschaft mbH, Kto.-Nr. 505 56-605, BLZ 500 100 60 erhältlich.

 


Sichtung für Jugendturnier Verden am 3. Oktober


Hannover (psvhannover-aktuell). Der Pferdesportverband Hannover sichtet für die Springprüfungen beim nationalen Hannoverschen Jugendturnier in Verden (18. bis 21. November 2011) am 3. Oktober im AZL Luhmühlen. Die Anforderungen/ Zulassungsvoraussetzungen für die Sichtung sowie das Jugendturnier sind jetzt als PDF-Datei online.
Gesichtet wird in Luhmühlen für das Nachwuchschampionat der Ponyreiter, für das Nachwuchschampionat der Junioren (HGW-Nachwuchschampionat) sowie für die Nationalen Springprüfungen Kleine Tour (M** bis S*) und Große Tour (S* bis S**).

 


EM-Gold für Grete Linnemann


(fn-press). Die deutschen Ponydressurreiterinnen sammeln bei den Europameisterschaften in Polen weiter fleißig Medaillen. Nach Mannschafts-Gold kamen nun auch Einzel-Gold für Grete Linnemann (Sittensen) mit Cinderella M WE und Einzel-Silber für Lena Charlotte Walterscheidt (Mönchengladbach) mit Equestricons Lord Champion hinzu.

„Grete ist heute mutig und mit viel Risiko zu Gold geritten. Es gab nur winzige technische Fehler“, freute sich Cornelia Endres (Dülmen-Buldern), Bundestrainerin der Ponydressurreiter über das zweite EM Gold in Jaszkowo (76,92 Prozent). Und auch Silber ging an die Deutschen. Mit einem „superfeinen, stilistisch anspruchsvollen und vor allem blitzsauberen Ritt“ steuerte Lena Charlotte Walterscheidt ihren Lord durchs Viereck (75,84 Prozent). Bronze ging an die Holländerin Dana van Lierop mit Day of Diva (75,47 Prozent).

 


Pony-Dressurreiter gewinnen EM Mannschafts-Gold


Linnemann, Krieg und Walterscheidt auf Platz eins bis drei

 
(fn-press). Die Mission, das Mannschafts-Gold zurückzuerobern, ist den vier deutschen Dressurreiterinnen bei den Pony-Europameisterschaften im polnischen Jaszkowo mit Top-Ergebnissen gelungen. Bundestrainerin Cornelia Endres (Dülmen-Buldern) hat ihre EM-Paare auf den Punkt genau vorbereitet.
In der Besetzung Jessica Krieg (Heinsberg) mit Danilo, Lena Charlotte Walterscheidt (Mönchengladbach) mit Equestricons Lord Champion, Grete Linnemann (Sittensen) mit Cinderella M WE und Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) mit Domino Dancing, sicherte sich das deutsche Team der Ponydressurreiter die Goldmedaille in der Mannschaftswertung.
Nach dem „Ausrutscher“ der seit Jahren auf Gold abonnierten deutschen Ponydressurreiter bei der Vorjahres EM mit Team-Silber, eroberten die Mädchen in Jaszkowo Gold von den Holländern zurück, die diesmal mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen mussten. Punktgleich auf den dritten Rang ritten die Dänen sowie die Briten.
Als „spektakulär“ bezeichnete Cornelia Endres die Ritte ihrer beiden bisher führenden Reiterinnen, Grete Linnemann (77,9 Prozent) und Jessica Krieg (76,2 Prozent), wobei Jessicas Danilo kleine Fehler beim Umspringen sowie Halten und Rückwärtsrichten hatte, die aber kaum ins Gewicht fielen in der Endnote. „Den vielleicht bisher besten Ritt in ihrem Leben mit Lord“ (O-Ton Endres) lieferte die Drittplatzierte Lena Charlotte Walterscheidt (76,1) „ohne Fehler und vom Feinsten“ ab. Ein großes Lob bekam auch die erst elfeinhalbjährige Semmieke Rothenberger, die sich erst kurz vor der EM mit klasse Vorleistungen ins Team geritten hatte. „Unsere Jüngste ist hier obercool geritten und hatte nur einen kleinen Fehler“, freute sich Endres über Semmiekes Euro-Premiere (72,1 Prozent, Platz sieben).

