Sport

Deutsches Mannschaftschampionat der Springreiter wird TV-Ereignis


22.02.2012 (Braunschweig)  Die Löwen Classics in der Braunschweiger Volkswagen Halle sind vom 15. bis 18. März  erneut Standort des Deutschen Hallenchampionats der Springreiter und erstmals wird die Mannschaftsentscheidung im Norddeutschen Fernsehen gezeigt. Der NDR geht damit einen neuen Weg – zeichnet am Freitag die Entscheidung in der Mannschaftsprüfung des Deutschen Hallenchampionats auf und zeigt spannenden Sport in der Sendung Sportclub live am Samstag ab 15.00 Uhr.

 

Das Deutsche Hallenchampionat ist praktisch die Deutsche Meisterschaft der Landesverbände. Bayern trifft auf Schleswig-Holstein und Westfalen auf Sachsen-Anhalt im Parcours. Jeder Landesverband hat das Recht eine Equipe nach Braunschweig zu schicken. Im vergangenen Jahr gewann Schleswig-Holstein mit Janne Friederike Meyer, Carsten-Otto Nagel und Jörg Naeve unter der Regie des Teamkapitäns Harm Sievers knapp vor Baden-Württemberg mit Andreas und Niklas Krieg und Timo Beck. Platz drei ging an Mecklenburg-Vorpommern.

 

Die Entscheidung des NDR, die Mannschafts-Entscheidung, die von der Braunschweigischen Landessparkasse präsentiert wird, im TV zu zeigen unterstreicht den Stellenwert, den die Meisterschaft binnen weniger Jahre erreicht hat..

 

Karten für die Löwen Classics

Tickets sollte man sich frühzeitig sichern, wenn man die Löwen Classics erleben möchte:  Die Ticket-Hotline ist unter 0531 - 16606 (14ct/min, Mobilfunkpreise können abweichen) zu erreichen. Online gibt es Tickets unter  www.loewenclassics.de.

 

 


Neumünster: Dreifacherfolg für deutsche Springreiter




Andreas Kreuzer

21.02.2012 (fn-press). Lieferten die deutschen Dressurreiter in der Weltcup-Kür am Sonntagvormittag beim Internationalen Spring- und Dressurturnier in Neumünster einen Dreifacherfolg ab, so machten es ihnen die deutschen Springreiter beim Großen Preis am Nachmittag nach und belegten ebenfalls die Plätze eins bis drei.

Den Sieg sicherte sich der erst 21-jährige Andreas Kreuzer (Marienheide), der mit dem Mecklenburger Hengst Chacco Blue (v. Chambertin) den Stechparcours fehlerfrei in 42,99 Sekunden absolvierte. Er verwies damit seine insgesamt zwölf Mitbewerber im Stechen auf die weiteren Plätze. Zweiter wurde Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara (null Strafpunkte in 43,37 Sekunden). Platz drei ging an den Mannschafts-Welt- und Europameister Carsten-Otto Nagel (Norderstedt) mit Cazaro (null Strafpunkte in 46,25 Sekunden).

Bester ausländischer Reiter war der Däne Sören Pedersen, der mit Tailormade Esperanza de Rebel Platz vier belegte (null Strafpunkte in 49,84 Sekunden). Mit Hans-Thorben Rüder (Fehmarn) und Orlanda Z landete ein weiteres deutsches Paar auf dem fünften Platz. Rüder hatte mit seiner Stute zwar in 40,48 Sekunden die absolut schnellste Zeit im Stechen geboten, musste sich aber nach einem Abwurf mit Platz fünf zufrieden geben.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.reitturnier.de !
Foto: Hellmann

 


Neumünster: Carsten-Otto Nagel gewinnt erste Sonderwertung zum Solartechnik Stiens Nordcup 2012




Carsten-Otto Nagel auf Cazaro

21.02.2012 

Die VR Classics in Neumünsters Holstenhallen waren die erste Station im Solartechnik Stiens Nordcup 2012: Im Großen Preis sicherte sich Mannschafts-Weltmeister Carsten-Otto Nagel aus Wedel mit dem Holsteiner Cazaro Platz drei und damit prompt auch 15 Punkte. Der Solartechnik Stiens Nordcup 2012 richtet sich an Springreiter aus Reitvereinen der Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen, die bei den VR Classics, dem Pferdefestival Redefin und in den Etappen der DKB-Riders Tour starten. Das Kaufunger Unternehmen Solartechnik Stiens ist Hauptsponsor der Tour und der beiden internationalen Turniere.

 

Nagel hat mit dem Erfolg nun auch den ersten Schritt in Richtung umweltfreundlicher Stromproduktion getätigt, denn der neue Hauptsponsor der VR Classics spendiert dem besten Reiter der Serie in Neumünster ein 1kwPeak Photovoltaik. Klar, dass sich der Mannschafts-Weltmeister erst Mal genau erkundigte, wieviel Strom man damit im Jahr produzieren kann und wie groß so eine Anlage ist. Nagel kann das sogar noch ausbauen, denn die nächste Station des Solartechnik Stiens Nordcup ist das Pferdefestival Redefin vom 4. bis 6. Mai…..

Die Punkteverteilung in der Sonderwertung des Solartechnik Stiens Nordcup orientiert sich an der Platzierung im Großen Preis. Hinter Carsten-Otto Nagel rangiert Hans-Thorben Rüder auf Platz zwei. Der Springreiter startet nach wie vor für seinen Heimatverein, den Fehmarnschen RRV, obwohl er seit mehreren Jahren in Greven lebt und arbeitet.


Das aktuelle Ranking des Solartechnik Stiens Nordcup 2012

1. Carsten-Otto Nagel (Wedel) 15 Punkte

2. Hans-Thorben Rüder (Greven/ Fehmarscher RRV) 11

3. Rolf Moormann (Großenkneten) 7

4. Rene Tebbel (Emsbüren) 6

5. Heiko Schmidt (Neu-Benthen) 5

6. Nisse Lüneburg (Hetlingen) 0

6. Janne Friederike Meyer (Schenefeld) 0

6.. Florian Meyer zu Hartum (Mühlen) 0

6. Jörg Naeve (Bovenau) 0

6. Andre Schröder (Radesforde) 0

6. Jan Sprehe (Lönningen) 0

6.. Thomas Voß (Schülp) 0

 

Fotonachweis: Hellmann

 




Neumünster: Sensationeller Sieg für Helen Langehanenberg in der Weltcup-Kür




Helen Langehanenberg

21.02.2012 (fn-press). Einen sensationellen Sieg landete Helen Langehanenberg (Havixbeck) im Dressur-Weltcup im schleswig-holsteinischen Neumünster. Mit Damon Hill NRW sicherte sich die 29-Jährige die Grand Prix-Kür und damit zugleich die achte von neun Qualifikationen zum Finale des Weltcups Dressur.

Mit ihrem westfälischen Hengst (v. Donnerhall) erzielte Helen Langehanenberg in der Kür 83,300 Prozent und verwies damit Isabell Werth (Rheinberg)mit El Santo NRW auf Platz zwei (80,975 Prozent). Im Qualifikations-Grand Prix für die Kür am Vortag hatte noch Isabell Werth mit 77,213 Prozent vor Helen Langehanenberg mit 75,830 gewonnen.

Auch das drittbeste Paar der Weltcup-Kür am Sonntag kam aus Deutschland. Mit 77,475 Prozent belegten Uta Gräf (Kirchheimbolanden)und Le Noir Platz drei. Vierte wurde Dorothee Schneider (Framersheim) mit Diva Royal (76,550 Prozent). Die in Baden-Württemberg lebende Dänin Lone Jörgensen belegte als beste ausländische Reiterin mit FBW Don Vito Platz fünf (76,250 Prozent). Mit Nadine Capellmann (Würselen) mit Girasol folgte auf Platz sechs (73,550 Prozent) erneut ein deutsches Paar.

Mit ihrem Sieg in Neumünster setzte sich Helen Langehanenberg auch in der Gesamtwertung der Westeuropaliga des Weltcups Dressur mit nun insgesamt 70 Punkten an die Spitze. Gemeinsam auf Platz zwei rangieren mit jeweils 66 Punkten Valentina Truppa (Italien) und Isabell Werth. Drittbeste Deutsche ist Nadine Capellmann, die mit 51 Punkten den siebten Platz hält. Zwölfte ist Monica Theodorescu (Sassenberg) mit 32 Punkten. Auf Platz 14 findet sich Dorothee Schneider mit 28 Punkten wieder.

Foto: Hellmann

 


Championatskader Springen aufgestellt


17.02.2012 (fn-press). Der Springausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat die Kaderberufungen für das Jahr 2012 bekannt gegeben.

Dem Championatskader gehören an: Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet Z und Codex On, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gotha und Chaman, Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue, Noltes Küchengirl und Sabrina, Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky und Cash, Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco, Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate und Bella Donna, Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina sowie Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Monte Bellini.

In den B-Kader aufgenommen wurden: Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit Magnus Romeo und Embassy II, Katrin Eckermann (Münster) mit Carlsson, Jörg Oppermann (Gückingen) mit Che Guevara, Thomas Voss (Schülp) mit Carena und Carinjo sowie Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Cefalo.


Der B2-Kader setzt sich aus folgenden Reitern zusammen: Eva Bitter (Bad Essen), Daniel Deußer (Valkenswaard/NED), Johannes Ehning (Borken), Felix Hassmann (Lienen), Andreas Kreuzer (Marienheide/Mühlen), Max Kühner (München), Tobias Meyer (Bonstetten), Florian Meyer zu Hartum (Cappeln), Rolf Moormann (Großenkneten), Jörg Naeve (Ehlersdorf), Lars Nieberg (Homberg/Ohm), Heiko Schmidt (Werder), Mario Stevens (Molbergen), Rene Tebbel (Emsbüren) und David Will (Pfungstadt).

 


FEI-Nationenpreis-Cup Vielseitigkeit startet im März


17.02.2012 (fn-press). Ab 2012 gibt es auch in der Vielseitigkeit eine Nationenpreisserie. Das erste von insgesamt sechs Turnieren findet vom 22. bis 25. März in Fontainebleau in Frankreich statt. Deutsche Station der neuen Serie ist das CHIO Aachen (3. bis 8. Juli), wo bereits seit 2007 regelmäßig ein Nationenpreis in der Vielseitigkeit ausgetragen wird.

Alle sechs Nationenpreisturniere sind auf Drei-Sterne-Niveau ausgeschrieben, als CICO*** oder CCIO***. Teilnahmeberechtigt ist jeweils ein Team pro Nation, bestehend aus drei bis vier Reitern. Pro Platzierung gibt es Punkte. Sieger der Serie ist, wer am Ende die meisten Punkte in maximal fünf der sechs Stationen sammeln konnte. Weitere Stationen neben Fontainebleau und Aachen sind Houghton Hall/GBR (24. bis 27. Mai), Strzegom/POL (1. bis 3. Juni), Montelibretti/ITA (21. bis 23. September) und Boekelo/NED (11. bis 14. Oktober).

„Dank der Erfahrungen aus Aachen wissen wir, dass Nationenpreisturniere immer einen großen Reiz ausüben und hoffen, dass die neue Serie das Interesse an der Vielseitigkeit weiter steigern wird. Ich denke, dass es auch für die Reiter spannend ist im Team und ‚für Deutschland’ zu reiten, das zeigen die Erfahrungen aus den Championaten“, sagte Friedrich Otto-Erley, Leiter der Abteilung Turniersport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). „So ein Nationenpreis hat einfach Länderspielcharakter.“ 

Nähere Informationen dazu gibt es auf der Seite der FEI.

 


VR Classics in Neumünster


Top-Turnier mit Spitzenbesetzung

 

 

14.02.2012 Die Reitsportszene im Norden darf sich freuen auf das sportliche Wochenende vom 16. bis 19. Februar bei den VR Classics: Die Holstenhallen werden zum Treffpunkt der Sportelite. Für die internationalen Springprüfungen haben fünf Reiter aus den Top-Ten der Weltrangliste ihre Zusage gegeben, allen voran der Weltranglistenerste der Springreiter, der Europameister Rolf-Göran Bengtsson (Schweden). Außerdem auch die Mannschafts-Europameister Ludger Beerbaum und Marco Kutscher (Riesenbeck), Weltcupsieger Christian Ahlmann (Marl) und der Schweizer Pius Schwizer.

 

 

Neumünsters VR Classics haben Tradition und Charisma. Internationaler Springsport mit allein vier Weltranglistenspringen, Weltcup-Flair in der Dressur, die Championate der Pferdestadt Neumünster, der Indoor-Wettbewerb der Vielseitigkeitsreiter und der Show-Wettbewerb der Reit- und Fahrvereine Schleswig-Holsteins – dieser Mix lockt Zuschauer und Aktive gleichermaßen. Reiter aus aktuell insgesamt 25  Nationen werden vom 16. bis 19. Februar 2012 die Holstenhallen in eine Reitsportarena verwandeln. Eine solche Nationen-Vielfalt gab es in Neumünster wohl noch nie. Geritten wird im Parcours und im Dressurviereck um ein Gesamtpreisgeld von 240.000 Euro, der Etat des CSI3*/CDI-W beträgt ca. 940.000 Euro.

 

Absolute Highlights im Parcours sind der Große Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken am Sonntag, der Mercedes-Benz Cup und der DZ-Bank Preis am Samstag, sowie der Voigt Logistik Cup am Freitag. Diese vier Klassiker bergen besonders viel Prestige, Punkte und Preisgeld. Im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken wird es in jedem Fall einen neuen Sieger geben, denn Titelverteidiger Jan Vinckier aus Belgien muss 2012 auf die VR Classics verzichten.

 

Bummeln in den Holstenhallen
In drei Holstenhallen finden die Besucher Sport und Ausstellung. Während die Holstenhalle 1 Sport pur bietet, sind die Holstenhallen 4+5 der großen Ausstellung mit rund 70 Ständen und dem Abreiteplatz vorbehalten. Dort sorgt eine große Videowand mit den Bildern aus der Holstenhalle 1 dafür, dass auch Besucher in der Halle 5 stets und ständig über das sportliche Geschehen auf dem Laufenden sind und gleichzeitig den freien Blick auf den Abreiteplatz haben. Besonders angenehm: Wer für einen Veranstaltungsabschnitt der VR Classics eine Eintrittskarte hat, kann auch davor und danach in den Hallen 4+5 verweilen und muss die VR Classics noch nicht verlassen. Da können Pferdefans den Turniertag locker ausklingen lassen…..

 

 

Dressur pur in Neumünster
Der Reem Acra FEI World Cup Dressage zelebriert seine achte Etappe in Neumünster und das Nennungsergebnis sucht seinesgleichen: Reiterinnen und Reiter aus 14 Nationen erobern das Dressurviereck in den Holstenhallen, darunter die Mannschafts-Olympiasiegerinnen Isabell Werth (Rheinberg) und Nadine Capellmann (Würselen), Mannschafts-Europameisterin und Vize-Weltmeisterin Laura Bechtolsheimer (Großbritannien) und mit Helen Langehanenberg aus Havixbeck die Mannschafts-Silbermedaillengewinnerin der EM. Eine Vorentscheidung fällt bereits am Samstagvormittag, dem 18. Februar – dann wird im Preis der Madeleine Winter-Schulze, Grand Prix de Dressage, die Qualifikation zur Weltcupprüfung bestritten. Dressurfans sollten sich den Samstag Vormittag reservieren, um alle Weltcup Kandidaten zu sehen. Maximal 25 Kandidaten können im Grand Prix untergebracht werden, tatsächlich reicht die Liste der Anfragen darüber hinaus….

 

Nur die 15 besten Paare dieser Prüfung treten dann am Sonntag im Reem Acra FEI World Cup präsentiert von der VR Bank Neumünster und der Bausparkasse Schwäbisch Hall an – in der Grand Prix Kür.

 

VR Classics weltweit auf den Bildschirmen

Das Traditionsturnier in den Holstenhallen wird vom Norddeutschen Fernsehen NDR im Sportclub live übertragen. Das Sportformat zeigt das Geschehen im Parcours am Samstag und Sonntag und wie immer gehört auch der Blick hinter die Kulissen dazu. Die Sendezeiten des NDR-Fernsehens:

Samstag, 18. 2.         15.00 bis 16.30 Uhr               NDR, Sportclub live

Sonntag, 19.2.          16..00 bis 17.00 Uhr               NDR, Sportclub live

 

Der Reem Acra FEI World Cup, die Kür am Sonntag, wird von FEI-TV im Livestream übertragen. Damit können Zuschauer weltweit unter www.feitv.org die achte Etappe des Dressur-Weltcups verfolgen. Ab 09.50 Uhr CET gewährt FEI-TV den Blick in die Holstenhallen.

Auch das deutsche Pferdesportportal ClipMyHorse.TV überträgt im Livestream aus den Holstenhallen Neumünster.

 

 

 

Karten für die VR Classics gibt es hier

Entweder über die Ticket-Hotline: (04321) 755421 oder per E-Mail an tickets@reitturnier.de Oder direkt in Neumünster nur noch am 14. Februar 2012 im Caspar-von-Saldern-Haus, Haart 32. Die Öffnungszeiten: Di.+ Mi. 09:00-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr, Do.  09:00-12:00 Uhr und 13:00-18:00 Uhr. Danach sind Tickets nur noch an der Tageskasse in den Holstenhallen erhältlich.

 

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.reitturnier.de !  

 


Drei Ponydressurreiter für Bundesauswahllehrgang Preis der Besten nominiert


13.02.2012 (psvhannover-aktuell). Der Jugend- und Sportausschuss des Pferdesportverbandes Hannover in Abstimmung mit Landestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen aufgrund der Eindrücke bei den Sichtungslehrgängen drei Ponyreiterinnen für die Teilnahme am Bundesauswahllehrgang für die Sichtung vom 2. bis 4. März in Hoya zum Preis der Besten nominiert:
Pauline Helmrich/ Chantre’s Held
Julia Parchmann/ Popeye Power
Nadine Falke/ Carlchen P


neon.voltigierportal.de


Der Voltigiersport nennt online

09.02.2012 (fn-press). Die Voltigierer gehen online. Ab Februar steht Aktiven und Turnierveranstaltern mit neon.voltigierportal.de eine Internetplattform zur Verfügung, die den gesamten Prozess der Nennung online abwickelt.

Reiter und Fahrer können bereits seit Jahren online nennen, ab kommendem Jahr ist dies sogar der einzige Weg zum Turnierstart. So weit sind die Voltigierer noch nicht, doch zumindest hält das digitale Zeitalter nun auch im Voltigiersport Einzug. In einem Kooperationsprojekt haben die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und voltigierportal.de gemeinsam die Onlineplattform neon.voltigierportal.de geschaffen, die speziell auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Voltigierer zugeschnitten ist. „Wir haben zunächst auch über eine Erweiterung von fn-neon.de nachgedacht, was aber wegen der vielen Besonderheiten im Voltigiersport schwierig und kostenintensiv geworden wäre. In der Kooperation mit dem voltigierportal.de haben wir jetzt eine hervorragende Alternative gefunden“, sagt Maria Schierhölter-Otte, Leiterin der FN-Abteilung Jugend.

Auf neon.voltigierportal.de können Aktive nach einmaliger kostenloser Anmeldung ihre Turnierdaten eintragen und danach unmittelbar für Turniere nennen. Damit der Start möglichst einfach gestaltet werden kann, stehen ausführliche Informationen sowie eine Vielzahl an Hilfsangeboten zur Verfügung.

 


Vorzeitiges Olympia-Aus für Marina Köhncke


09.02.2012

(fn-press). Noch vor Beginn der grünen Saison hat sich Marina Köhncke (Badendorf) aus dem Championatskader verabschiedet. Wie sie mitteilte, muss ihr Toppferd, die 13-jährige Holsteiner Stute Calma Schelly v. Chambertin, verletzungsbedingt in den nächsten Wochen pausieren. Damit entfällt nicht nur der geplante Start beim CCI**** Badminton Anfang Mai, wo das Paar im vergangenen Jahr mit einem neunten Platz glänzen konnte, sondern auch die Option auf eine Olympia-Teilnahme in London. Marina Köhncke ist das „dienstälteste“ Mitglied des aktuellen Championatskaders. Bereits 1990 gehörte die heute 43-Jährige, damals noch unter ihrem Mädchennamen Loheit, bei den ersten Weltreiterspielen in Stockholm zum deutschen Team und gewann Mannschaftsbronze. Im Falle einer Nominierung wäre London ihr zweiter Olympiastart gewesen. So gehörte sie schon im Jahr 2000 zum deutschen Team bei den Olympischen Spielen in Sydney.


Neue S-Richter und -Parcourschefs


09.02.2012

(fn-press). Fünf Kandidaten haben die Prüfung zum Springrichter der Klasse S**** in Warendorf bestanden: Ralph Clasen-Hoffmann (Oberriexingen/BAW), Jan Crome-Sperling (Lutter/HAN), Heiner Messing (Schöppingen/WEF), Peter Schmerling (Ochtrup/WEF) und Ulrike Zobel (Trittau/SHL). Die Parcourschefprüfung der Klasse S**** haben bestanden: Fred Jäger (Wust/SAN), Dirk Schwarz (Oberhausen/RHL) und Jörn Zeller (Ködnitz/SAN).


Nachwuchspferde Grand Prix heißt nun „Louisdor-Preis“


08.02.2012

(fn-press). Die Zukunft des Nachwuchspferde Grand Prix ist gesichert. Als neuer Sponsor wird die Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung (Kronberg) die Dressurserie in den kommenden drei Jahren unterstützen. Über die Qualifikationen auf den Turnieren in Hagen, Hamburg, Balve, Heroldsberg und Donaueschingen führt der Weg ins Finale, das in der Frankfurter Festhalle kurz vor Weihnachten ausgetragen wird.

Bundestrainer Holger Schmezer kommentiert den Fortbestand des Nachwuchspferde Grand Prix mit Begeisterung: „Die Serie hat sich in den vergangenen fünf Jahren als sehr sinnvoll erwiesen. Sie schließt die Lücke zwischen dem Nürnberger Burg-Pokal auf St. Georg-Niveau und dem Grand Prix-Sport.“ Gedacht ist der Nachwuchspferde Grand Prix für acht- bis zehnjährige Pferde, die behutsam an die schwerste Prüfungsklasse herangeführt werden sollen. Zwar enthalten die Aufgaben alle Elemente des Grand Prix, sind aber in den Anforderungen etwas reduziert. So werden beispielsweise weniger Serienwechsel verlangt, die Piaffe darf noch mehr Vorwärtstendenz haben, als dies im „großen“ Dressursport erwünscht ist. Zu den bisherigen Siegern zählten unter anderem El Santo (Isabell Werth) und Dablino (Anabel Balkenhol), die beide schon wenig später in den deutschen Championatsmannschaften eingesetzt wurden.

Nach wechselnden Sponsoren (u.a. die Firmen HKM, CP Medien, Tesch Inkasso) hat sich nun die Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung der Serie angenommen. Sie wird den offiziellen Namen „Louisdor-Preis - Nachwuchspferde Grand Prix (FN)“ tragen. Louisdor war das letzte Dressurpferd, mit dem Klaus Rheinberger an Turnieren teilnahm und mit dem er seine letzte S-Dressur gewann. Dr. Evi Eisenhardt, Vorstandsmitglied der Stiftung und internationale Dressurrichterin, sagt: „Der Nachwuchspferde Grand Prix ist für die Stiftung eine sinnvolle Ergänzung zum Piaff-Förderpreis, der den unter 25-jährigen Reiterinnen und Reitern den Einstieg in den Grand Prix erleichtert. Jetzt erleichtert der Louisdor-Preis dies den jungen Pferden.“

Über folgende Stationen wird die Serie 2012 führen: Hagen (26. bis 29. April), Hamburg (17. bis 20. Mai), Deutsche Meisterschaft Balve (31. Mai bis 3. Juni), Heroldsberg (20. bis 22. Juli) und Donaueschingen (13. bis 16. September). Das Finale findet erstmals nicht in der Freilandsaison, sondern in der Frankfurter Festhalle vom 13. bis 16. Dezember 2012 statt. Eisenhardt: „Die weihnachtlich geschmückte Festhalle bietet einen wunderschönen Rahmen. Außerdem haben wir hier die perfekte Kombination zweier Dressurserien: Im Nürnberger Burg-Pokal sehen wir die besten Nachwuchspferde im Prix St. Georges Special, und im Louisdor-Preis können wir verfolgen, wie junge Pferde das Grand Prix-Level erobern.“


Machen Regionspolitiker dem Reitverein Isernhagen den Garaus?


08.02.2012  

Eigentlich war der Sekt für das 100. Jubiläum des Reitvereins Isernhagen schon kaltgestellt worden. Schließlich hatte dieser nicht nur den Kaiser, die Nazis, zwei Weltkriege, etliche Depressionen heil überstanden sondern sich auch im Wandel des Pferdes vom Arbeitstier zum Sportgefährten behauptet. Der Verein führte über 70 Jahre die Tradition der Kavallerieschule fort, förderte Hunderte von jungen Reitern durch den Erhalt des eigenen für alle bezahlbaren Schulbetriebs und verlieh durch die Abhaltung des „Großen Preises von Isernhagen“ der Region einen gewichtigen Platz im Pferdesport. Nun aber scheint der Verein mit seinen 400 Mitgliedern an der Regionspolitik zu scheitern und stellt die Zukunft des größten Reitvereins in der Region in Frage. Der Hintergrund dieser sehr traurigen Entwicklung ist in dem politischen Willen der Region zu sehen, wonach die Erhaltung der Sportstätten und die Durchführung des Turniers in der derzeitigen Qualität, sich nicht mehr mit den Belangen des Landschaftsschutzes vereinbaren lassen. Die Aktiven hatten sich in den vergangenen Jahren bemüht, den Anforderungen des modernen Reitsports zu entsprechen und haben die Anlage des Reitvereins den Bedürfnissen des satzungsgemäß zu fördernden Sports mit hohem ideellen und ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder und Freunde des Vereins immer wieder, teils auch mit öffentlichen Fördermitteln, angepasst. Formalistisch gesehen, könnte diese Entwicklung baurechts- und landschaftsschutzwidrig sein. Obwohl die parkartige Anlage im Kern seit 30 Jahren in dieser Form zwischen Kiesabbaugebieten großer Tiefbauunternehmen, intensiv genutzter landwirtschaftlicher Flächen und großzügig geplanter Freizeitanlagen in mitten der Einflugschneise des Flughafens Langenhagen besteht, sieht sich der Verein dem politischen und verwaltungstechnischen Willen der herrschenden Fraktionen der SPD und Grünen ausgesetzt, die von vielen Reitern der Region rege genutzten und geschätzten Dressur- und Springplätze nun einfach unterpflügen zu müssen. Damit lässt sich das Turnier in Iserhagen in der gewohnten Form nicht mehr realisieren. Nun wird, nach dem Willen der Region, die Förderung der Reiterei in der gewohnten Weise niemals wieder möglich sein. Der Verein verliert durch den Wegfall der äußeren Sportstätten, eine wesentliche Möglichkeit zur Durchführung und Förderung des Sports. Das betrifft nicht nur den „Großen Preis von Isernhagen“. Der jetzige – rein ehrenamtliche - Vorstand sieht wenige Möglichkeiten, den satzungsgemäßen Zweck des Vereins noch durchzuführen. Wer sich mit Leib und Seele einmal einem Pferd verschrieben hat, wird nie mehr von ihm loskommen. Diesem Leitspruch folgend ermöglichte es der Reitverein über Jahrzehnte, dass Kinder und Jugendliche dieses Gefühl erleben können. Auch jene, die nicht in einem typischen Reiterhaushalt, in ländlicher Idylle oder besonders gut betuchten Familien aufwuchsen. Möglich war dies nur, durch die vereinseigenen Schulpferde, welche von den Kindern umsorgt, gepflegt und geritten wurden. Pferde können anerkanntermaßen extrem viel für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bewirken. Nach der Ansicht der herrschenden Ratsfraktionen sollte dieses dann aber bitte nicht im stadtnahen Landschaftsschutzgebiet zwischen Baggerseen und Ausflugslokalen geschehen. Deshalb schlägt der Vorstand vor, den Verein aufzulösen und abzuwickeln. Hierzu wird am 12. März 2012 um 19:00 Uhr in den Räumen des Gasthauses Voltmers Hof, Burgwedeler Str. 143 in 30916 Isernhagen, eine öffentliche – für jeden zugängliche -Mitgliederversammlung stattfinden. Das Schicksal der Reitschüler, der Schulpferde und die Zukunft des vereinsmäßigen Reitsports in Isernhagen bleiben zunächst ungeklärt! Der Letzte macht das Licht aus!

Kontaktpersonen: Elke Gerns-Bätke, (0170) 55 000 42 Eugen Klein, (01514) 262 99 44

(1.Vorsitzende) (2.Vorsitzender)



Qualifikationen für den Nürnberger Burg-Pokal 2012 stehen fest


07.02.2012 Mit einer abwechslungsreichen Mischung an Veranstaltungsorten wartet der NÜRNBERGER BURG-POKAL im laufenden Jahr auf. Neben arrivierten Turnieren wie Pferd International auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem, den Deutschen Meisterschaften in Balve oder im Programm der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden können sich auch einige neue Standorte auf eine der begehrten Qualifikationen freuen. Premiere feiern dabei die Turniere auf dem Gestüt Bonhomme, in Freudenberg, in Perl sowie in Krefeld.

 

Seit der Premiere 1992 hat sich der NÜRNBERGER BURG-POKAL zu einem unentbehrlichen Bestandteil in der Ausbildung junger Dressurpferde entwickelt. Dabei hat die Serie, die als Deutsche Meisterschaft in dieser Altersklasse zahlreiche Championatspferde hervorgebracht, zuletzt El Santo NRW und Damon Hill NRW, die bei den Europameisterschaften 2011 Mannschaftssilber gewannen.

Bei insgesamt 15 Turnieren treten die besten sieben- bis neunjährigen Dressurpferde Deutschlands zum sportlichen Wettstreit an. Jeweils der Sieger qualifiziert sich für das Finale im Dezember in der Frankfurter Festhalle.

Teilnahmeberechtigt sind sieben- neunjährige Pferde. Ausgetragen wird die Prüfung in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St-Georg-Special.

 

 

 

NÜRNBERGER BURG-POKAL 2012

 

 

Veranstaltungsort                                            Termin

 

Redefin                                                             04.05. - 06.05.
Mannheim                                                        04.05. - 08.05.

Lübeck                                                              11.05. - 13.05.

München-Riem / Pferd International           17.05. - 20.05.

Wiesbaden                                                       25.05. - 28.05.

Balve / Deutsche Meisterschaften               31.05. - 03.06.

Lingen                                                               08.06. - 10.06.

Potsdam / Gestüt Bonhomme                       21.06. - 24.06.

Freudenberg                                                    12.07. - 15.07.

Bettenrode                                                        19.07. - 22.07.

Verden / WM junge Dressurpferde              01.08. - 05.08.

Dresden                                                            10.08. - 12.08.

Perl-Borg                                                           08.09. - 09.09.

Donaueschingen                                            13.09. - 16.09.

Krefeld                                                               21.09. - 23.09.

Nürnberg / Faszination Pferd                       30.10. - 04.11.

 

Finale Frankfurt      14.12. - 18.12.

 

Weitere Informationen unter www.nuernbergerburgpokal.de 

 


Weltcup Voltigieren: Bronze für Brüsewitz




Weltcupsieger Patric Looser

06.02.2012 (fn-press). Mit seinem zweiten Weltcup-Gesamtsieg hat Patric Looser seine Karriere gekrönt. In Bordeaux siegte der Schweizer bei seinem letzten Wettkampf auf dem 20-jährigen Hessischen Warmblut Record RS von der Wintermühle souverän. Joanne und Hannah Eccles aus Großbritannien dominierten die Damenkonkurrenz. Einziger deutscher Vertreter auf dem Podium war Viktor Brüsewitz (Garbsen).

Beim Finale der besten sechs Voltigierer der vorangegangenen Qualifikationsturniere (Kiel, München, Salzburg, Paris, Leipzig) ließ sich der haushohe Favorit nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Patric Looser entschied beide Umläufe im „Parc des Expositions“ von Bordeaux für sich. 8,817 Punkte sicherten dem amtierenden Welt- und Europameister und seiner Longeführerin Alexandra Knauf aus Köln den zweiten Weltcup-Gesamtsieg und eine Geldprämie in Höhe von 1.650 Euro. „Ich werde dem Voltigieren auf jeden Fall treu bleiben“, sagte Looser im Interview und deutete eine künftige Funktion als Trainer und Longenführer in seiner Wahlheimatstadt Köln an. Auf den zweiten Rang in Bordeaux voltigierte sich Ivan Nousse (8,23) mit seiner deutschen Longenführerin Elke Schelp-Lensing und Whisper. Der Franzose verbuchte im ersten Durchgang einen Sturz, schob sich aber mit einer deutlichen Steigerung im Endspurt noch an Viktor Brüsewitz (8,044) vorbei. Der Sportsoldat vom Landesverband Hannover büßte auf Harry Potter RS von der Wintermühle (LF: Alexandra Knauf) am zweiten Tag wertvolle Zähler ein und landete – wie bereits im vergangenen Jahr – auf Platz drei.

Im Einzelvoltigieren der Damen waren Joanne und Hannah Eccles an diesem Wochenende das Maß aller Dinge. Die Schwestern aus dem Vereinigten Königreich ließen die internationale Konkurrenz auf WH Bentley mit Vater John Eccles an der Longe mit 8,837 und 8,227 Punkten hinter sich. Auf Rang drei (8,214) landete die Französin Anne-Sophie Musset Agnus auf Harley (Nelson Vidoni). Die einzige deutsche Vertreterin, Vize-Europameisterin Sarah Kay (Sörup), verpasste das Podest und musste sich auf Luk (LF: Rita Blieske) mit 8,04 Punkten und Rang vier zufrieden geben.

Foto: FEI/Christophe Bricot/Jumping International de Bordeaux




Zweites Dressur-Wochenende beim Ankumer Dressur Club


06.02.2012 Ankum –  Am Freitag um acht Uhr geht es los: Das zweite ADC-Turnier in Ankum im Jahr 2012 beginnt mit Prüfungen für den Nachwuchs im Dressurviereck.  Bis zum Sonntag hält das Offizielle Ankumer Dressurturnier insgesamt 16 Prüfungen von Kl. L und M bis zur Grand Prix Kür bereit. Dressur pur gilt erneut vom 3. bis 5. Februar.

Die Touren für die jungen Pferde bis zur Intermediaire II und M-Prüfungen für Amateure hält der Freitag bereit, am Samstag bildet der Kurz-Grand Prix zweifellos einen Höhepunkt und am Sonntag geht es zweimal – nach Profis und Amateuren getrennt – um den Prix St. Georges, den Nachwuchspferde Grand Prix und um die Kür. Das Angebot des Ankumer Dressur Clubs hat sich herumgesprochen und das zeigt Folgen. „Wir haben nun schon Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet“, freut sich Ullrich Kasselmann, der gemeinsam mit Paul Schockemöhle das Auktionszentrum in Ankum erwarb und das modernisierte Gebäude  mit neuem Leben füllt.

 

Aus ganz Niedersachsen und Westfalen kommen die Teilnehmer des zweiten ADC-Turniers und nutzen die Prüfungsofferten, um sich gut auf die grüne Saison vorzubereiten und auch um jungen Pferden Erfahrungen und mehr Routine zu ermöglichen

 

Informationen, Zeitplan, Starter- und Ergebnislisten auch unter www.psi-events.de 

 


Hardenberg Burgturnier


Der Run auf die Goldene Peitsche geht früher los

01.02.12 Nörten-Hardenberg - Wenn Carl Graf von Hardenberg zum Sport bittet, dann kommen alle gern, ganz gleich ob auf vier oder zwei Beinen, denn das Hardenberg Burgturnier zählt zu den traditionsreichsten und beliebtesten Reitturnieren in Deutschland. Vom 10. bis 13. Mai - ca. drei Wochen eher als sonst - ist  das internationale Hardenberg Burgturnier Treffpunkt für Reiterinnen und Reiter aus ganz Europa und Übersee – vier Tage lang gibt es feinsten Reitsport im Parcours. Abgerundet wird dieses Fest der Pferdefreunde durch die Hardenberg Klassika, einer Ausstellung für Gartenkunst und Lebensart, die zeitgleich im gräflichen „SchlossPark“ stattfindet.

Man soll die Feste feiern wie sie fallen und das gelingt in Nörten-Hardenberg stets ganz vorzüglich. Die Pferde stehen dabei im Mittepunkt, sind Magnet für Zuschauer und Reiter gleichermaßen und das hat viel mit dem Programm zu tun. Die jungen Hannoveraner Warmblutpferde des Bezirks Braunschweig Süd treten zum Reitpferde-Finale an, Nörten-Hardenberg ist zudem Schauplatz eines Fohlenchampionats. Die internationalen Teilnehmer finden beim Hardenberg Burgturnier eine ausgezeichnete Plattform für ihre sieben und acht Jahre alten Nachwuchspferde.

 

Und – der große Sport ist beim Hardenberg Burgturnier zuhause und beschert den Fans des Pferdesports immer wieder höchst emotionale Momente und super-spannenden Sport. 2011 „schnappte“ sich eine junge Amazone die berühmte Goldene Peitsche – das Symbol für den Sieg im Großen Preis: Die blonde Schwedin Angelica Augustsson, erst 24 Lenze jung, griff zur Goldenen Peitsche. Genauso ging es für die Amazone weiter. Es folgten der 5. Platz mit der schwedischen Equipe bei den Europameisterschaften in Madrid. Platz 2 im Großen Preis ging an den MASTERS LEAGUE Sieger Christian Ahlmann, dieser sicherte sich in Nörten-Hardenberg mit Codex One den Startplatz für das Final. Augustssons Schwedischer Landsmann aus dem Stall Beerbaum landete auf Platz 3. von Eckermann war bei den Europameisterschaften in Einzel- und Mannschaftswertung an fünfter Stelle platziert. In diesem Jahr folgt erst Hardenbergs Burgturnier und dann Olympia.

 

Ein zusätzliches Highlight in Nörten-Hardenberg ist das große Feuerwerk – abgestimmt zur Musik -  am Samstagabend, das den zahlreichen Gästen immer begeisterte As und Os entlockt. Genießen Sie auch die Kombination aus Springsport und die Hardenberg Klassika, das Festival für Gartenkunst & Lebensart in einer stilvollen und familiären Atmosphäre, auf einem Gelände. Im romantischen SchlossPark präsentierten Aussteller schöne und begehrenswerte Exponate aus den Bereichen Gartenkunst, Wohnkultur und Lebensart. Sichern Sie sich Ihre Tickets unter der Rufnummer: 05503 802635. Weitere Infos erhalten Sie unter www.der-hardenberg.com.

 


VER-Dinale 2012: Vierter Platz im Großen Preis für René Dittmer


31.01.2012 (psvhannover-aktuell). Ein junger Reiter trumpfte beim nationalen Verdener Hallenreitturnier 2012 ganz groß auf: René Dittmer aus Harsefeld ritt mit seiner Hannoveraner Graf Top-Espri-Tochter Granny im Großen Preis auf Platz vier. Insgesamt schlug sich die Nachwuchsspringreiter-Garde aus dem PSV Hannover großartig in Verden.

So konnten auch Lennert Hauschild, Friso Bormann und Sven Kruse sehr gute Platzierungen in den Springen der Großen, Mittleren und der Youngster Tour einfahren. Den Großen Preis gewann die Westfälin Eva Bitter mit dem Celler Landbeschäler Perigueux. Im Stechen bewies der hübsche Fuchshengst wie rittig er ist und absolvierte den Stechparcours extrem geschmeidig und rasant. Im Finale der Mittleren Tour siegte Tobias Meyer mit Confident of Victory aus Westfalen. Dirk Klaproth sprang mit Beau du Rouet auf Rang fünf. Zweiter in der Youngster Tour wurde Alexander Hinz mit Campitello hinter Joachim Heyer mit Cum Laude, der mit dem Goldenen Hufnagel als erfolgreichster Reiter der VER-Dinale geehrt wurde.

Bester hannoverscher Reiter im Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter war Luca Koch mit Tiffany (Platz elf). Ihren Vorjahressieg wiederholte die Westfälin Lea Ercken mit Call me Charly.
Den Kurz-Grand Prix und die Grand Prix Kür gewann Hartwig Burfeind mit dem De Niro-Ritual-Sohn De Value.  In der Kür belegte zudem Kathrin Meyer zu Strohen mit Kaiserdom TSF Rang drei. Im Mannschaftsspringen Kl. M feierte diesmal Hannover-Süd einen Sieg vor Braunschweig-Süd, und in der Mannschaftskür Kl. M gab es mit Hannover-Süd und Hannover-Nord zwei gleichwertige Sieger.

 


Marco Kutscher gewinnt Weltcupspringen von Zürich



30.01.2012  (fn-press). Marco Kutscher (Riesenbeck) sicherte sich im schweizerischen Zürich die zehnte Qualifikationsprüfung des Weltcups Springen der Westeuropaliga. Mit seinem Erfolgspferd Cornet Obolensky lieferte der 36-Jährige im Stechen, das sieben Paare des Normalumlaufs erreichen konnten, in 31,80 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt ab.

Als Siegprämie durfte sich der Doppeleuropameister des Jahres 2005 über einen PKW der Nobelmarke Mercedes Benz freuen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Patrice Delaveau (Frankreich) mit Ornella Mail HDC (null Strafpunkte in 32,26 Sekunden) und Edwina Alexander-Tops (Australien) mit Cevo Itot du Chateau (null Strafpunkte in 32,76 Sekunden).

Zweitbester deutscher Teilnehmer war Ludger Beerbaum (Riesenbeck), der mit Chaman nach einem Abwurf im Normalumlauf (66,62 Sekunden) Platz 13 belegte. 15. wurde Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue (vier Strafpunkte im Normalumlauf in 66,99 Sekunden.

Neben einem PKW konnte Weltcupsieger Kutscher bereits am Samstag  ein Preisgeld von 33,000 Euro einstreichen, als er mit dem Hannoveraner Satisfaction FRH (v. Stakkato) die wichtigste Prüfung des Tages gewann.

In der Gesamtwertung des Weltcups Springen der Westeuropaliga führt nach zehn von zwölf Qualifikationen weiterhin Europameister Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) mit 77 Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Patrice Delaveau (60 Punkte) und Denis Lynch (Irland/ 54 Punkte). Bester Deutscher ist Marco Kutscher, dem der Sieg in Zürich zusätzliche 20 Punkte bescherte. Mit insgesamt 53 Punkten hält er Platz vier. Zehnter ist Ludger Beerbaum mit 43 Punkten. Rang 15 nimmt Marcus Ehning (Borken) mit 34 Punkten ein. Platz 20 belegt zur Zeit Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit 28 Punkten. 