 


FN und Bauernverband kämpfen für Erhalt des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes bei Pferden  


Die Pferdezucht ist eine klassische landwirtschaftliche Tätigkeit. Deshalb haben sich die Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Breido Graf zu Rantzau, an die Bundesregierung gewandt, damit der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Pferde, die als Nahrungs- oder Futtermittel dienen und für Pferde, die in der landwirtschaftlichen Erzeugung eingesetzt sind, beibehalten wird.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte im Mai erklärt, dass eine unterschiedlose Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes nicht mit europäischen Vorgaben vereinbar sei. Die beiden Präsidenten haben in Schreiben an die Parlamentarischen Staatssekretäre im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter, und im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, gefordert, bei einer Umsetzung dieses Urteils in nationales Recht die vom EuGH vorgegebenen Spielräume für einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz bei Pferden voll auszuschöpfen.
„Die europäischen Richter haben kein Problem mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz, wenn er für in der landwirtschaftlichen Erzeugung eingesetzte Pferde angewandt wird“, erklärte DBV-Präsident Gerd Sonnleitner. Hierzu zählen nach Ansicht von DBV und FN Pferde vor Vollendung des fünften Lebensjahres, die bis dahin in der Aufzucht oder Grundausbildung stehen und mangels ausreichender Ausbildung noch nicht vollwertig für Sport- oder Freizeitzwecke nutzbar sind. Diese Pferde werden in den ersten drei Lebensjahren nur ausschließlich und den weiteren beiden Lebensjahren überwiegend in der Weidehaltung, also einer typisch landwirtschaftlichen Erzeugungstätigkeit, eingesetzt. „Der ermäßigte Steuersatz kann auch für Pferde, die aktiv für Zuchtzwecke genutzt werden und dies durch Eintragung in einem Zuchtbuch einer staatlich anerkannten Zuchtorganisation nachweisbar ist, angewandt werden, da die Pferdezucht zur landwirtschaftlichen Erzeugung zählt“, ergänzte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau.
Nach Auffassung von DBV und FN sollten auch Pferde, die von landwirtschaftlichen Betrieben gekauft werden, dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz unterliegen, da Landwirte diese Pferde üblicherweise nicht zu Sport- und Freizeitzwecken einsetzen, sondern für landwirtschaftliche Tätigkeiten wie Zucht oder Weidehaltung, zur Stutenmilcherzeugung oder als Arbeitspferde, zum Beispiel als Rückepferde im Forst.
DBV und FN hatten zuvor Gespräche mit den maßgeblichen Pferdeorganisationen in den Niederlanden und Frankreich geführt. Für Frankreich ist über den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Pferde durch den EuGH noch nicht höchstrichterlich entschieden worden. Bevor Deutschland jetzt das Urteil des EuGH umsetzt, sollten nach Ansicht von DBV und FN die Entscheidungen in anderen EU-Ländern abgewartet werden, um nicht durch ein „Vorpreschen“ Deutschlands massive Wettbewerbsverzerrungen für den heimischen Pferdemarkt entstehen zu lassen. „Die Umsetzung der EuGH-Entscheidung bietet eine sehr gute Gelegenheit, steuerliche Regelungen länderübergreifend einheitlich umzusetzen“, erklärten die beiden Präsidenten Sonnleiter und Graf zu Rantzau.

 


Herwart von der Decken-Schau live im Internet


Hannovers Top-Stuten eröffnen Internationales Dressur- und Springfestival in Verden

Verden. Das Internationale Dressur- und Springfestival, das in Verden vom 3. bis 7. August stattfindet, startet mit einem Highlight für Züchter und Reiter: Die dreijährigen Hannoveraner Stuten geben sich bei der Herwart von der Decken-Schau am Mittwoch, 3. August, die Ehre. Der hippologische Höhepunkt wird live im Internet unter www.hannoveraner.tv übertragen.
Die Stutenschau des Hannoveraner Verbandes ist Schauplatz der besten Dreijährigen aus den Bezirksverbänden. 70 Stute werden von Dressur-Bundestrainer Holger Schmezer, dem ehemalige Nationenpreisreiter Achaz von Buchwaldt, Zuchtleiter Dr. Werner Schade und Vorstandsmitglied Hartmut Wilking bewertet. Sie werden in Abteilungen für dressur- und springbetonte Stuten vorgestellt. Nach dem großen Erfolg der Live-Übertragung im Internet vergangenen Jahr mit zahlreichen Usern rund um den Globus, kann die Herwart von der Decken-Schau ab 10 Uhr live unter www.hannoveraner.tv verfolgt werden.
Die Herwart von der Decken-Schau beginnt um 10 Uhr mit dem Freispringen der Springstuten. Gegen 13.30 Uhr treten die Halbblutstuten an, bevor gegen 14.10 Uhr die Dressurstuten auf die Dreiecksbahn gehen.
Die Verbandsstutenschau findet auf dem WM-Viereck auf dem Gelände an der Niedersachsenhalle in Verden statt. Tickets für die Veranstaltung sind zum Preis von 5 Euro an den Tageskassen erhältlich. Weitere Informationen: www.hannoveraner.com.