Foto: Marco Kutscher mit Cornet Obolensky (Frieler)

 

 


euroclassics Pferde-Festival


Starke Schweden in Bremen

27.01.2012 Beim euroclassics Pferde-Festival (1. bis 4. März) in der ÖVB-Arena Bremen darf man sich auf ein interessantes schwedisches Springtrio freuen. Angeführt vom Vorjahressieger der euroclassics Einzelwertung Rolf-Göran Bengtsson, der gleichzeitig amtierender Einzeleuropameister ist, werden Angelica Augustsson und Henrik von Eckermann die schwedischen Farben vertreten. Augustsson trainiert im Stall des ehemaligen Bundesnachwuchstrainers Dietmar Gugler. Im vergangen Jahr war sie hocherfolgreich in zahlreichen internationalen bedeutenden Prüfungen, sie siegte u. a. im Großen Preis um die Goldene Peitsche beim Hardenberg Burgturnier und war ebenso unter den Top 3 der Weltcupwertung von Oktober 2011 gelistet, Henrik von Eckermann trainiert im Stall Ludger Beerbaum und vertritt von Riesenbeck (Nordrhein-Westfalen) aus die schwedische Nation. Von Eckermann war im Rahmen der letztjährigen Europameisterschaft mit einem guten fünften Platz optimal platziert.

Erleben Sie das euroclassics Pferde-Festival auch im TV. Das NDR/RB-Fernsehen überträgt die Nationenwertung am Samstag, 3. März von 15.30 bis 17 Uhr und den Großen Preis des Senats der Freien Hansestadt Bremen, ausgetragen als euroclassics Einzelwertung, am Sonntag von 13.45 bis 15.15 Uhr.  

 

 


Visitenkarte für Braunschweig – Löwen Classics


27.01.2012 (Braunschweig)  Wenn Axel Milkau und Sportdirektor Hans Günter Winkler  zu den Löwen Classics bitten, dann verhallt der Ruf nie ungehört. Etliche Spitzenreiter folgen der Offerte zu vier erlebnisreichen und attraktiven Turniertagen gern. Auch 2012 weiß die Szene, was sie vom 15. bis 18. März erwartet: Ein bis ins Detail sorgfältig organisiertes Ereignis mit individueller Handschrift!


Braunschweigs internationales Turnier in der Volkswagen Halle wird mit Sinn für die Bedürfnisse hochklassigen Sports gemacht. Das zeigt sich an den sportlichen Rahmenbedingungen wie Böden, Abreitezelten, Stallungen und Ausschreibung, die Bedürfnisse von Pferden, Reitern und Pflegern berücksichtigen. Gleichzeitig pflegt das überwiegend ehrenamtlich um den Initiator Axel Milkau arbeitende Team die Individualität: Pfleger, Helfer und Reiter werden wie willkommene Gäste umsorgt. Shows, Livemusik, Jazz-Frühschoppen bringen eine Note, die man getrost als „typisch Braunschweig“ bezeichnen kann, in die gesamte Veranstaltung. Es sind auch diese Details, die ein internationales Turnier prägen und den Reitern durchaus Komplimente entlocken. So schwärmte vor wenigen Jahren Philipp Weishaupt (Riesenbeck): „Man merkt, dass das Turnier mit viel Herzblut gemacht wird. Hier gibt es ganz andere Ideen, wie zum Beispiel das Deutschland-Lied bei der Siegerehrung von einem Chor singen zu lassen. Also das war vom Feinsten.“


„Vom Feinsten“ wird auch das Teilnehmerfeld der Löwen Classics 2012 werden. Braunschweig bietet das einzige Vier-Sterne-CSI am dritten März-Wochenende und ist mit 213.232 Euro allein in den neun hochklassigsten internationalen Springen verlockend gut dotiert. Dazu kommt noch das Deutsche Hallenchampionat Springen mit der Mannschafts- und Einzelwertung und insgesamt über 30.000 Euro Preisgeld, sowie drei wertvollen Pferdeanhängern. Eine Vielzahl guter Gründe also für die Löwen Classics….


Karten für die Löwen Classics

Tickets sollte man sich frühzeitig sichern, wenn man die Löwen Classics erleben möchte:  Die Ticket-Hotline ist unter 0531 - 16606 (14ct/min, Mobilfunkpreise können abweichen) zu erreichen. Online gibt es Tickets unter www.konzert-kasse.de und Preise und Sitzkategorien können unter www.loewenclassics.de eingesehen werden.



Championate und Bundesveranstaltungen 2012


26.01.2012 Warendorf (fn-press). Der Terminkalender des Jahres 2012 bietet weit mehr als die Olympischen Spiele in London. Zahlreiche Championate aller Disziplinen und Altersklassen werden im In- und Ausland ausgetragen. Die nachfolgende Aufstellung basiert auf dem Stand vom 6. Januar 2012 (alle Termine ohne Gewähr). Einige Veranstaltungsstandorte und Internetadressen waren zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

 

Weltcup-Finale Fahren vom 3. bis 5. Februar in Bordeaux/FRA

Nachdem das Weltcup-Finale der Vierspänner im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Weltcup-Finale Springen, Dressur und Voltigieren in Leipzig stattfand, tragen 2012 nur die Fahrer und die Voltigierer gemeinsam ihre Finalprüfungen in Bordeaux aus. Nach sieben Weltcup-Stationen in der Hallen-Saison qualifizieren sich die besten sechs Vierspännerfahrer für das Finale. Titelverteidiger ist der Australier Boyd Exell, der nicht nur in Leipzig das Weltcup-Finale gewann, sondern auch amtierender Weltmeister ist. Weitere Informationen unter www.jumping-bordeaux.com

...mehr 

 

 


Christian Ahlmann gewinnt Großen Preis von Leipzig




Foto: Frieler

23.01.2012 Mit einem Besucherrekord und einem überglücklichen Gewinner im Sparkassen-Cup – Großer Preis von Leipzig, endete die 15. Auflage der PARTNER PFERD auf dem Leipziger Messegelände. In 40.60 Sekunden und ohne Fehler beendeten Christian Ahlmann aus Marl und sein Hengst Taloubet Z das Stechen der schweren Prüfung und brachten damit alle „aus dem Häuschen“. Auch Platz zwei und drei gingen an deutsche Reiter, an die junge Katrin Eckermann aus Münster mit ihrem Schimmel Carlson und an Marcus Ehning (Borken) mit der Stute Sabrina.

 

 

„Das Gefühl war vom allerfeinsten“, lachte der Sieger, der am 1. Mai 2011 in Leipzig auch das Rolex FEI World Cup Final Jumping mit dem Hengst gewonnen hatte und bereits 2007 den Sparkassen-Cup gewinnen konnte. Während die Prüfungserfolge an den drei Vortagen ausblieben, was dem Reiter zunächst wenig behagte, lief es am Sonntag rund. „Ich bin froh, dass Taloubet die lange Wettkampfpause so gut hinter sich gebracht hat“. Lohn der Präzisionsarbeit waren 37.500 Euro Preisgeld aus der Gesamtdotierung des Sparkassen-Cups (150.000 Euro) und eine nagelneue Rolex-Uhr. Die Frage, wer diese Uhr bekommt – der Reiter oder die Pferdebesitzer Leon Melchior und dessen Tochter, Ahlmanns Lebensgefährtin Judy Ann Melchior – beantwortete der Sieger ganz unumwunden: „Also das ist zuallererst mal meine Rolex…“


Komplimente von Ahlmann und Ehning gab es für die zweitplatzierte Katrin Eckermann: „Das war schon früh zu sehen, dass sie gut ist, aber das das so schnell geht, wäre jetzt auch nicht nötig gewesen. Das macht es uns ja nicht leichter“, witzelte Marcus Ehning, der mit seinem dritten Platz im Sparkassen-Cup vollauf zufrieden war. „Eigentlich sollte Nolte`s Küchengirl in der Prüfung gehen, heute Morgen hatte sie allerdings ein etwas verdicktes Bein, so dass ich mich entschieden habe, Sabrina zu reiten“.


Mit 61.800 Besuchern konnten Veranstalter Volker Wulff und der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner, eine neue Bestmarke für die PARTNER PFERD – abgesehen von den Weltcupfinals 2002 und 2011 – verkünden. „Der Kartenvorverkauf hat uns das zunächst nicht vermuten lassen“, so Volker Wulff, „aber wenn man bedenkt, dass die vier Finals hier in Leipzig noch kein Jahr her sind, dann darf man wohl vermuten, dass der eine oder andere Besucher sich erst wieder auf Januar umstellen musste“. Die Akzeptanz der Besucher, der sportliche Anspruch und die Tatsache, dass die PARTNER PFERD ein großes Fest mit Spaß und Unterhaltung ist, spielt für das Engagement der Sparkasse Leipzig und des Ostdeutschen Sparkassenverbandes eine entscheidende Rolle: „Wir sind hier am Ort und in der Region verankert, aber wir denken auch international“, so Dr. Harald Langenfeld, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Leipzig. Als Sponsor habe die Sparkasse zudem stets auch den Wirtschaftsfaktor, den eine solche Veranstaltung mit sich bringt im Blick.


 

„Heimspiel“ für Ijsbrand Chardon im FEI World Cup Driving

Erneut hat der Niederländer Ijsbrand Chardon die Weltcup-Qualifikation in Leipzig – die siebte und letzte Station vor dem Finale in Bordeaux – für sich entschieden. Die Punkte allerdings holte sich der Schwede Tomas Eriksson, denn als Wildcard-Inhaber kann Chardon keine Punkte sammeln. Während Chardon „Das Publikum und die Bedingungen hier in Leipzig sind einfach gut, es ist so schön hier“, die Chance nutzte vor dem Finale Prüfungsform zu konservieren, stellte Eriksson seine Finalteilnahme erst sicher: „Mir haben noch Punkte gefehlt und die habe ich hier in Leipzig gewonnen“. Platz drei ging an Christoph Sandmann aus Laehden, der in der Messestadt seine einzige Weltcup-Station absolvierte. Sandmann will noch die WM in Riesenbeck bestreiten und eine Weltcupsaison, dann gehen seine Pferde komplett in die Hände von Tochter Anna und Mitarbeiterin Carola Diener – beide bereits mit Championatsmedaillen dekoriert.

Georg von Stein (Modautal) und Rainer Duen (Thüle-Friesoythe) belegten Platz sechs und sieben, wollen jedoch das Thema Weltcup weiter verfolgen.


FEI Weltcup Voltigieren: Viktor Brüsewitz Zweiter


<h1>23.01.2012 (fn-press). Lisa Wild und Patric Looser haben die fünfte und somit letzte Weltcup-Station in Leipzig gewonnen. Der 27-jährige Titelverteidiger aus der Schweiz und das erst 16-jährige österreichische Nachwuchstalent setzten sich im Rahmen der Partner Pferd in zwei Umläufen jeweils mit deutlichem Abstand durch. Den einzigen deutschen Podestplatz erreichte Viktor Brüsewitz (Garbsen).</h1>

Gewohntes Bild am Ende: Patric Looser dominierte die internationale Konkurrenz auch bei seinem letzten Deutschland-Start nach Belieben. Mit 9,25 Punkten im Endklassement lag der amtierende Welt- und Europameister auf Record RS von der Wintermühle knapp einen Punkt vor Viktor Brüsewitz (8,258). Der WM-Bronzemedaillengewinner erhielt auf Airbus (Longe: Irina Lenkeit) in beiden Durchgängen die zweitbeste Tageswertung und verwies den Franzosen Ivan Nousse damit auf Rang drei. Thomas Brüsewitz, der jüngere Bruder von Viktor, schaffte es per Wildcard auf Platz vier. Der 17-jährige Junioren-Europameister – Sieger der ersten Station in Kiel – verbaute sich die Chance auf eine noch bessere Platzierung mit einem Sturz im ersten Durchgang. Er war ebenfalls auf Airbus angetreten. Wildcard-Inhaber und Weltcup-Debütant Erik Oese aus Moritzburg konnte sein Potenzial in der Leipziger Messehalle nicht ausschöpfen. Der amtierende Deutsche Meister hatte vor allem mit der Nervosität seines Pferdes Mol-Mockup zu kämpfen und musste sich schließlich mit Platz neun zufrieden geben.

Nach seinem dritten Sieg beim dritten Weltcup-Auftritt reist Looser nun in zwei Wochen als klarer Favorit zum Weltcup-Finale nach Bordeaux. Dort wird der Schweizer seine über 20-jährige Laufbahn als aktiver Voltigierer offiziell beenden. Die Verabschiedung hingegen gab es schon in Leipzig. Auf Initiative von Volker Wulff, Chef des Veranstalters EnGarde, bereiteten die Voltigierer aller anwesenden Nationen ihrem derzeit erfolgreichsten Vertreter einen würdigen Abschluss. Inklusive eines Ausmarsches im Sessel, bei dem Looser von seinen Mitstreitern sprichwörtlich auf Händen getragen wurde.

Während sich die Karriere des einen zielstrebig dem Ende nähert, gewinnt die Laufbahn einer anderen immer mehr an Fahrt. Einmal mehr hieß die Siegerin des Damenwettbewerbs Lisa Wild. Die Österreicherin hatte bereits per Wildcard in München gewonnen und wiederholte dieses Kunststück in Leipzig mit einer Gesamtpuktzahl von 8,393. Ebenfalls auf Record RS von der Wintermühle (Longe: Alexandra Knauf) am Start, verwies sie die Italienerin Anna Cavallaro (8,183) sowie die Dänin Rikke Laumann (8,180) auf die Plätze. Beste Deutsche Vertreterin wurde Sarah Kay (Sörup) auf Platz sechs (7,567). Die Vize-Eropameisterin war auf Leonardo – longiert von Mutter Andrea – in den Zirkel eingelaufen. 

 


Goldener Sattel für Andreas Kreuzer


23.01.2012 (fn-press). Den „Goldenen Sattel“ gewann Andreas Kreuzer (21) aus Mühlen beim Leipziger Turnier „Partner Pferd“. Die renommierte Nachwuchsprüfung mit vier talentierten jungen Reitern und Pferdewechsel wird seit 26 Jahren von Springreiterlegende Hans Günter Winkler unterstützt.

Allein die Startgenehmigung beim Nachwuchsförderpreis „Goldener Sattel“ ist schon Ehre genug. Seit 26 Jahren treten einmal jährlich vier sehr erfolgreiche Reiter bis 21 Jahre zum Leistungsvergleich an. Das Besondere dieser Prüfung: Jeder muss auch das Pferd der drei Konkurrenten im Stilspringen der Klasse M bestmöglich vorstellen. Das gelang dem 21-jährigen Andreas Kreuzer, Bereiter im Stall Paul Schockemöhle in Mühlen, am besten. Sowohl mit seinem eigenen Pferd, der Oldenburger Stute Bonaire, als auch mit den Vierbeinern seiner Mitstreiter kassierte er Noten zwischen 8,9 und 9,3 und nur einen Abwurf in den vier Umläufen. Im Gesamtergebnis (35,6 Punkte) rangierte er jedoch äußerst knapp vor dem zweitplatzierten Maximilian Weishaupt, dem jüngeren Bruder von Philipp Weishaupt. Der ebenfalls 21-Jährige Maximilian, dessen Bereitertätigkeit im Stall Erdmann (Wallenhorst) an diesem Wochenende zu Ende geht und der nun auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen ist, erzielte zweimal die höchste Wertnote des Tages (9,5), kassierte aber auf zwei Pferden je einen Abwurf.

Sowohl Andreas Kreuzer als auch Maximilian Weishaupt haben bereits Erfahrung im internationalen Seniorensport. So waren es etwas ungleiche Bedingungen für die beiden Amazonen des Quartetts: Die 17-jährigen Juniorinnen Kendra Claricia Brinkop (Neumünster) und Lena Pollmann-Schweckhorst (Warstein) machten ihre Sache dennoch hervorragend und wurden für ihre guten Runden auf ihren eigenen Pferden La Sienna bzw. Bandit und den fremden Sportpartnern mit herzlichen Applaus des Leipziger Publikums belohnt. Mit 33,4 Punkten rangierte Kendra Claricia Brinkop an dritter Stelle. Die kurzfristig für Maurice Tebbel eingesprungene Lena Pollmann-Schweckhorst folgte an vierter (32,5). „Natürlich war ich von der großen Konkurrenz etwas eingeschüchtert, aber ich hoffe, dass wir Mädels doch einigermaßen gut geritten sind“, sagte Lena. Auch der routinierte Andreas Kreuzer hatte die Prüfung sehr ernst genommen. „Ich stand schon unter Druck, denn beim Goldenen Sattel will sich niemand blamieren.“

Blamiert hatte sich Kreuzer auch nicht am Vorabend bei der Qualifikation fürs Weltcup-Springen am Sonntag. Die hochklassig besetzte Prüfung absolvierte er im Sattel des Hengstes Chacco Blue mit nur einem Abwurf. Sieger und Gewinner eines Autos der Marke Citroen wurde der in Holstein lebende schwedische Europameister und aktuelle  Weltranglisten-Erste Rolf-Göran Bengtsson mit dem nun 17-jährigen niederländischen Wallach Ninja La Silla vor dem Iren Billy Twomey mit Tinka’s Serenade. Beste Deutsche war Katrin Eckermann (Münster) auf dem rheinischen Schimmel Carlsson vor Lars Nieberg (Homberg/Ohm) mit der Zangersheider Stute Quiletta du Domaine. (Ausführliche Ergebnisse: www.engarde.de)

 


Löwen Classics trifft Athletik – jetzt auch Voltigierer dabei


23.01.2012  (Braunschweig)  Eine dritte Disziplin hält Einzug bei den Löwen Classics in der Braunschweiger Volkswagen Halle: Vom 15. bis 18. März sind erstmals die Voltigierer mit einer CVI Masterclass dabei, einer internationalen Prüfung. Nun ist Braunschweigs schickes Reitsportereignis CSI, CVI und CDN. Der Voltigiersport ist ein neues Sahnehäubchen der Löwen Classics!


Im elften Jahr glänzt das internationale Hallen-Reitturnier also wieder mit einer neuen Idee. Die Masterclass wird nach Damen und Herren getrennt in je zwei Runden ausgetragen und bietet das Besten vom Besten des Voltigiersports – die Kür.

Höhepunkte gibt es jeden Tag bei den Löwen Classics. Braunschweigs internationales Pferdesportereignis ist Standort des Deutschen Hallenchampionats der Springreiter und das birgt bereits am Donnerstag die Mannschaftsentscheidung, präsentiert von der Braunschweigischen Landessparkasse. Man erinnere sich – 2011 schaffte die Mannschaft aus Schleswig-Holstein den Triumph  - nachdem man sich ein super-spannendes Stechen mit Baden-Württemberg geliefert hatte….


Teil zwei des Deutschen Hallenchampionats folgt am Freitag mit dem Deutschen Championat der Landesmeister Springen, präsentiert von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Das gewann ein Niedersachse: Mario Stevens aus Molbergen rückte im Verband Weser-Ems für den durch einen Beinbruch „außer Gefecht“ gesetzten Landesmeister Rene Tebbel (Emsbüren) nach und holte mit Corlanda das Championat ins Oldenburgische.  


Drei Diszplinen – international

Löwen Classics, das ist Top-Sport mit international renommierten Teilnehmern in allen drei Disziplinen. Für Dressurfans bietet sich der Programmauftakt am Samstag und Sonntag an, denn dann dürfen die Zuschauer in Piaffen, Pirouetten und Passagen geradezu schwelgen. Braunschweig bietet einen Grand Prix de Dressage und die Grand Prix Kür.


Freuen dürfen sich die Fans auf die Klassiker des Programms, auf den Volkswagen Bank Gold Cup, auf das Veolia Championat und den Großen Preis von Volkswagen – echte Hingucker im Olympiajahr 2012 und immer hart umkämpft. Wer live dabei sein möchte, sollte nicht lange zögern. Tickets werden schon mal rar bei den Löwen Classics. Karten gibt es online über die Homepage www.loewenclassics.de und auch über die Ticket-Hotline (0531) 166 06.



Ankumer Dressurturniere:


Auftakt vom 20. bis 22. Januar

20.01.2012 Der Ankumer Dressur Club (ADC) lädt zum sportlichen Get-Together ins Dressurviereck des P.S.I.-Auktionszentrums in Ankum. Mit 14 Prüfungen vom 20. bis 22. Januar beginnt die neue Auflage der Turnierwochen, die der ADC im Frühjahr und Herbst 2011 ins Leben rief. Idee und Ausführung kamen auf Anhieb gut an, wurden von Profis und Amateuren gleichermaßen gut genutzt und bieten im Frühjahr drei kompakte Sportwochenenden.

Das Angebot reicht von Dressurpferdeprüfungen bis zum Grand Prix Special, ist nach Amateuren und Profis sortiert und berücksichtigt auch das Alter der Pferde. Gerade für die vierbeinigen Nachwuchstalente bieten der ADC-Turniere einen perfekten Einstieg in das Turnierjahr. Mit dabei sind u.a. der Mannschafts-Silbermedaillen-Gewinner der EM, Christoph Koschel aus Hagen a.T.W., Johanna von Fircks aus Bad Zwischenahn, Hayley Beresford (Australien) mit Dressurvererber Belissimo M, Piaff-Förderpreis-Finalistin Hedda Droege aus Osnabrück und Bianca Kasselmann (Hagen a.T.W.).

Das Programm beginnt am Freitag um 10 Uhr mit einer Dressurpferdeprüfung Kl. L und am Samstag und Sonntag um jeweils acht Uhr. Das absolute Glanzlicht ist am Sonntag ab 14.40 Uhr der Grand Prix Special, eine der klassischen Championatsaufgaben.. Zuschauer sind im P.S.I.-Auktionszentrum in Ankum herzlich willkommen – der Eintritt ist an allen drei Turniertagen frei.

Informationen, Zeitplan, Starter- und Ergebnislisten auch unter www.psi-events.de 

 


Polo-Europameisterschaft im Pferdeland Niedersachsen



vom 6. bis 16. September 2012 in Maspe

18.01.2012 Die Polo-Europameisterschaft kommt ins Pferdeland Niedersachsen: Maspe wird vom 6. bis 16. September 2012 zum Mekka von Europas Top-Spielern. Die Federation of International Polo (FIP) hat den Niedersächsischen Polo-Club e. V. am vergangenen Wochenende offiziell mit der Ausrichtung der EM 2012 beauftragt.

 

Maspe hat bei der Wahl zum Austragungsort für die Polo-Europameisterschaft in vielerlei Hinsicht gepunktet. Nicht nur das Top-Geläuf auf einem der besten Plätze Europas sei dafür der Grund: „Die Mischung aus Sport auf höchstem Niveau und die stetig wachsende Zahl fachkundiger Besucher im Pferdeland Niedersachsen machen die einmalige Stimmung beim Polo in Maspe aus. Hinzu kommt die langjährige Erfahrung des Clubs bei der Organisation und Durchführung von Großveranstaltungen“, sagt Wolfgang Kailing, Präsident des Niedersächsischen Polo-Clubs. Das EU-Projekt „Pferdestärken Langenhagen“ freue sich, dass es gelungen ist, nach der deutschen Polo-Meisterschaft im vergangenen Jahr erneut eine hochkarätige Pferdesportattraktion für die Stadt zu gewinnen, die in diesem Jahr ihr 700. Jubiläum feiert.

 

Nachdem im Dezember bekannt geworden war, dass die Polo-Europameisterschaft 2012 nicht wie geplant im Polo-Park Zürich stattfinden kann, hatte sich der Niedersächsische Polo-Club kurzentschlossen bereit erklärt, die EM im September in Maspe auszurichten. „Ich habe mich direkt mit Dr. Piero Dillier in Verbindung gesetzt und meine Bereitschaft erklärt, einzuspringen. Die Europameisterschaft ist so wichtig für unseren Sport, ein Ausfall wäre meiner Meinung nach wirklich schade“, sagt Kailing. Während Dr. Piero Dillier, Europadelegierter des Weltpoloverbandes FIP, zunächst den Dialog mit anderen Poloclubs in der Schweiz suchte, die Swiss Polo Association SPA am 9. Januar jedoch die Ausrichtung der EM in der Schweiz endgültig absagte, war Kailing bereits mit dem Deutschen Poloverband (DPV) in Kontakt. DPV-Vizepräsident Dr. Günther Kiesel: „Wir alle bewundern Wolfgang Kailings Mut und haben seine Bewerbung von Anfang an unterstützt.“ Alle europäischen teilnehmenden Verbände haben ein Statement zu diesem Vorschlag abgegeben. „Es ist kein Veto eingegangen. Wir wünschen Wolfgang Kailing und seinem Team einen Erfolg auf ganzer Linie und freuen uns auf eine erneute EM in Deutschland.“

 

Derzeit werden noch die Qualifikationen für das Turnier ausgespielt, sodass noch niemand weiß, welche Nationen sich Hoffnungen auf die Krone Europas machen dürfen. Die deutsche EM-Qualifikation ist für Pfingsten, 25. bis 28. Mai, ebenfalls in Maspe geplant.

 

Karten für die Polo-Europameisterschaft sind an der Tageskasse erhältlich.. Der Niedersächsische Polo-Club hofft für 2012, dass eine Rekordzahl pferdefaszinierter Besucher aus der Region und ganz Norddeutschland durch das von der Fuhrberger Zimmerei gestiftete Eingangshaus im niedersächsischen Fachwerkstil strömen.

Die Daten auf einen Blick

Die Polo-Europameisterschaft findet vom 6. bis 16. September 2012 statt. Gastgeber ist der Niedersächsische Polo-Club e. V. Veranstaltungsort ist der Poloplatz am Waldkaterweg, 30855 Langenhagen, Ortsteil Maspe. Karten gibt es an der Tageskasse.

 

 

 


Lastruper Spring Days – 2012 an zwei Wochenenden


17.01.2012 Die Entscheidung fiel leicht angesichts des großen Andrangs auf die Lastruper Spring Days in den vergangenen Jahren. Gilbert Böckmann und Mario Stevens – die beiden „Macher“ des ersten Turniers der Grünen Saison – werden die Lastruper Spring Days im Jahr 2012 auf zwei Wochenenden verteilen. Vom 13. bis 15. und vom 19. bis 22. April bittet MG Horse Events dann auf die Reitanlage der Familie Böckmann in Lastrup zur Saisoneröffnung mit Springpferdeprüfungen, Sichtungen und schweren Springprüfungen in mehreren Touren. Neu im Programm wird am ersten Wochenende eine Ponytour mit Prüfungen bis zur Kl. M sein. Mit der Konzentration auf zwei Wochenenden soll der Zeitplan entzerrt werden, außerdem erlaubt die Verteilung ein kompakteres Programm für die Teilnehmer aus der Region und die Gäste aus den benachbarten Bundesländern.

 

Infos unter www.mghorseevents.de 

 


Preis der Zukunft: Charlott-Maria Schürmann siegt in Münster


16.01.2012 (fn-press). Im Rahmen des Münsteraner Hallenturniers entschied Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit Donna Jackson den ersten Leistungsvergleich der deutschen Jungen Dressurreiter 2012 für sich. Mit 71,053 Prozent verwies sie im Preis der Zukunft, einer Dressurprüfung Kl. S*, Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Diamantenbörse OLD und Lars Schulze Sutthoff (Greven) mit Emotion auf die Plätze. Für den Dressurausschuss des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) ist der Preis der Zukunft traditionell der erste Termin im Jahr, um sich einen Eindruck über die Form der hoffnungsvollsten Paare im Junge-Reiter-Lager zu verschaffen.

Schon in der Qualifikationsprüfung legte Charlott-Maria Schürmann mit ihrer elfjährigen Stute Donna Jackson v. Dr. Jackson die Messlatte mit ihrem 71,228-Prozent-Ritt für die Konkurrenz hoch. Souverän absolvierte das Paar, das 2011 EM-Mannschaftsgold und Einzelbronze bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gewann, dann auch die FEI-Einzelaufgabe und überschritt erneut als einzige Teilnehmerin die 70-Prozent-Marke (71,052 Prozent). „Charlott-Maria hat hier in Münster gezeigt, wie konstant sie in diesem Winter gearbeitet hat, um ihre Leistungen zu festigen. Auch ihre Championatserfahrung und die Vorjahreserfolge haben mit Sicherheit zu dieser guten Leistung heute beigetragen“, resümierte der Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya).

Ebenfalls 2011 mit EM-Mannschaftsgold dekoriert, trat Louisa Lüttgen in Münster nicht mit Erfolgspferd Habitus, sondern mit der zehnjährigen Oldenburger Stute Diamond-Hit-Tochter Diamantenbörse im Viereck an, die sie von ihrer Schwester zur Verfügung gestellt bekommen hat. In der Qualifikation noch auf Platz neun, kamen die beiden im Finale mit 69,561 Prozent auf den zweiten Rang. „Diamantenbörse war WM-Dritte der sechsjährigen Dressurpferde von 2008 und bringt natürlich einiges an Grundqualität mit“, kommentierte der Bundestrainer. Auch Habitus soll 2012 wieder zum Einsatz kommen. Als einen „sehr korrekten und guten Reiter“ bezeichnete Meyer zu Strohen den drittplatzierten Lars Schulze Sutthof mit seiner elfjährigen Westfalen Stute Emotion v. Ehrentanz I (69,123 Prozent). „Lars war im letzten Jahr schon immer sehr gut in den Sichtungen dabei. Nun hat er seine Leistung mit zwei konstanten Ritten gut bestätigt.“

Auf Platz vier (68,860 Prozent) konnte sich mit Marc Lingelbach (Biebertal) ein weiterer junger Mann einreihen. Der C-Kader-Reiter, der kürzlich mit dem Deutschen Reiterabzeichen in Gold geehrt wurde, platzierte sich mit seinem 16-jährigen Wallach Rolex in der Qualifikation auf Rang fünf und machte im Finale noch einen Platz gut. Fünfte wurde Charlotte Dassler (Bockhorn) mit D’accord (67,632 Prozent). „Charlotte hatte gestern etwas Pech, zeigte heute aber eine sehr gute Runde“, so Meyer zu Strohen. Sechste wurde die Rheinländerin Juliette Pietrowski (Kaarst) mit Flick Flack v. Fidermark I (15). In der Qualifikation belegte das Paar sogar Platz zwei (68,860 Prozent). „Ich freue mich, dass Juliette, die gerade die Altersklasse gewechselt hat, dieses Pferd 2012 zur Verfügung“, erklärte der Bundestrainer.

Die Doppel-Europameisterin der Jungen Reiter von 2011, Sanneke Rothenberger (Bad Homburg), trat in Münster nicht mit ihren beiden Kaderpferden Deveraux OLD und Wolke Sieben an, sondern mit dem 13-jährigen Weyden-Sohn Wembley aus familieneigener Zucht. Mit 66,140 Prozent erreichten beide Platz sieben im Finale. „Sanneke muss mit dem Hengst das Prüfungsreiten noch etwas mehr festigen. Münster sollte ein Testlauf sein, um die Fitness des Pferdes zu überprüfen.“ Den siebten Platz teilte sich die Bad Homburgerin mit Nadine Husenbeth (Sottrum) und dem routinierten Riverdance, die exakt dieselbe Prozentzahl erreichte. Sarah Runge (Wuppertal) ritt in der Qualifikation „eine sehr starke Runde“ mit dem Hengst Contendros Bube v. Contendro I (10) und belegte Platz drei (68,509 Prozent). „Im Finale gab es leider zu viel Spannung in der Schritt-Tour“ (Platz zehn).

Das Fazit zum Dressur-Auftakt der Jungen Reiter des Bundestrainers: „Ich bin mit dem praktischen Ablauf in Münster und dem sachlichen Richten sehr zufrieden. Nun müssen die Nachwuchsreiter weiter konsequent arbeiten. Die Leistungen waren sehr gut, die Prozentpunkte im Hinblick auf den internationalen Vergleich aber noch nicht zufriedenstellend. Wir werden sehen, wie sich die Paare nun auf den beiden Sichtungen im Februar und März zum Preis der Besten 2012 zeigen.“  

 


CDN Münster: Isabell Werth dominiert Dressurprüfungen



16.01.2012 (fn-press). Dominierende Dressurreiterin beim nationalen Spring- und Dressurturnier in der Halle Münsterland war einmal mehr Isabell Werth (Rheinberg). Mit dem Hannoveraner Don Johnson (v. Don Frederico) gewann die 42-Jährige sowohl den Grand Prix am Samstag als auch den Grand Prix Special am Sonntag.

Im Grand Prix holten sich Werth und ihr zehnjähriger Wallach den Sieg mit 72,638 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Wolfram Wittig (Rahden) mit Bertoli W (71,064 Prozent) und der im münsterländischen Nottuln lebende Patrik Kittel (Schweden) mit Don´t forget (69,702 Prozent). Drittbeste Deutsche war Anabel Balkenhol (Rosendahl), die mit Rubins Royal Platz vier belegte (68,298 Prozent).

Im Grand Prix Special am Sonntag siegten Isabell Werth und Don Johnson mit 73,854 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgten erneut Wolfram Wittig mit Bertoli W (72,656 Prozent) und Patrik Kittel mit Don´t forget (71,198). Vierter wurde Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Lento (70,729 Prozent).

Die abschließende Grand Prix-Kür gewann  Patrik Kittel mit Silvano (79,650 Prozent). Gemeinsam auf Platz zwei landeten Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) mit Rostropowitch (74,950) und Ingrid Klimke (Münster) mit Liostro (ebenfalls 74,950 Prozent).

Fotonachweis: www.sportfotos-lafrentz.de 

 

 


Reitmeistertitel an Ingrid Klimke verliehen


16.01.2012 (fn-press). Eine große Ehre wurde der Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke zuteil. Vor heimischem Publikum  und im Kreis von rund 250 treuen Weggefährten wurde der 43-Jährigen im Rahmen des K&K Cup in Münster der Titel "Reitmeister" verliehen. Sie ist damit die zweite Frau, die diesen Titel tragen darf. In seiner Laudatio bezeichnete Mannschafts-Olympiasieger Hinrich Romeike (Nübbel)  Ingrid Klimke als "Ikone des Reitsports", die diesen in allen drei olympischen Disziplinen auf Spitzenniveau zu interpretieren versteht. 

Der Titel „Reitmeister“ wird auf Vorschlag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) oder eines ihrer Mitgliedsverbände für herausragende Leistungen im Sattel, langjährige herausragende Ergebnisse als Ausbilder von Spitzenreitern und -pferden sowie nachahmenswertes Engagement für den Reitsport verliehen. Alles dies trifft auf Ingrid Klimke in besonderer Weise zu.

Bereits in den 90er Jahren trat  die Tochter von Dr. Reiner Klimke (1936 – 1999), der am 14. Januar seinen 76. Geburtstag gefeiert hätte, in dessen Fußstapfen und feierte mit ihren Pferden Pinot und Grand Prix erste Erfolge in der Vielseitigkeit. Der Durchbruch an die Spitze gelang wenig später mit dem englischen Vollblüter Sleep Late, mit dem sie in Bonn-Rodderberg 1999 den ersten von bislang vier Deutschen Meistertiteln holte. Im Jahr darauf nahm sie mit ihm an ihren ersten Olympischen Spielen teil, holte 2003 bei den EM in Blenheim die Bronzemedaille in der Einzelwertung und krönte die gemeinsame Karriere 2006 mit dem Gewinn von Mannschaftsgold bei den Weltmeisterschaften in Aachen. Zwei Jahre später konnte die Reiterin diesen Erfolg wiederholen: In Hongkong holte sie Olympisches Gold mit dem Team, dieses Mal allerdings im Sattel von FRH Butts Abraxxas. Im vergangenen Jahr wurde das Paar Mannschafts-Europameister.  

Parallel dazu machte sich Ingrid Klimke auch im Dressursattel einen Namen. Acht Dressurpferde bildete sie für den internationalen Sport aus. Unter anderem gewann sie mit dem von ihr ausgebildeten westfälischen Hengst Damon Hill NRW 2006 die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden. Heute sitzt ihre erfolgreichste Schülerin Helen Langehanenberg im Sattel des Hengstes und sicherte sich mit ihm im vergangenen Jahr Mannschaftssilber bei den Dressureuropameisterschaften.

Ingrid Klimke absolvierte zunächst eine Banklehre und ein Lehramtsstudium, bevor sie sich ganz der Reiterei verschrieb und die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister ablegte. Geprägt wurde sie dabei nicht nur durch ihren Vater, sondern auch durch renommierte Ausbilder wie Paul Stecken, Fritz Ligges, Kurt Gravemeier sowie die Vielseitigkeits-Bundestrainer Chris Bartle und Hans Melzer. Es gehöre zu ihren Stärken, "Rat anzunehmen und in Erfolg umzumünzen", sagte Laudator Hinrich Romeike. Inzwischen hat sie selbst acht  Pferdewirte ausgebildet, von denen fünf  ihre Lehre mit Stensbeck-Auszeichnung beendeten.

Aber auch andere profitieren von der Erfahrung Klimkes. So war sie mehrere Jahre Stützpunktrainerin für die westfälischen Nachwuchsdressurreiter, fungiert als Ausbilderin bei Meisterlehrgängen an der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster, gibt zahlreiche Lehrgänge im In- und Ausland und ist gern gesehene Referentin bei vielen Seminaren. Über den Reitsport hinaus engagiert sie sich unter anderem als Vorstandsmitglied im Deutschen Reiter- und Fahrerverband und des Westfälischen Pferdemuseums.

Insgesamt gibt es in Deutschland 23 noch lebende Reitmeister, außerdem fünf Fahr- und vier Voltigiermeister. Ingrid Klimke ist dabei erst die zweite Frau, der dieser Titel verliehen wurde. Bereits 1992 wurde Dagmar Krech, langjährige Ausbilderin auf dem Reiterhof Mooswiese in Neumarkt/Oberpfalz, auf diese Weise ausgezeichnet.

 


Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter


Teilnehmer für Höveler-Trophy (FN) in Verden nominiert
13.01.2012 (fn-press). Vom 27. bis 29. Januar findet in Verden das Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter statt. Zugelassen zum Wettkampf um die Höveler-Trophy (FN) sind Nachwuchsreiter bis 16 Jahre. 26 Paare aus ganz Deutschland konnten sich in diesem Jahr wieder über Sichtungsprüfungen im ganzen Land und bei einem Auswahllehrgang in Warendorf für den Start in Verden empfehlen. Wer dort allerdings gewinnen will, muss sich nicht nur im Sattel des eigenen Ponys beweisen, sondern auch auf einem fremden Vierbeiner. Die besten Vier des Finalprüfung tauschen am Ende traditionell die Ponys.

Nach dem Vorbild des Bundesnachwuchschampionats der Springreiter gelang es 1989 ein ähnliches Konzept auch für die Ponyreiter umzusetzen. Ein Jahr später wurde das erste Bundesnachwuchschampionat in Bremen ausgerichtet, später wurden die Sieger in Hannover und seit 2002 Verden ermittelt. Als Titelverteidigerin geht in diesem Jahr Lea Ercken aus Recklinghausen an den Start. Wie schon im Vorjahr firmiert das Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter unter dem Namen Höveler Trophy (FN).

 

 

Folgende Teilnehmer haben ihr Kommen für Verden angekündigt (alphabetisch): Jennifer Barth (Altenburg/THR) mit Elfi, Sophie Beckmann (Kalkar/RHL) mit Giorgio N, Lara Bergmann (Ahrensbök/MEV) mit Monet, Ann-Katrin Dettmer (Porta Westfalica/WEF) mit Don Diabolo, Lea Ercken (Recklinghausen/WEF) mit Charly; Celine Frieß (Biblis/HES) mit Zauberwald Clover’s First Girl, Celine Geissler (Frankenthal/RPF) mit Something Special, Sophie Hinners (Vierden/HAN) mit Elly, Kimberley Alexandra Gibson (Elisenau/BBG) mit Apanatschi, Jil Kluge (Bremerhaven/HAN) mit Eternity, Carl-Philipp Knoop (Freiburg/HAN) mit Wespe HE WE, Luca Koch (Sittensen/HAN) mit Tiffany, Mylen Kruse (Zeven/HAN) mit Lord Lennox, Ivana Lesemann (Halberstedt/SAN) mit Mondrian, Marie Ligges (Ascheberg/WEF) mit Twyx, Annabell Miesner (Warendorf/WEF) mit Passionata, Johannes Palster (Metelen/WEF) mit Finny, Sammy Przestacki (Falkensee/BBG) mit Kaiserwinner, Anncatrin Redder (Bad Driburg/WEF) mit Demi Moore, Annika Roede (Gerolzhofen/BAY) mit Keep Smiling, Julia Schacht (Osnabrück/WES) mit Tiara, Debby Sterzenbach (Mülheim/RHL) mit Oskar, Kai Terhoeven-Urselmans (Uedem/RHL) mit Pepijn, Lars Volmer (Legden/WEF) mit Bad Man und Felix Winkler (Kirchsittenbach) mit Douglas Junior. 

                                                                                                                      


Bundeswehrsportschule: Zwei Hannoveraner verlängern Dienstzeit


13.01.2012  (fn-press). Seit vergangenem Sommer ist die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt. Dennoch konnten in diesem Jahr wieder alle zwölf den Pferdesportlern vorbehaltene Plätze an der Bundeswehrsportschule besetzt werden. „Die Bundeswehr bietet Leistungssportlern einfach super Trainingsbedingungen, daher hatten wir auch keine Probleme, die frei werdenden Plätze zu besetzen“, sagt der Leiter Reitsport der Sportfördergruppe, Hauptfeldwebel Andreas Ostholt (Warendorf). Neu bei der „Truppe“ sind die Springreiter Michael Wörle (Grafrath/BAY) und Sarah Enke (Hinzweiler/RPF) sowie Vielseitigkeitsreiter Ben Leuwer (Königswinter/RHL). Sie quartierten sich jetzt Anfang Januar mit ihren Pferden in der Sportschule ein. Ebenfalls neu dabei sind in diesem Jahr Vielseitigkeitsreiterin Wiebke Byl (Weener/WES), die gerade noch ihren zweimonatigen Grundwehrdienst ableistet, sowie Reinerin Fabienne Krämer (Lautertal/HES). Ihre Wehrdienstzeit verlängert haben der Springreiter Maximilian Weisbrod (Walldorf/BAW), die Vielseitigkeitsreiter Julia Krajewski (Warendorf) und Christin Tidow (Springe/HAN), der Fahrer Michael Brauchle (Lauchheim/BAW), der Reiner André Zschau (Bünde/WEF) sowie der Voltigierer Viktor Brüsewitz (Garbsen/HAN). 

 


VER-Dinale: Weltmeister zu Gast


 

04.01.2012 Verden. Das 37. Verdener Hallenreitturnier VER-Dinale vom 26. bis 29. Januar hat nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland weiter an Anziehungskraft gewonnen. Das macht das jetzt vorliegende Nennungsergebnis deutlich. Rund 270 Reiterinnen und Reiter haben sich für die insgesamt 21 Prüfungen eingeschrieben. In den schweren Springprüfungen sind mit Janne Friederike Meyer und Carsten-Otto Nagel zwei amtierende Mannschafts-Weltmeister dabei. Während Carsten-Otto Nagel den "Großen Preis" schon einmal (1996) und den begehrten "Goldenen Hufnagel" als erfolgreichster Reiter sogar bereits viermal (1993, 1996, 2005, 2011) gewonnen hat, besitzt Janne Friederike Meyer noch Nachholbedarf.