 


Internationales Dressur- und Springfestival Verden 3. bis 7. August


WM Junge Dressurpferde mit Kandidaten aus 15 Nationen

 

(Verden) Die Liste der Kandidaten für die Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde steht. In Verden treffen dabei im Rahmen des internationalen Dressur- und Springfestivals vom 3. bis 7. August Reiter und Pferde aus bis zu 15 Nationen aufeinander. Sogar aus Russland reist mit dem sechsjährigen Avans und Inessa Poturaeva ein WM-Teilnehmer an. In der Weltmeisterschaft der Sechsjährigen künftigen Könner im Viereck werden 35 Pferde aus den zwölf Nationen Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Russland, Schweden, den USA und Deutschland erwartet.

Bei den fünf Jahre alten Kandidaten stehen sogar 37 Pferde auf der WM-Liste und dort erhöht sich die Zahl der Nationen sogar auf 15, denn auch Großbritannien, Spanien, Estland und Tschechien schicken WM-Hoffnungen nach Verden.

 

Der Goldmedaillengewinner 2010 bei den fünf Jahre alten Dressurpferden ist dabei: Emmelie Scholtens aus den Niederlanden stellt den nun sechs Jahre alten Rapphengst Astrix von Obelisk/Olivi erneut im Championat in Verden vor.. Zurück kommt auch Damon Jerome H, ein Sohn des einstigen Doppel-Weltmeisters Damon Hill aus einer Guy Laroche-Mutter, den Uta Gräf (Kirchheimbolanden) im vergangenen Jahr auf den vierten WM-Platz ritt. Und Andreas Helgstrand stellt die Sechste der WM 2010, Torveslettens Stamina von Stedinger/Carano in der WM der sechs Jahre alten Dressurpferde vor.

 

Seit 2001 ist Verden Standort der Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde, bereits 1997 wurde das Pilotprojekt WM in der Reiterstadt durchgeführt. Die WM beginnt in Verden ganz zwanglos am Mittwoch, dem 3. August mit dem Warm-Up ab 18.00 Uhr. Am Donnerstag findet in der WM-Arena auf dem Rennbahngelände um 09.00 Uhr die Qualifikation der fünf Jahre alten Dressurpferde statt. Am Freitag folgt um 08.00 Uhr die Qualifikation der sechs Jahre alten Kandidaten und ab 15 Uhr das Kleine Finale der fünf-jährigen WM-Pferde. Die drei besten Pferde dieser Prüfung dürfen am Samstag im WM-Finale starten. Und das Finale ist das Glanzlicht am Samstag, dem 6. August um 15.00 Uhr. Zuvor wird das Kleine Finale bei den sechs Jahre alten Dressurpferden ab 09.30 Uhr geritten. Auch aus dieser Prüfung qualifizieren sich die drei besten Pferde für das WM-Finale der Sechsjährigen am Sonntag um 11.45 Uhr.

 

Alles über das Programm, Infos zu Tickets und mehr unter www.verden-turnier.de

 


Trakehner Bundesturnier mit Teilnehmern aus 13 Nationen



Hannover –  Die neuen Trakehner Champions sind gekürt, goldene Schleifen und Schärpen verteilt und mit den Championats-Ehrungen ging das 7. Trakehner Bundesturnier im Reiterstadion Hannover zu Ende. Eine Veranstaltung auf die Turnierleiter Jürgen Hanke, Vorsitzender des Zuchtbezirks Niedersachsen/ Hannover, und sein Team rundherum stolz sein können. Die Gäste aus 13 Nationen sparten nicht mit Komplimenten für die Organisatoren, die das drei-einhalbtägige Ereignis auf die Beine stellten.

 

Unvergesslich dürfte der Tag auch für die Trakehner Züchterin Gisela Gunia (Uslar) sein. Aus ihrer Zucht stammen gleich zwei Trakehner Champions: Donauflamme (8,19), dreijährige Stute von Rheinklang-Maizauber und der dreijährige Hengst Herbstkönig (8,31) von Interconti-Timber sind die neuen Champions der dreijährigen Reitpferde. Herbstkönig war Reservesieger des Trakehner Hengstmarktes 2010. Notiz am Rande: Donauflamme ist tragend von Herbstkönig. Bei den vierjährigen Reitpferden heißt die neue Championesse der Stuten und Wallache Unna Donna (8,50) von Donaufels-Hohenstein. Die Stute wurde von EM-Kandidatin Helen Langehanenberg (Havixbeck) vorgestellt. Der Champion der vierjährigen Hengste ist Herbstbach (8,37) von Occacio-Schönbrunn und er zeigte sich unter dem Sattel von Mareike Peckkolz von seiner besten Seite. Diese vier neuen Trakehner Reitpferdechampions erhielten auch die Nominierung zu den Bundeschampionaten der Reitpferde in Warendorf. Darüber hinaus konnte Lars Gehrmann, Zuchtleiter und Geschäftsführer des Trakehner Verbandes weitere Nominierungen bekannt geben. So erhielten auch der dreijährige Hengst Windsor von Ovaro-Schiffon (Mareike Peckholz) und die vierjährigen Hengste Montafon von Cadeau-Herzzauber (Alena Kempkens) und Sidney Bay von Axis-Kostolany (Hannes Lütt), das „Ticket“ für die bedeutendste Veranstaltung der deutschen Pferdezuchten in Warendorf. Als Reserve wurden zudem die vierjährigen Wallache Mein Traum von Caprimond-Marduc und Isenbart von Elfenstein-Lehndorff`s sowie der vierjährige Hengst Shapiro von In Petto-Biotop nominiert.