 

 

Vertreten sind in Verden in den Springprüfungen auch solche klasse Reiterinnen und Reiter wie die Dänin Charlotte Lund, Newcomer Nisse Lüneburg, Mylene und Minou Diederichsmeier, Markus Merschformann, Mario Stevens, Jan Sprehe, Tobias Meyer, Sören von Rönne und "last but not least" Alois Pollmann-Schweckhorst, um nur einige zu nennen. Hinzu kommt die heimische Reiterprominenz an der Spitze mit Hilmar Meyer, Oliver Ross und Karl Brocks. Die Besetzung der verschiedenen Dressurprüfungen kann sich ebenfalls sehen lassen. Angeführt von Altmeisterin Karin Rehbein ist unter anderem auch kanadische Olympiateilnehmerin Leonie Bramall dabei sowie Shootingstar Nina Hofmann (Schweden), Hartwig Burfeind, Holga Finken, Julia von Platen, Martina Hanöver-Sternberg und Lokalmatador Hannes Baumgart.

 

 

Am Freitagabend kommt anstelle des Mächtigkeitsspringens erstmals eine Barrierespringprüfung der Kl. S* zur Austragung, die für viel Spannung sorgen wird. Die Mannschaftswettbewerbe der Bezirksverbände in der Dressur und im Springen stoßen auf großes Interesse und auch die "Knop-Vereinstrophy", ein Mannschaftswettkampf für Junioren und Junge Reiter der hiesigen und benachbarten Reitvereine, hat eine sehr üppige Resonanz gefunden.

 

 

Höhepunkt am Sonntagnachmittag ist wie immer der mit 15.000 Euro dotierte "Große CONCORDIA Preis". Mit Alois Pollmann-Schweckhorst (1986), Carsten-Otto Nagel (1996), Ulf Plate (2002), Markus Beerbaum (2003 und 2005), Mylene Diederichsmeier (2004 und 2006), Tobias Meyer (2007) und Sören Pedersen (2008) gehen viele ehemalige Gewinner an den Start.

 

 

Weitere Einzelheiten und Karten für die VER-Dinale 2012 können im Internet unter www.ver-dinale.de, bei Nordwest-Ticket oder telefonisch unter 04231-961277 bestellt werden. Eventuelle Gruppenrabatte werden nach Absprache gewährt.    

         


 


Springreiter-Info Braunschweig Löwen Classics 2012


03.01.2012 Braunschweig (psvhannover-aktuell). Die Infos zu den Nominierungs-Modalitäten für das Deutsche Hallenchampionat der Landesmeister 2012 Springen und das Deutsche Mannschaftschampionat der Springreiter 2012 auf den Braunschweiger Löwen Classics (15. bis 18. März 2012) sind jetzt online.

Springreiter-Info Braunschweig 2012
 


Nachrichten aus dem Jahr 2011

Die „Stimme des Pferdesports“


Hans-Heinrich Isenbart verstorben

29.12.2011 Warendorf (fn-press). Hans-Heinrich Isenbart lebt nicht mehr. Er verstarb am ersten Weihnachtstag, wenige Wochen vor seinem 89. Geburtstag in Hamburg. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 10. Januar, um 13 Uhr, in der Niedersachsenhalle in Verden, unweit seines Wohnortes Kirchlinteln, statt.

 

Tausenden von Pferdefreunden wird „die Stimme des Pferdesports“ für immer in Erinnerung bleiben. Diesen Spitznamen hatte Isenbart zu Recht getragen. Niemand kann so brillant die Faszination Pferd in Worte kleiden, wie er es tat. Und niemand forderte so konsequent verantwortungsvolles Handeln stets im Interesse des Pferdes wie er. Berühmt ist er für seine stetige Mahnung: „Vergessen Sie die Pferde nicht“. Über sechs Jahrzehnte hinweg hatte Hans-Heinrich Isenbart als Rundfunk- und Fernsehkommentator, als Journalist und Turniersprecher Reitsportgeschichte nicht nur miterlebt, sondern auch mitgestaltet.

 

Am 5. Februar 1923 kam Hans-Heinrich Isenbart als Sohn eines Offiziers und einer Kaufmannstochter in Wien zur Welt. Die Passion für Pferde war ihm durch die familiäre Verbundenheit mit der Reiterei gewissermaßen in die Wiege gelegt. Aufgrund seiner jüdischen Großmutter mütterlicherseits verwehrten ihm die Nationalsozialisten allerdings die in der Familientradition verankerte Offizierslaufbahn. Hans-Heinrich Isenbart studierte Jura und legte die Reitlehrerprüfung ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitet er zunächst als Politik- und Wirtschaftsjournalist beim damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk. Anschließend übernahm er die Sportkoordination der ARD in München. Diese Position hatte er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden 1987 inne. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Stockholm, die als erste über das noch junge Fernsehen ein Millionenpublikum erreichten, berichtete er live und trug den Pferdesport rund um die Welt. In den folgenden Jahrzehnten war Isenbart bei nahezu allen großen Reitsportereignissen präsent. Auch nach seiner Zeit bei der ARD konnte von Ruhestand keine Rede sein. Als unermüdlicher Kommentator, Referent auf ungezählten Seminare, Tagungen und Kongressen, als Buchautor und Filmemacher blieb Hans-Heinrich Isenbart „die Stimme des Pferdesports“. In Kirchlinteln bei Verden wohnhaft, nahm Isenbart bis zuletzt starken Anteil an allem, was die Faszination Pferd für ihn ausmachte.

Hans-Heinrich Isenbart wurde vielfach geehrt. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung verlieh ihm bereits 1983 das Deutsche Reiterkreuz in Gold. 1997 wurde er mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet. Das Deutsche Olympiade Komitee für Reiterei ernannt ihn 2001 zu seinem Ehrenmitglied. Zu den Ehrungen zählte unter anderem auch der „Meteor-Preis“ (2008) für seine großen Verdienste um den Pferdesport.

 


Hardenberg Burgturnier wird Qualifikationsort für Olympia 2012


29.12.2011 Das Jahr 2012 steht sportlich gesehen im Zeichen der Olympischen Spiele in London. Der Weltreiterverband FEI mit Sitz in Lausanne hat soeben das Hardenberg Burgturnier (10.-13. Mai 2012) als Qualifikationsetappe für die Olympischen Spiele 2012 benannt. So reiht sich traditionelle Pferdesportereignis in Südniedersachsen u. a. zwischen dem Wiesbadener Pfingstturnier und dem Hamburger Derby als Qualifikationsmöglichkeit ein.

Das Hardenberg Burgturnier wird umrahmt von der zeitgleich stattfindenden Hardenberg Klassika, dem Festival für Gartenkunst und Lebensart. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.der-hardenberg.de  und www.escon-marketing.de 

 

 


Gewinnsummen in der Saison 2011


Die Spitzenverdiener in Springen, Dressur und Vielseitigkeit

 

 

27.12.2011 (fn-press). Welche Pferde in den Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit in Turniersportprüfungen das meiste Geld verdient haben, listet das soeben erschienene Jahrbuch Sport und Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) auf. Das umfangreiche Zahlenwerk des deutschen Turniersports und der deutschen Pferdezucht ist als DVD-ROM und als Online-Version im FNverlag erhältlich. Berücksichtigt sind alle Geldpreise, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 auf Turnieren verdient wurden.  

 

Springen – die Top 10

Rang, Name, Zuchtverband, Vater, Reiter, Gewinnn

1. Taloubet Z, KWPN, Hengst v. Galoubet, R.: Christian Ahlmann, 537.654 Euro

2. Chaman, KWPN, Hengst v. Baloubet du Rouet, R.: Ludger Beerbaum,  394.643 Euro

3. Aragon Rouet, Belg., Wallach v. Baloubet du Rouet, R.: André Thieme, 271.269 Euro

4. Cellagon Lambrasco, Holst., Wallach v. Achill-Libero, R.: Janne-Friederike Meyer, 239.926 Euro

5. Corradina, Holst., Stute v. Corrado I, R.: Carsten-Otto Nagel,  239.280 Euro

6. FRH, Hann., Stute v. Goldfever I, R.: Ludger Beerbaum,  232.941 Euro

7. Shutterfly, Hann., Wallach v. Silvio I, R.: Meredith Michaels-Beerbaum,  228.470 Euro

8. Noltes Küchengirl, Bay., Stute v. Lord Z, R.: Marcus Ehning,  221.385 Euro

9. Cash 63, Holst., Wallach v. Carthago, R.: Marco Kutscher,  201.591 Euro

10. Monte Bellini, Holst., Hengst v. Montender, R.: Philipp Weishaupt, 159.013 Euro

 

Dressur - die Top 10

Rang, Name, Zuchtverband, Vater, Reiter, Gewinnn
1. Warum nicht FRH, Hannoveraner, Wallach v. Weltmeyer, R.: Isabell Werth, 118.008 Euro

2. Herzruf’s Erbe, Rheinländer, Wallach v. Herzruf, R.: Ulla Salzgeber, 107.970 Euro

3. El Santo NRW, Rheinländer, Wallach v. Ehrentusch, R.: Isabell Werth,  70.345 Euro

4. Donnperignon, Finnland, Wallach v. Donnerhall, R.: Christoph Koschel, 54.081 Euro

5. Damon Hill NRW, Westfale., Hengst v. Donnerhall, R.: Helen Langehanenberg, 51.530 Euro

6. Satchmo. Hannoveraner, Wallach v. Sao Paulo, R.: Isabell Werth, 49.650 Euro

7. Augustin OLD, Oldenburger, Hengst v. August der Starke, R.: Victoria Max-Theurer/Österr., 27.800 Euro

8. Rubins Royal, Oldenburger, Wallach v. Rubinstein I, R.: Anabel Balkenhol, 25.650 Euro

9. Responsible OLD, Oldenburger, Stute v. Rohdiamant, R.: Helen Langehanenberg, 23.841 Euro

10. Le Noir, Holsteiner, Hengst v. Leandro, R.: Uta Gräf, 22.888 Euro

 

 

Vielseitigkeit – die Top 10

Rang, Name, Zuchtverband, Vater, Reiter, Gewinnn
1. La Biosthetique Sam FBW, Württemberger, Wallach v. Stan the Man xx, R.: Michael Jung, 105.979 Euro

2. FRH Fantasia, Hannoveraner, St. v. Federweisser, R.: Andreas Dibowski,  50.203 Euro

3. Opgun Louvo, Hannoveraner, Wallach v. Shogoun II, R.: Sandra Auffahrt,  42.835 Euro

4. Euroridings Butts Leon, Hannoveraner, Wallach v. Heraldik xx, R.: Andreas Dibowski, 40.204 Euro

5. Leopin FST, Sachse, Hengst v. Legal Legend xx, R.: Michael Jung, 24.755 Euro

6. Little Paint, Dt. Reitpferd, Wallach v. Nitron, R.: Frank Ostholt,  24.010 Euro

7. Leprince des Bois, Frankreich, Hengst v. Yarlands Summer Song, R.: Kai Rüder, 23.444 Euro

8. Weidezaunprofi’s River of Joy, Württemberger, Wallach v. Rubicell, R.: Michael Jung, 14.435 Euro

9 King Artus, Holsteiner, Wallach v. King Milford xx, R.: Dirk Schrade,  11.520 Euro

10 Calma Schelly, Holsteiner, Stute v. Chambertin, R.: Marina Köhncke, 11.437 Euro

 


Reiter für Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponyspringreiter nominiert


27.12.2011 (psvhannover-aktuell). Für das Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponyspringreiter - Höveler-Trophy (FN) im Rahmen des Verdener Hallenreitturniers (VER-Dinale, 26. bis 29. Januar 2012) wurden nach dem Sichtungslehrgang endgültig fünf Ponyreiter aus dem PSV Hannover nominiert.

Insgesamt nehmen 26 Ponyspringreiter aus dem gesamten Bundesgebiet teil. Aus dem PSV Hannover sind dabei:

Sophie Hinners/ Elly
Jil Kluge/ Eternity
Carl-Philipp Knoop/ Wespe
Luca Koch/ Tiffany
Mylen Kruse/ Lord Lennox


Friso Bormann für Sichtungslehrgang zum HGW-Bundesnachwuchschampionat nominiert



Neues Lizenz-System für Turnierfachleute ab 2012


22.12.2011 (psvhannover-aktuell). Der Ausschuss Turniersport (LK) hat in seiner Sitzung am 10. November 2011 die Einführung eines Lizenzsystems für Turnierfachleute mit Wirkung vom 1. Januar 2012 beschlossen. Die Antragsteller bekunden mit Einreichung des Lizenzantrages, ihre Berufung im folgenden Lizenzzeitraum aktiv umsetzen zu wollen.

Die Lizenzen haben eine Laufzeit von jeweils drei Jahren. Innerhalb dieses Zeitraums sind – analog zu Trainerlizenzen – von Richtern grundsätzlich 15 LE (Lerneinheiten á 45 Minuten) Fortbildung für die dann erstmalig zum 1. Januar 2015 zu beantragende Verlängerung nachzuweisen. Die vom Ausschuss Turniersport angebotenen Fortbildungen umfassen in der Regel jeweils fünf LE.  Richter mit „Regelqualifikation“ (das heißt Dressur, Springen, BW/RP,B/BA) werden von der Verpflichtung entbunden, für jede Qualifikation eine Fortbildung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nachzuweisen. Das neue System überlässt ihnen die Entscheidung, in welchem Bereich sie sich schwerpunktmäßig fortbilden – vorgegeben wird jedoch die Verpflichtung, eine Fortbildung im Bereich WBO /Jugend zu absolvieren.
Richter und Parcourschefs mit einer Qualifikation, Prüfer Breitensport, Turnierassistenten Vorbereitungsplatz müssen in den drei Jahren ingesamt fünf LE Fortbildung für eine Verlängerung nachweisen, Parcourschefs mit zwei Qualifikationen (z.B. SM,VL) je Qualifikation  fünf LE.

Die ebenfalls beschlossene Lizenzgebühr beinhaltet die Teilnahme an sämtlichen
vom Ausschuss Turniersport  angebotenen Fortbildungen. Das heißt, die Lizenzinhaber können unabhängig von der Fortbildungsverpflichtung von fünf, zehn oder 15 LE an einer beliebigen Anzahl Fortbildungen ohne zusätzliche Seminargebühren teilnehmen. Das Anmeldeverfahren an sich bleibt vorerst unverändert, wird aber im nächsten Schritt verbandsintern vereinheitlicht. Das neue System hat damit nach der Anlaufphase große Vorteile im organisatorischen Ablauf /Aufwand der Turnierfachleute-Fortbildung.

Die Lizenz wird in Form des praktischen Card-Formates ausgestellt (laminiert und variabel nutzbar für Clip oder Schlüsselband), auf der die wichtigsten Daten vermerkt sind. Die LPO-Vorgabe der Kenntlichmachung von auf dem Vorbereitungsplatz eingesetzten Richtern und Hilfsrichtern kann damit als Nebeneffekt umgesetzt werden. Bei Änderung der Qualifikation/ persönlichen Daten erfolgt eine Neuaustellung (frei bzw. gegen eine geringe Gebühr).


Carola Koppelmann und Desperado OLD gewinnen den Nürnberger Burg-Pokal 2011




Foto: Frieler

20.12.2011 Spannung bis zur letzten Minute war garantiert. Carola Koppelmann und ihr Desperado OLD ritten als letztes Paar in die festlich geschmückte Festhalle ein. Tags zuvor hatte das Duo bereits deutlich die Einlaufprüfung gewonnen. Nahtlos wurde an diese Leistung angeknüpft. Lektion für Lektion wurde fehlerfrei gemeistert. Mit insgesamt 75,45 Prozent setzte sich der 8jährige Oldenburger souverän durch. Egal ob in Sachen Bewegungsqualität, Lektionssicherheit oder Ausstrahlung – Carola Koppelmann und ihr Desperado OLD setzten Maßstäbe. Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der  NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, gratulierte der strahlenden Siegerin.

Der über Dressage Royal x Rouletto gezogene Wallach ist in der Szene kein Unbekannter. Highlight war hier zweifellos sein Sieg bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden sowie seine Platzierungen beim Bundeschampionat in Warendorf. Nervenstärke und ein hohes Maß an Arbeitsbereitschaft sind neben seiner Bewegungsqualität die Vorzüge des Oldenburgers. An zweiter Stelle folgte die fünffache Olympiasiegerin Isabell Werth mit ihrer Nachwuchshoffnung Flatley. Das Paar erhielt von den Richtern insgesamt 73,35 Prozentpunkte. Oliver Oelrich rangierte mit seinem 8jährigen Hengst Rock Forever NRW an dritter Stelle. Die Richter belohnten die eindrucksvolle Vorstellung mit glatten 73 Prozent. Der diesjährige Stilpreis ging an Helen Langehanenberg mit Fürst Khevenhüller und den Sonderehrenpreis für das Rückwärtsrichten sicherte sich Nicole Casper mit Birkhof’s Dave. Darüber hinaus wurden Isabell Werth, Nadine Capellmann und Holga Finken für ihre Treue zum Burg-Pokal ausgezeichnet. Das Trio nahm jeweils an sieben Finalveranstaltungen in der Festhalle teil.<//font>Die auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, entwickelte Prüfung ist ein Juwel in der weltweiten Pferdesportszene. 1992 war das Premierenjahr des NÜRNBERGER BURG-POKAL. Erstes Siegerpaar war Nicole Uphoff im Sattel von Sir Lennox. Es sind viele Dinge zusammen gekommen, die den Siegeszug der Turnierserie gefördert haben, ein gewisses Glück gehörte auf dem Weg nach oben einfach dazu. Hans-Peter Schmidt, damals Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, gelang es, Dr. Reiner Klimke als Schirmherrn für die Prüfung zu gewinnen. Und mehr noch: Dr. Reiner Klimke entwarf eine Aufgabe, die die Ausbildung junger Dressurpferde auf ein neues Niveau hob. Aus dem ursprünglichen St. Georg wurde die Sonderprüfung St. Georges Special (dies war die Bezeichnung vor der Umbenennung, siehe unten). Konzipiert ist sie für sieben- bis neunjährige Dressurpferde. Deutlich kürzer als das Vorbild, aber immer noch mit den wesentlichen Elementen ausgestattet, bildet der Special eine ideale Plattform, um den angemessenen Ausbildungsstand dieser Altersklasse wiederzugeben. Seit 2005 heißt die Prüfung nun St-Georg-Special und wurde als S5 in das offizielle Aufgabenheft der Deutschen Reiterlichen Vereinigung aufgenommen.Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de

 


London: Meredith Michaels-Beerbaum mit Nachwuchspferd Achte im Weltcupspringen


20.12.2011 (fn-press). Nur knapp am Sieg vorbei ritt im Weltcupspringen beim Internationalen Springturnier (CSI*****-W) in der Londoner Olympia-Halle Marcus Ehning. Der Borkener zeigte im Stechen mit Sabrina eine fehlerfreie Runde in 39,05 Sekunden und belegte Platz zwei in der siebten Etappe des Weltcups der Westeuropaliga. Trostpflaster für Ehning: Ein „Weihnachtsgeld“ von 19.800 Euro.

Lange Zeit sah es so aus, als hätte Ehning mit seinem rasanten Ritt im Feld der elf Teilnehmer am Stechen den Sieg errungen. Erst Ben Maher (Großbritannien), der mit Tripple X III als vorletzter Starter ins Stechen ging, konnte Ehning mit einer Nullrunde in 38,71 Sekunden noch überrunden und die Siegprämie von 33.000 Euro kassieren. Dritter wurde Dermott Lennon (Irland). Der Weltmeister des Jahres 2002 brachte Hallmark Elite strafpunktfrei in 42,43 Sekunden ins Ziel.

Zweitbeste Deutsche war Meredith Michaels-Beerbaum<//span> (Thedinghausen). Mit ihrer erst achtjährigen Stute Bella Donna belegte sie Platz acht (vier Strafpunkte im Stechen in 41,61 Sekunden). Mit einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung im Normalumlauf verpasste Holger Wulschner (Klein Belitz) mit Cefalo knapp das Stechen und kam auf Platz zwölf.

 


Kader der Distanzreiter benannt


20.12.2011 (fn-press). Der Disziplinbeirat Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat im Rahmen seiner Sitzung in Warendorf die Kader aktualisiert. Auch zwei Reiterinnen aus dem Verbandsgebiet Hannover sind dabe. Die Kader setzen sich wie folgt zusammen:

Championats-Kader
Joana Al Samarraie (Rotenburg) mit Famosa, Klaudia Al Samarraie (Rotenburg) mit Olymp,  Melanie Arnold (Kirchheim/Teck) mit Saltan und Sevenic, Sabrina Arnold (Kirchheim/Teck) mit Beau, Qualy de la Fontaine, Qamiska la Majorie und Baltika des Blaves, Bärbel Büchting (Essen) mit Said II, Sonia Buluschek (Weßling) mit Bryonia und Prefixe, Katharina Dorn (Rottweil) mit Donna Sayda M, Bernhard Dornsiepen (Balve) mit Rio, Dr. Gabriela Förster (Naumburg) mit Priceless Gold, Petra Hattab (Wuppertal) mit Prince Sharif, Ursula Klingbeil (Buch) mit Taron el Samawi, Sybille Markert-Bäumer (Dietmannsried) mit Estopal Estopa und Gabi Schreiber (Ofterdingen) mit Pyros.

B-Kader
Claudia Bretthauer (Warburg) mit Altana’s Samara, Belinda Hitzler (Dillingen) mit Shagar und Nabab La Majorie, Dörthe Krupinski-Negwer (Glonn) mit Wiela S, Annette Nothhaft (Jossgrund) mit Walice und Horstess und Anna-Lena Weiershäuser (Lahntal) mit SGW Sharik.

B2-Kader

Rebecca Arnold (Nürtringen) mit Prospekt, Nicola Bohn (Blaustein) mit Zbaraz, Fabienne Friepes (Pleidelsheim) mit Maya, Heike Ganster (Waischenfeld) mit Mazud, Christina Gerloff (Bassum) mit Ma Dona, Daniela Kübbeler (Gronau) mit Buddy D, Kerstin Mayer (Neumarkt) mit Zlodky, Bettina Nonnemacher (Schotten) mit Magdan Casanova, Annette Schwartze (Warendorf) mit Al Julimah, Conny Schwedler (Scheibenberg) mit Iris de Soult, Bernhard Theine (Rommerskirchen) mit Aptero Nike und Anne Wegner (Hann. Münden) mit Aicha Addschawad.

C-Kader
Michelle Kiewert (Langenberg) mit Balzar ox,  Jasmin Rose (Hamburg) mit Sas Enaya und Ronja Schreiber (Ofterdingen) mit Santana.


14. bis 17. Juni 2012 in Luhmühlen


CCI**** der Vielseitigkeitsreiter

16.12.2011 Die Turniergesellschaft Luhmühlen freut sich auf ein besonderes Jubiläum im Jahr 2012: In der CIC*** Meßmer Trophy werden zum 25. Mal in der Heide die Deutschen Meisterschaften entschieden.

 

„Das ist schon eine sehr beeindruckende Zahl“, findet TGL-Geschäftsführerin Julia Otto. „Wir wollen dies Jubiläum schon ein bisschen stärker in den Blickpunkt heben. 2011 hat ja gezeigt, dass die Deutschen Meisterschaften ein

Zugpferd sind – sowohl in Bezug auf die Zuschauer als auch, was das Starterfeld angeht. Da wird die gesamte deutsche Spitze hier erwartet. Und natürlich liegt der sportliche Fokus weiter auf dem Vier-Sterne-Turnier.“

 

Auch wenn durch die terminliche Nähe vor Olympia eventuell nicht mehr alle Top-Pferde in Luhmühlen die Vier-Sterne-Prüfung gehen, so wird sich doch wieder ein

ganz großer Teil der deutschen und internationalen Top-Reiter in Luhmühlen ein

Stelldichein geben. Schließlich ist ein Vier-Sterne-Turnier Mitte Juni für die Aktiven die beste Möglichkeit einer Generalprobe auf absolutem Weltklasse-Niveau. Es lockt ja schließlich auch 2012 wieder das ganz große Preisgeld der HSBC FEI Classics.

 

Tickts gibt es schon jetzt bei KfSale Reitsportartikel, Lüneburger Str. 21, 21376 Salzhausen, Tel.: +49 (0)4172 / 987771, Fax : +49 (0)4172 / 987773

E-Mail: info@kfsale.de

Weitere Infos unter: www.luhmuehlen.de 

 


Deutsche Hochschulmeisterschaften Reiten



Vierter Platz für Till Möller aus Göttingen

 

15.12.2011 Auf der diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) im Reiten belohnen sich die Gastgeber mit einem besonderen Geschenk. Das Iserlohner Team, bestehend aus Britta Gaethgens, Kim Hüsemann und Dennis Hotes, gewinnt in einem spannenden Mannschaftsfinale die Deutsche Meisterschaft. Nur knapp musste sich die Mannschaft aus Osnabrück als neuer Vizemeister geschlagen geben. Alex Schwegmann, Charlotte Vornholt und Frederik Esser fehlte das letzte Glück im Springparcours, ein Springfehler kostete sie die Goldmedaille. Den dritten Rang belegte die Reitgruppe der Universität Frankfurt, die mit Heike Jahncke, Tamara Rehnig und Christian Kröber an den Start gegangen war.

 

In der Einzelwertung Springen siegte Nadine Kraft von der Universität Mannheim vor Heike Jahncke aus Frankfurt und Charlotte Vornholt aus Osnabrück. Platz vier belegte Till Möller aus Göttingen. Die Einzelwertung Dressur konnte Julia Vortmann von der Universität Duisburg-Essen für sich entscheiden. Charlotte Rehborn aus Bochum belegte Rang zwei, gefolgt von Britta Knaup von der Universität Bonn. In der kombinierten Wertung hatte Nadine Kraft ebenfalls die Nase vorn, Britta Knaup (Bonn) und Ina Sondermann vom Team der Universität Siegen belegten die Ränge zwei und drei.


 

Die Reitanlage Campus Seilersee, die Besitzer Dietrich Walther für die Ausrichtung der DHM zur Verfügung gestellt hatte, bewies während der DHM vom 9. bis 11. Dezember besonderen Charakter. Die zahlreichen Besucher, Schlachtenbummler und Altakademiker haben sich sichtlich wohlgefühlt und konnten ihre Favoriten direkt von der großzügigen Tribüne anfeuern und unterstützen. Auch das Rahmenprogramm, der DHM Galaball am Freitag und die große DHM Rider's Night am Samstag waren ein voller Erfolg. Insgesamt lockte die Veranstaltung fast 1000 Besucher an.

 

Weitere Infos zur DHM 2011 unter http://www.dhm-2011.de

.



 


FN-Ranglisten Fahren 2011


Niels Grundmann auf Rang drei

09.12.2011 (fn-press). Der Deutsche Meister Georg von Stein (Modautal) hat in diesem Jahr Christoph Sandmann (Lähden) an der Spitze der Rangliste der Vierspänner abgelöst. Georg von Stein setzte sich mit 79 Punkten deutlich vor Michael Brauchle (Lauchheim), der mit 67 Punkten wie schon 2010 Platz zwei belegt. Beide gehörten gemeinsam mit Sandmann zur erfolgreichen Mannschaft, die bei den Europameisterschaften der Vierspänner im niederländischen Breda die Bronzemedaille gewann. Knapp hinter Brauchle auf Platz drei der Rangliste liegt Rainer Duen (Friesoythe) mit 66 Punkten. Für die Fahrer gibt es insgesamt sechs Ranglisten für die verschiedenen Anspannungsarten nach einem speziellen Punktesystem.

 

 

Platz vier bei den Vierspännern geht mit 56 Punkten an den ehemaligen Spitzenreiter Christoph Sandmann. Er startete 2011 nur auf vier Turnieren, da er seine Pferde Tochter Anna und Stallmeisterin Carola Diener zur Verfügung stellte, die beide erfolgreich zweispännig unterwegs waren. So erfolgreich, dass Carola Diener in ihrer ersten internationalen Saison nicht nur Deutsche Meisterin, sondern auch Weltmeisterin der Zweispänner in Conty in Frankreich wurde und die nationale Rangliste der Zweispänner mit 138 Punkten anführt. Dahinter auf den Plätzen zwei und drei liegen ihre Teamkollegen der WM in Conty: Reinhard Burgraf (Geretsried) mit 131 Punkten und Sebastian Warneck (Potsdam) mit 128 Punkten. Gemeinsam gewannen Diener, Burggraf und Warneck Mannschafts-Silber bei der WM in Conty. 2010 führte Reinhard Burggraf die Rangliste der Zweispänner an. Direkt hinter dem Spitzentrio auf Platz vier der nationalen Rangliste liegt die 16-jährige Anna Sandmann mit 102 Punkten.

 

 

Die Spitze zurückerobert hat sich Einspännerfahrer Dieter Lauterbach (Dillenburg). Nachdem er 2010 von Platz eins auf Platz drei gerutscht war, führt er 2011 mit 60 Punkten die Rangliste der Einspänner wieder an. Hinter ihm mit 56 Punkten ist der Deutsche Meister Christoph Dieker (Gescher). Von Platz neun 2010 auf Platz drei hat sich die 19-jährige Nachwuchsfahrerin Katja Helpertz (Monheim) mit 42 Punkten vorgeschoben. Im vergangenen Jahr führten Doppel-Weltmeister Thorsten Zarembowicz (Viernheim) und Mannschafts-Weltmeisterin Mareike Harm (Negernbötel) die Liste der Einspänner an. Zarembowicz hat sein WM-Pferd Sunrise nicht mehr zur Verfügung und startete in diesem Jahr mit einem Nachwuchspferd bei zwei Turnieren und belegt mit 26 Punkten Platz sieben. Mareike Harm ist ins Lager der Vierspänner gewechselt und belegt auf der Rangliste der Vierspänner nach ihrer ersten Saison Platz acht (38 Punkte).

 

 

Bei den Pony-Vierspännern ist das gleiche Trio vorne wie 2010. An der Spitze ist wieder Steffen Brauchle (Lauchheim) mit 63 Punkten vor Tobias Bücker (Emsdetten) mit 59 Punkten. Beide gehörten zum Gold-Team der Weltmeisterschaften der Ponyfahrer in Lipica in Slowenien. Punktgleich mit Bücker auf Platz zwei liegt Daniel Schneiders (Petershagen), der bei der WM in Lipica Einzel-Bronze gewann. Auch bei den Pony-Zweispännern hat sich an der Spitze der Rangliste wenig geändert. Auf Platz eins ist Mannschafts-Weltmeister Stephan Koch (Hamburg) mit 107 Punkten, der wie 2010 wieder vor Dieter Baackmann (Emsdetten) mit 105 Punkten liegt. Baackmann gehörte ebenfalls zur Mannschaft der Ponyfahrer, die WM-Gold in Lipica holte und sicherte sich zudem aber auch die Goldmedaille in der Einzelwertung der Pony-Zweispänner. Von Platz zwölf 2010 auf Platz drei (95) vorgearbeitet hat sich der 15-jährige Nachwuchsfahrer Marco Freund (Dreieich). Auch bei den Pony-Einspänner hat es ein Nachwuchsfahrer in das Spitzentrio geschafft. 2010 noch auf Platz 16 belegt der 21-jährige Niels Grundmann (Frendenbeck) 2011 mit 46 Punkten den dritten Platz. Vor ihm sind nur die beiden Mannschafts-Goldmedaillengewinner der WM in Lipica Dennis Schneiders (Petershagen) auf Platz eins (58) und Patrick Hanisch (Ennigerloh) auf Platz zwei (50).

 

 

Für die spezielle Rangierung nach Anspannungsart zählen alle bundesweit offenen S-Turniere, dazu Nationenpreise (CAIO) und internationale Turniere (CAI). Der erstplatzierte Teilnehmer der Prüfung erhält die Punkte entsprechend der Anzahl der Starter plus einen Punkt, der Zweitplatzierte erhält Punkte entsprechend der Anzahl der Starter minus einen Punkt, der Drittplatzierte und alle nachfolgenden Teilnehmer erhalten je einen Punkt weniger (LPO § 802c). Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat dabei allerdings eine Maximalpunktzahl festgelegt: Einspänner 15, Zweispänner 35, Vierspänner 25 Punkte. Bei jedem Fahrer werden die besten vier Ergebnisse gewertet.

 

 

Die Ranglisten sind im Internet unter www.pferd-aktuell.de/ranglisten zu finden. 

 


Internationale Pony-Aufgaben geändert


09.12.2011 (fn-press). Der Weltreiterverband (FEI) hat die internationalen Pony-Dressuraufgaben – Mannschafts- und Einzelwertung – geändert. Diese gelten ab 1. Januar 2012. Die Notenbögen sind ab sofort in deutscher und englischer Fassung bei beim FNverlag erhältlich und stehen im Internet unter www.fnverlag.de zum kostenlosen Downloaden bereit. Spezielle Ergänzungssätze zum internationalen Aufgabenheft gibt es nicht. 

 

<//span>


Deutsche Hochschulmeisterschaft Reiten in Iserlohn



08.12.2011  Die Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) ist der Höhepunkt des alljährlichen Studentenreitsports. Dieses Jahr richtet die Studentenreitgruppe Iserlohn-Südwestfalen gemeinsam mit der BiTS Iserlohn und der FH Südwestfalen die DHM vom 9. bis 11. Dezember auf der Reitanlage des Reitvereins Iserlohn aus. Das Besondere dabei: Geritten wird auf fremden Pferden, die von Pferdebesitzern aus der Region zur Verfügung gestellt und den Teilnehmern vor dem Wettkampf zugelost werden. Neben hochklassigem Wettkampfsport stehen ebenso der traditionelle Galaball am Freitag sowie die Riders Night am Samstag auf dem Programm.

DHM-Teilnehmer 2011Bei der DHM messen sich zwölf Hochschulmannschaften sowie drei aus Einzelreitern bestehende Mannschaften aus ganz Deutschland in der Team- und Einzelwertung, um den Titel „Deutscher Hochschulmeister 2011“ zu erringen. Die besten DHM-Teilnehmer haben zudem die Chance, in den deutschen Studentenreiterkader aufgenommen zu werden und sich so für die Studierenden-Weltmeisterschaft, die vom 22. bis 26. August 2012 in Aachen stattfindet, zu qualifizieren. Teilnehmer der DHM: www.dhm-2011.de/teilnehmer/Infos zur Studierenden-Weltmeisterschaft: www.wuec2012.de

 

DHM-Modus: Spannung und Chancengleichheit garantiert
Vor dem Hintergrund, dass sich viele Studierende kein eigenes Pferd leisten oder regelmäßig an turniersportlichen Wettbewerben teilnehmen können, gewinnt die sportliche Auseinandersetzung auf Studententurnieren eine besondere Bedeutung. Die vielseitigen Reiter treten auf fremden Pferden im Dressur- und Springsattel nach dem KO-Verfahren gegeneinander an, was den Wettkampf sowohl spannend als auch anspruchsvoll macht. Die Reiter müssen sich in kurzer Zeit mit viel Einfühlungsvermögen auf die Stärken und Schwächen des fremden Pferdes einstellen und sich im direkten Vergleich der Konkurrenz stellen. Amateure und Profis können so in einem gemeinsamen Wettbewerb ihr jeweiliges Leistungsniveau erreichen.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Ken Bräutigam, Disziplinchef Reiten im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband und Mitorganisator der DHM, freut sich schon auf das Event: „Die Vorbereitungen für die DHM laufen in der Reitgruppe Iserlohn auf Hochtouren. Wir sind uns sicher, dass die Studentenreiterinnen und -reiter sowie die Schlachtenbummler, Oldies und Gäste aus ganz Deutschland ein ganz besonderes Reit-Wochenende in Iserlohn erleben werden, an das sie gerne zurückdenken.“

Zeitplan http://www.dhm-2011.de/zeiteinteilung


Meredith Michaels-Beerbaum in Paris Dritte im Großen Preis


 

05.12.2011 (fn-press). Mannschafts-Weltmeisterin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) belegte als beste deutsche Teilnehmerin im Großen Preis beim Internationalen Springturnier (CSI*****) in der französischen Hauptstadt Paris den dritten Platz.

Im Stechen der 17 fehlerfreien Paare des Normalumlaufs kam die 41-Jährige mit ihrem Hannoveraner Checkmate (v. Contender) strafpunktfrei in 35,23 Sekunden ins Ziel. Ein absolut identisches Ergebnis lieferte auch Richard Spooner (USA) mit Cristallo ab, womit sich die beiden Paare den dritten Platz teilen und sich jeweils über 37,500 Euro freuen durften.

Der Sieg ging zur Freude des französischen Publikums an ihre Landsmännin Penelope Leprevost, die mit Mylord Carthago HN den Stechparcours ohne Fehler in 34,40 Sekunden beendete und dafür eine Siegprämie von 75.000 Euro kassierte. Mit einer Nullrunde in 34,48 Sekunden denkbar knapp geschlagen, landete Pius Schwizer (Schweiz) mit Verdi III auf Platz zwei. Zweitbeste deutsche Teilnehmerin war Meredith Michaels-Beerbaums WM-Team-Gefährtin Janne Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco auf Platz elf (vier Strafpunkte in 36,08 Sekunden).

Keine Platzierung im Großen Preis konnte Ludger Beerbaum erringen, der mit Gotha im Normalumlauf fünf Strafpunkte zu verzeichnen hatte. Dennoch schloss der 48-Jährige das Pariser Turnier als bester deutscher Teilnehmer ab. So erzielte Beerbaum mit Chaman am Freitag einen zweiten und mit Gotha FRH einen dritten Platz, der ihm 30.000 Euro bescherte. Am Samstag kam mit Chaman ein weiterer zweiter Platz sowie mit Chiara ein fünfte Platz hinzu. Allein für diese Erfolge konnte sich der „Rider of the Year 2011“ und Zweitplatzierte der Gesamtwertung der diesjährigen Global Champions Tour über ein Preisgeld von mehr als 50.000 Euro freuen.

 


Bundeskader Dressur für 2012 benannt


 

05.12.2011 (fn-press). Welche Reiterinnen und Reiter im Jahr 2012 den Bundeskadern angehören werden, legte der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) jetzt fest.

 

Championatskader: Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino und Rubins Royal, Helen Langehanenberg (Havixbeck) mit Damon Hill NRW und Responsible OLD, Matthias Alexander Rath (Kronberg) mit Totilas, Ulla Salzgeber (Kaufbeuren) mit Herzruf’s Erbe, Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados, Monica Theodorescu (Sassenberg) mit Whisper und Isabell Werth (Rheinberg) mit Warum nicht FRH, El Santo NRW und Don Johnson.

B-Kader: Sabine Becker (Röcklingen) mit Lamarc WRT, Nadine Capellmann (Würselen) mit Elvis VA und Girasol, Uta Gräf (Kirchheimbolanden) mit Le Noir, Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino, Anja Plönzke (Wiesbaden) mit Le Mont d’Or, Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit Valentino G, Dorothee Schneider (Framersheim) mit Kaiserkult TSF, Brigitte Wittig (Rahden) mit Biagiotti W und Blind Date und Wolfram Wittig (Rahden) mit Bertoli W.

B2-Kader: Hedda Dröge (Düsseldorf) mit Fifth Avenue, Marion Engelen (Kerken) mit Diego, Heike Kemmer (Winsen) mit Feleciano und Carola Koppelmann (Warendorf) mit Le Bo.

Perspektivkader (Perspektivgruppe Dressur): Katharina Birkenholz (Grünwald), Marion Engelen (Kerken), Jenny Lang (Karlsruhe), Fabienne Lütkemeier (Paderborn), Kirsten Sieber (Dortmund) und Kristina Sprehe (Dinklage).

C-Kader Junge Reiter: Charlotte Dassler (Bockhorn) mit William, Jill de Ridder (Aachen) mit Bandor, Sophie Holkenbrink (Münster) mit Show Star, Nadine Husenbeth (Sottrum) mit Riverdance, Anna-Lena Kracht (Hamburg) mit Kasimir TSF, Marc Lingelbach (Biebertal) mit Rolex, Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Habitus, Sanneke Rothenberger (Bad Homburg) mit Deveraux OLD und Wolke Sieben und Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) mit Donna Jackson.

C-Kader Junioren: Kristin Beer (Babenhausen) mit Indira , Michelle Budde (Zeven) mit Welcome Forever, Vivien Niemann (Mannheim) mit Cipollini, Leonie Richter (Bad Essen) mit Romanowa, Johannes Rühl (Idstein) mit Flying Lady, Pia-Katharina Voigtländer (Berlin) mit Laetitian R. und Maxi-Kira von Platen (Wietze) mit Flamenco Girl.

 


Bundeskader Vielseitigkeit 2012 berufen


 05.12.2011 (fn-press). Im Rahmen seiner Herbstsitzung hat der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die neuen Kader berufen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

 

Olympiakader: Sandra Auffarth (Ganderkesee/WES) mit Opgun Louvo, Andreas Dibowski (Egestorf/HAN) mit FRH Fantasia und FRH Avedon, Michael Jung (Horb/BAW) mit La Biosthetique Sam FBW und Leopin, Ingrid Klimke (Münster/WEF) mit FRH Butts Abraxxas, Marina Köhncke (Badendorf/SHO) mit Calma Schelly, Kai-Steffen Meier (Waldbröl-Niederhausen/RHL) mit TSF Karascada M, Andreas Ostholt (Warendorf/WEF) mit Franco Jeas, Frank Ostholt (Warendorf/WEF) mit Little Paint, Dirk Schrade (Sprockhövel/WEF) mit King Artus und Hop and Skip, Peter Thomsen (Lindewitt/SHO) mit Horseware’s Barny und Horseware’s Parko, Anna Warnecke (Osnabrück/HAN) mit Twinkle Bee und Benjamin Winter (Warendorf/WEF) mit Wild Thing Z.

B-Kader: Bettina Hoy (Warendorf/WEF) mit Lanfranco TSF, Beeke Kaack (Schmalensee/SHO) mit Judy, Julia Krajewski (Warendorf/WES) mit Lost Prophecy, Elmar Lesch (Bavendorf/HAN) mit Lancelot und Julia Mestern (Schwaiganger/BAY) mit FRH Schorsch.

B2-Kader: Sonja Buck (Pfalzgrafenweiler/BAW) mit Ohio, Kai Rüder (Blieschendorf/SHO) mit Leprince des Bois und Oliver Cael, Robert Sirch (Fischen/BAY) mit Killcross und Ina Tapken (Ganderkesee/WES) mit London Return.

C-Kader Junge Reiter: Lara Adelhelm (Kirchberg/BAW) mit Gentano, Stephanie Böhe (Salzhausen/HAN) mit Greena, Freya Füllgraebe (Krefeld/RHL) mit Oje Oje, Sophie Grieger (Kaufbeuren/BAY) mit Windrose, Ben Leuwer (Königswinter/RHL) mit Cappuccino, Franca Lüdeke (Bonn/RHL) mit Parlando und Jana Weyers (Kamp-Lintfort) mit Lardina.