 

Neuer Springpferde-Champion der Trakehner ist übrigens eine Pferdedame: Die fünf Jahre alte Stute Minzlady von Heops-Sixtus, seinerzeit entdeckt von ihrem erst 14 Jahre jungen Reiter Philipp Koch (Tasdorf), der die braune Stute auch selbst durch die Springpferdeprüfungen des Bundesturniers pilotierte und in Serie gewann. Ein Novum gab es im Dressurpferde-Championat. Punktgleich auf Rang eins teilen sich zwei Kandidaten den begehrten Titel: Hamilton, Schimmelhengst von Distelzar-Fahnenträger II aus der Zucht von Pieter Smeets (Kleve) und Belsazar, ein Wallach von Hoftaenzer-Caprimond aus der Zucht von Michael Schiele (Malente).

 

Preis der VGH-Versicherung Hannover für Herzgold

Sportliche Schlagzeilen wurden zudem im Dressurviereck und auf dem großen Springplatz geschrieben. Herzgold, neun Jahre alte Gipsy King-Radom-Tochter, sorgte über den Stangen für Furore. Die patente, schwarzbraune Stute trat im Preis der VGH-Versicherung Hannover im ersten S-Springen ihres Lebens an und gewann prompt mit ihrem Reiter Claas Gröpper (Tökendorf). „Sie ist sehr eifrig und will wirklich immer alles richtig machen,“ schwärmt der Profi, „es macht wirklich immer Spaß mit ihr aufs Turnier zu fahren.“ Immerhin ließ Herzgold sogar den Trakehner Hengst Hirtentanz mit Thieß Luther (Wittmoldt) hinter sich. Der Axis-Kostolany-Sohn, der so vermögend und locker springt, hatte einen schlichten Flüchtigkeitsfehler zum Ende des Parcours und landete auf Rang vier hinter Jan Glißmann (Sülldorf) mit dem 13 Jahre alten Olymp von Liebestraum und Maren Kardel (Neuehangen) mit dem 12 Jahre alten Ustinov.

 

Das Glanzlicht des Dressurprogramms war die Intermediaire I-Kür – Preis des Trakehner Fördervereins und der Sunsprite Ranch  - und hier ging der Sieg nach Luxemburg. Nach zwei zweiten Plätzen „spielten“ Rikke Svane und der neun Jahre alte Trakehner Hengst Finckenstein von Latimer-Kennedy mit Musik und Choreographie und eroberten Rang 1 (71,91 Prozent) vor der Norddeutschen Meisterin Anna-Lena Kracht (Rehagen-Hamburg) mit Kasimir TSF von Ivernel-Charly Chaplin und Jürgen Höfler (Bielefeld) mit Flavio Go von Maizauber-Alpenkönig.

 

Das 7. Trakehner Bundesturnier in Hannover begeisterte rundherum: „Eine Top-Veranstaltung mit hoher Beteiligung und gutem Sport,“ brachte es die Vorsitzende des Trakehner Verbandes, Petra Wilm (Tasdorf) auf den Punkt. „Die Zuschauerbeteiligung wächst kontinuierlich und wir haben uns auch über die hohe internationale Beteiligung bei den Reitern gefreut.“ Zufrieden nach wochenlanger Vorbereitungsarbeit zeigte sich auch Turnierleiter Jürgen Hanke (Hameln). Akribisch genau bis ins Detail arbeitete das Organisationsteam, dass sein Augenmerk sogar auf ein verbessertes Catering legte: „Das Team hat super gearbeitet. Von allen Seiten haben wir gehört, dass das Bundesturnier zu den harmonischsten Veranstaltungen gehört. Ein Richter hat sogar verlauten lassen, dass sei eine der bestorganisierten Veranstaltungen überhaupt. Und – es wollen alle wieder kommen!“

 

Mehr Informationen im Internet: http://www.trakehner-verband.de

Foto: Lafrentz

 

 


EY-Cup-Sieg in Gera für Patrick Conrad


Das schwerste Springen des European Youngster Cups in Gera sicherte sich ein junger Mann aus Eisdorf: Patrick Conrad gewann mit Triomf, einem elf Jahre alten niederländischen Wallach das 1,45-Meter-Springen mit Stechen und heimste damit den Löwenanteil der zu vergebenden Punkte für den EY-Cup ein.  Er ist 20 Jahre jung, kann im August Geburtstag feiern und wurde bereits als Dreijähriger auf den Rücken eines Ponys gesetzt.