C-Kader Junioren: Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Federleicht und Josephine Wilms (Bergkamen) mit Corvette D.

D/C-Kader Junioren/Junge Reiter: Lisa Balduff (Twistetal/HES) mit Pinot, Niklas Bschorer (Dinkelsbühl/BAY) mit Vilart, Franziska Kristin Dennersmann (Dortmund/WEF) mit Rantanplan Z, Moritz Eckl (Ochsenfurt/BAY) mit Abendflirt FRH, Lisa-Marie Förster (Ahlen/WEF) mit Lucky Boy F, Charlotte Sophia Hachmeister (Aurich/WES) mit Kassio und Cara Feliz, Pauline Knorr (Hude/WES) mit Abke’s Boy, Marie Kraack (Eutin/SHO) mit Havanna, Delia Mangelkramer (Michelsneukirchen/BAY) mit Finn und Roman, Pia Münker (Meerbusch/RHL) mit Louis M, Celina Nothofer (Kamp-Lintfort/RHL) mit Larissa und Simba, Sarah Schuler (Egenhausen) mit Uso, Carolin Thenhausen (Westergellersen/HAN) mit Don Diego sowie Jule Wewer (Peheim/WES) mit Just Kito und Lasse.

D/C-Kader Ponyreiter: Elisa Abeck (Wesel/RHL) mit Daiquiri, Celine Geissler (Frankenthal/RPF) mit Heiligenberg’s Normandie, Juana Rebecca Gerken (Rümpel/SHO) mit Chagall, Annie Kamieth (Winterfeld/SAN) mit Mr. Harvey, Hanna-Lea Kehrer (Reutlingen) mit Cyrano, Stina Packheiser (Feldhusen/MEC) mit Hannes, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf/MEV) mit Pamira LK, Sarah Schmierer (Erdmannhausen/BAW) mit Moonlight Kiss, Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen) mit Mac Ide und Katja Wolf (Ditzingen/BAW) mit Puccini.

D/C-Perspektivkader: Antonia von Baath (Salzhausen/HAN) mit Largo, Annika Aruba Baumgart (Eitorf/HES) mit Kaiserstern, Johanna Fahle (Twistetal/HES) mit Farina, Maximilian Fritsch (Ennepetal/WEF) mit La Fayette, Celine Geissler (Frankenthal/RPF) mit Amiro, Lucky Luciano und Seredipity, Flora Reemtsma (Groß Walmstorf/MEV) mit Sarotti und Kai Ruggaber (Reutlingen/BAW) mit Ferrari, First Flight’s Sky.    

 


FN-Ranglisten: Werth, Beerbaum und Jung an der Spitze


 

05.12.2011 (fn-press). Wie erfolgreich die deutschen Reiterinnen und Reiter sowie in Deutschland trainierende Ausländer mit Gastlizenz auf dem Viereck, im Parcours und im Gelände agieren, lässt sich auch am Punktestand der disziplinspezifischen Ranglisten absehen. Gewichtet nach Prüfungsniveau, wurden jetzt alle Siege und Platzierungen addiert und in den neuen Listen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) veröffentlicht. Berücksichtigt sind alle Turniersporterfolge vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011. Die „ewige Beste“ der Dressur, Isabell Werth (Rheinberg), hat ihre Führung behauptet, während Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Michael Jung (Horb) ihre Spitzenposition nach einer Pause zurückerobern konnten.

Isabell Werth bleibt die unangefochtene Nummer eins: Die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin sammelte mit ihren fünf Grand Prix-Pferden sowie etlichen jungen Talenten 177.620 Punkte und rangiert mit einem Riesenvorsprung einsam an der Spitze. Über 80.000 Punkte weniger weist das Konto von Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) auf (93.531), der auch im Vorjahr Rang zwei bekleidete. Championatsneuling Helen Langehanenberg (Münster) rückte auf Position drei vor (78.167) und verdrängte Matthias Alexander Rath (Kronberg) auf Platz vier (77.790). Damit macht das Silber-Team der diesjährigen Europameisterschaft die vorderen Plätze unter sich aus. An die fünfte Stelle mit 68.286 Punkten schob sich Dorothee Schneider (Framersheim) vor.

Bei den Springreitern kletterte der Vorjahres-Dritte und aktuelle „Rider of the Year“, Ludger Beerbaum, wieder an die Spitze (192.908 Punkte). Auch er hat die Konkurrenz weit hinter sich gelassen. Fast 40.000 Punkte weniger erzielte Christian Ahlmann (Marl), der Rang zwei verteidigte (144.073). Marco Kutscher (Riesenbeck) machte zwei Plätze gut und ist nun mit 143.490 Punkten an dritter Stelle. Der Spitzenreiter des Vorjahres, Marcus Ehning (Borken), rutschte auf Rang vier ab (125.740), Vize-Europameister Carsten-Otto Nagel (Wedel) schließt das Spitzenquintett mit 123.961 Punkten.

Mit seinem Weltmeistertitel und zwei Goldmedaillen bei den Europameisterschaften in Luhmühlen ist Michael Jung national wie international die unangefochtene Nummer eins im Busch. Das spiegelt auch die Rangliste Vielseitigkeit wider, die der Schwabe mit gewaltigem Vorsprung vor dem zweitplatzierten Andreas Dibowski (Döhle) anführt. Jung hat 57.547 Punkte auf dem Konto. „Dibo“, der mit Jung die Plätze tauschte, sammelte 35.856 Punkte. Auf dem dritten Platz halten konnte sich Dirk Schrade (Sprockhövel) mit 22.353 Punkten. Einen Sprung nach oben in der Rangliste machte Vizeeuropameisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee). Im vergangenen Jahr noch auf Platz zwölf, kam der Shooting-Star der Saison 2011 auf insgesamt 22.196 Punkte und kletterte damit auf Platz vier. Alte und neue Nummer fünf ist Ingrid Klimke (Münster) mit einem Kontostand von 21.485 Punkten.

Die ausführlichen Ranglisten sind im Internet unter www.pferd-aktuell.de unter Pferdethemen A-Z (Rangliste Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren) zu finden.

 


Ponyforum




Desparo

Verkaufstage mit tollem Ergebnis

29.11.2011 Insgesamt 19 Kollektionskandidaten der 8. Sportpony Verkaufstage vom vergangenen Wochenende in Adelheidsdorf wurden direkt über die Veranstaltung verkauft. Das entspricht einem Ergebnis von knapp 60 Prozent zu einem Durchschnittspreis von 12.100€ und stimmt alle Verantwortlichen hochzufrieden. Die Preisspitze bildete dabei Desparo, ein zehnjähriger Rappe, der beste Dressurqualitäten mit sich bringt. Er wurde für 40.000 € nach Spanien verkauft. Auch aus den USA sicherten sich Käufer gleich drei Ponys.

Auffallend war, dass Aspiranten aller Sparten gefragt waren. So wurden viele gute Einsteiger- genauso wie brave Kinderponys und hocherfolgreiche Cracks verkauft und nachgefragt. Das Käuferinteresse galt somit der ganzen Bandbreite, die sich in der vielseitigen Kollektion zeigte.
„Auffallend viele Kunden haben die tolle Infrastruktur in Adelheidsdorf gelobt. Mehrere Hallen sowie Plätze garantierten beste Ausprobiermöglichkeiten. Auch darauf sind wir stolz, denn wir streben ein Event an, bei dem sich alle Beteiligten wohlfühlen“, so Christian Tschöpke Geschäftsführer der Ponyforum GmbH.
Informationen zu kommenden Veranstaltungen gibt es unter der Ponyforum- Servicenummer: 05695/ 992910 (Frau Marioth) oder im Internet unter www.Ponyforum.de. Die nächste wird die Auktion für gekörte und nicht gekörte Reitponyhengste in Neumünster am 11. Februar 2012 sein.

 

 


Bundeskader Fahren aufgestellt


28.11.2011 (fn-press). Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) hat in seiner alljährlichen Herbstsitzung die Championatskader und die Bundeskader der Pferde- und der Ponyfahrer aller Anspannungsarten benannt. „Wir haben die Kader bewusst klein gehalten, um zu zeigen, dass eine Aufnahme in den Kader noch möglich ist. Im Laufe der Saison können jederzeit Fahrer oder Fahrerinnen aufgrund von Leistungen nachberufen werden“, erklärte Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim).

In einen Kader berufen wurden folgende Fahrer und Fahrerinnen:

Championatskader Vierspänner: Michael Brauchle (Lauchheim), Rainer Duen (Friesoythe), Christian Plücker (Waldeck), Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau) und Josef Zeitler (Starnberg).
B-Kader Vierspänner: Max Dangel (Vechta), Mareike Harm (Negernbötel) und Tobias Raphael (Haan).

Championatskader Pony-Vierspänner: Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten), Dieter Höfs (Weil der Stadt) und Abel Unmüssig (Hinterzarten).
B-Kader Pony Vierspänner: Daniel Coenen (Geilenkirchen), Thomas Köppen (Dreieich), und Florian Wissdorf (Rommerskirchen).

Championatskader Zweispänner: Reinhard Burggraf (Geretsried), Carola Diener (Lähden), Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden) und Sebastian Warneck (Potsdam).
B-Kader Zweispänner: Lothar Bachmeier (Meißenheim), Rudolf Huber (Stuhr) und Stefan Schottmüller (Kraichtal).

Championatskader Pony-Zweispänner: Steffen Abicht (Bad Düben), Dieter Baackmann (Emsdetten), Marco Freund (Dreieich) und Stephan Koch (Hamburg).
B-Kader Pony-Zweispänner: Fabian Gänshirt (Friesenheim), Lars Heidotting (Emsdetten),
 Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt) und Matthias Mader (Beerfelden).

Championatskader Einspänner: Christoph Dieker (Gescher) und Dieter Lauterbach (Dillenburg).
B-Kader Einspänner: Peter-Johannes Auracher (Lauchheim), Detlef Böhlmann (Otter), Katja Helpertz (Monheim), Klaus Tebbe (Neuenkirchen) und Thorsten Zarembowicz (Viernheim).

Championatskader Pony-Einspänner: Patrick Hanisch (Ennigerloh), Andreas Pues-Tillkamp (Glandorf) und Dennis Schneiders (Petershagen).
B-Kader Pony-Einspänner: Edwin Kiefer (Horb), Niels Grundmann (Fredenbeck) und Daniela Menke (Bad Essen).

 


Stockholm: Isabell Werth Dritte in der Weltcup-Kür


28.11.2011 (fn-press). Die dritte Etappe des Weltcups Dressur der Westeuropaliga im schwedischen Stockholm endete für Isabell Werth (Rheinberg) und Helen Langehanenberg (Havixbeck) mit den Plätzen drei und vier.

In der Grand Prix-Kür erzielte Isabell Werth mit ihrem Hannoveraner Warum Nicht FRH (v. Weltmeyer) 78,475 Prozent. Damit musste sie den beiden schwedischen Reitern Patrik Kittel und Tinne Vilhelmson-Silfven den Vortritt lassen. Der im münsterländischen Nottuln lebende Kittel sicherte sich mit Toy Story und einem Ergebnis von 79,475 Prozent den Sieg. Seine Landsmännin Tinne Vilhelmson-Silfven kam mit Don Aurellio auf 79,375 Prozent und damit knapp geschlagen auf Platz zwei. Helen Langehanenberg, zweite deutsche Starterin in der Weltcup-Prüfung, brachte es mit der Oldenburger Stute Responsible OLD (v. Rohdiamant) auf 76,200 Prozent und damit Platz vier.

Beide deutschen Paare zeigten damit eine verbesserte Platzierung zum Qualifikations-Grand Prix für die Kür am Samstag. Hier hatten Helen Langehanenberg und Responsible OLD mit 71,447 Prozent Platz fünf belegt. Isabell Werth und Warum Nicht FRH waren mit 71,255 Prozent und sehr unterschiedlichen Platzziffern der Richter auf Platz sieben gelandet. So schwankten die Platzziffern der fünf Richter für Isabell Werths Vorstellung im Grand Prix zwischen Platz drei und Platz elf.

Die Ehre der deutschen Springreiter verteidigte im Großen Preis von Stockholm Mannschafts-Welt- und Europameister Carsten-Otto Nagel (Norderstedt), der mit Cazaro Platz sechs belegte (null Strafpunkte im Stechen in 35,99 Sekunden). Den Sieg erritt sich „Altmeister“ John Whitaker (Großbritannien), der mit Casino das Ziel fehlerfrei in 32,43 Sekunden sah. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Jens Fredricson (Schweden) mit Lunatic (null Strafpunkte in 32,53 Sekunden) und Nina Fagerström (Finnland) mit Talent (null Strafpunkte in 33,06 Sekunden).


Europameisterschaft der älteren Amateurspringreiter


Bronzemedaille mit Verspätung

 

 25.11.2011 Warendorf (fn-press). Das Championat liegt bereits 16 Monate zurück, doch erst jetzt darf sich das deutsche Team über eine Medaille freuen: Durch Disqualifikation der Franzosen rutsche die Mannschaft bei der „EM Veterans“, der Europameisterschaft älterer Amateurspringreiter, doch noch in die Medaillenränge.

 

 Im Juli 2010 trafen sich die älteren Amateurspringreiter zur Europameisterschaft in Bern. Vom Weltreiterverband FEI als Championat offiziell anerkannt, ist die Meisterschaft Frauen über 45 Jahre und Männer über 49 Jahre vorbehalten, sofern sie in der laufenden Saison nicht höher als in Ein-Stern-M-Springen platziert waren. Für Deutschland gingen Georg Bräuer (Elze), Hubertus Dewitz (Tettmang), Werner Jösel (Selbach) und Heike Willenberger (Wedemark) an den Start. Das von Equiechef Dr. Uwe Bomberg (Seesen) betreute Team beendete die Parcours mit dem vierten Platz. Gold gewannen die Franzosen, auf dem Silber- und Bronzerang folgten die Schweiz und die Niederlande.

Die Rangierung musste geändert werden, nachdem das Pferd des Franzosen Edmont Milot aufgrund einer positiven Medikationskontrolle disqualifiziert wurde. Die Goldmedaille wurde dem französischen Team offiziell aberkannt, neue Europameister wurden die Schweizer Reiter. Das deutsche Team rangiert nun auf dem Bronzerang. Die verspäteten Medaillen werden den EM-Dritten Ende November beim Wintertreffen der Aktiven überreicht. Die nächste Europameisterschaft findet vom 20. bis 23. September 2012 im französischen Dinard statt.

 


Preis der Zukunft 2012


Teilnehmer stehen fest
24.11.2011 (fn-press). Die Teilnehmer für den „Preis der Zukunft“ stehen fest. Der „Preis der Zukunft“, der im Rahmen des K+K-Cups in Münster vom 11. bis 15. Januar ausgetragen wird, zählt zu den wichtigsten Prüfungen für die Nachwuchs-Dressurreiter und dient regelmäßig der Standortbestimmung in der Altersklasse Junge Reiter zum Jahresbeginn. 

 

Zugelassen sind Paare mit entsprechenden Vorjahreserfolgen insbesondere bei Europa- oder Deutschen Meisterschaften der Junioren und Jungen Reiter. Im Einzelnen sind dies: (in alphabetischer Reihenfolge) Jasmin Büttner (Eschenbach/BAY) mit Meg Ryan, Charlotte Dassler (Bockhorn/WES) mit D'accord und William, Clarissa Dennert (Hamburg/HAM) mit Ramon, Jill de Ridder (Aachen/RHL) mit Wellington, Marie-Sophie Ehlen (Sittensen/HAN) mit Perignon T, Sophie Holkenbrink (Münster/WEF) mit Show Star, Nadine Husenbeth (Sottrum/BRE) mit Riverdance, Julia Knickenberg (Castrop-Rauxel/WEF) mit Laertes, Marc Lingelbach (Biebertal/HES) mit Rolex, Louisa Lüttgen (Kerpen/RHL) mit Habitus, Philipp Mücke (Kulmbach/BAY) mit Nando, Juliane Nuscheler (Altenstadt/BAY) mit Fascinate, Juliette Piotrowski (Kaarst/RHL) mit Flick-Flack, Sanneke Rothenberger (Bad Homburg/HES) mit Deveraux OLD, Sarah Runge (Wuppertal/HES) mit Persico und Contendros Bube, Tara Schneider (Düsseldorf/RHL) mit Little Diamond, Lars Schulze-Sutthoff (Greven/WEF) mit Emotion, Charlott Maria Schürmann (Gehrde/WES) mit Donna Jackson und Johanna Wienkamp (Rheine/WEF) mit Formatic's Forrester. Der „Preis der Zukunft“ besteht er aus einer Einlaufprüfung, bei der die FEI-Mannschaftsaufgabe Junge Reiter verlangt wird, an die sich das Finale der besten Zwölf, bei dem die FEI-Einzelaufgabe geritten wird, anschließt. Der „Preis der Zukunft“ wird seit 1996 ausgetragen, seit 2004 in Münster.


PARTNER PFERD goes World Cup – zum zwölften Mal


24.11.2011 Leipzig – Die vier FEI World Cup Finals im April/ Mai 2011 in Leipzig  sind Geschichte – die PARTNER PFERD nicht. Ganz im Gegenteil, das internationale Reitturnier mit den Qualifikationen zu den FEI World Cup Finals im Fahren, Springen und Voltigieren macht Geschichten und zwar vom 19. bis 22. Januar 2012. Dann wird geritten, gefahren und pure Akrobatik zelebriert, dürfen sich die Zuschauer auf ein kompaktes Programm, lustige Shows und das vertraute und aufregende PARTNER PFERD-Gefühl freuen.

Leipzig ist die neunte Station im Rolex FEI World Cup Jumping und die Springreiter haben bereits jetzt fünf Stationen erlebt, durchaus wechselvolle Qualifikationen. Vor der PARTNER PFERD wird noch in Genf, London und Mechelen um World Cup-Punkte geritten.  An der Spitze des Rankings hat sich der schwedische Europameister Rolf-Göran Bengtsson festgesetzt mit 42 Punkten vor dem Schweizer Pius Schwizer (40) und dessen Landsmann Steve Guerdat (38). Vierter ist der Brite Nick Skelton – der 2005 in Leipzig den Großen Preis gewann – vor dem Iren Denis Lynch und dann folgt Ludger Beerbaum aus Riesenbeck, DKB-Riders Tour Sieger, Mannschafts-Europameister und derzeit bester Deutscher im Rolex FEI World Cup Jumping mit 30 Punkten. In Leipzig geht es bei der PARTNER PFERD im Rahmen der Sparkassen Sport-Gala ab 19.45 Uhr zunächst in die Qualifikation in einem internationalen Springen nach Fehlern und Zeit, also ganz klassisch. Die Frage, wer wie viele Punkte verbuchen kann wird am Sonntag im Rolex FEI World Cup, presented by Sparkasse, Sparkassen-Cup – Großer Preis von Leipzig ab 14.35 Uhr entschieden.

 

Die Vierspänner-Elite hat die Saison im FEI World Cup in Hannover begonnen und zuletzt in Stuttgart Station gemacht. Nach bislang zwei Etappen führt der Niederländer Ijsbrand Chardon die Tabelle an, ihm folgt Landsmann Koos de Ronde und der Schwede Tomas Eriksson. Alle drei sind bekennende Leipzig-Fans, und die PARTNER PFERD 2012 ist die siebte und letzte Qualifikationsetappe vor dem Finale in Bordeaux.  Auf Platz fünf findet man derzeit Georg von Stein aus Modautal als besten deutschen Fahrer. Man erinnere sich: von Stein durfte binnen 24 Stunden für den unglücklichen Wildcard-Fahrer Christian Plücker (Waldeck) ins Finalfeld des FEI World Cup Finals Driving nachrücken, erlebte sein erstes World Cup-Finale und fand ganz offenkundig riesig viel Vergnügen am Indoor-Event. Nun mischt der Glückspilz von Leipzig zusammen mit Rainer Duen in der Hallenserie mit – beide Fahrer treten auch in Leipzig 2012 an. Schwindlig fahren wollen die Männer an den Leinen ihre Fans auf den stets rappelvollen Tribünen in Leipzig erstmals am Freitagabend in der Sparkassen–Trophy, der Einlaufprüfung, die über die Startreihenfolge am Sonntag entscheidet. Dann wird am 22. Januar ab 12.35 Uhr im Zeit-Hindernisfahren die Qualifikation zum FEI World Cup Driving entschieden.

 

Die weltbesten Voltigierer erleben nach der World Cup-Premiere 2010/2011 ihre zweite Indoor-Saison und die umfasst fünf Qualifikationen und das Finale in Bordeaux. Leipzigs PARTNER PFERD ist Etappe Nummer fünf. In Führung liegen nach den beiden ersten Stationen in Kiel und München bei den Damen die Vize-Europameisterin Sarah Kay aus dem schleswig-holsteinischen Sörup, bei den Herren ein junger Niedersachse. Viktor Brüsewitz aus Garbsen in Niedersachsen, einst Junioren-Europameister. Weltcupsieger, Welt- und Europameister Patric Looser aus der Schweiz stieg erst in München in die laufende Saison ein, holte gleich alle Punkte und wird seine aktive Karriere nach der World Cup-Saison beenden. Am Freitag wird im Rahmen der Sparkassen Sport-Gala ab 18.00 Uhr die erste FEI World Cup Runde geturnt, am Samstag folgt bei der Wernesgrüner Pferdenacht 24 Stunden später der zweite Durchgang.

 

Noch kein Ticket?