In fehlerfreien 43,93 Sekunden „schnurrten“ Triomf und Patrick durch das Stechen der EY-Cup-Prüfung und „stachen“ damit buchstäblich sieben Mitbewerber aus. Das Ziel der jungen Generation U25 ist das Finale des EY-Cups in Frankfurt im Dezember. Platz zwei ging an die Siegerin des Vortages – Katja Dellert aus Burgpreppach  mit Que Tal vor Daniel Könemund (Neuenkirchen-Bramsche) mit Casino Royale. Insgesamt 26 Reiterinnen und Reiter der Generation U25 gingen beim internationalen GERA SUMMER MEETING im European Youngster Cup an den Start.

Der European Youngster Cup im Internet: www.eycup.eu

 


Internationales Dressur- und Springfestival Verden


Der In-Treffpunkt der Pferdewelt – Verden glänzt mit Top-Sport und WM-Flair

21.07.2011 (Verden)  Das Internationale Dressur- und Springfestival in Verden mit den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde zählt zu den Spitzenereignissen im Pferdeland Niedersachsen. Vom 3. bis 7. August werden erneut die besten jungen Dressurtalente auf vier Beinen in Verden erwartet, lockt das breite Prüfungsangebot und die Verden Country Days Teilnehmer und Besucher aus buchstäblich aller Welt nach Verden. Manche reisen sogar aus den USA und Australien an, um dabei zu sein, wenn in Verden um Edelmetall gekämpft wird und die Stadt buchstäblich „unter die Hufe“ gerät. ...mehr

 


Gestalten Sie die APO mit!


21.07.2011 (fn-press). 2014 kommt die neue Ausbildung-Prüfungs-Ordnung (APO) heraus. Wer Änderungswünsche und Verbesserungsvorschläge zum Beispiel zu den Reitabzeichen, zur Trainerausbildung oder zur Kennzeichnung von Vereinen und Betrieben hat, ist von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) herzlich eingeladen, diese der FN mitzuteilen. ...mehr


Knappe Entscheidung im Seejagdrennen


19.07.2011 Der zehn Jahre alte Alanco im Besitz des Stalles Steintor der Familie Seiler aus Hannover gewann am zweiten Tag der Galopprennwoche in Bad Harzburg den Preis der Berenberg Bank, das über 3550 Meter führende Seejagdrennen.  ...mehr


CIC*/CIC** in Sahrendorf


19.07.2011 Wenn vom 22. bis 24. Juli der Reit- und Fahrverein Auetal in Sahrendorf erneut seine Pforten für das internationale Vielseitigkeitsturnier öffnet, werden mehr als 150 Reiter aus zehn Nationen das zehnte Jubiläum der Veranstaltung feiern. 45 ausländische Teilnehmer aus Dänemark, Finland, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweiz, Schweden und Ungarn werden in die Lüneburger Heide reisen, um sich mit der deutschen Vielseitigkeitselite zu messen. Angeführt wird diese vom aktuellen Sieger des CCI4* Luhmühlen Andreas Dibowski (Döhle). ...mehr


Hannover feiert seine Landesmeister 2011




Foto: Pantel

18.07.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). In Hannovers Reiterstadion freuten sich neun neue Landesmeister Dressur und Springen 2011 des PSV Hannover über ihre Goldmedaillen. Herzlichen Glückwunsch an alle Medaillenträger. Die Landesmeister im Überblick:

Reiter/Senioren Dressur, Gold: Hartwig Burfeind (RV Sandbostel) / De Value
Junge Reiter Dressur, Gold: Svenja Peper (RV Harsefeld) / Carlo Calucchi
Junioren Dressur, Gold: Maxi Kira von Platen (RG Platenhof) / Succession
Pony Dressur, Gold: Grete Linnemann (RC Königshofer Heide Sittensen) / Don’t Forget

Reiter/Senioren: Springen (Herren), Gold: Florian Böhner (RFSP Sieversen) / Salome
Reiter/Senioren (Damen), Gold: Linn Zakariasson (RV Aller-Weser) / Luzifer R

Junge Reiter Springen, Gold: Alexander Bontemps (PZRV Luhmühlen) / Candaletto 

Junioren Springen, Gold: Mathis Schwentker (RFV St. Georg Kreuzkrug Raddestorf) / Czarnitza
Pony Springen, Gold: Sofie Löhden (RV Zeven) / Trixi
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CHIO Aachen: Shutterfly verabschiedet


Meredith Michaels-Beerbaum und Shutterfly drehen letzte Ehrenrunde

18.07.2011 Aachen (fn-press). „Nobody does it better“. Zur Musik von Carly Simon drehte der Hannoveraner Wallach Shutterfly nach dem Großen Preis von Aachen seine letzte Ehrenrunde durch das Soerser Springstadion. Während des CHIO hatte sich seine Reiterin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) entschlossen, den 18-Jährigen  in Aachen aus dem Sport zu verabschieden. „Es ist das beste Turnier der Welt, das beste Publikum der Welt und Shutterfly ist das beste Pferd der Welt.“ Noch am Mittwoch hatte das Paar den Preis von Europa gewonnen. ...mehr


CHIO Aachen



Meredith Michaels-Beerbaum gewinnt den Preis von Europa

14.07.2011 Selten hat man Meredith Michaels-Beerbaum so emotional erlebt. Bei der Siegerehrung im Warsteiner-Preis, Preis von Europa, konnte die Springreiterin ihre Tränen nicht zurückhalten. „Das war schon ein emotionaler Moment für mich. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit Shutterfly noch einmal eine der wichtigen Prüfungen beim CHIO Aachen gewinnen würde. Schließlich ist er schon 18 Jahre alt“, freute sich Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) daher um so mehr über ihren Sieg. ...mehr


Startschuss für Ritt um die Landesmeisterschärpen 2011


13.07.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). Mit 61 Prüfungen, 550 Reitern, 1340 Pferden und 1700 Starts ist das viertägige Turnier-Programm (14. bis 17. Juli) der Hannoverschen Landesmeisterschaften Dressur und Springen prall gefüllt. Im Reiterstadion Hannover sorgen am Donnerstag ab sieben Uhr morgens talentierte Nachwuchspferde in den Bundeschampionats-Qualifikationsprüfungen Dressur und Springen bis Kl. M** für einen hochkarätigen Veranstaltungs-Auftakt. ...mehr


Pferdespaß für die ganze Familie auf der VERDIANA 2011



13.07.2011 Das Freizeit- und Breitensportfestival VERDIANA, das vom 27. bis 28. August 2011 zum zehnten Mal auf dem großzügigen Rennbahngelände in Verden stattfindet, bietet auch in diesem Jahr ein buntes Bild rund ums Pferd. Wegen der laufenden Umbaumaßnahmen der Niedersachsenhalle und des Rennbahngeländes musste auf ein großes Jubiläum verzichtet werden. Aber neue Highlights und bewährte Veranstaltungsteile mit unterschiedlichen Reitweisen und Pferden aller Rassen locken erneut Familien, Pferde- und Hundebegeisterte, sowie ein Publikum, das einfach die einzigartige Atmosphäre genießen will. ...mehr


Sommer-Auktion Hannoveraner Reitpferde


13.07.2011 (Verden) Am 22./23. Juli findet die Sommer-Auktion Hannoveraner Reitpferde in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule in Verden statt.
Das Auktionstraining der talentierten Spring- und Dressurpferde startet ab dem 12. Juli. Die sonntägliche Präsentation am 17. Juli beginnt um 10:00 Uhr mit dem Freispringen. Ab 12:00 Uhr werden die Spring- und Dressurpferde der Kollektion gezeigt. ...mehr


EM Springen Comporta: Silber für deutsches Children-Team


12.07.2011 Comporta/POR (fn-press). Grund zum Jubel gab es heute im Lager der deutschen Nachwuchsspringreiter bei den Europameisterschaften in Comporta / Portugal. Die Jüngsten, die zwölf- bis 14-jährigen Springreiter, gewannen Silber mit der Mannschaft. Gold ging nach Irland, Bronze nach Großbritannien. ...mehr


Landesmeisterschaften Dressur und Springen: Auf nach Hannover!


12.07.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). Reitsportfans aus ganz Niedersachsen freuen sich schon seit Wochen auf das Hannoversche Landesturnier HA.LT mit den landesweit besten Dressur- und Springreitern. An den Start gehen vom 14. bis 17. Juli 550 Reiter, 1340 Pferde, darunter 15 Kreisreiterverbands-Mannschaften. Vier Tage Top-Reitsport im grünen Reiterstadion Hannover garantieren Spannung und Spaß für die ganze Familie. Für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei. ...mehr



Foto: Pantel


Springreiter für CHIO Aachen nominiert


07.07.2011 (fn-press). Die deutschen Springreiter, die beim CHIO in Aachen starten dürfen, stehen fest. Für den Nationenpreis sind Christian Ahlmann (Marl), Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Marcus Ehning (Borken), Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) und Carsten-Otto Nagel (Norderstedt) benannt worden. Welche vier Reiter für das deutsche Team im Nationenpreis an den Start gehen, gibt Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) während des CHIO Aachen bekannt. ...mehr