Dann aber nix wie ran an die Eintrittskarten. Tickets für die 15. PARTNER PFERD 2012 gibt es unter der Rufnummer (0341) 14 14 14, online unter www.ticketgalerie.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Nationales Jugendturnier: Hannovers Nachwuchsreiter maßen sich mit den Besten


22.11.2011 Verden (psvhannover-aktuell). Gegen starke bundesweite Konkurrenz im Springsattel traten die besten Nachwuchsreiter vom gastgebenden Pferdesportverband Hannover beim 16. Nationalen Jugendturnier in Verden bis zur Klasse S** an. Für die Dressurtalente aus fünf norddeutschen Verbänden waren erstmals die internationalen FEI-Dressuraufgaben ausgeschrieben. Die jeweiligen Finals wurden auf Niveau der Klasse S* (Junge Reiter), M** (Junioren) und L (Ponyreiter) ausgeritten. Der Sieg im Bundesnachwuchschampionat bei den Pony-Dressurreitern ging 2011 in das Rheinland.
In 23 Dressur- und Springprüfungen gingen an drei Turniertagen in der Verdener Niedersachsenhalle und der Hannoverschen Reit- und Fahrschule rund 250 Reiter aus 15 deutschen Landespferdesportverbänden an den Start, darunter zahlreiche Bundeskaderreiter sowie Teilnehmer an Deutschen und Europameisterschaften. Unter Beobachtung des Jugend- und Sportausschusses gaben alle für das Jugendturnier nominierten Reiter des Landesverbandes Hannover ihr Bestes in hochkarätig besetzten Dressur- und Springprüfungen.

Erfolgreiche Dressurprüfungen
Begeistert äußerte sich Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya), Bundestrainer Dressur der Junioren und Jungen Reiter, zum aufgestockten Dressurprogramm in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule gegenüber der Niedersachsenhalle. „Es war ein voller Erfolg, die Dressurprüfungen als internationale FEI-Aufgaben auszuschreiben und das Teilnehmerfeld auf die fünf Norddeutschen Verbände Hamburg, Schleswig-Holstein, Hannover, Bremen und Weser-Ems auszuweiten. Besonders in der Junioren-Tour hatten wir hier ein Top-Niveau. Da viele Reiter ihre Pferde auch im Winter voll trainieren, füllt Verden ein Lücke im Turnierkalender für die besten Nachwuchsdressurreiter im Norden“, so der Bundestrainer, der sich hier auch ein Bild von der Form der Reiter für die kommende Saison machte.

Bundesnachwuchschampionat Ponydressurreiter
Sven Rothenberger (Bad Homburg), Gewinner von Einzel-Bronze bei den Olympischen Spielen in Atlanta, kommentierte dieses Jahr die Dressurreiterprüfungen der Kl. A im Bundesnachwuchschampionat der Ponyreiter und gab die Jury-Noten in der zweiten Wertungsprüfung am Sonntag bekannt. Es siegten die beiden Rheinländerinnen Anna Schnurbusch (gesamt 17,7) und Louisa Simon (gesamt 17,1) vor der Westfälin Nina Verina Braun (gesamt 16,4). Zwei Ponyreiterinnen aus dem PSV Hannover (Josephine Seutter/ Bellevue, zweimal Note 7,5) und elf (Nadine Falke/ Carlchen, 7,2 und 7,4) reihten sich im guten Mittelfeld der 20 Teilnehmer ein.

Im Finale des 20. regionalen Vogeley Preises (Dressurreiterprüfung Klasse L) siegte Maximilian von Goebeler (RFV Diek-Bassum). Im Superfinale des Dressur-Cups des Architekten Werner Haller gratulierte die Frau des Cup-Sponsors der diesjährigen Siegerin Carolin Miserre mit Welwyn und allen Platzierten persönlich. Insgesamt acht Finalisten starteten in der attraktiven M**-Kür. Im Finale der Pony-Dressurprüfungen Kl. L siegte die Hamburgerin Sophie Kampmann mit Cinderella M WE, dem erfolgreichen Europameisterschafts-Pony von Grete Linnemann, das Sophie erst kurz unter dem Sattel hat. Grete Linnemann startet nun in der Altersklasse Junioren und wurde in Verdener Finale Sechste mit Großpferd Gadman. Dritte wurde im gut besetzten Pony-Starterfeld Pauline Helmrich mit Chantre´s Held vom PSV Hannover hinter der Schleswig-Holsteinerin Jana Christin Sönnichsen mit Rodrigo.

Gleich drei hannoversche Reiterinnen setzten sich in der Junioren-Tour (Kl. M**) an die Spitze des Feldes. Obwohl sie sich einmal kurz verritt, verteidigte Mannschafts-Europameisteirn Lena Schütte mit Eloy ihren ersten Platz der Qualifikation auch im Finale. Zweite wurde Maxi Kira von Platen mit Wellendorff vor Michelle Budde mit Welcome Forever. Im Finale der Jungen Reiter (S*) ging der Sieg an Marie-Sophie Ehlen mit Perignon T vor Alexandra Ebertfründ/ Capriccio (Weser-Ems) und Christiane Peters/ Rubin (Hannover).



Siege für Weser-Ems in der Großen und Kleinen Tour
Zwei Reiter aus dem PSV Hannover qualifizierten sich für das Finale der Großen Tour, dem Rüdiger Hagedorn Gedächtnispreis und dem Preis der Paragon Verlagsgesellschaft (Reitsport Magazin) und mussten hier den Konkurrenten aus anderen Landesverbänden den Vortritt lassen. Lennert Hauschild (RV Sittensen) kam mit Eliza auf Platz zwölf, Sven Kruse (RV Zeven) und Cheyenne belegten Platz 25. Guido Klatte (LV Weser Ems) machte mit Lexus im Stechen der besten fünf Null-Fehler-Reiter das Double perfekt und wiederholte seinen Sieg von 2010 in der S**-Prüfung. Er verwies seine Schwestern Victoria Klatte mit Caliano und Laura Klaphake mit Qualdandro (beide Weser-Ems) auf die Plätze zwei und drei. Guido, der erst seit drei Jahren reitet, gewann außerdem den Sonderpreis der Hermann Schridde Stiftung, einen Förderbeitrag zur Ausbildung, für den besten Stil.

Im Finale der Kleinen Tour (S*), dem „Willi-Korte-Gedächtnispreis“ Preis der Bezirks-Jugendwarte und der Landesjugendleitung, ging der Sieg ebenfalls an den Landesverband Weser-Ems. Patrick Bölle war mit Louis im Stechen der besten Drei zwei hundertstel Sekunden Schneller als sein Landsmann Frederick Troschke. Zwei Stangen fielen im Stechen für den drittplatzierten Laurenz Buhl mit Lansingjos aus Baden-Württemberg. Bester hannoverscher Reiter in diesem Finale war Sven Kruse mit Evita (Platz 14). Josch Löhden kam mit Luigi auf Platz 18, Mathis Schwentker mit Use Me auf Platz 28 und Lennert Hauschild mit California auf Rang 36.

Qualifikationsprüfungen Springen Bundesnachwuchschampionate
In der ersten Sichtungsprüfung zum HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter (Stilspringen Klasse M*) mit 45 Startern dominierten die Holsteiner Reiter das Feld. Beste hannoversche Starterin war Amelie Ottens mit Cascada auf Platz elf  (7,6). Es folgten Rieka Wichers/ Antoinette (Platz 17, 7,4) und Tim-Uwe Hoffmann/ Caruso (Platz 19, 7,3) sowie Josephine Dallmann/ Gaemmel (Platz 21, 7,2) und Julia Eckardt mit Little Foot (Platz 24, 7,1).  Die anderen hannoverschen Reiter platzierten sich noch weiter hinten oder schieden aus. In der zweiten Runde mit 30 Startern lagen ebenfalls drei Holsteiner Reiter an der Spitze. Die Reiter aus Hannover erreichten folgende Platzierungen: Julia Eckardt/  Little Foot (Platz 12, 7,2),  Josephine Dallmann/ Gaemmel (Platz 14, 7,0), Rieka Wichers/ Antoinette (Platz 17, 6,9), Sophie Löhr/ Latina (Platz 18, 6,8), Melina Gehrmann/ Admiral (Platz 21, 6,5), Sebastian Hümpel/ Coco Jambo (Platz 23, 6,4), Jennifer Kluge/ Donna Maria (Platz 25, 6,3), Amelie Ottens/ Cascada (Platz 26, 5,9).

Auch für die Sichtungen zum Bundesnachwuchschampionat der Pony-Springreiter (Höveler-Trophy FN) waren die 15 besten Ponyspringreiter des LV Hannover  und des LV Bremen am Start, um sich durch gute Leistungen für das Finale beim Verdener Hallenreitturnier im Januar 2012 zu qualifizieren. Beide Sichtungsprüfungen konnten souverän von der zwölfjährigen Mylen Kruse (RV Zeven) und ihrem neunjährigen Wallach Lord Lennox gewonnen werden. In der ersten Stil-Springprüfung Klasse L platzierten sich hinter Mylen Kruse (8,0) Jil Kluge/ Eternity (7,5) und Carl-Philipp Knoop/ Wespe (7,3). Fünfte wurde Sophie Hinners/ Elly (6,9). In der zweiten Runde sahen kamen auf die Plätze eins bis fünf: Mylen Kruse (8,2), Carl-Philipp Knoop (8,0), Sophie Hinners (7,6), Jil Kluge (7,0) und Luca Koch (6,9).

Vierter und neunter Platz im Mannschaftsspringen für Hannover
Hinter Weser-Ems, Schleswig-Holstein und Berlin-Brandenburg kam das Team I des PSV Hannover (Mannschaftsführer: Peter Teeuwen und Heinfried Simon) im Mannschaftsspringen der Landesverbände mit dem Abstand eines viertel Zeitfehlers zum dritten Platz auf Rang vier. Am Start waren Sven Kruse/ Cheyenne; Julia Plate/ Celine; Lennert Hauschild/ Eliza; Josch Löhden/ Luigi. Lennert drehte zwei schnelle Null-Runden und kam damit in der Einzelwertung des S*-Springens auf Rang zwei. Die Mannschaft Hannover II erreichte Platz neun.



"Jugendturnier war top organisiert - Dank an alle Helfer"
Klaus Oetjen und Dr. Martin Lübbeke, die beiden stellvertretenden Vorsitzender des PSV Hannover, sowie Geschäftsführerin Erika Putensen waren an allen drei Tagen als Turnierleiter-Trio rund um die Uhr im Einsatz und freuten sich über die positive Resonanz der jungen Sportler und ihrer Betreuer-Teams. „Deutschlands beste Nachwuchsreiter haben sich an diesem Wochenende für einen Start in Verden entschieden. Im Parcours haben wir von Deutschlands Leistungsspitze in der Altersklasse der Junioren und Jungen Reiter Top-Ritte gesehen. Mit Sicherheit liegt das auch an den hervorragenden Wettkampfstätten, die der Hannoveraner Verband uns hier in Verden bietet. Ich habe in den drei Tagen überall eine sehr positive Stimmung gespürt. Insbesondere das Bundesnachwuchschampionat lief in einem sehr feierlichen Rahmen top organisiert ab“, so Klaus Oetjen, der auch die Leistungen des Turnierteams mit vielen ehrenamtlichen Helfern hervorhob.  Die organisatorische Leitung im Dressubereich hatte erstmal Britta Grollimund vom Jugend- und Sportausschuss des PSV Hannover übernommen.

Beim traditionellen „Italienischen Abend“ für Teilnehmer, Eltern, Trainer, Sponsoren und das Veranstalter-Team im Niedersachsenhof marschierten die teilnehmenden Landesverbände mit Mannschaftsführer zu passender Musik einzeln auf. Der Pferdesportverband Hannover sprach allen treuen Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern und natürlich allen Eltern und Ausbildern des reitenden Nachwuchses, die teilweise sehr weite Strecken zurückgelegt hatten, ihren Dank aus.  Das Hannoversche Jugendturnier 2012 wird vom 16. bis 18. November in Verden stattfinden.

 

Alle Ergebnisse Jugendturnier komplett 

 


FEI-Generalversammlung: Gremien neu besetzt


17.11.2011 (fn-press). Bei der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI in Rio de Janeiro wurden einige Gremien auch mit deutschen Vertretern neu besetzt.

 Neuer Vorsitzender des FEI-Tribunals, Sportgericht des Weltreiterverbandes, ist Prof. Dr. Jens Adolphsen (Langd b. Gießen). Der Jura-Professor und Dekan der Justus-Liebig-Universität Gießen gehört dem Gremium bereits seit sechs Jahren an und wird nun bis Ende 2013 dessen Leitung übernehmen.

Aus der FEI-Veterinärkommission schied turnusmäßig nach vier Jahren der deutsche Tierarzt Dr. Gerit Matthesen (Gräfenwiesbach) aus. Das Gremium hat nun keinen deutschen Vertreter mehr.

Als Mitglied des FEI-Dressurausschusses wurde der Deutsche Thomas Baur (Mannheim) im Amt bestätigt. Baur wird als Vertreter der Turnierveranstalter bis 2015 dem Dressage Committee angehören.

Veränderungen ergaben sich auch im Fahrausschuss des Verbandes. Vierspänner-Champion Michael Freund (Dreieich) schied turnusgemäß aus, neues Mitglied wurde Tierarzt und Offizieller Richter Fahren Dr. Klaus Christ (Günzburg).

Im Voltigierausschuss der FEI ist nun die deutsche Bundestrainerin Ulla Ramge (Warendorf) vertreten. Sie tritt die Nachfolge von Jochen Schilffarth (Möhrendorf b. Erlangen) an.

 


CSI**** Wien/AUT: Meredith Michaels-Beerbaum Dritte im Großen Preis


16.11.2011 (fn-press). Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) rettete am späten Montagabend beim abschließenden Großen Preis des Internationalen Springturniers (CSI****) von Wien die Ehre der deutschen Springreiter. Mit dem 16-jährigen Hannoveraner Checkmate (v. Contender) belegte die Mannschaftsweltmeisterin des Jahres 2010 Platz drei.

Im Stechen, das elf Paare des Normalumlaufs erreichen konnten, brachte Meredith Michaels-Beerbaum ihren Wallach fehlerfrei in der Zeit von 42,95 Sekunden ins Ziel. Schneller waren lediglich Beat Mändli (Schweiz) mit dem Oldenburger Louis (v. Lord Pezi / null Strafpunkte in 41,69 Sekunden) und sein Landsmann Pius Schwizer mit Carlina (null Strafpunkte in 42,66 Sekunden).

Die übrigen deutschen Teilnehmer im Großen Preis mussten sich mit hinteren Plätzen zufrieden geben. Auf Rang 25 landete Daniel Deusser (Valkenswaard) mit CP Aprilla (acht Strafpunkten in 72,55 Sekunden im Normalumlauf). Auf den Rängen 29 und 30 landeten Max Kühner (München) mit Clintop (acht Strafpunkte in 73,86 Sekunden) und Christian Ahlmann (Marl) mit Wilco (acht Strafpunkte in 78,66 Sekunden).

In den Tagen zuvor konnten die deutschen Teilnehmer allerdings zahlreiche Erfolge feiern. So gewann Daniel Deusser mit Untouchable am Samstag eine internationale Barrierespringprüfung. Christian Ahlmann konnte sich am Samstag mit Caracas an zweiter Stelle im Wiener Hallenderby platzieren. Am Sonntag war Max Kühner mit Clintop Vierter im Championat von Wien.

 


Jugendturnier Verden 2011: Deutschlands Reiternachwuchs erobert die Niedersachsenhalle


16.11.2011 Verden (psvhannover-aktuell). Ein auf die bundesweit besten Nachwuchsreiter zugeschnittenes Programm hochkarätiger Dressur- und Springprüfungen bietet das Hannoversche Jugendturnier in Verden vom 18. bis 20. November 2011. Rund 250 junge Pferdesportler der Altersklassen Pony, Junioren und Junge Reiter bis 21 Jahre satteln zur 16. Auflage des nationalen Jugendturniers ihre Pferde bis zur Kl. S** und freuen sich über viele Zuschauer. Der Eintritt ist an diesem Wochenende frei.

Gut 750 Nennungen sind beim veranstaltenden Pferdesportverband Hannover eingegangen. Der Landespferdesportverband erwartet Deutschlands Top-Talente aus 14 Bundesländern. Die nach den umfangreichen Umbaumaßnahmen im neuen Glanz erstrahlende Niedersachsenhalle bietet den Pferdesportfans beste Bedingungen für den Wettkampf und den Zuschauern bei nasskaltem Novemberwetter angenehme Innentemperaturen und ein vielfältiges gastronomisches Angebot. Sämtliche Dressurprüfungen finden parallel auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule statt.

Und das sind die Höhepunkte des Hannoverschen Jugendturniers:


Am Freitag (18. November) stehen unter anderem Sichtungsprüfungen zum Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter (Höveler Trophy FN, Stilspringen KL. L) um 15.45 und 18.15 Uhr auf dem Programm. Auf bundesweiten Sichtungen wird entschieden, wer zum Bundesauswahllehrgang im Dezember fahren darf. Das Finale wird beim Verdener Hallenreitturnier im Januar 2012 ausgeritten. Bei den beiden  Sichtungsprüfungen zum Bundesnachwuchschampionat der Springreiter (Stilspringen Kl. M*) um 14 und 17 Uhr gehen 45 Junioren an den Start, um sich für den Bundesauswahllehrgang und damit letztendlich auch für das Finale auf den Braunschweiger Löwen Classics zu qualifizieren.  Zwei Finalprüfungen auf Landesebene locken am Freitagnachmittag auch die Dressur-Fans nach Verden. Ab 14 Uhr qualifizieren sich 20 Junioren und Junge Reiter für das Super-Finale des Dressur-Cups des Architekten Werner Haller. Zum 20. Finale des Vogeley-Preises-Dressur 2011 treten 13 Ponyreiter in der Dressurreiterprüfung Kl. L an, um ihren Sieger zu küren (ab 16.45 Uhr).

Höhepunkte am Samstag (19. November) sind das bei den regionalen Vereinen beliebte Hippo-Mini-Master Springen Kl. A** (12.15 Uhr) und das Mannschaftsspringen Kl. S*, bei dem sich 13 Teams aus den teilnehmenden Bundesländern im Parcours messen. Parallel werden die Bundesnachwuchschampions im Ponydressursattel (Liselott-Rheinberger-Nachwuchs-Förderpreis) in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule gegenüber der Niedersachsenhalle gesucht. Die erste Wertungsprüfung beginnt um 12.15 Uhr mit insgesamt 20 Finalisten aus ganz Deutschland. Weiter geht`s um 14.30 Uhr mit einer Dressurprüfung Kl. M** für Junioren und Junge Reiter aus fünf norddeutschen Verbänden im Viereck.

Am Sonntag (20. November) küren die Springreiter den Sieger im Finale der Kleinen Tour (Willi-Korte-Gedächtnispreis), einem Springen der Kl. S* mit Stechen ab 11.15 Uhr und anschließend den Besten im Finale der Großen Tour (Rüdiger-Hagedorn-Gedächtnispreis), einem Kl. S**-Springen mit Stechen ab 14 Uhr.  In der Hannoverschen Reit- und Fahrschule geht es für die jungen Talente in der zweiten Wertungsprüfung des Bundesnachwuchschampionates um wertvolle Punkte für die begehrte Schärpe des besten deutschen Ponynachwuchsdressurreiters (ab 10 Uhr), für den dann natürlich die Nationalhymne bei der feierlichen Siegerehrung erklingt. Ab 13 Uhr gehen die acht besten Dressurreiter im Superfinale des Haller-Cups (Kl. M**-Kür) an den Start. Anschließend gibt es um 14.30 Uhr für die besten Dressurreiter der norddeutschen Verbände eine Finalprüfungen der Kl. M** (Junioren) und das Finale der Jungen Reiter (Kl. S*) ab 16.15 Uhr.

Zeiteinteilung Jugendturnier 2011

Starter- und Ergebnislisten mit Live-Scoring
 


FEI: Keine Änderung des Dressureglements


"Blood Rule" kommt nicht zur Abstimmung

16.11.2011 (fn-press). Aufgrund zahlreicher Proteste, auch seitens der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), entschied der Weltreiterverband FEI, die umstrittene Änderung des Dressurreglements von der Tagesordnung der FEI-Generalversammlung in Rio de Janeiro zu nehmen. Konkret ging es um die so genannte „Blood Rule“, über die die Versammlung am heutigen Montag hätte abstimmen sollen.

Wie in den vergangenen Tagen und Wochen vielfach diskutiert, sollte ein Passus ins FEI-Reglement aufgenommen werden, dass Pferde vom Wettkampf ausgeschlossen werden, wenn sie am Maul, den Beinen oder anderen Körperstellen bluten. Lediglich bei Championaten könne die Prüfung neu begonnen oder fortgesetzt werden, wenn die Veterinärkommission eine nur oberflächliche Wunde diagnostiziert habe, die von sich aus zum Stillstand gekommen sei. An dieser Ausnahmeregelung hatte sich heftige Kritik entzündet, so dass der Dressurausschuss des Weltreiterverbandes beantragt hatte, die Regelwerksänderung zurückzuziehen.

Nun soll die FEI-Veterinärkommission eine generelle Regelung für alle Pferdesportdisziplinen erarbeiten, über die beim Sportforum im April 2012 beraten werden wird.



Das nächste Heft erscheint am 29. Februar




Umfrage Februar
über das Internet
über den Pferdesportverband
über Fachzeitschriften
über den Verein/Pferdebetrieb




Schnappschuss der Woche

Das reitsportMagazin ist offizielles Mitteilungsblatt der Pferdesportverbände