DM Vierspänner Riesenbeck


Nationale Titelkämpfe an der Surenburg

07.07.2011 (fn-press). Der Reiterverein Riesenbeck hat sich als Veranstalter von hochkarätigen Fahrsport-Turnieren in der Vergangenheit bereits mehrfach bewährt. Bereits zum zehnten Mal finden vom 21. bis 24. Juli Deutsche Meisterschaften an der Reitsportanlage Surenburg statt. ...mehr


Züchterprämien 2010


Auszeichnung für Züchter erfolgreicher Pferde

07.07.2011 (fn-press). Züchter von im Turniersport besonders erfolgreichen deutschen Pferden konnten sich in den vergangen Tagen über einen Scheck freuen. Als Anerkennung und Dank für die Züchter schreiben die deutschen Turnierveranstalter für jeden ausgeschriebenen Gesamtgeldpreis zusätzlich eine Züchterprämie aus. Die im Turnierjahr 2010 angefallene Züchterprämie beläuft sich auf 1.004.862 Euro und wird auf der Grundlage der jährlichen Ranglisten sowie eines festgesetzten prozentualen Verteilungsschlüssels an erfolgreiche Züchter verteilt. ...mehr


Longlist für EM Vielseitigkeit Junge Reiter aufgestellt


05.07.2011 Fürstenau-Lonnerbecke (fn-press). Im Anschluss an die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (CIC**) in Fürstenau-Lonnerbecke hat die Arbeitsgemeinschaft Jugend des Vielseitigkeitsausschusses des Deutschen Olympiade Komitees (DOKR) folgenden Jungen Reitern den Start bei der letzten Europameisterschaftssichtung in Hünxe (22. bis 24. Juli) empfohlen: ...mehr


Global Champions Tour: Michaels-Beerbaum Vierte in Portugal


04.07.2011 Estoril/POR (fn-press). Zu einem wahren Triumph für die deutschen Springreiter entwickelte sich die sechste Etappe der Global Champions Tour, der höchstdotierten Springserie, die beim Internationalen Springturnier (CSI*****) im portugiesischen Estoril ausgetragen wurde. ...mehr


DM Zweispänner: Bronze für Arndt Lörcher


04.07.2011 Greven (fn-press). Die 23-jährige Carola Diener aus Lähden ist bei den Deutschen Meisterschaften der Ein- und Zweispänner und der Fahrer mit Behinderung im westfälischen Greven Deutsche Meisterin der Zweispänner geworden. Bei den Einspännern ging der Titel des Deutschen Meisters an Christoph Dieker aus Gescher. Josef Sauerwald aus Havixbeck gewann bei den Fahrern mit Behinderung die Goldmedaille. ...mehr


Vielseitigkeit: Team Hannover Deutscher Vizemeister


04.07.2011 Fürstenau-Lonnerbecke (fn-press). Sie trumpften schon beim Preis der Besten auf und bei den Deutschen Meisterschaften der Jungen Reiter in Krusemark. Jetzt dominierten die jungen Wilden aus dem Rheinland auch die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Vielseitigkeit bei den „Windreich Open“ in Lonnerbecke. In der Besetzung Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina, Freya Füllgraebe (Krefeld) mit Oje Oje, Ben Leuwer (Königswinter) mit Cappuccino und Calina Nothofer (Kamp-Lintfort) mit Simba verwies die rheinische Verbandsmannschaft die Teams aus Hannover und Westfalen auf die Plätze. ...mehr


Dressur: Teilnehmer für Nachwuchs-Europameisterschaften nominiert


04.07.2011 Neubeeren (fn-press). Im Anschluss an die letzte EM-Sichtung in Neubeeren hat die Arbeitsgemeinschaft Nachwuchs des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Europameisterschaften der Jungen Reiter und Junioren in Broholm/ Dänemark (21. bis 24. Juli) sowie der Pony-Europameisterschaften in Jaszkowo/Polen (27. bis 31. Juli) nominiert. ...mehr


HA.LT: Helfer für Presse- und Sponsorenbereich gesucht


01.07.2011 Hannover (psvhannover-aktuell). Das Hannoversche Landesturnier HA.LT im Reiterstadion vom 14. bis 17. Juli 2011 zählt zu den schönsten Freilandturnieren im Verbandsgebiet. Für den Bereich Presse- und Sponsorenbetreuung im Zelt des PSV Hannover suchen wir noch ehrenamtliche Helfer, bzw. engagierte junge Pferdesportler ab 16 Jahren, die Lust haben, einen Einblick in die Pressearbeit einer Turnierveranstaltung zu bekommen. ...mehr


Volles Programm beim Trakehner Bundesturnier


01.07.2011 Hannover – Vom 21. bis 24. Juli wird das Reiterstadion in Hannover einmal mehr zur sportlichen Bühne der Trakehner. Das Bundesturnier ist mittlerweile nicht nur im Trakehner Kalender eine fest etablierte Größe und offeriert Jahr für Jahr eine anspruchsvolle Mischung aus Sport und Zucht. ...mehr


Stempelhengst Weltmeyer ist tot


29.06.2011 Das Landgestüt Celle trauert um Weltmeyer. Der Linienbegründer und Stempelhengst der hannoverschen Dressurpferdezucht musste am 28. Juni nach einer schweren Kolik im Alter von 27 Jahren erlöst werden. ...mehr


Hilmar Meyer gewinnt Auftakt von Lotto 3plus1


27.06.2011 (Fehmarn) Gute 250 Kilometer Anreise legte er zurück und das hat sich gelohnt. Hilmar Meyer – Profi mit eigenem Betrieb im niedersächsischen Morsum - gewann in Fehmarn die erste Qualifikation der Springsportserie Lotto 3plus1 mit dem Holsteiner Schimmelwallach Animous. Das bringt 28 Punkte für das Ranking und 1250 Euro Preisgeld. Den Erfolg in der schweren Prüfung mit Siegerrunde wollten immerhin auch 50 Mitbewerber schaffen. ...mehr



Foto: Lafrentz


Peter Teeuwen und Ferike Bormann vertreten LV Hannover in der German Horse Pellets Tour


27.06.2011 Isernhagen -  Er geht mit gutem Vorbild voran: Peter Teeuwen aus Hanstedt, Bundestrainer der deutschen Ponyreiter, hat beim Reitturnier in Isernhagen die Qualifikation zum Finale der German Horse Pellets Tour gewonnen. Mit der neun Jahre alten Hannoveraner Fuchsstute Fete blieb Teeuwen fehlerfrei in 62,53 Sekunden. Zweite in der klassischen schweren Springprüfung wurde Ferike Bormann (Harsum) auf Lavina Love. ...mehr


Voltigieren


EM-Tickets für Junioren vergeben, Startplätze für CHIO Aachen stehen fest

24.06.2011 (fn-press). Das Juniorteam Hamburg hat den CVI in Krumke/Sachsen-Anhalt gewonnen und wurde im Anschluss vom Disziplinbeirat Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) für die Europameisterschaften in Le Mans (16. bis 21. August) nominiert. ...mehr

 

 


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PM-Förderprojekt: „Pferdesport in der Schule“

24.06.2011 Warendorf (fn-press). Pferd und Pferdesport als unverzichtbaren Bestandteil der Gesellschaft erhalten – das ist nur ein Ziel, das die Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und damit auch ihre die Persönlichen Mitglieder verfolgen. Dazu gehört es auch, den Nachwuchs schon früh für das Pferd zu begeistern. Und zwar auch solche Kinder, die die nicht in einem typischen Reiterhaushalt, in ländlicher Idylle oder besonders gut betuchten Familien aufwachsen. Eine gute Möglichkeit dazu bietet der „Pferdesport in der Schule“. Im Rahmen eines neuen Förderprojekts unterstützen die PM ab sofort Schulen, die künftig mit Reitvereinen oder Pferdebetrieben zusammenarbeiten wollen, mit Zuschüssen bis zu 500 Euro. ...mehr


Teilnehmer für Nachwuchs-EM Springen nominiert /


Celine Schradick reist nach Portugal

22.06. 2011 Hagen a.T.W. (fn-press). Im Anschluss an das Jugend-Nationenpreisturnier „Future Champions“ in Hagen am Teutoburger Wald hat die Arbeitsgemeinschaft Nachwuchs des Springausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Europameisterschaften der Jungen Reiter, Junioren und Children in Comporta/Portugal (6. bis 10. Juli) sowie die Pony-Europameisterschaften in Jaszkowo/Polen (27. bis 31. Juli) nominiert. ...mehr


WM Junge Dressurpferde in Verden: Teilnehmer sind nominiert


22.06.2011 (Verden). Die Nachwuchspferde, die die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde vom 3. bis 7. August in Verden vertreten werden, sind nominiert. Wie in den beiden Jahren zuvor gab es wieder nur eine bundesweite Sichtung. 31 fünfjährige und 28 sechsjährige Pferde wurden am Bundesleistungszentrum in Warendorf unter dem Sattel präsentiert. Im Anschluss nominierte das  Sichtungsgremium, bestehend aus den Richtern Jonny Hilberath (Scheeßel), Klaus Ridder (Datteln) und Bundestrainer Holger Schmezer (Verden), folgende Pferde: ...mehr



Das nächste Heft erscheint am 29. Februar




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Das reitsportMagazin ist offizielles Mitteilungsblatt der Pferdesportverbände